Kryptowährungen (kein Handel!)

Ich bin der festen Überzeugung, dass in einer gesellschafrlichen Notsituation der Bitcoin dir weder eine Kartoffel beim Bauer noch eine Ledersohle beim Schuster besorgen wird.

Wir leben in einer digitalen Welt, Cryptos sind jedem bekannt und der internationale Handel blüht seit Jahren... nur mit Cryptos zahlt niemand seine Einkäufe. Warum geht es da nicht vorwärts? Jedes Unternehmen hat einen Computer und Internet, mehr brauch man doch angeblich nicht. Warum soll dann ein gesellschaftlicher Zudammenbruch dazu führen, dass wir endlich mit Cryptos bezahlen können?

Ich finde eine dezentrale Ctyptowährung ultra geil, aber wieso setzt sich das nicht durch? Jeder kennt es inzwischen, aber nirgends kann ich damit bezahlen.
 
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Wohl eher „wer den Dip kauft, ist am Ende der Depp“ :fresse:

Mal schauen, wie lange sich ETH-Mining noch lohnt. Unter 0,002 ETH/Tag Reward (für 1x 3090) lohnt es sich nicht mehr bzw. die Stromkosten fressen den Reward direkt wieder auf


btw:
Hat man von @Tonmann was gehört oder wurde er von der Regierung verschleppt :d
Mich würde interessieren, ob er was versilbert hat…
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Ich finde eine dezentrale Ctyptowährung ultra geil, aber wieso setzt sich das nicht durch? Jeder kennt es inzwischen, aber nirgends kann ich damit bezahlen.
Weil es in der Geschichte der Menschheit noch nie eine Regierung gegeben hat, die nicht die Kontrolle über ihre Währung hatte. Wie sollen die uns dann noch bescheissen? :fresse:
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Das Kapital kommt dann von alleine sofern es an der ein oder anderen Stelle mal gehoerig rumpelt.
Zb vom Aktienmarkt…
 
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Wäre ich bei meinem Daytrading geblieben, wäre ich jetzt nicht 45% im Minus. 10-15%/Monat im Plus hätten aber ganz sicher meine Gesundheit gekostet.....
Für den Ausstieg ist es jetzt zu spät. Ich werde auf meinen Coins überwintern und weitere in monatlichen Abständen nachkaufen, somit den Durchschnittspreis zum nächsten Bullrun nach unten gedrückt haben.

Unter 0,002 ETH/Tag Reward (für 1x 3090) lohnt es sich nicht
Meine Grenze liegt bei 0,003 ETH/Tag @3080

 
Kleine Beträge, Anfangs 100,-, im späteren Verlauf bis 200,-
ich weiß ja nicht was du insgesamt investiert hast, aber werd doch bitte vernünftig und investier mal in was anderes als crypto. das eine standbein kann dir ganz schnell abgesägt werden. bzw. wurde schon gesägt.
 
Ich bin momentan auch insgesamt bei etwa -15%, aber was solls, das Risiko war von Anfang an klar. Und Crypto macht bei mir ja auch nur einen 1-stelligen Anteil im Gesamtportfolio aus.
Neu investieren werde ich momentan nichts mehr, vielleicht später einmal, wenn wieder zu viel Geld herumliegt und die Kurse gerade passen, in der Verkaufswelle will ich aber nicht aus Angst verkaufen und aussteigen. Auch wenn es eine Zeit lang dauert, ich denke schon, dass es noch einen Bullrun geben wird. Bis dahin versuche ich mich einmal zur Abwechslung etwas weniger mit Geldanlage zu beschäftigen. Die letzten 3 Jahre hab ich ja fast meine gesamte Freizeit dem Thema gewidmet und das reicht dann so langsam, es gibt auch andere Sachen im Leben. Daher wird jetzt auch einmal ein bisschen was in Lebensfreude investiert, wie der ein oder andere vielleicht im Auto-Thread mitbekommen hat. Klar, ist finanziell gesehen vielleicht nicht die beste Entscheidung, aber die Freizeit nur mit Geld zählen verbringen macht auch keinen Spaß. Die ganze Zeit nur vorm Bildschirm sitzen und Kurse beobachten macht langfristig ein wenig depressiv, da spreche ich aus Erfahrung.
 
