Wenn der AG das bezahlt, ist doch sein Bier.
Die Frage ist nicht, ob es das Bier des AGs ist, sondern ob es MEIN Bier ist.
Und wenn es um die Zeit geht, dann ist es MIR doch sehr relevant, ob ich 4h/Tag oder 7h/Tag Reisezeit habe.
(*) sieht ggf. nochmal anders aus, je nachdem ob die Reisezeit gar nicht, anteilig oder voll bezahlt wird. Wenn ich für die Reisezeit 100% Arbeitszeit angerechnet und bezahlt kriege, dann setz ich mich auch lieber 7h in den Zug als 4h ins Auto.
Dann fahr ich halt 7h mit dem Zug zur einstündingen Besprechung... ist mir dann auch egal.

Wenn man das aber bezahlt kriegt, hat der Arbeitgeber meistens ein natürliches Interesse daran die Reisezeit trotzdem kurz zu halten, weil 3h von meiner Arbeitszeit sind teurer als ein Mietwagen für 3 Tage.

Was auch wieder egal ist, wenn es dem Kunden ja einfach in Rechnung gestellt wird, aber da mein AG auch ein Interesse daran hat, nicht zu teuer zu werden, kommt selbst das wieder zurück.
Da kommt dann schnell mal vom Kunden auch: Ja dann soll er mit Mietwagen für 200€ fahren wenn er dann nur 4h braucht, statt mit dem Zug für 100€, aber es damit 7h dauert, wenn dabei die Arbeitszeit berechnet wird... dann kosten die 4h mit dem Auto (inkl. Mietkosten) nämlich ~600€, die 7h mit dem Zug aber 800€.
Und ja, wenn du mit dem Mietwagen dann halt im Stau landest, wirds halt teuer... Unternehmerisches Risiko.
Selbst wenn der Liter Sprit 4€ kostet, meine eigene Zeit ist immernoch wertvoller.