[Sammelthread] Was ging dir heute auf den Keks? (Zusätzliche Threadregeln in Post 1 aktualisiert.)

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Das Thema Elektro Auto finde ich schon sehr interessant, nur für mich persönlich nicht praktikabel. Ich habe keinen Strom in der Garage und wer weiß, ob der Vermieter da zustimmt, wenn ich mir da Strom legen lasse und eine Wallbox installiere. Ist ja nicht mein Eigentum. Dazu kommt noch, das ich keine möglichkeit hätte, erlaubt während der Arbeitszeit zu laden. Die Ladestationen am Bahnhof erlauben maximal 4 Stunden stand bzw Ladezeit, das mag zwar ausreichen aber wie sollte ich das Auto nach 4 Stunden umparken, wenn ich dann gut 60km entfernt bin?
 
Aber verbreite doch bitte keine solche Fake News wie das mit dem Verschrotten nach 4 Jahren.
Mhhh letztens in einen "pro Elektro Video" eines großen Youtubers gehört. Als ich nun gegoogelt habe, konnte ich dazu auch nichts finden. ich sollte mal mehr googeln und mehr Quellen checken, ob überhaupt welche vorhanden sind.

Naja. Gesabbel von jemandem, dessen Job an Maschinen zur Entwicklung von Verbrennern hängt. Was erwartest du da?

Mhhh unsere Maschinen verschweißen Teile von Autos zusammen, die rein gar nichts mit Elektroantrieb zu tun haben.
 
@PayDay
Ist doch ok, ich hätte auch keins gekauft wenn ich in der Nähe nicht einige Säulen hätte. Aber verbreite doch bitte keine solche Fake News wie das mit dem Verschrotten nach 4 Jahren.
Das ist keine Fake News, zumindest nicht so, wie du es meinst.

Fakt ist, dass die Batterie das wesentliche Bauteil eines E-Autos ist. Dementsprechend ist sie auch das Wertgebenste und daraus wiederum folgt, dass sie beim Wiederverkauf wertgebend ist.

Das Problem dabei ist, dass der Zustand einer Batterie (aktuell) nicht bewertet werden kann, bis auf ein paar sehr grobe Parameter.
Beim Verbrenner hat man "gewusst" (zumindest glaubt man das) wie es dem Motor geht. 50k km OK, 100k km auch noch so OK, 150k km naja, 200k km puh weiß nicht, 500k km hau weg. (das 100k km != 100k km, lassen wir erstmal weg, es geht um den Effekt)

Das ist bei der Batterie anders. Da gibt es einen solchen Wert nicht. Die Beschreibung des Batteriezustandes ist aber notwendig, um den Wert zu bestimmen. Dieses "Zertifikat" gibt es aber nicht. Daher ist die Bewertung eines gebrauchten E Autos schwer bis unmöglich. Das ist auch das, warum der Gebrauchtmarkt so problematisch ist. Es gibt einfach keinen Indikator, wie der Kunde erkennen kann, ist die Batterie noch gut oder eben schlecht. Das kann man nicht mehr unbedingt an den km. festmachen. Das ist eine Batterie und der Umgang mit selbiger ja ganz anders gestrickt.

Daher gibt es Bestrebungen eine Art Zertifikat, einen Batteriepass, zu machen. Analog zu einem Wertgutachten, nur eben speziell für die Batterie. Das müsste man an sich nicht machen, weil das Auto/Hersteller ziemlich sicher weiß, wie es der Batterie geht. Zumindest hätte er die Chance tausende Zahlen zu liefern, die die Basis eines solchen Zertifikates wären-

Daher hat payday schon recht, bis auf das Verschrottungsthema.

Es geht dabei auch nicht darum, dass eine Batterie nicht 500k km halten könnte, es geht einzig und allein darum, welche Schulnote (wenn man so will) die Batterie und damit der Wagen bekommt. Denn diese ist für die Bewertung des Autos und damit Verkaufspreis entscheidend.
Das ist auch der Grund, warum der Gebrauchtmarkt für E Auto so problematisch ist. Die Kunden haben kein griffiges Mittel um zu sehen, was sie da kaufen. (rungerockte Reifen sieht man, Kratzer hier und da...)

Das mag einem als Neuwagen E Autofahrer egal sein, nur muss man sich deswegen das Thema E Auto auch nicht schönreden, was diesen Aspekt angeht.

(und ja, ich weiß, dass man einem Verbrenner eigentlich auch nicht ansieht, ob der Motor nun gut oder schlecht ist, ob er das richtige Öl bekommen hat oder ob der "ist der Motor kalt, gib ihm sechseinhalb" gemacht hat, darum geht es aber nicht)
 
@underclocker2k4 Das ist korrekt, deswegen sind die Käufer bei gebrauchen E-Autos skeptisch und der Preis geht runter, das bestreite ich ja nicht. Ich selber habe auch erstmal ein Leasing weil ich die gleichen Bedenken habe, war finanziell vermutlich nicht die schlauste Entscheidung aber ich wollte auch kein Risiko eingehen. Aber wie du schon sagst, werden die Autos deswegen ja nicht verschrottet. Die Verfahren wie man einen Batterie SOH standardisiert messen kann werden jetzt ja hoffentlich kommen und früher oder später wird man Erfahrungswerte haben, außerdem besteht die Batterie ja aus einzelnen Segmenten und Zellen, früher oder später wird man die auch kosteneffizienter aufbereiten können.
 