Die ganze Zeit nur vorm Bildschirm sitzen und Kurse beobachten macht langfristig ein wenig depressiv, da spreche ich aus Erfahrung.
Aus meiner Sicht sogar mit das Dümmste was man machen kann ... mehr wertvolle Lebenszeit kann man gar nicht vergeuden. Da liegst Du mit Deinem Autokauf glaub goldrichtig, wenn das Spaß und Lebensfreude für Dich bedeutet!

Hab seit etwa 10 Jahren mehrere 3stellige ETF Sparpläne am laufen (paar mal mit größeren Beträgen aufgefüllt) und zweimal vierstellig kurz vor dem jeweiligen Anstieg als reines "Risiko-Spielgeld" in Crypto investiert.
Irgendwelche Kurven sind mir so was von Wurscht, bzw. werde ich mich damit in 10-15 Jahren wieder anfangen zu beschäftigen.

Bisher hatte ich nur Grund zum freuen, wenn ich einmal jährlich kurz wegen der Steuererklärung auf die ETFs schaue. Mit etwas Glück geht's so weiter, falls nicht, hätte ich sowieso zu wenig Know-How um zwischendurch sinnvolle Entscheidungen treffen zu können. Von daher bin ich bei allem tiefenentspannter Dauerhodler 😎

Ich halte es da mit Sokrates: "ich weiß, dass ich nichts weiß" ... beschert mir ein schönes sorgenfreies Leben und teils auch steile Lernkurven 🤣
 
Hey für Leute, die seit 2013 dabei sind, eine tolle Entwicklung. Für Späteinsteiger mit klaren Verlustlimits reißt es halt momentan jegliche gedankliche Reißleine.

Schlußendlich muss irgendwann nur neues Kapital in den Markt gespühlt werden. Woher soll das kommen. Elon Musk? Ein Staat? Chinesen? Ich sitze achselzuckend vor dem Chart und sehe da keine rosa Zulunft, sonst würde ich das Zeug ja selber liegen lassen. Brauche das Geld ja aktuell nicht.

Jeder muss selber wissen was er mit seinen Kapital macht.....aber sich die Frage stellen wo das "Kapital" herkommen soll bei der derzeitigen Lage würde ich sagen, dass FIAT keine Lösung ist. Alle Staaten sind durchweg völlig überschuldet, nicht verschuldet sondern überschuldet!
Das würde mir viel mehr sorgen machen als das "was wäre wenn" am Cryptomarkt.

:(




Viele Grüße,
stolpi
 
Ist halt die Frage, was im Falle eines Crashs noch zum Bezahlen taugt. Tauscht der Bauer seine Kartoffeln lieber gegen eine Bohrmaschine oder Bitcoins...
 
Ich finde eine dezentrale Ctyptowährung ultra geil, aber wieso setzt sich das nicht durch? Jeder kennt es inzwischen, aber nirgends kann ich damit bezahlen.
Das Unterstrichene wage ich zu bezweifeln. Ich wäre überrascht, wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung das Bitcoin-Symbol richtig zuordnen könnte. Noch extremer wird es, wenn ich mir hier bei den News die Kommentare durchlese. Wenn selbst unter uns Nerds (die dieses Forum nun mal anzieht) noch so viele sind, die nicht einmal die Grundsätze verstehen, bei denen Krypto=Bitcoin (also keine Ahnung von Alternativen haben), bei denen mit GPUs Bitcoin gemined wird und Bitcoin real sowieso nur für Terrorismus und Verbrechen verwendet wird, wie wird diese Meinung dann erst in der breiten Bevölkerung aussehen?

Zumal man sich auch die Frage stellen sollte, wo denn der Vorteil dabei wäre, im Supermarkt mit Kryptos zu zahlen. Selbst bei Anbietern, wo das indirekt geht (Crypto.com zB), komme ich besser, wenn ich mein FIAT direkt auf die Debitkarte auflade, anstatt das vorher in Krypto einzutauschen. Und für den Laden ist das sowieso einfach Visa mit entsprechenden Gebühren.

