[Sammelthread] Was ging dir heute auf den Keks? (Zusätzliche Threadregeln in Post 1 aktualisiert.)

Mir wollte Mediamarkt auch keine 2TB SSD für 60€ liefern. :(
 
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Naja ja schon irgendwie, aber ich würde mir die lokale Telefonnummer der Wache geben lassen und nicht die Rettungsleitstelle blockieren.

Kommt irgendwie aufs selbe raus.

Durch elektrische Anlagen oder Gas bei verschlossener Tür bleibt dir nichts anderes übrig als die 112 zu wählen. Bei GAS natürlich noch den Netzbetreiber. Der aber so oder so von der Feuerwehr gerufen wird.

Sorry, aber bevor mir die Hausverwaltung aus Hökelebömmele jemand zuschickt, der dann auch noch keinen Schlüssel hat, ist die FW schon 3x da gewesen und konnte das absperren.

Ich finde es sowieso ein Unding, dass der Absperrhahn nicht frei zugänglich ist. Ist hier im Haus aber auch. Müsste ich eigentlich mal ansprechen...
 
Ich weiß gar nicht, ob es nicht besser ist, wenn das zur Zentrale geht. Die Koordination findet ja nicht in der Wache statt, sondern über die Zentrale.
 
Windeln wechseln ist jetzt auch gerade bei Neugeborenen nicht sooo weit entfernt von Hundekacke :fresse:
Nee Baby ist was anderes :)

Keks: Telekom regt mich weiter auf, war vielleicht doch ein Fehler von Vodafone zu wechseln
 
Ein Vertrieb von Computerteilen, dessen Name ich an dieser Stelle nicht nennen möchte, rief mich heute an, nachdem ich heute ebenfalls zwei Bestellungen aufgegeben und bezahlt hatte.

"Wir haben ein Problem! Eigentlich verkaufen wir gar nicht an Sie! Sie haben ja gar keinen Gewerbeschein"
"Stimmt, ich hab keinen Gewerbeschein. Ich bin Freiberufler mit einer USt. ID"
"Das reicht nicht! Dann könnte ja jede x-beliebige Floristin bei uns bestellen!"
"Wie wäre es, wenn Sie mal Ihre eigenen AGB lesen?" (da steht drin, dass Unternehmer im Sinne der AGB auch natürliche Personen in Ausübung ihrer selbstständige, beruflichen Tätigkeit sein können, aka Freiberufler)

Ich kann ja verstehen, wenn man keinen Bock auf Endkundensupport hat... Aber ich habe monatelang ein bestimmtes Mainboard versucht bei denen zu kriegen und die letzten drei Tage wegen ungeklärter Probleme (falsche P/N, Beschreibung und der Hersteller wusste selbst nicht, was er verkauft) mit einem anderen Teil rumtelefoniert. Irgendwie sollte doch klar sein, dass ich KEIN dusseliger Endkunde bin, sondern mich beruflich in dem Bereich bewege... 😐
 
Ist doch nur die Wärme zu fühlen durch die Tüte.
Kann im Winter ja auch ganz schön sein:poop: :fresse:


Naja ja schon irgendwie, aber ich würde mir die lokale Telefonnummer der Wache geben lassen und nicht die Rettungsleitstelle blockieren.
Das würde ich eher im öffentlichen Bereich in Erwägung ziehen, bei uns auf dem Hof ist doch da eher der Hausmeister und die Hausverwaltung zuständig.
Wenn die jetzt nach Stunden nicht reagieren würden, wäre es eventuell was anderes, ist aber dann doch noch geregelt worden.
 
Amazon:

5 Artikel Bestellt, 4 Sendungen und alle werden zwischen Mittwoch und Freitag geliefert, obwohl eine Sendung gewählt wurde.
Und ich wette, die Verpackungen sind unpassend gewählt :fresse:
 
Kaffee aufs Smartphone gekippt
 
Gerade einen Reject-Review von Leuten bekommen, die wohl immerhin damit arbeiten und nicht so begeistert von dem Ergebnis sind: es ist egal welches Spielzeug man verwendet, die funktionieren alle gleich schlecht... – bin ich auch nicht, aber wo sind die, wenn mal wieder jemand behauptet, das Spielzeug funktioniert prächtig (was ich lange und mein Professor leider noch länger geglaubt haben)...
 
Gerade einen Reject-Review von Leuten bekommen, die wohl immerhin damit arbeiten und nicht so begeistert von dem Ergebnis sind: es ist egal welches Spielzeug man verwendet, die funktionieren alle gleich schlecht... – bin ich auch nicht, aber wo sind die, wenn mal wieder jemand behauptet, das Spielzeug funktioniert prächtig (was ich lange und mein Professor leider noch länger geglaubt haben)...

Ist das aus dem google translator?
 
