APC USV Batterie ersetzen - Frage zum Anschluss

Supaman

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Hallo,

ich habe hier eine APC USV smc1500ic mit CloudConnect, wo altersbedingt die Batterie getauscht werden muss.
*Eigentlich* eine einfache Sache: das Batteriemodell ist "RBC6" als Bleigelakku, kriegt als original APC Ersatzteil,
oder auch deutlich preiswerter von anderen Anbietern.

Problem:
Auf den Produktfotos der neuen Ersatzakkus sind die Kontakte als flacher Steckkontakt, passend für einen Kabelschuh.
Bei meiner USV sind die Kontakte mit einer Ringöse verschraubt - Ich habe keine Akkus gefunden, wo Kontakte mit Löchern zum verschrauben dran waren.

Es sind zwar (Ersatz) Kabelbäume mit Flachstecker/Kabelschuh erhältlich, aber diese haben einen anderen Anschluss zur USV Seite,
da habe ich den großen grauen Stecker, d.h. von den Kabelbäumen passt der große Verbindungsstecker nicht.

Gibt es Bezugsquellen für Noname Akkus mit Ringöse ?
Oder muss ich am Bestands Kabelbbaum die Ringösen abkneifen und Kabelschuhe dran löten ?

Viele Grüße,

Supa

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Zuletzt bearbeitet:
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Am einfachsten wären wohl die original Akkus, die werden ja passen. Mit Billigersatz hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht, da hat mir nämlich mal ein 900 Wh Pack gebrannt in der Wohnung. Mag ja Zufall sein. Seither habe ich gar keine USV mehr im Einsatz. Ob jetzt die USV fackelt oder einfach so Stromausfall ist, interessiert die Server dann im Endeffekt auch nicht mehr. Hatte hier in über 20 Jahren keinen einzigen ungeplanten Stromausfall. Überspannungsschutz habe ich drin, und gut ist.

Kabelschuhe dran löten ist auch eher eine schlechte Idee. Wenn dann crimpen.
 
Was sollen das denn genau für Batterien sein, die bei der Größe noch Kabelschuhe haben? (link?)
Da passt was nicht.
In der Bauform (die von der Kapa abhängt) hast du normal immer Schraubpunkte.

Was hast du denn für eine USV? sm1500ic gibt es nicht.
Fotos vom Typenschild machen.

Anhand des Akkus würde ich sagen, dass das nen RBC7 sein müsste,
12V 18ah wären die Daten pro Batterie.

Ansonsten das, was @AliManali sagt. Bei Akkus spart man nicht, außer das Gebäude ist nicht von Relevanz.
Und erst recht sollte man nicht anfangen kreativ zu sein.
Wer das möchte: https://www.amazon.de/s?k=malen+nach+zahlen+erwachsene
 

Es handelt sich um diese USV - Model Code SMC1500IC, da war oben noch ein Tippfehler.

Die originale APC Ersatzbatterie wäre diese:

RBC6 als NoName Produkt:

Auf den Fotos sieht man - mal mehr, und mal weniger gut - das die Anordnung der Kontakte anders ist, und das die Ausführung eine andere ist, nämlich ein Flachstecker. Die originale APC Batterie wird mit Kabelbaum geliefert, der aber einen ganz an deren Anschluss Stecker hat.

Und an der Stelle bin ich halt etwas ratlos, wie man da am besten vorgeht.
 
hab vor ein paar Monaten für eine SMC750IC bei battery-direct de einen Satz dafür bestellt, kam gut verpackt, mit Rücksendeetikett und Anleitung, Stecker haben gepasst
das befremdliche (für mich) war die Akkus im laufenden Betrieb zu wechseln, stand so auch nicht in der Anleitung, allerdings auch nicht das Ding vorher abzuschalten

Jedenfalls hat die APC den Wechsel erst erkannt, als ich den Akkupack im Betrieb abgezogen und eingesteckt habe
 
Mach mal bitte nen Foto von vorne (Display) und vom Typenschild und auch gerne Rückseite komplett.
Anhand der Batterie würde ich eher auf eine SMT1500IC tippen.
SMC1500IC hat RBC6
SMT1500IC hat RBC7

Wann hast du die gekauft?
 
Anhand der Batterie würde ich eher auf eine SMT1500IC tippen.
SMC1500IC hat RBC6
SMT1500IC hat RBC7

Wann hast du die gekauft?

TOP, vielen Dank! Das war die Lösung.... es ist das SMT Modell ... meine Augen lassen nach, und ich habe das irgendwie auch verpeilt es zwei Versionen gibt, die fast gleich sind.
 
Tu dir bitte einen Gefallen und kaufe Markenware.
Yuasa, CSB z.B.
Mit schlechten/billigen Akkus ist schlecht Kirschen essen.