Davon ab hätte ein sozialer Crash nicht nur Auswirkungen auf Krypto (obwohl die doch ihren Wert halten könnten, wenn der Crash nur regional, die Kryptonutzung aber weltweit ist?), auch deine ETFs und Aktien wird dann niemand haben wollen. Edelmetalle kann man auch nicht essen und selbst von deinen Bohrmaschinen brauche ich nur eine aufs Mal :d Und auch FIAT kann dann ganz schnell im Wert sinken, das haben wir ja auch schon vor den Kryptos erlebt.
 
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aber wieso setzt sich das nicht durch?
Das Hauptproblem als normales Zahlungsmittel ist nunmal die starke Kursschwankung. Heute kauf ich für nen Bitcoin ne Kartoffel, morgen nen Porsche, übermorgen langts net mal mehr für trockenes Brot. (Überspitzt gesagt). Bei nem Euro weiß ich, das ich morgen noch das gleiche kriege, wie gestern und auch übermorgen (Über Jahre hinweg mal Inflation usw. weg gelassen)

Krypto ist halt hauptsächlich erstmal ein Spekulations-/"Anlage"objekt. Damit das nicht durch jeden Manipuliert werden kann etc. müsste es eine zentrale Stelle geben. Dann wären wir aber auch irgendwie wieder beim FIAT Geld, nur Digital...
 
Ist halt die Frage, was im Falle eines Crashs noch zum Bezahlen taugt.
Dollars schon mal nicht. Euros genau so wenig.

Ist halt die Frage, was im Falle eines Crashs noch zum Bezahlen taugt. Tauscht der Bauer seine Kartoffeln lieber gegen eine Bohrmaschine oder Bitcoins...
Gegen eine Bohrmaschine natürlich.

Kommen wir also nun zur logischen nächsten Frage:
Tauscht der Bauer seine Kartoffeln lieber gegen eine Bohrmaschine oder Euros?
Antwort: auch gegen eine Bohrmaschine.

Dein Gedankenexperiment hatte also nichts mit Crypto vs. Fiat zu tun, sondern mit Werkzeug vs. Asset, du hast es aber versucht, es als Crypto vs. Fiat hinzustellen...

Übrigens funktioniert das Ganze natürlich nur, bis der Bauer genügend Bohrmaschinen hat (z.B. 2 Stück). Und viel Spass dabei, nur mit ganzzahligen Beträgen handeln zu können, da der Bauer keine 0,125 Bohrmaschine benötigt)
 
Ich moechte nur kurz anmerken, dass man auch bei klassichen Währungen nicht sicher sein kann, dass man morgen noch sein Brot fuer den gewohnten Betrag bekommt.
Auch wenn das immer wieder als Argument genommen wird.

Schaut nur mal zur Tuerkei rueber. Die entwicklung der tuerkischen Lira gleicht einer Exponentialkurve
 
Bei nem Euro weiß ich, das ich morgen noch das gleiche kriege, wie gestern und auch übermorgen
Ich weiss vor allem, dass ich bei Postversand und Bahnreisen jedes Jahr knapp 10% weniger Leistung pro Euro bekomme.
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Ich moechte nur kurz anmerken, dass man auch bei klassichen Währungen nicht sicher sein kann, dass man morgen noch sein Brot fuer den gewohnten Betrag bekommt.
Geforce RTX 3000 Series
 
Das Hauptproblem als normales Zahlungsmittel ist nunmal die starke Kursschwankung. Heute kauf ich für nen Bitcoin ne Kartoffel, morgen nen Porsche, übermorgen langts net mal mehr für trockenes Brot. (Überspitzt gesagt). Bei nem Euro weiß ich, das ich morgen noch das gleiche kriege, wie gestern und auch übermorgen (Über Jahre hinweg mal Inflation usw. weg gelassen)

Hmm wie war das bloß nachm Krieg, als man mit der Schubkarre voll Geld ein Brot gekauft hat und dann wollte der Bäcker irgendwann doch lieber die Uhr am Handgelenk...
Hinter fiat Geld steckt kein gegen Wert mehr seit man den Goldstandard abgeschafft hat. Selbst das wissen große Teile nicht und denken den gibt's noch..
 