Naja, im Wesentlichen funktioniert das, was ich in meiner (Doktor-)Arbeit machen soll halt nicht. Nachdem man Paper schreiben muss und das in Anbetracht der Tatsache, dass Menschen diese Technik (die im wesentlichen auf Statistikspielzeuglevel funktioniert...) wie wild ohne Vergleichspunkte in ihren Papern verwenden, habe ich halt einmal ein paar Vergleichspunkte geschaffen. Die sind nicht sonderlich spannend.
 
Versteht das einer? :d

Im groben. Er hat einen Artikel (paper) für eine wissenschaftliche Fachzeitschrift (Journal) geschrieben. Natürlich ein Journal mit peer-review Verfahren. Die Reviewer (Gutachter), die seinen Artikel begutachtet haben, kamen in der Summe zu dem Schluss seinen Artikel abzulehnen und somit weder die Möglichkeit auf eine Korrektur geschweige denn einer Veröffentlichung zu geben.

Anscheinend ist es an der statistischen Analyse gescheitert.

Irgendwie so.

:fresse:
 
Im groben. Er hat einen Artikel (paper) für eine wissenschaftliche Fachzeitschrift (Journal) geschrieben. Natürlich ein Journal mit peer-review Verfahren. Die Reviewer (Gutachter), die seinen Artikel begutachtet haben, kamen in der Summe zu dem Schluss seinen Artikel abzulehnen und somit weder die Möglichkeit auf eine Korrektur geschweige denn einer Veröffentlichung zu geben.

Anscheinend ist es an der statistischen Analyse gescheitert.

Irgendwie so.

:fresse:

Ja, ich weiß wie die Veröffentlichung eines Papers funktioniert... grundsätzlich ein komplizierter und nervtötender Akt...


Mir ging es darum, dass ich seine Schreibweise sehr kompliziert finde. :d (Eventuell lag es ja daran, dass es abgelehnt wurde).
 
grundsätzlich ein komplizierter und nervtötender Akt...

Das würde genug Stoff für Keksbeiträge in diesem Thread liefern. Ich habe aktuell einen Artikel in der Pipeline der seit bald 8 Monaten hin- und herläuft zwischen den Reviewern und mir. Mal gucken was wieder für lustige Comments von denen nach ihrer Einsicht in meine neueste Revision kommen.

Du darfst kein Wissenschaftler werden, sondern solltest selbst einen Verlag plus Journale gründen. Dann lässt man andere für sich forschen und Artikel schreiben, kassiert dafür noch das Geld ab, und macht sich eine gemütliche Zeit. Gleichzeitig hetzt man den Wissenschaftlern dumme Reviewer auf und lacht sich abends auf der Couch bei einem Glas Wein kaputt was man den Wissenschaftlern wieder lustiges eingebrockt hat.
 
Dem Smartphone gehts gut. Hat nur genervt, dass ich mir direkt einen neuen Kaffee und auch sauber machen musste.
 
Jetzt werd ich schon zum Dauergast hier...

Nach Preiserhöhungen von 10-15% zum Jahreswechsel kündigt der Lieferant weitere ~10% Erhöhung zu Mitte März an... nicht dass es schon schwer genug wäre überhaupt Material zu bekommen :/
PCB/EMS Branche wird witzig dieses Jahr.
 
Jetzt werd ich schon zum Dauergast hier...

Nach Preiserhöhungen von 10-15% zum Jahreswechsel kündigt der Lieferant weitere ~10% Erhöhung zu Mitte März an... nicht dass es schon schwer genug wäre überhaupt Material zu bekommen :/
PCB/EMS Branche wird witzig dieses Jahr.
Alles was auch nur minimal mit IT zu tun hat... :fresse:
 
Im groben. Er hat einen Artikel (paper) für eine wissenschaftliche Fachzeitschrift (Journal) geschrieben. Natürlich ein Journal mit peer-review Verfahren. Die Reviewer (Gutachter), die seinen Artikel begutachtet haben, kamen in der Summe zu dem Schluss seinen Artikel abzulehnen und somit weder die Möglichkeit auf eine Korrektur geschweige denn einer Veröffentlichung zu geben.
Das ist richtig.

Anscheinend ist es an der statistischen Analyse gescheitert.
Irgendwie so.

:fresse:
Es ist daran gescheitert, dass die Sache nicht funktioniert, wenn man sich mal überlegt: ist das sinnvoll, was wir hier machen. Im Wesentlichen baut in meinen Bereich jeder sein eigenes kleines Experiment nutzt _ein_ Machine-Learning-Model und sagt dann: "super, beste Ergebnisse!!!". Diesen Auftrag bekam ich auch und da ich leider nicht auf institutionelles Wissen zurückgreifen konnte, habe ich recht lange versucht, konsistent auf "super, beste Ergebnisse" zu kommen. Das hat nicht funktioniert, dann hab' ich mal die Daten von anderen Leuten eingesammelt und sieh' da, es ist egal, welches Modell man mit welchen Parametern verwendet, die besten "Ergebnisse" erzielt man, indem man die richtigen Daten einsetzt - was zu erwarten war, damit ist das ganze nicht besonders innovativ und nicht publizierbar... Das hindert andere Leute aber nicht daran, so etwa 1-2 mal im Monat mit neuen "super, beste Ergebnisse"-Dingen um die Ecke zu kommen, die im Wesentlichen alle null praktische Relevanz haben, daher hab' ich das halt auch mal aufgeschrieben, ist dann praktisch ein "Praxis"-Review (gab es tatsächlich zeitnah zur ersten Wildcard-Submission in einem vielzitierten Journal auch so ähnlich von besser vernetzten Leuten - außerdem muss man ja irgendwas aufschreiben)...

