[Sammelthread] Der große OLED Stammtisch: WOLED & QD-OLED – Praxis, Settings & Kaufberatung (Keine Theorie-Schlachten)

Toli1988

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Der große OLED Stammtisch: WOLED & QD-OLED – Praxis, Settings & Kaufberatung (Keine Theorie-Schlachten)

Hallo zusammen,

ich eröffne diesen Thread als zentrale Anlaufstelle für alle Besitzer und Kaufinteressierten von OLED-Geräten – egal ob TV oder Monitor, egal ob Tandem-OLED, WOLED oder QD-OLED (LG, Samsung, Alienware, MSI, Asus etc.).

Worum es hier geht:
Dieser Thread soll eine Brücke schlagen zwischen erfahrenen Nutzern und Leuten, die vor der Entscheidung stehen:

  • Erfahrungswerte & Praxis: Wie schlägt sich euer Panel im Alltag? (Homeoffice, Gaming-Sessions, Burn-In Erfahrungen nach echter Nutzung).
  • Settings & Optimierung: Die besten Einstellungen für SDR/HDR, Windows-Optimierung, Color-Profiles.
  • Kaufberatung: Ihr überlegt noch? Hier könnt ihr echte Besitzer fragen: "Passt ein 42er auf meinen Tisch?", "Lieber Glossy oder Matte?", "Welches Panel für meinen hellen Raum?".
  • Problemlösung: Echte Hilfe bei echten Problemen (VRR-Flickering, Black-Screening, Treiber-Themen).

Worum es hier NICHT geht (Die Spielregeln):
Mir ist wichtig, dass wir hier eine entspannte und hilfreiche Atmosphäre pflegen. Deshalb eine große Bitte:

Dies ist kein Thread für theoretische Grabenkämpfe oder "Datenblatt-Quartett".
Konstruktive Kritik an Geräten ist ausdrücklich erwünscht – es gibt kein perfektes Display.
ABER: Was wir hier nicht brauchen, ist das pauschale Schlechtreden von Technik basierend auf reinen Theorie-Werten, ohne das Gerät selbst zu kennen. Wer nur hier ist, um Kaufinteressierten die Vorfreude mit "Hätte/Wäre/Wenn"-Szenarien zu nehmen oder eine persönliche Agenda gegen bestimmte Panel-Typen zu fahren, ist hier falsch.

Hier zählen echte Eindrücke mehr als theoretische Maximalwerte auf Papier.




Ich mache mal den Anfang:

Ich nutze aktuell den LG 48G5 mit dem neuen 4-Stack Tandem Panel am Schreibtisch.

Mein aktuelles Gaming-Setup:
Momentan betreibe ich den PC bevorzugt im Dolby Vision Modus. Mir persönlich gefällt das subjektiv deutlich besser als der normale HDR10-Standard – das Bild wirkt plastischer und das Tone-Mapping fühlt sich oft stimmiger an.
Nutzt ihr auch Dolby Vision am PC oder schwört ihr auf HGIG?

Geplante Messungen:
Die Software Calman Home for LG besitze ich bereits.
Sobald ich die ersten 100 Betriebsstunden (Einlaufphase) voll habe, werde ich mir dazu das passende Messgerät – das Calibrite Display Plus HL – zulegen.

Mein Plan ist, den Screen einmal sauber durchzukalibrieren und dann auch mal die tatsächliche Helligkeit (Nits) selbst nachzumessen. Damit wir hier im Thread dann mal echte Messwerte aus der Praxis haben, anstatt uns auf theoretische Angaben oder Gerüchte aus dem Netz verlassen zu müssen.

Ich freue mich auf euren Input – egal ob ihr schon einen OLED habt oder noch sucht!
 
Zuletzt bearbeitet:
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danke hierfür!

Ich möchte ein
- 4k
- 32"
- 120Hz - 144Hz (reicht mir allemal!)
- curved (gibts die überhaupt noch?)
- OLED - QDOLED - WOLED was weis ich
- Tandem bzw. aktuelle neue generation (gen4?)
- glossy
- DP2+

Dazu ist zur CES soweit ich jetzt gelesen habe genau 0,0 gekommen.
Nur noch irgendwelche random unbrauchbare .......

Wenn ich an diese wünsche so dicht wie möglich rankommen wollen würde, was könnte ich da kaufen?
Worauf müsste ich bei model xy dann verzichten?
Ich gebs auf zu warten auf ein vernunftmodell mit vernünftiger basis.
Es kommt ja doch nicht mehr...
 

Schau dir mal den Monitor an, der hat viele sinnvolle Neuerungen dabei. Besseres Schwarz bei direkter Licht Einstrahlung und bessere Textdarstellung. Etwa 10 - 20 % heller als das alte Modell wegen True Black 500. Das gleiche Panel wird es auch von MSI und GIGABYTE geben.
 

Schau dir mal den Monitor an, der hat viele sinnvolle Neuerungen dabei. Besseres Schwarz bei direkter Licht Einstrahlung und bessere Textdarstellung. Etwa 10 - 20 % heller als das alte Modell wegen True Black 500. Das gleiche Panel wird es auch von MSI und GIGABYTE geben.
Lol ok der ist komplett an mir vorbei.
Der preis wird aber ganz schön saftig vermutlich...
 
Ich hab gelesen, der Monitor soll beim Markteinstieg rund 1300 Dollar kosten und wird voraussichtlich Ende März oder Anfang April erhältlich sein. Bei OLED-Displays ist es ganz normal, dass der Preis nach dem Start immer weiter sinkt. Das gleiche Panel gibt es ja auch bei anderen Herstellern, die vielleicht günstigere Angebote haben.
 
@JaniC

Ich antworte dir mal hier, bin mit beiden XG32UCWMG voll zufrieden.
Keine Pixelfehler, sehr homogenes Bild und eine klarheit die ich so bisher nicht kannte bei QD OLED.

Das Flackern in der Taskleiste nach dem Windows gestartet ist tritt einmal kurz auf, allerdings nur auf der 9070XT, an meinen Mini PC mit APU habe ich kein Flackern gesehen.
Vermute mal der Treiber/DSC hat da irgendwie Probleme vielleicht.

Für 649€ pro Monitor ein sehr guter Deal.
 
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@BigWorm48

Freut mich zu hören, dass du zufrieden bist! Für 649€ hast du da echt einen Preis-Leistungs-Kracher geschossen.
Das kurze Flackern beim Booten an der 9070XT klingt für mich auch stark nach dem typischen DSC/Treiber-Handshake beim Initialisieren. Solange es im Betrieb stabil läuft, ist das ja verschmerzbar.

Perfektes Timing übrigens:
Mein Calibrite Display Plus HL kommt morgen an. Dann werde ich meinen LG 48G5 direkt mal mit Calman Home for LG durchmessen und kalibrieren.

Ich will nämlich unbedingt der Sache auf den Grund gehen, die mir gestern aufgefallen ist:
In der Windows HDR-Kalibrierung clippt das Panel im HDR10-Modus bei ca. 1200 Nits. Schalte ich aber auf Dolby Vision um, verschiebt sich der Clipping-Point plötzlich auf 1400 Nits.

Ich bin sehr gespannt, was das Colorimeter dazu sagt – ob das "nur" ein anderes Tone-Mapping-Verhalten ist, oder ob das Panel unter Dolby Vision tatsächlich mehr Spitzenhelligkeit freigibt. Sobald ich verlässliche Zahlen habe, poste ich sie hier rein!
 
Ich will nämlich unbedingt der Sache auf den Grund gehen, die mir gestern aufgefallen ist:
In der Windows HDR-Kalibrierung clippt das Panel im HDR10-Modus bei ca. 1200 Nits. Schalte ich aber auf Dolby Vision um, verschiebt sich der Clipping-Point plötzlich auf 1400 Nits.
Dolby Vision geht auf 1400nits, ja. Benutze den TV nur im Dolby Vision Modus wenn HDR an ist. Manche Games erzwingen aber den HDR10 Modus. Ich sag mal 90% der Games laufen aber auch in DV bzw. ist es ja kein echtes DV aber der TV kommt halt so noch etwas höher ohne das Bild zu verfälschen. Ich musste nur die Farbtiefe um 5 zurückdrehen, da mir der Modus sonst etwas zu bunt war.
 
@SaiBot62

Interessant, dass du das mit den 1400 Nits und der Sättigung bestätigen kannst! Das werde ich mir morgen beim Messen definitiv genauer anschauen.

Ich bin mittlerweile am PC auch fast komplett auf Dolby Vision gewechselt.
Mir ist nämlich aufgefallen, dass das Posterization-Verhalten (Color Banding) unter DV oft deutlich sauberer ist als bei HDR10.
Gestern habe ich das erst bei Chronos: The New Dawn verglichen: Erst HDR10, dann Dolby Vision. Rein subjektiv kamen mir die Highlights (Spitzlichter) unter Dolby Vision tatsächlich heller und "punchiger" vor.

Morgen haben wir dann Gewissheit, ob das Panel wirklich mehr Licht rausschiebt oder ob das Tone-Mapping einfach aggressiver arbeitet.

Mein Plan ist dann, alles sauber auf den Referenz-Weißpunkt D65 (6500K) zu kalibrieren:

  • SDR: Ziel ist BT.709.
    - Tag: ISF Expert (Helle Fläche) + Peak Brightness Hoch + Gamma 2.2
    - Nacht: ISF Expert (Dunkle Fläche) + Peak Brightness Aus + Gamma 2.4
  • HDR10 & Dolby Vision: Hier natürlich Tracking der HDR-Referenz (ST.2084), basierend auf dem Filmmaker Mode.
Bin sehr gespannt, was die Messwerte sagen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus, aktuell habe ich den AW3423DWF und bin auch ganz zufrieden. Was ich auf der Hersteller Seite so lese, sollte der neue MPG 341CQRDE QD-OLED X36 34" ein Upgrade darstellen. Zumindest was sie Schrift und die Widerholfrequenz (360HZ) betrifft, mit dem Rest kenne ich mich weniger aus. Es wird nur Adaptive Sync geschrieben - ist das dann Nvidia oder AMD oder beides? Wäre G-Sync bei einer RTX ein großer Vorteil oder ist das nur Marketing?
 
@seppelchen

Das ist technisch ein sehr großer Sprung, da du beim Alienware von Gen 1 kommst und der MSI bereits das aktuelle Gen 5 Panel (2026) nutzt.

TFTCentral hat dazu gerade einen sehr detaillierten Test veröffentlicht:

Die wichtigsten Verbesserungen für dich zusammengefasst:

  • Bewegtbild: Der Sprung von 165Hz auf 360Hz ist bei OLEDs extrem spürbar. Die Motion Clarity spielt in einer ganz anderen Liga, das Bild bleibt auch bei schnellen Bewegungen gestochen scharf.
  • Textschärfe: Gen 5 nutzt ein neues Pixel-Layout (V-Stripe). Damit sind die Farbsäume an Schriften, die bei der Gen 1 noch vorhanden waren, beseitigt.
  • Helligkeit & Uniformity: Der Monitor nutzt "Uniform Brightness". Das bedeutet, du hast in SDR eine konstante Helligkeit auf dem Desktop. Es gibt also kein nerviges Abdunkeln bei großen weißen Flächen (kein ABL), was das Arbeiten sehr angenehm macht.
  • HDR: Neben den maximalen 1300 Nits Peak (durch das neue EL3.0 Material) unterstützt er auch HDR True Black 500. Das ist oft der bessere Modus, wenn man Wert auf absolut präzise Schwarzwerte ohne Helligkeitsschwankungen legt.

Ein kleines Detail noch im Vergleich zum neuen ASUS (gleiches Panel):
Beim ASUS kann man die "Uniform Brightness" abschalten, um mehr SDR-Helligkeit zu bekommen (dafür dann aber mit ABL). Beim MSI ist das fest aktiviert, was aber für die Bildruhe wie gesagt von Vorteil ist.

Zu deiner G-Sync Frage: Das "Adaptive Sync" funktioniert auch mit Nvidia-Karten tadellos (G-Sync Compatible). Ein natives Modul ist heute nicht mehr notwendig.

Edit: Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen:

Auch das Coating ("Pure Black") ist ein riesiges Upgrade im Vergleich zu deinem Gen 1.
Der typische lila Stich bei Umgebungslicht ist fast komplett weg (wirkt jetzt viel schwärzer) und die Oberfläche ist endlich kratzfester (3H-Härte). Man muss also keine Angst mehr vor Micro-Kratzern beim Putzen haben, wie das beim alten Alienware noch der Fall war.
 
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Vielen Dank für die ausführliche Erläuterung :)

Jetzt muss er nur noch im Preis ein bisschen purzeln...
 
Gerne!

Wenn du es nicht eilig hast, ist mein Tipp:
Schlag am besten im Oktober oder November zu. Erfahrungsgemäß sind die Preise da oft am tiefsten (vor und während der Black Weeks).

Wir haben mittlerweile auch eine ganz andere Marktsituation als noch vor zwei Jahren. Der OLED-Monitor-Markt ist extrem stark umkämpft und es gibt mittlerweile so viel Konkurrenz, dass sich die Preise auf einem viel besseren und realistischeren Niveau eingependelt haben. Das spielt uns Käufern in die Karten.
 
Zuletzt bearbeitet:
So eilig habe ich es nicht, ich werde einfach die Preise - wenn Verfügbar, beobachten. Der Alienware wird es noch machen „müssen“.

Allerdings bin ich nun angefixt ;)
 
Mir ist nämlich aufgefallen, dass das Posterization-Verhalten (Color Banding) unter DV oft deutlich sauberer ist als bei HDR10.
Gestern habe ich das erst bei Chronos: The New Dawn verglichen: Erst HDR10, dann Dolby Vision. Rein subjektiv kamen mir die Highlights (Spitzlichter) unter Dolby Vision tatsächlich heller und "punchiger" vor.
Yep, das war der Grund warum ich mich überhaupt mit DV am PC befasst habe, da HDR 10 Posterization damals als ich den gekauft habe (Mai oder Juni 2025) noch deutlich schlimmer war als jetzt mit neuster Firmware.
 
@seppelchen

Ich habe für dich mal schnell die Specs gecheckt, da gibt es nämlich noch zwei wichtige Punkte, die für mich den Ausschlag geben würden:

1. DisplayPort Zukunftssicherheit:
Der ASUS (PG34WCDN) hat tatsächlich den "vollen" DisplayPort 2.1 mit UHBR20 (80 Gbps Bandbreite).
Der MSI nutzt laut Datenblatt "nur" den kleineren Standard UHBR13.5 (54 Gbps).
Das reicht zwar aktuell auch, aber der ASUS ist hier technisch einfach "sauberer" angebunden, falls man DSC komplett vermeiden will.

2. Uniform Brightness (Mein Favorit):
Ganz ehrlich: Ich persönlich hätte mich wohl eher für den ASUS entschieden, und zwar genau weil man dort die "Uniform Brightness" abschalten kann.

Beim MSI ist die ja fest aktiviert. Das ist zwar angenehm ruhig, aber manchmal will man in SDR einfach diesen maximalen "Punch" an Helligkeit haben (auch wenn es dann ABL gibt). Dass man beim ASUS die Wahl hat (Konstant vs. Maximal hell), wäre für mich das Killer-Feature im Vergleich.

Nur als Denkanstoß für deine Entscheidung!

@SaiBot62

Ah, interessant! Das würde erklären, warum HDR10 mittlerweile zumindest "okay" aussieht. LG schraubt da ja gerne mal still und heimlich per Firmware am Tone-Mapping-Algorithmus, ohne es groß an die Glocke zu hängen.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Dolby Vision das durch die dynamischen Metadaten einfach konstanter löst. Gerade in kritischen Bereichen (z.B. Himmel oder Nebel) wirkt der Übergang da für mich immer noch weicher.
Den Tipp, am PC primär auf Dolby Vision zu setzen, habe ich übrigens ursprünglich aus dem AVSForum. Da haben die Jungs das mal komplett auseinandergenommen und empfohlen, weil es eben dieses Color Banding (Posterization) oft besser kaschiert als HDR10.