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Hmm wie war das bloß nachm Krieg, als man mit der Schubkarre voll Geld ein Brot gekauft hat und dann wollte der Bäcker irgendwann doch lieber die Uhr am Handgelenk...
Hinter fiat Geld steckt kein gegen Wert mehr seit man den Goldstandard abgeschafft hat. Selbst das wissen große Teile nicht und denken den gibt's noch..
Ich weiß - Im Kriegsfall brauchst mit Crypto (wo keine Infrastruktur da ist) noch weniger anfangen als Fiat, wo du zumindest mit der Schubkarre rumrollen kannst.
Es ist aber einfach mehr abgesichert, als Crypto. Darum ging es mir. Dollar wird ja auch nur gedruckt bis zum erbrechen.

Bisher BTC etc. auch nur zum Geld verdienen genutzt, statt ernsthaft überlegt damit einkaufen zu gehen.
 
Geforce RTX 3000 Series

Der Vergleich ist genauso blöd, wie der, den du mit deinen 0,125 Bohrmaschinen auseinander genommen hast.
Der Euro ist quasi immernoch dasselbe Wert wie vor 2 Jahren, nur die Hersteller/Händler sind gieriger geworden.

Mein Brot/Burger/Bier kostet immernoch knapp dasselbe, bis auf ein paar Cent.

Wenn jetzt Nvidia schonmal Faktor 2 zur Vorgängergeneration nimmt (1080ti vs 2080ti), dann nicht, weil auf einmal der Euro/Dollar soviel weniger Wert ist. Bei der Lira wird das ein anderes Thema sein, das hab ich nicht bis ins kleinste Detail verfolgt. Dort kostet dann aber auch das Brot (und alles andere, wo der Hersteller/Händler nicht sinnlos durchdreht) prozentuall ebensoviel mehr.
Bei der 30er kam bzw. kommt ja immernoch eine Verknappung der Ware hinzu. Konnte man letzes Jahr auch sehr gut bei diversen anderen Artikeln beobachten, aber auch hier hat der Euro noch keinen Wert verloren.

Btw. du scheinst wirklich häufig wegen deinem Namen angesprochen zu werden. War wohl absicht oder einfach nur nicht klug gewählt.


Ich bin da noch mit ein bisschen drinne, hab auch das Allzeithoch bei Etherum verpasst, hab auch noch ein paar Altcoins aber werde nicht verkaufen. Das ist Spielgeld, wäre schon gewesen wenn es sich in kurzer Zeit verdreifacht hätte (Hallo Etherum), aber mit diesem "Verlust" muss man nunmal rechnen. Die ersten Wochen hab ich da auch immer jeden Tag reingeschaut und alles verfolgt, mittlerweile ist es mir quasi egal. Vielleicht kaufe ich noch ein bisschen BTC ein (hab da echt nicht viel, aber einen durschnitt von 45k) und vielleicht es ja wieder hoch. Wenn nicht, ging das Casino halt nach hinten los.
 
Bitcoin mining farms in Sichuan after the government ban
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Der Vergleich ist genauso blöd, wie der, den du mit deinen 0,125 Bohrmaschinen auseinander genommen hast.
Das mit den 0,125 ist etwas völlig anderes und das war eine Randnotiz, keine Ahnung was du dir dabei denkst, davon jetzt plötzlich im gleichen Satz zu sprechen

Mein Brot/Burger/Bier kostet immernoch knapp dasselbe, bis auf ein paar Cent.
"Immer noch" bezogen auf welchen rückblickenden Zeitraum? 10 Jahre?

Und warum bleibst du nicht bei meinem Beispiel Post + Bahn? Was ist mit Milch und Butter?

Wenn jetzt Nvidia schonmal Faktor 2 zur Vorgängergeneration nimmt (1080ti vs 2080ti), dann nicht, weil auf einmal der Euro/Dollar soviel weniger Wert ist.
*dann nicht nur

Wenn man btw für die gleiche Anzahl an Euros dieses Jahr weniger Grafikkarten bekommt, dann IST das eine Abwertung des Euros. Meine Kaufkraft pro verdientem Euro hat nachgelassen, der Euro hat also weniger Gegenwert bezogen auf Waren, welche ich damit erwerben möchte.

