Probleme mit der Firma Liquid Extacy

Bishoppine

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27.01.2026
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Hallo zusammen,

ich suche nach Personen, die Probleme mit der Firma Liquid Extacy (Marc Gaser) haben. Es ist ein kleiner Laden, der Costum Wasserblöcke herstellt.

Ich selbst habe einen Auftrag für 5 maßgefertigte Wasserkühlblöcke aufgegeben, für die ich in Vorkasse gegangen bin. Das ist nun schon über sechs Monate her. Am Anfang habe ich mich noch mit Ausreden vertrösten lassen. Irgendwann wurde es mir aber zu blöd. Darauf wann die Teile geliefert werden habe ich bisher keine klare Rückmeldung erhalten. Ich habe eine Beschwerde eingereicht, und er sagte, dass er mein Geld bereits ausgegeben habe, tatsächlich insolvent sei und das Unternehmen nicht mehr existiere. Er meinte, dass ich sie wahrscheinlich noch bekommen werde, den genauen Zeitpunkt konnte er mir nicht nennen.

Der zweite Punkt betrifft die Kommunikation: Zum Zeitpunkt meines Auftrags gab es keine Hinweise auf die Insolvenz oder Nichtexistenz der Firma. Aus meiner Sicht entstand dadurch der Eindruck, dass Aufträge wie meiner weiterhin bearbeitet werden. Ich persönlich hätte mir frühere und transparentere Informationen gewünscht, da diese Umstände für meine Entscheidung relevant gewesen wären.

Der dritte Punkt betrifft die Umsetzung der Bestellung. In meinem Fall benötigte ich Single-Slot-Wasserkühlungsblöcke für meine RTX A2000. Da ich am Markt keine Lösung gefunden habe, dachte ich mir, warum nicht welche anfertigen lassen. Nach einigem Hin und Her schien es, als hätten wir alle nötigen Informationen ausgetauscht. Ein paar Wochen später schrieb ich ihm erneut und fragte nach Details zur PCI-Blende bzw. zur Befestigung am PC-Gehäuse, da mir das inzwischen eingefallen war. Er antwortete sinngemäß, dass er darüber auch erst vor ein paar Tagen nachgedacht habe und das bei zukünftigen Builds berücksichtigen werde. Meine würden das also einfach nicht haben. Ich könne entweder die alten verwenden (die sind allerdings 2-Slot – also genau das, was ich nicht wollte) und den Block entsprechend modifizieren, oder ich müsse das Problem selbst lösen.

Das hat mich ehrlich gesagt etwas sprachlos gemacht. Das ist eines der Hauptdetails für die Nutzbarkeit der Blöcke. Aktuell müsste ich mir also selbst eine Haltekonstruktion bauen, damit die Karten auf dem Mainboard fixiert sind, und wenn ich die HDMI-Ports nutzen möchte, wäre die Rückseite komplett offen.

Kurz gesagt: Falls ihr ähnliche Probleme habt, meldet euch bitte bei mir. Ich sammle alles dazu, um hier in Deutschland eine offizielle Beschwerde bei der Verbraucherzentrale einzureichen. Ich habe bereits Kontakt zu einer weiteren Person aufgenommen, die ebenfalls Probleme mit nicht gelieferten Kühlblöcken hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
@besterino Hattest du ihn nicht kontaktieren wollen für SSD Kühler?
 
Kurz gesagt: Falls ihr ähnliche Probleme habt, meldet euch bitte bei mir. Ich sammle alles dazu, um hier in Deutschland eine offizielle Beschwerde bei der Verbraucherzentrale einzureichen. Ich habe bereits eine weitere Person aus der Slovakei gefunden, die um seine RAM-Kühlblöcke geprellt wurde.

Nennt man Betrug und dann würde ich gleich eine Anzeige bei der Polizei erstatten.
 