Sag mal, wie hast du ihn eigentlich laufen: 120Hz oder 144Hz?
Ich schwanke da noch, ob die 144Hz irgendwelche Nachteile bei der Bittiefe oder Chroma haben, oder ob das Panel das voll durchzieht.

Aber morgen gibt es dann ja Fakten:
Sobald das Colorimeter läuft, werde ich mal gezielt Graustufen-Verläufe in beiden Modi messen.
 
Zuletzt bearbeitet:
144Hz läuft gut für mich. Soweit ich weiß hat man da mit HDMI 2.1 auch noch kein DSC aktiv oder sonstige Einschränkungen. Das geht erst bei 165Hz los.

Hatte den DV Tipp auch damals aus dem AVS Forum. Das Posterization Thema war auch ein großer Punkt in vielen Reviews und mit DV konnte man das komplett umgehen. Nur bei manchen Games geht es halt wie gesagt nicht. Stellar Blade und RE2 Remake fällt mir da ein. Da geht der HDR10 Modus automatisch an. Keine Ahnung ob man das irgendwie umgehen kann
 
@SaiBot62

Eine wichtige Detailfrage dazu:
Fährst du dann mit 8 Bit oder 10 Bit Zuspielung?

Im AVSForum wird ja oft empfohlen, den Output am PC sogar auf 8 Bit zu stellen.
Der Hintergrund ist wohl, dass dann der Nvidia-Treiber das Dithering übernimmt und das oft sauberer hinbekommt (weniger Banding), als wenn man nativ 10 Bit zuspielt.

Ich möchte nämlich unbedingt DSC vermeiden und bin mir unsicher, ob bei 144Hz schon die Komprimierung greift.

Aber da wir ja beide den 48 Zoll G5 haben, stellt sich uns die Frage mit den 165Hz zum Glück eh nicht.
Der Modus ist ja den größeren Modellen (ab 55 Zoll) vorbehalten – und da soll er ja (genau wie beim Samsung S95F) extrem verbuggt sein. Da haben wir mit dem "Kleinen" wohl die stabilere Wahl getroffen.

Apropos Samsung: Beim S95F hätte mich zudem die One Connect Box und das matte Coating gestört. Da bin ich mit meiner Wahl S90F (Glossy) doch ganz froh.
 
Eine wichtige Detailfrage dazu:
Fährst du dann mit 8 Bit oder 10 Bit Zuspielung?
Ich habs auf 10 Bit. Hab allerdings 8 bit nie ausprobiert, daher kann ich nicht sagen ob das besser oder schlechter ist
 
So, heute ist für mich die Nacht der Kalibrierung und Messung!

Bevor es losgeht, habe ich aber erstmal sichergestellt, dass die Signalkette perfekt ist. Ich habe mein altes Silkland-Kabel in Rente geschickt und mir für nen Zwanni noch schnell ein ordentliches Oehlbach Excellence geholt.

Warum die 20€ investieren?
Gerade wenn wir beim G5 über 4K, 120Hz (oder sogar 144Hz), 10 Bit und HDR reden, laufen wir am absoluten Limit der HDMI 2.1 Bandbreite (48 Gbps). Das Oehlbach ist offiziell "Ultra High-Speed Certified" (das ist der wichtige Sticker drauf), was garantiert, dass die Bandbreite auch wirklich stabil ankommt – ohne Bildaussetzer oder "Ameisenkrieg" im Schwarz. Außerdem ist die "Flex Evolution" Variante super flexibel, was den Anschluss hinter dem TV deutlich entspannter macht und weniger Zug auf die Buchse bringt.
Damit kann ich Kabel-Probleme bei den Messungen schon mal ausschließen.

Gleich geht's ans Eingemachte:
Ich werde erstmal alles nach Norm einstellen und den Filmmaker Mode sowie den Spiele-Optimierer mal durchmessen, um zu sehen, wie gut die ab Werk wirklich sind (Pre-Calibration Check).
Besonders gespannt bin ich, ob der 48G5 bei Dolby Vision messbar tatsächlich heller wird bzw. die Kurve anders trackt.

Nach einer Kalibrierung darf man zwar keine "Wunder" erwarten (das Bild wird nicht plötzlich doppelt so bunt), aber der Teufel steckt im Detail:
Meistens wird vor allem das Near Black Verhalten massiv verbessert. Das heißt, die Durchzeichnung in dunklen Szenen (Schatten) säuft nicht mehr ab (Black Crush), sondern man erkennt wieder feine Details im Dunkeln. Zudem verschwinden oft diese leichten Farbstiche (Tint) im Grauverlauf und Hauttöne wirken endlich natürlich.

Bin gespannt auf die Ergebnisse!
 

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@BadSoldier @BigWorm48 ich habe jetzt erst gesehen, dass es ja sogar einen eigenen Thread zu unserem neuen Moped XG32UCWMG gibt. Also falls man sich austauschen will, könnte man das auch dort tun ohne andere Threads zu sehr abdriften zu lassen.
 
Nutzt ihr auch Dolby Vision am PC oder schwört ihr auf HGIG?
Wie bekommt man DV am/aus dem PC raus?
So wirklich jetzt.
Ich meine, dass Du den Monitor im DV-Modus betreibt, bedeutet ja nicht das irgend eine Software auf dem PC damit umgehen kann.
Es gibt zwei oder drei Games. Funktionieren die, wenn Du sie in den DV-Modus schaltest?
Und es gibt keinen Video-Player, der auch wirklich DV ausgibt ... oder doch?