Btw. du scheinst wirklich häufig wegen deinem Namen angesprochen zu werden. War wohl absicht oder einfach nur nicht klug gewählt.
Das war Absicht - sobald einem wütenden Knecht die produktiven Beiträge sowie Argumente ausgehen, lenkt er ab, indem er einen epischen Kracher á la "bei dir ist der Name wohl Programm :LOL: :ROFLMAO: ROFLMAO" bringt. Wirst du der nächste sein, der irgendwas mit meinem Namen daherfaselt? :)

Das gute alte Etherum
 
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Wer kennt ihn nicht, den Euro der immer gleich viel Kaufkraft besitzt.
Die Immobilienkaeufer der letzten 3 Jahre geben dir sicher Recht :d
 
MIMIMI DEIN NAME IST MIMIM.
Dann haben wir das zumindest hinter uns, wenn du schon auf Rechtschreibfehler draufhaust ;)

Und nein, der Euro ist nicht im selben Maße weniger wert wie einige Hersteller/Händler die Preise erhöht haben. Darüber müssen wir hoffentlich auch nicht streiten, das hat ja auch nicht wahnsinnig viel mit dem Thema Kryptos zu tun.

Welchen Zeitraum ich meine? Wahrscheinlich den selben wie du mit den Grafikkarten. Wenige Jahre. Dass sich eine Inflation erst nach mehreren Jahren WIRKLICH bemerkbar macht, ist nun auch kein Geheimnis, sofern es um solche Kleinigkeiten geht und noch um Sachen im Hunderte- oder Tausende-Euro Bereich und noch mehr.


Übrigens, dein Beispiel mit den 0,125 Bohrmaschinen fand ich sogar gut. Damit hast du ja dem anderen Argument damit den Wind aus den Segeln genommen.


Und auch das Thema Immobilien: Nachfrage und Angebot. Mehr Menschen fragen eine begrenzte Ressource an (Grund, Haus, wie auch immer), da kann der Preis nur steigen. Aber damit ist ja immernoch der Euro nicht weniger wert, nur das Gut kostet einfach mehr, zumindest immernoch noch nicht im selben Maße wie die Auswirklung durch die gestiegene Nachfrage.
Und nein, ich will den Euro nicht auf Gedeih und Verderb verteidigen, richtig begeistert bin ich von dem auch nicht.
Aber eure Vergleiche sind nunmal wirklich zwei aktuelle Extreme, die die Tatsachen etwas verfälschen. Demnach müsste das Brot ja auch auf einmal doppelt so teuer sein (identische Marke, selber Laden)
 
Stark vereinfacht:
Mit jedem Euro, der 'Gedruckt' wird nimmt der Wert deiner Euros, die du hortest ab.
Daran gibt es nichts zu ruetteln.

Ob du jetzt die Beispiele als aktuelle Extreme abtust oder nicht.. das ist fuer mich kein stichhaltiges Argument.
Der 'Inflationskorb' ist voelliger Muell, da er nicht das abbildet was wirklich gefragt ist.
Sogar die EZB steuert dagegen und hat nen Persoenlichen Inlationsrechner auf ihre Seite gestellt.
(Wobei dieser auch sehr wohlwollend und verzerrend agiert)

Aber hey, viel Spaß beim Euros horten. Ich besitze lieber so viel wie noetig - jedoch so wenig wie moeglich davon.
Der Rest geht in richtige Assets (Wie auch der BTC).
 
Sieht mir aber irgendwie zu ordentlich aus, mit den Kabeln. Solche vorbereitenden Kabelbüsche sieht man in der Regel bei einer Installation

Zudem scheinen die Betonpodeste noch keine Löcher zu haben (da kommen die Transformatoren drauf)

So kenne ich das... :rolleyes2:
 
Und nein, der Euro ist nicht im selben Maße weniger wert wie einige Hersteller/Händler die Preise erhöht haben.
Nicht gegenüber dem Dollar, das ist klar. Aber wie gesagt hat er für mich als Nutzer weniger wert, wenn ich davon schlichtweg weniger kaufen kann.