Ich kann mich täuschen, aber ich glaube das war der Herr bei dem damals eine Sammelbestellung für All-in-One Wasserkühler für ein ASRock ITX Board gemacht wurde (Ich glaube es war das Fatal1ty AB350 Gaming-ITX/ac oder die 370er Variante davon) und der Herr dann einen Fehler machte durch den die Kühler nicht montierbar waren, da ein Bauteil gegen den Kühler drückte...

Ich hatte so einen Kühler und es ging kein Weg rein eine Nachbesserung zu erhalten - ich habe ihn dann irgendwann entsorgt.


Edit; Jap... das war der Herr hier der Thread:

 
Der Kühler ist auch interessant:
Soll für die Swift sein, Foto vom PCB ist aber von der Mercury OC.
Laut dem PCB Foto sollen 0,5mm Pads genommen werden, laut Beschreibung 1mm.
Die in der Beschreibung verlinkte Kompatibiliätstliste ist für eine GTX780.

Und was interessantes von CB:
Bishoppine schrieb:
Er hat mir gesagt, er würde sich mit ChatGPT selbst vertreten. Heutzutage bräuchte man keine Anwälte mehr. So ähnlich sehen diese AGBs aus.... Die hatte ich natürlich nicht komplett gelesen. Naja, ich habe immerhin etwas gelernt.
 
Muss ja eigentlich der User sein oder? Al_ Der hat ja LE als Profilbild und war zu letzt am 11.01.2026 Online
 
Ja das müsste der sein aber eben nicht ich :ROFLMAO:
Hatte mir mal angeboten meine damalige 3090 zu vermessen und nenn kühler zu machen. Sollte ihm die Karte schicken was ich nicht wollte. War in Zeiten der Krise und das Ding war unendlich teuer und kurze Zeit später trennte mich ein Blitzschlag von der Karte.
 
@besterino Hattest du ihn nicht kontaktieren wollen für SSD Kühler?
Steht irgendwo auf der Liste unter "vielleicht irgendwann einmal". Nachdem ich mir zwischenzeitlich 2 NVME bei Um- und Einbauaktionen mit einem m.2 Wakü-Block gekillt habe, bin ich eher auf dem Fertigkauf-Trip. Ja, die Tode waren wohl eher eigenes Verschulden durch vielleicht etwas zu rabiate Handhabung, aber trotzdem...
 
Muss ja eigentlich der User sein oder? Al_ Der hat ja LE als Profilbild und war zu letzt am 11.01.2026 Online

Ja genau der ist es und auch hier zu finden:


 
Er kommt ja scheinbar durch mit seinem Verhalten und es scheint ihn auch nicht zu jucken. Toller Typ...

Die AGBs sind auch mehr als abenteuerlich.
 
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Igor als Moralapostel :rofl:
 
Absolute vollkatastrophe der Typ
 

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dass er mein Geld bereits ausgegeben habe, tatsächlich insolvent sei und das Unternehmen nicht mehr existiere

Dann flinke Füße, du musst entweder auf Insolvenzbekanntmachungen nachsehen wer sein Insolvenzverwalter ist oder bei seinem Amtsgericht deine Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. Je nach Höhe der Summe wäre es vieleicht anzuraten einen Titel zu erwirken, das geht aber nur über ein Mahnverfahren wenn ich das noch richtig im Kopf habe.

Ich bin da rechtlicher Laie, bei größeren Summen also einen Fachanwalt aufsuchen, das Oben sind nur so Sachen die man im Leben mal mitbekommen hat.
 
Hab den Thread gerade durch Zufall gefunden :d
Ich hab damals, glaub es war 2019 für mein X399 Taichi einen Fullcoverblock gekauft.
Hat dann nicht gepasst und ist mit dem WLAN Modul des Boards kollidiert.