Oder ist das nur ein "Wohlfühl"-Modus für Dich?
 
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LG G5 48" – Pre-Calibration Showdown: Filmmaker vs. Game Mode (SDR)

Bevor ich mit der eigentlichen Kalibrierung (AutoCal) starte, habe ich den G5 im Werkszustand durchgemessen.
Mein Ziel war kein striktes "Dark Room" Setup (100 Nits), sondern ein praxisnahes "Real Life" Setup für tagsüber und beleuchtete Räume.

Dabei habe ich zwei Modi verglichen: Den puristischen Filmmaker Mode und den Spiele-Optimierer (Game Mode).




1. Das Setup (Die Einstellungen)
Beide Modi laufen mit fast identischen Settings, um fair zu vergleichen:
  • OLED-Pixel-Helligkeit: 80 (Ziel: Helles Tageslicht-Setup)
  • Größte Helligkeit (Peak Brightness): Aus (Wichtig für lineares Gamma!)
  • Weißabgleich: Warm 40
  • Gamma: BT.1886
  • Farbraum: Automatisch (Zielt auf BT.709 Standard)
  • Besonderheit im Game Mode: Farbtiefe auf 55 (bewusster Sättigungs-Boost) vs. 50 im Filmmaker.




2. Detail-Analyse der Kurven & Farben

Hier zeigen sich die spannendsten Ergebnisse, wenn man die Diagramme genau liest:

A) Farben & Farbraum "Auto" (Warum die roten Balken?):
Im ColorChecker sehen wir deutliche Ausreißer (Max dE ~11).
Die Erklärung: Ich habe den Farbraum auf "Automatisch" gestellt. Das bedeutet, der TV versucht, seinen riesigen nativen OLED-Farbraum künstlich auf den kleinen SDR-Standard (BT.709) zu beschneiden.
Out of the Box gelingt dieses "Mapping" bei hoher Helligkeit und meinem Weißpunkt (Warm 40) nicht perfekt. Die Sättigungspunkte driften ab, weil der TV quasi "zu viel Farbe" hat und sie runterrechnen muss.
Wichtig: Das ist kein Panel-Fehler! Es zeigt nur, dass die interne Umrechnungstabelle ab Werk nicht exakt auf dem Punkt liegt. Genau das wird die 3D-LUT von Calman gleich korrigieren und die Farben perfekt in das BT.709-Korsett zwingen.

B) Gamma / EOTF (Die gelbe Kurve oben rechts):
  • Filmmaker Mode: Die gelbe Messkurve liegt wie mit dem Laser gezogen auf der grauen Referenzlinie. Perfektes Tracking nach BT.1886.
  • Game Mode: Exakt das gleiche Bild! Oft neigen Game-Modes dazu, die Mitten künstlich aufzuhellen ("Black Lift") oder oben zu clippen. Der G5 macht das nicht.
Fazit: Trotz unterschiedlicher Treiber-Ansteuerung (Low Latency) bleibt die Helligkeitsverteilung in beiden Modi identisch linear. Kein "Sumpf" in dunklen Szenen beim Zocken.

C) RGB Balance (Der Graustufen-Verlauf):
Hier sehen wir, wie der TV die Farbtemperatur mischt.
  • Beide Modi: Zeigen fast 1:1 das gleiche Verhalten. Die Rote Kurve verläuft konstant leicht oberhalb der 100%-Linie, die Blaue Kurve liegt leicht darunter.
Fazit: Das ist die typische Handschrift der Einstellung "Warm 40". Das Bild ist dadurch minimal wärmer als die strenge Studionorm (D65), was aber für das Auge oft angenehmer wirkt. Wichtig ist: Die Linien laufen parallel und driften nicht wild auseinander. Das Panel ist also in sich stabil.




3. Helligkeit & Technik-Exkurs (dE 2000 vs. ITP)

Der Helligkeits-Unterschied:
Trotz gleicher Settings (OLED Licht 80) schafft der Filmmaker Mode 296 Nits, der Game Mode "nur" 253 Nits.
Das ist normal: Der Game Mode nutzt eine konservativere Panel-Ansteuerung für schnellere Schaltzeiten. 253 Nits sind für SDR-Gaming aber immer noch top.

Was bedeuten die Balken bei "Near Black" (5% Grau)?
Auf den Bildern widersprechen sich zwei Diagramme.
  • Oben (DeltaE 2000): Winziger Balken. Das bedeutet: Für das menschliche Auge ist der Bereich sauber.
  • Unten (DeltaE ITP): Hoher Balken. ITP ist eine extrem strenge Formel, die winzige physikalische Luminanz-Schwankungen (Voltage Sensitivity) bei OLEDs bestraft.
Solange dE 2000 flach ist, sehen wir im Film kein Rauschen oder Blockbildung. Der ITP-Ausschlag ist messtechnisch da, aber visuell unkritisch.

Gesamt-Fazit:
Die Basis stimmt! Gamma und RGB-Verlauf sind in beiden Modi synchron und sauber. Jetzt messe ich noch kurz HDR, und dann darf AutoCal ran!
 

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LG G5 48" OLED – HDR Deep Dive: Pre-Calibration Analyse (Filmmaker vs. Game Mode)

Bevor ich den "AutoCal"-Knopf drücke, wollte ich wissen, was das Panel physikalisch wirklich kann. Ich habe den G5 (48 Zoll) daher im Werkszustand mit Calman Home for LG vermessen.
Ich bin kein Profi und nutze "nur" ein i1Display Pro, aber ich habe mein Bestes gegeben, die Messbedingungen so konsistent wie möglich zu halten und das Maximum rauszuholen.