Das Beispiel Grafikkarten war sicher unglücklich gewählt, da das wie du schon sagst nicht wirklich etwas mit Inflation zu tun hat. Es bleibt aber unbestreitbar, dass es eine spürbare Inflation im Euroraum gibt.

Aber damit ist ja immernoch der Euro nicht weniger wert, nur das Gut kostet einfach mehr
Nun ja, manch einer würde eben genau das als Entwertung des Euros ansehen...
 
Auf Twitter sind außer mir auch Andere der Ansicht, dass die Bilder nicht den Abbau einer vermeintlichen Miningfarm zeigen


BTW:
Ist zwar keine Entwarnung, aber der tägliche Reward ist bei mir um ca. 60% gestiegen die letzten zwei Tage
 
Ich bin der festen Überzeugung, dass in einer gesellschafrlichen Notsituation der Bitcoin dir weder eine Kartoffel beim Bauer noch eine Ledersohle beim Schuster besorgen wird.

Wir leben in einer digitalen Welt, Cryptos sind jedem bekannt und der internationale Handel blüht seit Jahren... nur mit Cryptos zahlt niemand seine Einkäufe. Warum geht es da nicht vorwärts? Jedes Unternehmen hat einen Computer und Internet, mehr brauch man doch angeblich nicht. Warum soll dann ein gesellschaftlicher Zudammenbruch dazu führen, dass wir endlich mit Cryptos bezahlen können?

Ich finde eine dezentrale Ctyptowährung ultra geil, aber wieso setzt sich das nicht durch? Jeder kennt es inzwischen, aber nirgends kann ich damit bezahlen.
Kommt drauf an um welche Notsituationen es sich handelt. Im Fall wo du nur regional tauschst, genießen möglicherweise andere Dinge eine höhere Akzeptanz. Tauschmittel im Sinne vonn Geldersatz müssen vor allem eins haben: Einen möglichst hohen sich nicht verringernden Grenznutzen (der im Fall eines reinen Tauschmittels darin besteht, es zukünftig für einen Tausch einsetzen zu können und dabei wenig bis keine Lagerkosten zu verursachen). Das träfe zB auf Gold, in geringerem Umfang auch auf Silber oder Zigaretten zu. Silber und Zigaretten haben bei sowas den Vorteil, dass derzeit kleinere 'Recheneinheiten' mit geringerem Wert im Umlauf sind, während der übliche Goldbarren einen doch eher hohen Wert verkörpert und sich nur mit metallurgischem Aufwand teilen läßt. Dafür funktioniert der Goldbarren bereits wieder besser überregional. Und der Bitcoin funktioniert weltweit, solange noch digitale Infrastruktur vorhanden ist.
Frag mal Leute in Venezuela, was für sie das geeignete Tauschmittel ist, wenn sie Waren aus dem Nachbarland 'importieren' wollen. Gold, Dollar und physische Tauschmittel werden möglicherweise an der Grenze oder auf dem Weg konfisziert oder geraubt. Oder wenn sie in Kolumbien zum arbeiten gehen und den erarbeiteten Wert für zukünftigen Tausch nach hause transferieren wollen. Das sind in etwa die Fälle die ich meine. Die breite gesellschaftliche Akzeptanz kommt in so einer Situation von ganz alleine.
Halte ich so eine Situation hierzulande für wahrscheinlich? Nein, definitiv nicht. Aber auch nicht vollkommen ausgeschlossen. Gab es so eine Situation hierzulande bereits? Ja desöfteren. Nur dass es damals noch keine digitale Infrastruktur gab.
Halte ich es für wahrscheinlich, dass mein Haus abbrennnt? Nein, definitiv nicht. Aber auch nicht vollkommen ausgeschlossen. Sind bereits Häuser abgebrannt? Ja desöfteren. Und deswegen leiste ich mir eine Feuerversicherung (nicht nur weil das vorgeschrieben ist).