Da gabs dann auch nur die Ausrede mein Board sei anders als das Taichi was Ihm vorliegt und Nacharbeit wäre irgendwann möglich aber eigentlich habe er Burnout.
Ich hab das ganze dann einfach abgeschrieben. Den Kühler hab ich immer noch rumliegen :fresse:
 
Ich habe eine Beschwerde eingereicht, und er sagte, dass er mein Geld bereits ausgegeben habe, tatsächlich insolvent sei und das Unternehmen nicht mehr existiere.

Hast Du das mit der angeblichen Insolvenz schriftlich?
Weil seine Webseite mit Shop ist noch Online und es findet sich kein Vermerk das er (wenn es den Shop betrifft) im Insolvenzverfahren ist. Klingt dann eher nach Privatinsolvenz.
 
Vermute ich auch. Hab mal bis 2024 zurück bisschen in der waybackmachine rumgeklickt und hab da keine Firma im Impressum gesehen.

Auf Insolvenzbekanntmachungen ist er nicht zu finden, Privatinsolvenz in England ist seit dem Austritt aus der EU auszuschließen.

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Mein persönlicher Weg wäre der:

Schriftlicher Rücktritt vom Vertrag wegen Nichterfüllung mit Fristsetzung der Zurückzahlung, Zustellung per Gerichtsvollzieher,
Online einen Mahnbescheid beantragen nach der Frist,
Dann wird er reagieren müssen und ab da muss man dann sehen wie es weiter geht. Entweder er nickt ihn ab oder man trifft sich vor Gericht.

Man wirft dabei aber gutes Geld dem schlechten Geld hinterher, weil selbst wenn man einen Titel hat wird vermutlich nicht viel zu holen sein.
 
Als "normaler Kunde" bist bei einer Insolvenz eher verloren.
Da bringt übermäßiges "hintreten" jetzt auch nix... kannst hoffen, dass er irgend ne Lösung bekommt, irgendwie auf die Beine kommt, und du doch noch zu irgendwas kommt.
Ist zwar ärgerlich, aber nunja... Vorkasse ohne Sicherheiten ist halt schwierig.
Absolute vollkatastrophe der Typ
Nja, klassisches Problem, wies da steht "die Überforderung das Hobby zum Beruf zu machen"... das kann sehr gut gehen und schnell böse enden, ich kenn so Leute auch...


Versteht das nicht falsch, ich mag da keinen schützen, ist natürlich nicht okay, das alles.


Trotzdem, juristisch kommt eben zuerst mal der Staat und die Bank, dann irgendwann seit ihr an der Reihe.
Man kann mal davon ausgehen, dass nix mehr über ist, wenn sich der Staat erstmal bedient hat.
Insofern sind alle Beteiligten besser dran, wenns nicht so weit kommt.
 
Kurzer Disclaimer, ich habe ein paar Sachen angepasst. Es geht einfach darum, dass ich meine persönlichen Erfahrungen geschildert habe und keine allgemeinen Anschuldigungen machen will. Ich kann nicht für Erfahrungen Dritter sprechen.
 
Kurzer Disclaimer, ich habe ein paar Sachen angepasst. Es geht einfach darum, dass ich meine persönlichen Erfahrungen geschildert habe und keine allgemeinen Anschuldigungen machen will.

Die Frage ist aber immer noch: Was willst du erreichen?

Weil die Verbraucherzentrale ist für den ganzen Kram nicht der richtige Ansprechpartner. Die werden dir nicht helfen an dein Geld zu kommen, die Hinweise hast du ja auch schon im anderen Forum bekommen. Auch eine Anzeige bei der Polizei ist nicht zielführend wenn du dein Geld wiederhaben willst. Wobei die aber deine Position vor Gericht stärken kann, aber dann musst du den Weg mit einem Anwalt gehen der dich fachlich in dem Thema beraten kann. Das was Du aber definitiv machen musst ist ihm schriftlich eine Frist zu setzen. Und da würde ich persönlich zur schriftlichen Zustellung per Gerichtsvollzieher raten. Kostet dich so zwischen 20-30€ (kann aber mittlerweile auch teurer geworden sein), Vorteil ist das sowohl Zustellung als auch Inhalt gerichtsfest belegbar sind.