Wichtiger Hinweis zur Mess-Methodik (Der "Anti-ABL-Trick"): TV Aus/An
OLEDs (besonders die 42/48er Größen) neigen dazu, bei statischen Testbildern schnell durch Schutzschaltungen (ASBL/TPC) oder Hitze zu dimmen.
Um sicherzustellen, dass ich wirklich die maximale Peak-Performance messe, habe ich den TV vor den Messreihen jeweils für ca. 5 Sekunden aus- und wieder eingeschaltet.
Der Grund: Das resettet alle Timer und Hitzesensoren. Da das Panel dadurch thermisch noch nicht ganz stabil ist ("Kaltstart"), können die RGB-Verläufe minimal unruhiger wirken, aber dafür sehen wir die echte, ungedrosselte Helligkeit des LG 48G5.




Die Einstellungen & Messmuster (Basis):
  • Messfenster: 10% Window (Fenstergröße)
  • Hintergrund/APL: 18 (Average Picture Level)
  • Weißpunkt: Warm 40
  • Farbumfang: Automatisch (Mapped in HDR korrekt auf den BT.2020 Container)
  • Farbtiefe: 50 (Filmmaker) vs. 55 (Game Mode)
  • Tone Mapping: HGiG (Game) bzw. DTM Aus (Filmmaker)

Kleiner Bug-Hinweis zu den Bildern: Calman zeigt oben links fälschlicherweise "SDR Current State" an. Lasst euch davon nicht irritieren, die Messwerte (1000+ Nits, PQ-Kurve) beweisen eindeutig, dass wir im HDR-Modus sind.




1. Filmmaker Mode HDR (Die Referenz)
Hier zeigt der kleine 48er G5 Zähne.

Analyse:
  • Helligkeit (Peak Luminance): 1186 Nits.
    Das ist für einen 48-Zoll-OLED ein brachialer Wert. Die Methode mit dem Neustart hat gezeigt, dass das Panel hier ordentlich Reserven hat.
  • EOTF (Helligkeitsverlauf): Die gelbe Kurve folgt der grauen Referenzlinie (ST.2084) wie auf Schienen und knickt oben hart ab ("Hard Clip"). Das bestätigt, dass das Tone-Mapping absolut sauber arbeitet. Kein künstliches Aufhellen, reine Norm-Treue.
  • RGB Balance: Wir sehen hier leichte Wellenbewegungen und einen Drift (Rot etwas hoch, Blau etwas niedrig). Das ist dem thermischen Verhalten direkt nach dem Einschalten geschuldet.
  • Farben: Max dE 5,08. Die Basis ist solide, aber hier sieht man, warum eine Kalibrierung noch das letzte Quäntchen Präzision rausholen kann, sobald das Panel stabil läuft.




2. Game Mode HDR (Der Zocker-Modus)
Oft hört man, der Game Mode sei dunkler oder unpräziser. Mein G5 widerlegt das fast komplett.

Analyse:
  • Helligkeit: 1122 Nits.
    Der Abfall gegenüber dem Filmmaker Mode ist minimal! Wir haben hier echtes HDR-Gaming mit über 1100 Nits.
  • EOTF: Auch im Game Mode absolut perfektes Tracking. LG "cheatet" hier nicht mit aufgehellten Schatten (Black Lift) für E-Sports, sondern liefert ein korrektes Bild.
  • Farben: Hier sehen wir den größten Unterschied. Mit einem Max dE von 16,4 und unruhigen Sättigungsverläufen ist der Game Mode ab Werk oft etwas aggressiver auf "Effekt" getrimmt oder leidet unter dem offenen Farbraum. Das ist der Hauptgrund, warum ich gleich AutoCal drüberlaufen lasse – um diese Ausreißer einzufangen.

Fazit Pre-Calibration:
Das Panel liefert extrem stark ab. Über 1180 Nits auf 48 Zoll und eine EOTF-Kurve, die ab Werk schon extrem präzise ist. Die leichten Farbabweichungen und die typische Game-Mode-Sättigung wird die Kalibrierung jetzt glattbügeln.

Als Nächstes schaue ich mir noch kurz die Werte bei Dolby Vision an, bevor es an die Kalibrierung geht.
 

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Hier sind meine Ergebnisse zur Kalibrierung des LG G5 (48 Zoll) mit Calman AutoCal inklusive Helligkeitsmessungen im Vergleich zu üblichen OLED-Monitoren.

1. Zustand vor der Kalibrierung (Bild 1)
Das ist die Messung im Werkszustand. Dass dort im Header "SDR" steht, ist ein Fehler beim Labeln/Messen in Calman, die Werte zeigen aber eindeutig das typische unkalibrierte Verhalten: Viel zu viel Blauanteil (hohe Farbtemperatur) um Helligkeit zu pushen und ein DeltaE von fast 7 bei den Graustufen. Das Bild war standardmäßig viel zu kühl und in dunklen Bereichen unsauber.

