Studioschließungen und gecancelte Spiele: Ubisoft hat große Probleme

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Erst im Juli 2025 hat Ubisoft bekannt gegeben, dass man eine gemeinsame Tochtergesellschaft mit Tencent gegründet hat. Dadurch wollte sich der Konzern aus einer schwierigen Lage retten, die bereits etliche Entlassungen und Studioschließungen zur Folge hatte. Gestern hat Ubisoft eine neue Pressemitteilung veröffentlicht. Diese zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen scheinbar nicht den erhofften Erfolg gebracht haben.
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War erst am überlegen Aktien zu kaufen, als ich dann aber gelesen habe worin die Neuausrichtung besteht, habe ich davon schnell Abstand genommen.
Man will sich auf große Open-World-Abenteuer und Games-as-a-Service-Titel konzentrieren.
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Zuletzt will Ubisoft noch verstärkt in generative KI investieren.
Brauchen einfach einen AAAAA Titel - dann wirds bestimmt was.... :rolleyes:
 
Tencent wird wohl Schwarze Zahlen sehen wollen. Mal sehen welchen Blödsinn man betreibt, weil laut einiger Aussagen soll Prinz of Persia spielbar gewesen sein. Naja wäre nicht die erste Fehlentscheidung.
 
Als ich diese Nachricht gelesen habe, ist mir eingefallen, dass ich das Spiel Skull and Bones im Rahmen beim Kauf meiner Grafikkarte im Bundle bekommen habe, installiert, kurz angespielt, dann irgendwie vergessen. Beim Starten musste ich erst einmal 30 GB Update herunterladen. :fresse: Ich drücke Ubisoft die Daumen, dass sie die Kurve bekommen.
 
Weiterhin werden mehrere Studios komplett geschlossen. Welche genau betroffen sind, ist aktuell noch unklar.
Naja man weiß schon mehr darüber.

# »Wir sind am Boden zerstört« - Fast 130 Entwickler bei Ubisoft entlassen, mehrere Studios betroffen (News auf gamestar.de, 15.01.2026)
Es folgen mehrere Wellen von Entlassungen, die Studios in San Francisco und Osaka und Leamington wurden komplett geschlossen.
Besonders hart trifft es dabei das Team im kanadischen Halifax. Das Studio wird von der Konzernleitung komplett geschlossen; 71 Stellen fallen im Zuge dessen weg.
Und auch in Schweden fallen Stellen weg. So kündigte Ubisoft nun an, beim Studio Massive Entertainment 55 Mitarbeiter zu entlassen.

Zuletzt will Ubisoft noch verstärkt in generative KI investieren.
Muss auch nicht immer ganz schlecht sein.

# Generative KI in Spielen: Ubisoft zeigt improvisierende NPCs (News auf computerbase.de, 24.11.2025)
 
Naja man weiß schon mehr darüber.

# »Wir sind am Boden zerstört« - Fast 130 Entwickler bei Ubisoft entlassen, mehrere Studios betroffen (News auf gamestar.de, 15.01.2026)





Muss auch nicht immer ganz schlecht sein.

# Generative KI in Spielen: Ubisoft zeigt improvisierende NPCs (News auf computerbase.de, 24.11.2025)
Die 130 Entlassungen um die es im Gamestar-Artikel vom 15. geht erfolgten tatsächlich einige Tage vor der gestrigen PM. Der Grund ist natürlich der gleiche, aber es wird hier ggf. auch andere Studios betreffen.
 
@Alucard4 Es ist zumindest schon mal bekannt welche Studios es bisher getroffen hat. Welche noch dazu kommen werden/könnten wird man sehen. Jedoch war das hier auf HWL die erste Meldung dieser Art zu Ubisoft und deren Studios und Mitarbeitenden, daher hätte man diese Passage hier mit bereits bekannten Informationen (s. o.) füllen können.

Dadurch wollte sich der Konzern aus einer schwierigen Lage retten, die bereits etliche Entlassungen und Studioschließungen zur Folge hatte.
 
Tja
Bei 49 Cent, werde ich paar Aktien kaufen. Da sollte dann die Spitze langsam ausgetauscht sein. Was vor Jahren hätte passieren sollen. Konnte ja niemand ahnen.
 
Ubisoft muss sich wohl dran gewöhnen, keine Spielestudios mehr zu besitzen. Ist wohl die Zukunft des Gamings oder so.
 
Das letzte Assassins Creed war also doch kein "Retter" wer hätte das denn ahnen können?

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Schade um prince of persia 🫤
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade um die snowdrop engine...
Die hat so viel Potential
 
Ich frage mich, wann die Top-Manager bei Microsoft die Reißleine bei den Gaming-Studios ziehen werden… da sieht es doch nicht viel besser aus:

Ein Flop nach dem anderen.
 