Zum Bezahlen: Ich kann mich daran erinnern, dass einige Webshops wie zB Edeka damals das Bezahlen mit Bitcoin angeboten haben. Warum sich das bisher nicht durchgesetzt hat? Erstens zu hohe Transaktionskosten bzw zu lange Transaktionszeiten auf dem Mainlayer und zweitens gesetzliche Hürden. Logisch, dass Regierungen und Zentralbanken versuchen es dem Bitcoin nicht leicht zu machen. Gegen die hohen Transaktionsgebühren gibt es zB Lightning. Ist halt noch recht unbekannt und derzeit noch unbequem, wenn man dafür selber Coins in Channels parken muß. Funktioniert aber trotzdem bereits und wird kontinuierlich weiter entwickelt.

Was den ach so tollen Shmeuro angeht: Inzwischen werden ja schon sehr verbreitet negative Zinsen verlangt wenn man gedenkt ihn unter 'Fremdverwahrung' zu hodln. Es werden also selbst die Stücke weniger und nicht nur weniger wert. Gerade die niedrigen Zinsen sind es, die die Preise von Immobilien und damit letztlich auch den Mieten nach oben treiben. Jeder Anfänger als Immobilieninvestor wird dir das erklären können. Dass Alltagsdinge nicht entsprechend mit gestiegen sind, liegt vor allem an importierter Deflation und (digitalem) Fortschritt.
Und nicht nur für den Euro gilt: Die Zinsen können gar nicht mehr ansteigen ohne entweder die Wirtschaft deflationär abzuwürgen und Staaten in die Pleite zu schicken, oder eine für alle stark spürbare Inflation anzufachen. Ersteres würde bedeuten das Gelddrucken einzustellen, die Marktzinsen würden automatisch explodieren - die Folgen wurden in den letzten mindestens 10 Jahren ja bereits desöfteren beschrieben. Letzteres würde vorraussetzen die privatbanklichen Kreditvergaberichtlinien zu lockern, wirtschaftliches Handeln zu entbürokratisieren und vor allem wieder in vollem Umfang zuzulassen. Die Geldumlaufgeschwindigkeit käme in Schwung und letzlich ist es dann eine Frage der Zeit bis sich das an den Preisen deutlich deutlicher als bisher bemerkbar macht.
Die Zentralbanken sind sozusagen im Eck und haben sehr eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten. DAS ist es was letztlich die Akzeptanz von Bitcoin weiter vorantreiben wird. Und mit steigender Akzeptanz steigt dann auch wieder der Kurs. Bis dahin herrscht Volatilität. Die würde übrigens erst abnehmen, wenn eine breite Mehrheit der Wirtschaftssubjekte in einem (großen) Wirtschaftsraum in Bitcoin normieren würde.
Aber wie auch immer, aus meiner Sicht steht keinesfalls fest wer das Spiel am Ende gewinnt. Und deswegen bleibe ich in hier spekulativ investiert. Und logischerweise habe ich andere Assets die ordentlich für Ausgleich sorgen, solange Fiat noch funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
So langsam tuts weh :d
 
Ob du jetzt die Beispiele als aktuelle Extreme abtust oder nicht.. das ist fuer mich kein stichhaltiges Argument.
Der 'Inflationskorb' ist voelliger Muell, da er nicht das abbildet was wirklich gefragt ist.
Sogar die EZB steuert dagegen und hat nen Persoenlichen Inlationsrechner auf ihre Seite gestellt.
(Wobei dieser auch sehr wohlwollend und verzerrend agiert)
Wir reden von 2% Inflation.
Nicht 50% das wäre Hyperinflation.

Generell ist Inflation nix wildes. Das haben wir doch schon 100.000 Mal festgestellt.
BTW: 1 Yen ist 0,0076 Euro wert und denen geht auch nicht die Flatter. Als übertreibt mal nicht freunde ^^

Und jetzt hört doch endlich auf euch gegenseitig auf den Kopp zu hauen.
Am ende bringt es nix.

Die einen investieren in Cryptos und schließen ne Wette ab und andere machen das selbe mit Aktien (sehr vereinfacht gesagt).
Dabei sollten wir es belassen. ok :d
 
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