2. Ergebnis nach der Kalibrierung (Bild 2 - HDR Filmmaker Mode)
Das Ergebnis nach dem Durchlauf:
  • Graustufen dE: Runter auf 0,66. Das ist absolute Referenzklasse, das Weiß ist jetzt perfektes D65.
  • Warum die Farben im Chart "schlechter" aussehen: Falls jemandem auffällt, dass der Fehlerwert (dE) im ColorChecker (Mitte) mathematisch gestiegen ist: Das liegt am Tone Mapping. Da ich den TV auf ein Limit (ca. 1090 Nits) eingemessen habe, nutzt der TV obenrum einen "Roll-Off" (er wird in den Spitzen sanft dunkler), um Details in Highlights zu retten. Calman wertet diesen gewollten Helligkeitsabfall streng als Fehler. In der Praxis ist das aber zwingend nötig, damit helle Details nicht ausbrennen. Die Farben selbst sind korrekt, nur die Helligkeitskurve weicht zum Schutz der Highlights ab.

3. Gemessene Helligkeit (Nits) – Der Unterschied zu Monitoren
Hier zeigt der G5 seine Stärke gegenüber vielen 32-Zoll OLED-Monitoren, die im 10%-Fenster oft nur auf 500–600 Nits kommen.

Meine gemessenen Werte nach D65-Kalibrierung (Warmweiß):
  • 5% & 10% Fenster: 1090 Nits (Stabil auf die Tone Curve gemappt)
  • 25% Fenster: 705 Nits
  • 50% Fenster: 401 Nits
  • 100% (Vollbild): 212 Nits

Eine interessante Beobachtung während der Kalibrierung: Beim Schritt "Tone Curve", wo das Panel etwas arbeiten muss, hat er sich exakt auf 1088-1090 Nits eingependelt. Später im "Post-Cal" Check, bei einer schnellen Messung, blitzen dann plötzlich wieder 1117 Nits auf. Das zeigt schön, wie die Thermik arbeitet. Ich habe für das Tone Mapping bewusst den stabilen Wert (ca. 1090) als Basis genommen, damit im Gaming-Alltag nichts clippt, wenn das Panel mal warm ist.

Zur Einordnung: Im reinen Werkszustand (mit DDC Reset) waren sogar 1240 Nits drin – allerdings dann mit der Farbtemperatur "Neutral", also deutlich zu blau. Um auf korrektes D65-Weiß zu kommen, muss man diesen Blau-Überschuss rausfiltern, was etwas Spitzenhelligkeit kostet.

Für ein 48-Zoll-Gerät sind das absolute Top-Werte. Man darf hier keine Wunder erwarten: Die 2400+ Nits der großen 55 Zoll bis 83 Zoll Boliden werden wir auf dieser kompakten Größe wegen der Pixeldichte und Thermik in den nächsten Jahren wohl nicht sehen. Für die Größe ist das Panel am Limit des Machbaren und ich bin mit dem Ergebnis absolut zufrieden.

4. Praxistest (Chronos - Bild 3)
Im angehängten Bild von Chronos sieht man den Unterschied deutlich. Vor der Kalibrierung war das Spiel in dunklen Bereichen eine einzige "schwarze Suppe" ohne Details. Jetzt ist die Durchzeichnung perfekt: Man sieht Details an der Rüstung und in den Schatten, die vorher im Black Crush verschwunden sind, während die Lichtquellen dank der 1100 Nits richtig Punch haben.

(Hinweis: Ich habe versucht, das HDR-Bild mit der Kamera so gut wie möglich einzufangen, aber das Foto kann den tatsächlichen Eindruck leider nicht zu 100% perfekt wiedergeben. In der Realität sieht es noch deutlich besser und differenzierter aus, als es auf dem Bild rüberkommt.)

Kleines Update zu Bild 1:
Ich bin mir im Nachhinein nicht zu 100% sicher, warum dort "SDR" im Header steht. Auch die Farbbalken links sehen irgendwie merkwürdig aus. Seht es mir bitte nach, ich bin Laie auf dem Gebiet und gebe mein Bestes, mich da reinzufuchsen. Ich werde das heute Abend sicherheitshalber nochmal in Ruhe testen und prüfen, ob das nur ein Anzeigefehler war oder ich etwas falsch eingestellt hatte.

Plan für heute Abend (Kalt-Start Test):
Ich werde den TV jetzt mal mehrere Stunden komplett auskühlen lassen und heute Abend noch einen "Kalt-Start"-Test machen.
Ich messe dann direkt nach dem Einschalten im kalibrierten Filmmaker HDR Modus nur kurz die Helligkeit. Damit will ich sichergehen, dass die Panel-Temperatur bei den langen Messungen vorhin keinen Einfluss hatte und die Werte auch im "frischen" Zustand exakt passen.
 

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  • Helligkeit (Peak Luminance): 1186 Nits.
    Das ist für einen 48-Zoll-OLED ein brachialer Wert. Die Methode mit dem Neustart hat gezeigt, dass das Panel hier ordentlich Reserven hat.

  • Helligkeit: 1122 Nits.
    Der Abfall gegenüber dem Filmmaker Mode ist minimal! Wir haben hier echtes HDR-Gaming mit über 1100 Nits.

Ich finde die Werte eher okayish, wenn ich bedenke das mein 42C2 bei ~800 Nits gelandet ist damals, sooo viel hat sich leider! nicht wirklich getan… 😟

Brachial ist hier jedenfalls sehr wenig in meinen Augen, da sind paar Monitore inzwischen vorbeigezogen und werden es dieses Jahr erst recht weiterhin tun.

Ich glaube so langsam sind die Zeiten vorbei das man sich wegen HDR Helligkeit einen 42/48er TV auf den Tisch packen musste. Und das ist ja nicht unbedingt was schlechtes. 👍
 
@ssj3rd

Ich glaube, wir müssen bei den Zahlen ein wenig differenzieren und genau hinschauen – vor allem bei den Fenstergrößen und der Messmethodik.