EDIT:
z.B.
 
Am einfachsten wären wohl die original Akkus, die werden ja passen. Mit Billigersatz hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht, da hat mir nämlich mal ein 900 Wh Pack gebrannt in der Wohnung. Mag ja Zufall sein. Seither habe ich gar keine USV mehr im Einsatz. Ob jetzt die USV fackelt oder einfach so Stromausfall ist, interessiert die Server dann im Endeffekt auch nicht mehr. Hatte hier in über 20 Jahren keinen einzigen ungeplanten Stromausfall. Überspannungsschutz habe ich drin, und gut ist.

Kabelschuhe dran löten ist auch eher eine schlechte Idee. Wenn dann crimpen.

Original und "Nachbau" macht keinen Unterschied!
Habe schon viele gebrauchte APC’s mit defekten Akkus gekauft und dort dann selber die Akkus ersetzt.
Bei gefühlt jeder APC waren andere „Originalakkus“ verbaut – wenn man den APC-Aufkleber entfernt hat, sah man den eigentlichen Hersteller und genau diese Hesteller gibt es auch auf dem freien Markt zu kaufen!

Wo soll da dann also der Unterschied sein!?

Ich verbaue halt nur „Markenakkus“ (z.B. CSB, Panasonic, Yuasa) kein „No-Name-Zeug“!



@Supaman
Würde einfach beim bestehenden Kabelbaum die Ösen wegzwicken und passende Kabelschuhe aufcrimpen.
Zur Not könnte man ev. bei den „Nachbauakkus“ die Laschen passen biegen und bohren – wäre aber nicht meine favorisierte Lösung.
 
Natürlich macht Original und "Nachbau" einen Unterschied.
Bei Original wird nämlich die Qualität der Batterie anhand von Parametern sichergestellt.
Bei "Nachbau" eben nicht zwingend.
D.h. man bekommt ne Wundertüte.
Will man das nicht, muss man zur OEM Qualität greifen.
Und bei einem Großteil der "Nachbausets" ist eben LingLong drin und das kann gefährlich werden.

Billige Akkus machen nur Schmerzen, was schon immer so und wird auch immer so sein.
Daher kauft man entweder Original oder eben OEM-Qualität und für letzteres muss man sich eben damit beschäftigen.

Und natürlich haben die USV Hersteller mehrere Lieferanten, nennt sich Mehrlieferantenstrategie.
Allerdings haben die ein entsprechendes Qualitätsmanagement und stellen so sicher, dass die Lieferanten und damit die Akkus die Vorgaben einhalten und damit äquivalent sind.

@Supaman
Würde einfach beim bestehenden Kabelbaum die Ösen wegzwicken und passende Kabelschuhe aufcrimpen.
Zur Not könnte man ev. bei den „Nachbauakkus“ die Laschen passen biegen und bohren – wäre aber nicht meine favorisierte Lösung.
Thread gelesen? (wäre btw. echt empfehlenswert)
1. Sowas macht man nicht.
2. Versuch mal in einen Akku mit Laschen für 6,3mm Kabelschuh ein 5mm oder 6mm Loch zu bohren. Keine Ahnung was du da für Präzisionsbohrer einsetzen willst. Aber bei der Materialstärke links und recht 0,15mm bzw. 0,65mm stehen lassen, musste echt schon präzise arbeiten. Mal davon ab, welchen Leiterquerschnitt du dann an der Lasche noch überhaben willst und was das für die Strombelastbarkeit bedeuten soll. 1kW, wie in dem Fall hier, sind bei 24V gute 50A. Das ist also schon was.
Deswegen gilt folgendes:
Und erst recht sollte man nicht anfangen kreativ zu sein.
Wer das möchte: https://www.amazon.de/s?k=malen+nach+zahlen+erwachsene
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich macht Original und "Nachbau" einen Unterschied.
Bei Original wird nämlich die Qualität der Batterie anhand von Parametern sichergestellt.
Bei "Nachbau" eben nicht zwingend.
D.h. man bekommt ne Wundertüte.
Will man das nicht, muss man zur OEM Qualität greifen.
Und bei einem Großteil der "Nachbausets" ist eben LingLong drin und das kann gefährlich werden.

Billige Akkus machen nur Schmerzen, was schon immer so und wird auch immer so sein.
Daher kauft man entweder Original oder eben OEM-Qualität und für letzteres muss man sich eben damit beschäftigen.

Und natürlich haben die USV Hersteller mehrere Lieferanten, nennt sich Mehrlieferantenstrategie.
Allerdings haben die ein entsprechendes Qualitätsmanagement und stellen so sicher, dass die Lieferanten und damit die Akkus die Vorgaben einhalten und damit äquivalent sind.


Thread gelesen? (wäre btw. echt empfehlenswert)
1. Sowas macht man nicht.
2. Versuch mal in einen Akku mit Laschen für 6,3mm Kabelschuh ein 5mm oder 6mm Loch zu bohren. Keine Ahnung was du da für Präzisionsbohrer einsetzen willst. Aber bei der Materialstärke links und recht 0,15mm bzw. 0,65mm stehen lassen, musste echt schon präzise arbeiten. Mal davon ab, welchen Leiterquerschnitt du dann an der Lasche noch überhaben willst und was das für die Strombelastbarkeit bedeuten soll. 1kW, wie in dem Fall hier, sind bei 24V gute 50A. Das ist also schon was.
Deswegen gilt folgendes:
Na ja, das ist vermutlich mehr Theorie wie Praxis!


Bei meinen „zerlegten“ APC’s waren überall versch. Akkus drin – aber alle mit „normaler“ Teilenummer – wie im „Nachbau“ auch genutzt!
Ev. werden die bei der Produktion getestet und die besten für die USV-Hersteller sortiert – hm, eventuell…

Bei CSB gibt es z.B. 3 „Haltbarkeitsstufen“ – wenn man da die beste Variante (glaube 9-12 Jahre) nimmt, was soll da dann schlechter sein?
Im Gegenteil, solche sind dann besser/haltbarer als die „originalen“ Akkus von APC!


Wie gesagt, meine Erfahrung und Meinung!


Ist wie im KFZ-Bereich – da gibt es auch die „Theoretiker“, welche fingerdicke Schrauben ersetzen, weil sie lt. Hersteller angeblich „Einweg“ sind und dann gibt es die Praktiker, welche das Gegenteil machen und es gibt damit auch keinerlei Probleme in der Praxis!
😉

Wie bereits geschrieben – „Bohrlösung“ wäre nicht meine favorisierte Lösung => abzwicken, Kabelschuhe crimpen – fertig.

LG
 
Na ja, das ist vermutlich mehr Theorie wie Praxis!
Dann solltest du unbedingt weniger Theorie und mehr Praxis machen.
Meine Aussagen kommen aus der Praxis, seit ein paar Dekaden und auch im direkten Zusammenspiel mit den USV-Herstellern. (wir kaufen nicht im Handel)
Wie haben mal Batterien mit nem 40t LKWs anliefern lassen, nur mal so für die Dimensionen.

Ansonsten ist der Rest deiner Ausführungen auf eine massive Schwäche in der Lesekompetenz zurückzuführen.
 
Tu dir bitte einen Gefallen und kaufe Markenware. Yuasa, CSB z.B.
Mit schlechten/billigen Akkus ist schlecht Kirschen essen.
Natürlich macht Original und "Nachbau" einen Unterschied.
Bei Original wird nämlich die Qualität der Batterie anhand von Parametern sichergestellt.

Daher kauft man entweder Original oder eben OEM-Qualität und für letzteres muss man sich eben damit beschäftigen.

@underclocker24
Vielen Dank für Deine Ausführungen - ich bin immer wieder überrascht, welches Detailwissen Du hast!
Der originale Akku liegt bei fast 300 Euro, die empfohlenen OEM Modelle bei ~170 Euro.
Da die USB nur für im privaten Bereich eingesetzt wird, muss die OEM Version dann reichen - ich denke das ist ein guter Kompromiss.
 
Dann solltest du unbedingt weniger Theorie und mehr Praxis machen.
Meine Aussagen kommen aus der Praxis, seit ein paar Dekaden und auch im direkten Zusammenspiel mit den USV-Herstellern. (wir kaufen nicht im Handel)
Wie haben mal Batterien mit nem 40t LKWs anliefern lassen, nur mal so für die Dimensionen.

Ansonsten ist der Rest deiner Ausführungen auf eine massive Schwäche in der Lesekompetenz zurückzuführen.

Wie du meinst ....
 
Bei mir stand auch "Erstausrüsterqualität" im Inserat. Hat man den gelieferten Akkus aber schon am Gehäuse angesehen, dass die das nie und nimmer waren. Wie gesagt, bei mir hat das Pack noch in der Garantiezeit gebrannt. Zum Glück war ich zu Hause als es gekokelt hat.
 
Bei mir stand auch "Erstausrüsterqualität" im Inserat. Hat man den gelieferten Akkus aber schon am Gehäuse angesehen, dass die das nie und nimmer waren. Wie gesagt, bei mir hat das Pack noch in der Garantiezeit gebrannt. Zum Glück war ich zu Hause als es gekokelt hat.

Na ja, deshalb das "Akku-Pack" selber mit guten Akkus "bauen".
Ich hatte die letzten 20 Jahre noch nie ein Thema!
 
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