Du kannst jetzt weiter "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" spielen oder dir eine Strategie zurecht legen die in irgend eine Richtung zielführend ist. Und Ja, auf die 900€ zu scheißen wäre auch eine Strategie, aber nicht die beste, wenn auch nervenschonendste wenn man ehrlich ist. Aber eine ist definitiv die Falsche, nämlich der Verbraucherschutz. Kann man machen aber ist nicht wirklich zielführend. Und ehrlich gesagt sehe ich hier nur zwei Wege:

a) du schreibst das Geld mehr oder weniger ab.

b) du ziehst in den Krieg, am Ende wird zwar mehr Geld verbrannt worden sein als die 900€, aber manchmal geht es ums Prinzip.

Es gäbe noch Variante C: Russisch Inkasso. :d (Das war ein Scherz!)

Das ist allerdings nur meine persönliche Sichtweise auf dein Problem, vieleicht haben andere Forenuser noch bessere Vorschläge die ich nicht bedacht habe oder gerade sehe.
 
Ich habe bereits eine Frist gesetzt und bin danach vom Kaufvertrag zurückgetreten mit der Forderung mein Geld zurückzusenden. Der offizielle Weg steht noch aus. Ansonsten wollte ich das einfach schlicht teilen, wie andere Personen das auch tuen.
 
Ich habe bereits eine Frist gesetzt und bin danach vom Kaufvertrag zurückgetreten mit der Forderung mein Geld zurückzusenden. Der offizielle Weg steht noch aus. Ansonsten wollte ich das einfach schlicht teilen, wie andere Personen das auch tuen.

Wenn das so ist wie Du geschrieben hast und auch andere Menschen um Geld verprellt worden sind, in dem eine Dienstleistung/Aufragsarbeit nicht erbracht worden ist, dann ist das eine Betrugsmasche.

Das kann man zwar ausschließlich über den zivilen Rechtsweg bestreiten aber da passiert nicht viel. Nach einer Fristsetzung und keiner Reaktion kann man dann für 35 Euro einen gerichtlichen Mahnebescheid beantragen. Einen Anwalt benötigst Du keinen.
Die Frage ist halt die was Du erreichen möchtest. Wäre ich betroffen dann wäre mein erster Schritt eine Anzeige oder die Androhung einer Anzeige, weil es eben mehrere betroffende Personen gibt.
Der Vorteil einer Anzeige ist eben der, das man solchen Personen nicht die Möglichkeit gibt das einfach auszusitzen. Es wird ziemlich schnell für den Beklagten ungemütlich, weil eben man dann eine polizeiliche Vorladung bekommt und Rede und Antwort stehen muss und dann das von einem Staatsanwalt bewertet wird. Auch kostet das alles kein Geld.
Beim zivilen Rechtsweg muss man immer alles vorstrecken. Angefangen von den 35 Euro für einen gerichtlichen Mahnbescheid, bei Widerspruch gegen den Mahnbescheid kommen noch mal mind. 80 Euro für die Überleitung zu einer Klage hinzu. Sollte kein Widerspruch erfolgen kommen bei Beauftragung eines Gerichtsvollziehers noch mal zusätzliche Gebühren hinzu. Das sind gerne mal 100 Euro +.

So eine Anzeige oder Androhung einer Anzeige kann ziemlich schnell doch in einer Kooperation des Schuldners übergehen, weil das auch immer gut vor einem Richter an einem Strafgericht ankommt. Andernfalls fällt die mögliche Strafe eben höher aus.
Natürlich sollte man sicher sein das sich so ein Anfangsverdacht erhärtet und das Strafverfahren nicht eingestellt wird. Also ein begründeter Anfangsverdacht vorliegt. Aber wenn man bereits andere Personen ausfindig gemacht hat, die ebenfalls betroffen sind, sind das für den Beklagten ziemlich schlechte Karten.
 
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