Mir ging es darum, dass ich seine Schreibweise sehr kompliziert finde. :d (Eventuell lag es ja daran, dass es abgelehnt wurde).
Die ganze Sache nervt mich und eben nicht nur das Paper - daher war das im Anfang auch etwas verklausuliert. Wie einen Absatz weiter vorn angemerkt hat die ganze Sache so wie sie im Moment im Raum steht 0 praktische Relevanz, in den 5a, in denen da mehr Leute (und der kleine Lehrstuhl von uns) auf den Zug aufgesprungen sind, wurden die Modelle immer komplizierter, die Ergebnisse aber kaum besser (außer durch bessere Selektion der Randbedingungen). Von den eigentlichen "Zielen" ist man weit entfernt. An sich ja auch kein Problem, wenn man ehrlich an die Sache ran gehen würde und das ganze als "nettes Spielzeug" sieht und behandelt. Die geschürte Erwartungshaltung und die Verkaufsargumente der meisten Projekte (da gibt's ja auch Geld für) würde man aber im normalen Leben wohl einfach als Betrug bezeichnen. Und bitte nicht falsch verstehen, das ist alles gut und wichtig, dafür Geld auszugeben, aber ob die Projekt- und Publikationsfokussierung nach der Professur wirklich effektiver ist, als einfach jedem Professor Summe X zu geben, bezweifle ich da ganz ehrlich.

Das würde genug Stoff für Keksbeiträge in diesem Thread liefern. Ich habe aktuell einen Artikel in der Pipeline der seit bald 8 Monaten hin- und herläuft zwischen den Reviewern und mir. Mal gucken was wieder für lustige Comments von denen nach ihrer Einsicht in meine neueste Revision kommen.
Hehe. Der eine sagt tatsächlich "aber Modell X ist besser dafür, das Experiment macht mit Modell C keinen Sinn" - kann nicht sein Ernst sein, denn derjenige, der vor 5 Monaten Modell X2 als Quellcode-Mod (kann man schön ein Patch rausextrahieren) von Modell X publiziert hat, hat auch einen Anhang, in dem er Modell C demonstriert, dass immer besser als Modell X ist und dass er dann in seinem Setting schlägt :fresse2:. Der nächste kommt "die Modelle machen mit den Daten keinen Sinn" - hindert aber andere Leute nicht, das Modell auf handverlesenen (wörtlich: "reliable subset") Daten mit einer ähnlichen Distribution anzuwenden und zu behaupten, dass das jetzt der Durchbruch ist (peer review, publiziert, 12 Zitationen nach 3 Monaten). Aber ja, muss ich wohl ein etwas weniger erfolgsorientiertes Journal ausmachen.

Du darfst kein Wissenschaftler werden, sondern solltest selbst einen Verlag plus Journale gründen. Dann lässt man andere für sich forschen und Artikel schreiben, kassiert dafür noch das Geld ab, und macht sich eine gemütliche Zeit. Gleichzeitig hetzt man den Wissenschaftlern dumme Reviewer auf und lacht sich abends auf der Couch bei einem Glas Wein kaputt was man den Wissenschaftlern wieder lustiges eingebrockt hat.
Jo, 50% Umsatzrendite ahoi. Nachdem unser (sich in die Wirtschaft absetzende) Postdoc im Schwesterjournal einen Artikel veröffentlichen konnte, auf den man 50% der Kritikpunkte auch anwenden könnte, frage ich mich auch, ob es eine gute Idee war, andere Leute im Feld als Reviewer aufzuschreiben. Mindestens einer ist nämlich (von der Auswahl der "aber damit geht es besser"-Paper her) einer von denen, die ich einfach mal in die Kategorie gut vernetzter Scharlatan einordnen würde. Die schreiben ein Paper, tragen das auf Konferenzen rum, lassen es von 80-jährigen Koryphäen in Nature-Reviews schreiben und haben dann auf ihren Namen 100 Google-Scholar-Punkte (weil nur Arxiv) für ein Konzept, das seit 1995 verwendet wird...
 
Man merkt, du bist tief in deinem Fachbereich drin. Ausschnitte versteht man, aber längst nicht alles. :fresse:
Aber das Kernproblem, die Qualität der Daten muss stimmen, hat man im Machine Learning ja generell.
 
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