Zum LG C2 (42 Zoll) und den erwähnten ~800 Nits:
Das ist ein wirklich starker Wert. Zum Vergleich: Laut Rtings liegt der 42er C2 im akkuratesten Werks-Preset (Warm 50) im Schnitt eher bei knapp 699 Nits im 10% Fenster und fällt im 25% Fenster auf ca. 351 Nits ab.
Dazu kommt ein technisches Detail: Rtings misst meist im Werks-Preset. Der hier gemessene LG G5 wurde aber vor der Messung manuell per Calman auf D65 kalibriert. Das kostet im Vergleich zum Preset meist sogar noch etwas Licht, um die Farben perfekt zu matchen. Dass der G5 trotz dieser strengen Kalibrierung so viel heller ist, zeigt den technischen Fortschritt des Panels deutlich.

Zum Thema Monitore (z.B. der ASUS XG32UCWMG):
Die aktuellen 32-Zoll OLED Monitore sind technisch beeindruckend und schaffen im sehr kleinen 2% Fenster oft ihre 1000+ Nits. Schaut man sich aber die Rtings-Werte für größere Bildflächen an – die für die allgemeine Helligkeit im Spiel wichtig sind – sieht man den Unterschied zum TV-Panel:

Vergleich ASUS Monitor (Rtings Werte) vs. LG G5 (48") vs. LG C2 (42") (Rtings Werte):

10% Fenster (Wichtig für HDR-Effekte):
  • ASUS Monitor: ~674 Nits
  • LG C2 (42"): ~699 Nits
  • LG G5 (48"): 1090 Nits (kalibriert)

25% Fenster (Wichtig für helle Szenen):
  • ASUS Monitor: ~341 Nits
  • LG C2 (42"): ~351 Nits
  • LG G5 (48"): 705 Nits (kalibriert)

Hier sieht man gut, dass Monitore und kleinere TVs bei flächiger Helligkeit (10-25%) stärker gedimmt werden, während der G5 hier noch deutlich mehr Lichtreserven hat. Das macht das Bild in hellen Szenen einfach druckvoller.

Übrigens: Die 1090 Nits beim G5 sind wie gesagt sauber kalibriert. Wenn ich die Farbtemperatur nur auf "Neutral" oder "Kalt" stelle (wie Monitore oft ab Werk laufen), schiebt das Panel im 2-10% Bereich sogar ca. 1300 Nits. Das werde ich heute Abend spaßeshalber auch nochmal genau nachmessen.

Mir persönlich gefällt der 48 Zoll Formfaktor wegen der Immersion einfach am besten. Der G5 bleibt jetzt erstmal stehen, bis HDMI 2.2 und die entsprechenden Grafikkarten kommen – dann schaue ich mir in 48 Zoll den G7 oder G8 wieder an. Bis dahin bin ich wunschlos glücklich 👍

Noch ein Wort zum Preis-Leistungs-Verhältnis:

Man darf bei dem Vergleich auch nicht vergessen, was man hier für sein Geld bekommt.
Für aktuell ca. 850€ - 900€ bekommt man mit dem 48-Zoll-TV ein gewaltiges Gesamtpaket, während man für das gleiche Geld im Monitor-Bereich "nur" 32 Zoll bekommt.

Für mich sprechen beim TV (G-Serie) einfach folgende Punkte für sich:
  • Größe: 48 Zoll für Immersion pur.
  • Bildverarbeitung: Der TV hat einen eigenen Prozessor für Tone Mapping und Bildverbesserung, den Monitore oft nicht haben.
  • Kalibrierung: Ich kann eine Hardware-LUT in den TV laden. Das heißt: Perfekte Farben ohne das ewige Gefrickel mit ICC-Profilen in Windows, die mal gehen und mal nicht.
  • Ausstattung: Smart-Funktionen, Apps etc.
  • Garantie: Volle 5 Jahre Garantie auf das Panel (auch bei Burn-In)

    Natürlich verstehe ich jeden, der zum Monitor greift:
    Wem PPI (Pixeldichte) und gestochen scharfe Textdarstellung für Office-Arbeiten wichtig ist, wer einfach keinen Platz für 48 Zoll hat oder wer für eSports extrem hohe Hertz-Zahlen (240Hz, 360Hz etc.) braucht, der ist beim Monitor besser aufgehoben.

    Aber für meinen Anwendungsfall:
    Reiner Zocker (Single Player, Controller) und entspanntes Internet-Surfen – da ist das PL-Verhältnis beim TV für mich einfach unschlagbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich verstehe ich jeden, der zum Monitor greift:
Wem PPI (Pixeldichte) und gestochen scharfe Textdarstellung für Office-Arbeiten wichtig ist, wer einfach keinen Platz für 48 Zoll hat oder wer für eSports extrem hohe Hertz-Zahlen (240Hz, 360Hz etc.) braucht, der ist beim Monitor besser aufgehoben.
Da fehlt der für mich wichtigste Punkt, nachdem ich den 42" C2 damals kurzzeitig auf dem Tisch hatte: Ergonomie! Nicht jeder hat den Platz das Ding hinter dem Schreibtisch an die Wand zu pinnen oder den Schreibtisch bei Bedarf einfach weiter weg zu schieben :d

Damit ich ergonomisch damit zufrieden gewesen wäre, hätte die Unterkante des TVs unterhalb der Tischplatte liegen müssen, war nicht umsetzbar.
 
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