"große Open-World-Abenteuer und Games-as-a-Service-Titel", genau. Weil sich gezeigt hat, dass der Markt genau das haben will.
 
Als erstes könnt ihr die Entwickler für The Crew rausschmeißen, die wissen sowieso nicht was ein gutes Rennspiel ausmacht.

Mitleid verspüre ich für Ubisoft schon lange nicht mehr.
 
Bis auf Anno kann meinetwegen von denen eh alles verschwinden.
 
Man will sich auf große Open-World-Abenteuer und Games-as-a-Service-Titel konzentrieren. Erstere können mit der sogenannten Ubisoft-Formel mit Aktivitäten vollgestopft werden, um möglichst lange Spielzeiten zu generieren. Zuletzt will Ubisoft noch verstärkt in generative KI investieren.

LOL. Damit klappts sicher, genau das was Spieler sich wünschen.
 
Einzig schade daran ist dass es erst jetzt passiert und nicht schon vor zehn Jahren... .
Denn die Abwärtsspirale läuft schon viel zu lange
 
Die Maßnahmen sind cool. Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter. Go woke, do broke hat gut rein gehauen und mit der bekannten UBI Formel für Open World sowie Service geht es Volldampf weiter. Selbst die KI kann nicht einfallsloser drei Aufgaben multiplizieren und über die map verteilen.

Denovu raus, den Luncher optionaliseren oder löschen, Spiele mit echtem Gameplay und guten Storys bringen.

Lass bloß die Finger von der Aktie. Das Ende ist hier klar Insolvenz mit Ausverkauf der Reste.
 
Als ich diese Nachricht gelesen habe, ist mir eingefallen, dass ich das Spiel Skull and Bones im Rahmen beim Kauf meiner Grafikkarte im Bundle bekommen habe, installiert, kurz angespielt, dann irgendwie vergessen. Beim Starten musste ich erst einmal 30 GB Update herunterladen. :fresse: Ich drücke Ubisoft die Daumen, dass sie die Kurve bekommen.
Boah, tue ich mich schwer mit - die sind je selber schuld mit dem "you will own nothing Ding"
Indem
Sie ihre Games nur vermieten wollten, dann teuren Müll produzierten und allen mit ihrem todesnervigen Launcher auf die Eier gegangen sind (bei mir lief der nicht mal) und dann denuvo mit performanceeinbrüchen obwohl das game launcherpflucht hatte, dann noch die beschissenen Optimierungen und schlechten Stories.

Ähm - wie wärs mit geilen Games?
 
Da läuft schon ordentlich was schief bei Ubisoft, keine Frage. Wirkt schon alles sehr "komisch" in der letzten Zeit.

Aber die haben schon auch gute Games gemacht, auch objektiv. "Nur Müll" kommt da nicht wirklich wenn man das nicht nur durch die "Hater-Brille" betrachtet. The Division 1 und 2 - immer noch beide unter meinen Lieblingsspielen -, diverse Ableger von AC und FarCry, Ghost Recon Wildlands. Ja, ist immer auch subjektiv - aber wie gesagt sind auch objektiv gute Spiele dabei, die nachweislich gute Wertungen kassiert haben und gerne gespielt wurden/werden.
 
Große Studios liefern zunehmend nur noch Sch***e ab. MMn sind zu viele Leute in die Spieleentwicklung involviert, die überhaupt keine Ahnung haben, was ein gutes Spiel ausmacht. Hab gestern mal AC Shadows angespielt... Gesichtsmimik ist ja mal richtig schlecht. Lippen-Synchronisation praktisch gar nicht vorhanden. Dann so Dinger wie das hier:


Puhh.... kein Plan, wer sich sowas ausdenkt und auch noch ernsthaft abwinkt. Hab ja echt viele Ubisoft-Games gespielt und fand sie größtenteils auch ganz gut, aber irgendwie nimmt die Qualität immer mehr und mehr ab.

Für die Mitarbeiter tut mir das schon irgendwie Leid, weil ich sicher bin, dass es dort auch sehr talentierte Entwickler gibt, die einfach nur ein gutes Spiel abliefern wollen. Bestes Beispiel ist GOTY Clair Obscure: Expedition 33. Der Game Director von Exp33 hat Ubisoft verlassen, weil seine Idee damals niemals bei Ubisoft bewilligt werden würde. Sein Plan war einfach ein Spiel abzuliefern, was er auch gerne selbst spielen möchte. Ohne irgendwelche Ingame-Shops, kaufbaren Inhalte etc.

Expedition 33 gehört für mich definitiv zu einem der besten Games, die ich die letzten Jahre gespielt habe und zeigt sehr gut, dass es den großen Studios nur noch um Geld geht, egal wie gut oder schlecht das Spiel ist. Hauptsache das Marketing stimmt. "AAA" ist inzwischen ein Qualitätsmerkmal geworden, besser von solchen Spielen Abstand zu nehmen.
 
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