[Kaufberatung] Guter und günstiger 92mm-Towerkühler für i7-8700 in Sleeper-PC

Zocker_Nr_1

Enthusiast
Thread Starter
Mitglied seit
08.03.2009
Beiträge
3.525
Ort
Westhofen (Rh.)/Mainz
Hallo alle miteinander,


nachdem ich hier schon in der Vergangenheit richtig gute Kaufempfehlungen bekommen habe, setze ich jetzt erneut auf euch!

Es geht um meinen Sleeper-PC, welcher kürzlich von einem i5-8400 auf einen i7-8700 aufgerüstet wurde. Aktueller CPU-Kühler ist ein Deepcool Gamaxx 200T: https://de.deepcool.com/products/Cooling/cpuaircoolers/2021/12055.shtml
Die restliche Hardware im Spoiler:
Core i7-8700
ASUS ROG B360-G
2x 8 GB DDR4-2400 Crucial Ballistix @2666
GeForce GTX980 Founders Edition
Asus Xonar DGX Soundkarte
Asus ROG Areion 10G Netzwerkkarte
WD Blue NVMe SSD, Samsung SATA-SSD, 2x HDD
80+ 92 mm-bequiet-Lüfter, 40mm für HDDs
bequiet! Straigt Power 450W PSU
Aldi-PC-Case (leicht gemoddet)
Und der Kühler hat mit dem i7 echte Probleme: Im Leerlauf erreicht die CPU bereits 70°C, unter mittlerer Last sind ganz schnell 100°C erreicht. Das Case ist auch keine Hilfe, aber der eigentliche Sinn des PCs:
Es handelt sich um das Gehäuse meines ersten eigenen Rechners: https://www.golem.de/0311/28509.html
Ich habe an der Front einen 92mm-Lüfter von bequiet! sowie einen kleinen 40mm direkt vor den HDDs (einblasend) und einen 80mm am Heck (ausblasend). Der einzig von außen sichtbare Mod ist das (absolut professionell mit einem Dremel geschnittene) Loch für den 80mm auf der Rückseite. Ansonsten ist das Case größtenteils originalbelassen. An der Front ist am Boden der Plastikabdeckung ein recht breiter Luftschlitz.
20260123_204820b.jpg
20260123_210148b.jpg
20260123_210155b.jpg


Der PC tut eigentlich nicht viel. Er steht auf meinem Schreibtisch im Büro und wird zum Musikhören, Entertainment in der Pause (meist in Form von YouTube oder ein paar älteren Games) genutzt und ab und zu für einen Download (10G-Internet!). Und ab und zu teste ich mal Anwendungen, welche auf den Domain-Geräten unnötig viel Interaktionen via lokalem Admin-Account erfordern würden. Aber selbst dabei wird dem i7 regelmäßig ziemlich warm.


Ich suche jetzt einen guten, günstigen und kompakten Towerkühler, welcher den i7-8700 auch mit wenig Airflow zähmen kann. Ich vermute mal, dass es ein 92mm-Modell werden wird, da die maximale Kühlerhöhe ungefähr 135mm betragen dürfte. Der Gamaxx 200T hat gerade so hereingepasst.

Ich freue mich über Empfehlungen!

Vorab Danke!


Liebe Grüße,

Zocker
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Bei 70 Grad im Leerlauf würd ich fast eher auf schlechten Anpressdruck tippen, aber ansonsten gibt's den Peerless Assassin 90.
 
Würde mich den zwei Vorpostern anschließen und auch vorschlagen erstmal den Sitz vom CPU Kühler zu prüfen. Ich sehe da Pushpins und wenn einer davon nicht richtig eingesteckt ist bzw. nicht mehr hält würde das zu zu geringem Anpressdruck und damit zu hohen Temperaturen führen.
 