@underclocker2k4 ich behaupt mal, dass man bei einem Verbrenner noch weniger wissen kann wie es dem Auto geht, jedenfalls in der Theorie. Nimm zum Beispiel einen Tesla her (sage das nur, weil ich es da weiß).

Das Auto sagt dir alles, Ladezyklen, Ladeart (AC/DC), Degradation. Wenn alle nötigen Werte zur Verfügung stehen, kann man sich schon ein SEHR gutes Bild davon machen, wie gut es dem Auto geht. Was natürlich immer passieren kann ist ein Defekt, den zeigt dir keine Akku-Historie an, egal wie gut. Genauso wenig weiß man aber, ob ein Kolben im Motor einen Haarriss hat und 100km nach dem Kauf den Motor schrottet.

Immerhin haben eigentlich alle E-Autos sehr grosszügige Garantien auf Akku und Antrieb, das mindert zumindest am Anfang das Risiko ganz erheblich.

Auch vergessen gerne alle wie viel wartungsärmer, wenn der Akku hält ;), so ein E-Auto ist und einfach Geld spart. Was uns noch fehlt ist ein dichtes Netz von Spezialisten die Akkus reparieren. Prinzipiell ist das nämlich möglich, nur macht das kein Hersteller und haut dir den Preis eines neuen vor den Kopf wenn er hopps geht.

Ich will das nicht schönreden, ich hätte mir kein E-Auto gekauft, auch kein gebrauchtes. Ich hätte mir aber auch keinen Verbrenner gekauft, da hätte mein Zafira einfach weiter gehalten. Weil da ist mir einfach viel zu wenig passiert als dass sich das gelohnt hätte.
 
Und so langsam kann die Diskussion dann auch in den (E-)Auto Threads weitergeführt werden bitte :)

:btt2:
 
Dass die Pest DHL Hauptfiliale wegen Streik geschlossen hat, und ich mein Paket umsonst durch den Regen gezerrt habe.

Falscher Thread ?! :unsure:
 
Das ist mir neu, danke der Info.
Hätte ich das vorher gewusst, wäre meine Reaktion anders gewesen.
 
Der Anwalt für Ausländerrecht, den meine Freundin und ich beauftragt haben, reagiert nicht auf Anrufe und Mails. Echt klasse auf so ein Theater habe ich auch voll die Lust, morgen schreibe ich noch mal eine Mail, in der ich ihn auf seine berufliche Informationspflicht den Mandanten gegenüber hinweise, hilft das nicht, gibt es ein Anschreiben, bevor es zu einem weiteren Anwalt geht, um dem Anwalt Feuer unterm hintern zu machen.
 
Und was ist der Hintergrund?
 
Er kommt seiner Informationspflicht nicht nach. Wir sind unserer Mitwirkungspflicht nachgekommen, er hingegen rührt sich nicht
 
Und was ist der Hintergrund?
 
Um es mal genauer zu erläutern, als Brasilianerin konnte sie Visumfrei einreisen und das Visum hier beantragen. Da sie als Pflegekraft, gesuchtes Personal ist und die Perspektive auf eine Festanstellung hat, benötigt sie das Visum um arbeiten zu dürfen. Die Ausländerbehörde lässt sich da allerdings sehr viel Zeit, bisher hat sie nur die Friktion und da die Behörde rumpimmelt, haben wir den Anwalt eingeschaltet, der sich jetzt nicht meldet.
 
Der ist vielleicht genauso überlastet wie die Ausländerbehörde. Das wäre natürlich nicht gut, wenn es um Fristen geht und man den Anwalt dafür bezahlt.
 
Der ist vielleicht genauso überlastet wie die Ausländerbehörde. Das wäre natürlich nicht gut, wenn es um Fristen geht und man den Anwalt dafür bezahlt.
Ist uninteressant, wenn er überlastet ist, da die Berufsordnung für Rechtsanwälte da Fristen vorgibt, in denen er sich melden muss und die sind verstrichen. Kann der Anwalt durch Überlastung einen Fall nicht nach BoRa bzw BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung) nicht bearbeiten, hat er das Mandat abzulehnen.
 
Uninteressant? Es interessiert Dich also nicht, ob Dir der Anwalt jetzt Probleme macht und es jetzt nicht so läuft, wie es sollte?
 
Nein die Vorschriften für Anwälte machen es uninteressant, ist er nicht in der Lage, aufgrund des Arbeitspensums fällte fristgerecht zu bearbeiten (darunter fallen auch Anfragen) hat er das Mandat von vornherein abzulehnen. Er muss seine Kanzlei so organisieren, dass es nicht dazu kommt. Ist Vorgabe, les den link, da ist alles beschrieben.
 
Da es noch keinen Elektroauto-Thread gibt, könnten wir einen aufmachen.

Und wenn man se dann noch da drin einsperren könnte...

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@Thread
Pakete verpacken.
 
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