@woll3 & @~HazZarD~
Ich hatte den Kühler vor ein paar Tagen (beim Einbau des 10G-NICs) nochmal abgenommen, überprüft und die Wärmeleitpaste erneuert. Problem ist, dass er bei Intel lediglich mit den Push-Pins befestigt wird. Wenn man sich allerdings den Abdruck der WLP auf dem Kühler und der CPU anschaut, scheint der Anpressdruck okay zu sein. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Pins auch alle korrekt verankert.
Ich baue ja schon an PCs rum seit ca. 2005 und fand die Push-Pin-Montage immer kacke...
@exi78
Ich und Thermalright.
Bin ein Fan dieser Marke seitdem ich 2007 für meinen ersten Eigenbau-PC den Ultra 120 Extreme gekauft hatte, einen Kühler, der in meinem Werkstatt-PC (i5-10400) indes immer noch läuft.
Ich habe zwischenzeitlich bei so vielen Leuten die Peerless Assasins 120 und den Assassin X 120 verbaut und kürzlich hat ein AXP90-X47 Full Copper (in Verbindung mit einem Noctua NF-A9x14HS-PWM Chromax-Swap) meinen Mini-PC endlich mal ruhig gestellt. Letzterer war indes auch eine Empfehlung hier aus dem Forum und kühlt deutlich besser als der vorher verwendete Noctua L9a-AM4. Nur der Lüfter ist kacke und sollte getauscht werden...

Aber zurück zum aktuellen Projekt:
Ich hatte ja ursprünglich auf die 92mm-Variante des Peerless Assassin geschielt: https://www.thermalright.com/product/peerless-assassin-90-se/
Aber der Fakt, dass der 120er gerade mal 135 mm hoch ist UND damit ein größerer Lüfter in den Mini-Tower passen würde, das ist natürlich richtig nice!
Und wenn der einen 9800X3D kühlt, sollte er auch eine i7-8700 (non K) trotz bescheidenem Airflow schaffen. Zumal er eine gescheite Montage mit Schrauben anstatt Push-Pins hat...

Danke dir!!
 
Topblower + ggf. Lüfter in die Seitenwand?
Das Gitter am besten noch gegen etwas weniger restriktives ersetzen.
 
@Kenaz

Hatte ich mal überlegt, aber aus mehreren Gründen verworfen:
- Befestigung eines Lüfters am Seitenteil OHNE noch mehr an der Außenseite des PCs zu modden, wäre ziemlich schwierig geworden. Bin schon nicht glücklich über das Loch in der Rückseite für den 80mm-Lüfter...
-- Das Kabelmanagement in dem Case ist so schon eine Herausforderung, das Seitenteil abzubekommen ist ein absoluter Pain. Da noch einen Lüfter dranzupacken mit einem extra langen Kabel, dass eventuell noch in einem anderen Lüfter (Front oder GPU) hängenbleibt, war einfach keine Option.
- Das Case hat bereits kaum Airflow. Meine Hoffnung war, dass ein Tower in Verbindung mit den Lüfter in Heck und Netzteil einen Unterdruck erzeugt und so den 92mm in der Front (und den 40mm vor den HDDs) unterstützt und für einen halbwegs passablen Front-to-Back-Aiflow sorgt. Meine bisherigen Erfahrungen mit Topblowern in Gehäusen mit bescheidenem Airflow war, dass sich da gerne mal die heiße Luft um den CPU-Sockel sammelt und nicht wirklich gut abgeführt werden kann.
In meinem Mini-PC (Dan Case A4 SFX) passen nur Topblower. Allerdings hat Daniel Hansen das Case so entworfen, dass ein Lüfter "von unten" in Richtung CPU-Sockel bläst (das Mainboard wird kopfüber eingebaut). Ich vermute mal, damit sich zwischen den VRM-Kühlern keine heiße Luft staut.
Kann natürlich sein, dass ich komplett falsch liege und ein Topblower die bessere Lösung wäre. Ich gehe da auch nur nach meinem begrenzten Erfahrungsschatz.

FUNFACT: Der originale Kühler von Medion/MSI (MSI war der OEM für Medion bevor diese von Lenovo gefressen wurden) bestand aus einem Topblower mit einem Trichter obendrauf, der passgenau mit dem runden Gitter im Seitenteil abschließt und so dafür gesorgt hat, dass der CPU-Kühler kühle Luft von außen bekommt. Die heiße Luft vom Pentium 4 HT 3.4 Ghz (Prescott) wurde dann schön im Gehäuse verteilt. Die Radeon 9800 XL, die RAM, VRMs, North- und Southbridge, HDD, TV-Tuner/Dial-Up-Modem-Kombikarte, all diese Komponenten hatten keinen aktiven Airflow. Und lediglich die Radeon hatte einen kleinen aktiven Kühler.
Herausgefördert wurde die Luft lediglich vom 350W-FSP-Netzteil, dass immerhin schon einen 120mm-Lüfter hatte.
Überraschenderweise verbaute man damals schon Dual-Channel-RAM (2x 256MB DDR1-400!). Das bekommen die meisten OEMs heute nicht mehr hin. Und das Board hatte Onboard-Wifi. Und ALLE Komponenten waren Standard-ATX.

--> Bin ich der Einzige, der der Meinung ist, dass Prebuilds damals "besser" waren als heute? Auf jeden Fall besser zu reparieren und aufzurüsten. Den PC hatte ich damals mit 2GB RAM, einer GeForce 7800 GS (NVidias letzte AGP-Grafikkarte) sowie einem stärkeren Netzteil (mein erstes bequiet!), einem Diskettenlaufwerk und einer zusätzlichen HDD aufgerüstet. War alles problemlos möglich...
Erst als 2006 das Ende der Aufrüstbarkeit mit dem Core-System erreicht war, bin ich zum Selbstbau übergegangen und konnte noch einen Großteil der Komponenten mitnehmen (wer kennt noch das ASRock 4CoreDual-VSTA, DASS Aufrüster-Mainboard schlechthin mit DDR1 UND DDR2 sowie AGP UND PCI-E.)! Bei einem modernen Dell Optiplex kann man das komplett vergessen....
Und ein Großteil der I/O an der Front des PCs konnte ich auch 2022 (als ich die Kiste aus Teilen aus meinem Inventar zusammengebaut hatte) noch mit dem aktuell verbauten ASUS-Mainboard verbinden, da es Standard-USB 2.0-Header und Standard-Audio-Header sind. Ebenso die Anschlüsse für Power und die Status-LEDs. Nahezu die komplette I/O hinter der Frontblende funktioniert. Lediglich die Cinch- & S-Video-Anschlüsse und die Firewire-Ports sind tot. Für erstere hatte man tatsächlich proprietäre Anschlüsse an der GPU und TV-Tuner/Modem-Karte (gab meines Wissens nach keinen Standard dafür) und letztere sind zwar Standard, aber das Board hat natürlich keinen Header für Firewire mehr.
Trotzdem komme ich nicht umhin "den guten alten Tagen" da etwas nachzutrauern....

@ Alle:
Ich bestelle mir den Thermalright Peerless Assassin 120 Mini nächste Woche, montiert wird er wahrscheinlich Anfang Februar und ich berichte nach ein paar Tagen Testen die Ergebnisse.
 
Zuletzt bearbeitet:
OHNE noch mehr an der Außenseite

Je nachdem wo der PC dann steht wäre vielleicht die Unterseite eine Option um das so stealthy wie möglich zu erledigen, das Blech vor dem 80er in der Front könnte man auch noch "erweitern", das Frontpanel wäre ja davor.

Bin ich der Einzige, der der Meinung ist, dass Prebuilds damals "besser" waren als heute? Auf jeden Fall besser zu reparieren und aufzurüsten.

Bei normalen Office PC's auf jeden Fall, bzw. Rechner die an Casual User vermarketet werden, bei Gaming PC's sieht es aber richtig gut aus, da gibts immer Optionen die dem ATX Standard folgen, selbst Dell/Alienware sind mittlerweile eingeknickt, zumindest beim neuen Area 51, 12vo kommt zwar immer noch zum Einsatz aber die Formfaktoren sind alle ATX Standard.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh