[Sammelthread] Was ging dir heute auf den Keks? (Zusätzliche Threadregeln in Post 1 aktualisiert.)

3 bis 4 Monate gehen aber noch beim Facharzt, ich durfte damals 6 Monate auf einen Termin beim Rheumatologen warten. Inzwischen nehmen hier in Essen alle drei Rheumatologen keine neuen Patienten mehr auf, weil die ausgelastet sind.
 
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Hmm, Termin beim Facharzt... frühestens in 3 Monaten. Ohne Termin ist mit 3-4 Stunden Wartezeit zu rechnen, wenn man denn einen Arzt findet, der überhaupt ohne Termin was annimmt.

Zum Glück hab ich im Lotto gewonnen und muss daher ja nicht beruflich tätig sein. :rolleyes:
Selbständig?

Sonst Wartezeit in Kauf nehmen und die Wartezeit (falls während Arbeitszeit) wieder gutschreiben lassen, mit einem einfachen Beleg kein Problem.

Keine Arbeit ist es Wert die Gesundheit hinten anzustellen. Sowas rächt sich später ganz übel.

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Nein, das war Ironie.

Sonst Wartezeit in Kauf nehmen und die Wartezeit (falls während Arbeitszeit) wieder gutschreiben lassen, mit einem einfachen Beleg kein Problem.
Ist ne kleine Firma, da ist das immer ein riesen Trara. Ich hoffe darauf, das ich am besten gleich eine AU für den ganzen Tag kriege.
Ich geh jetzt ohne Termin hin. Ich hab ja flexible Arbeitszeiten, aber wenn die offene Sprechstunde erst um 10 Uhr losgeht und ich mit 3-4 Stunden Wartezeit rechnen muss, ist der Arbeitstag gelaufen.
Ich kann die Ärzte ja durchaus auch verstehen. Aber manchmal frag ich mich echt, ob denen nicht bewusst ist, dass auch arbeitende Menschen mal zum Arzt müssen.
Ich leg meine Termine ja sowieso schon eher mitten in den Tag, weil ich es dank flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice einfach kann. Das kann aber halt nicht jeder. Und wenn ich dann auch zeitnah dran komme, ist das kein Problem, dann fang ich halt früher an, hör erst später auf oder hols am nächsten Tag wieder rein. Aber wenn wir hier von 3-4 Stunden nur Wartezeit reden (ich brauch ja auch noch ne dreiviertel Stunde hin und wieder zurück), ist der Tag vorbei.
 
Denen ist das sehr bewusst. Deshalb haben die auch kein Problem damit gelbe Zettel zu verteilen. Und die Ärzte kotzt es ja selber an dauernd überlastet zu sein, vollkommen egal ob im Krankenhaus oder der eigenen Praxis. Nur wirklich etwas daran ändern könnten sie auch nicht. Das kann höchstens die Politik. Aber über unsere Politiker zu meckern wird ja auch langsam Müßig, so viel Schrott wie die anrichten.

Die Ärzte sind wohl die Beteiligten, welche man am wenigsten böse Anschauen sollte.

Edit: Danke Inso. :)
 
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Sag ich ja, die Ärzte kann ich durchaus verstehen. Die haben auch keinen Bock auf 24/7 Dienst, schon klar.
Aber woran liegts dann eigentlich? Verdienen Ärzte zu schlecht? Sind die Leute mittlerweile zu dumm, das genug Ärzte daraus werden? Wollen die aus anderen Gründen nicht? Ist die Praxisgründung finanziell zu riskant? Wenn so ein massiver Patientenüberschuss besteht, kann ich mir das kaum vorstellen?
Würden viele gerne und könnten es auch bringen, aber die Ausbildung ist zu teuer?
 
Nur weil es heutzutage "üblich" ist, heisst nicht, dass das "akzeptabel" ist.

Und wenn ich die Krätze hab und dann 4 Monate später beim Arzt aufschlage, darf ich mir vom Arzt noch vorwerfen lassen: "Da wären sie besser mal früher gekommen". Ja danke fürs Gespräch, fick dich.

Akzeptabel ist es nicht, da hast du recht aber bei dem Fachärztemangel, müssen wir wohl damit leben. Ich finde es auch übel, das es in El er Stadt mit knapp 600k Einwohner, nur 3 Rheumatologen gibt aber was will man da als Patient machen? Solange es keinen Anreiz gibt, neue Fachärzte zu gewinnen, wird sich da auch nichts ändern.
 
Solange es keinen Anreiz gibt, neue Fachärzte zu gewinnen, wird sich da auch nichts ändern.
Siehe Post obendrüber. Gibts denn wirklich keinen Anreiz? Die müssten sich doch eigentlich dumm und dämlich verdienen.
Was will man denn noch mehr als Auftragsbücher, die schon 3-6 Monate im vorraus vollständig gefüllt sind und das wird sich nicht ändern, sondern die Liste eher noch länger.
 
@Liesel
Ist ein schwer zu erlernender Beruf. Je nach Tätigkeitsfeld ist eine eigene Praxis echt sau teuer. Und man ist als Arzt eigentlich immer mit einem Fuß im Knast. Schließlich kann man sich keinen einzigen Fehler erlauben. Es geht ja viel zu häufig um das Leben oder die Lebensqualität der Patienten nach einer Behandlung. Und eben der Stress. Einerseits muss man viel Arbeiten und dann sich noch in der Freizeit up to date halten über neue Behandlungsmöglichkeiten, bessere Diagnose... etc.
 
Aber woran liegts dann eigentlich? Verdienen Ärzte zu schlecht? Sind die Leute mittlerweile zu dumm, das genug Ärzte daraus werden? Wollen die aus anderen Gründen nicht? Ist die Praxisgründung finanziell zu riskant? Wenn so ein massiver Patientenüberschuss besteht, kann ich mir das kaum vorstellen?
Würden viele gerne und könnten es auch bringen, aber die Ausbildung ist zu teuer?
Es gibt ewig lange Wartezeit für Studienplätze und die Durchfallqoute ist nicht sonderlich hoch (nachdem was ich gefunden habe).
Mit den beiden Aussagen kannst du eigentlich echt viele (alle?) deiner Gedankengänge ausschließen.
 
Das ist mir schon klar, aber dafür verdienen die ja auch einen Sack voll Geld; sollten sie zumindest, wenn man sich die Patientenschlangen anguckt und die die das machen tun das ja offensichtlich auch.
Mir ist auch klar, das nicht jeder als Arzt geeignet ist. Aber wenn man das auf die Reihe kriegt, was gäbe es dann besseres als Arzt zu werden?
Mein Zahnarzt hat erst vor ca. 5 Jahren angefangen und beschäftigt mittlerweile 3 Arzthelferinnen. Schlecht gehts dem sicher nicht.
Also wo liegt da eigentlich das Problem? Welche Auftragssicherung wäre überhaupt besser, als sich darauf zu verlassen, das Menschen krank werden?

Man muss sich über neue Behandlungsmöglichkeiten up to date halten usw... mein Gott, ich bin Softwareentwickler, ich muss mich jeden fucking Tag mit dem neusten Hipsterscheiß beschäftigen und übermorgen isses schon wieder weg vom Fenster, weil man gemerkt hat, dass es halt einfach eine blöde Idee war.

Der Zahnarzt, der meine Zahnarztphobie als Kind verursacht hat, weil er offensichtlich sein Metzgerstudium mit eine Medizinstudium verwechselt hat, ist heute der Inhaber einer der größten (bzw. der größten) Zahnkliniken in Deutschland. Ich musste erst zu einem Wald und Wiesen Zahnarzt gehen, der erkannt hat, wo mein Problem liegt. Und das war aus Medizinsicht absolut trivial.
 
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Nicht alle Menschen sind nur auf das Geld aus. Vor allem nicht bei einem so großen Risiko. Dann lieber Banker. Cum Ex zeigt ja das man andere Ausrauben kann ohne wirklich Konsequenzen.
Außerdem wenn man keine Zeit hat es aus zu geben, ist auch doof.
Mir ist auch klar, das nicht jeder als Arzt geeignet ist. Aber wenn man das auf die Reihe kriegt, was gäbe es dann besseres als Arzt zu werden?
Politiker ab Landesebene...
 
Jo, dann wären wir wieder bei der Politik. Und dann wundert man sich, wenn AfD gewählt wird... oh überraschung.

Das andere Berufe noch einträglicher sind, lasse ich nicht gelten. Vorallem wenn man schon als Argument anführt, dass es ja nicht jedem nur ums Geld ginge.

Wobei ich aber immernoch nicht verstehe, wo da genau irgendwelche Politiker das Problem sein sollen.
 
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Drehen wir das um. Warum bist du kein Arzt geworden? Scheint laut dir ja geil zu sein.
 
Das Umdrehargument zieht nicht. Ich bin mir selbst gegenüber ehrlich genug letztendlich sagen zu können, ich hätte die Ausbildung sowieso nicht geschafft, weil ich zu dumm dafür bin. Mich willst du nicht als Arzt haben.
Und selbst wenn ich das gewollt hätte, wäre es bei mir an der Finanzierung gescheitert. Nicht nur als Arzt, sondern überhaupt zu studieren. Unter allen Umständen hätte ich zwar irgendwie wohl doch studieren können, egal was, aber ich bin nicht der Typ, der sich in die Uni hockt und dann nebenbei noch 20h/Woche als Kellner jobbt UND dann auch noch gut im Studium sein will.
Und selbst wenn mir der Staat 1mio € geschenkt hätte, wäre Arzt einfach nicht mein Ding.

Meine Schwester ist absolut begeisterte, gelernte Arzthelferin. Die hätte Ärztin werden können und hätte das auch gewollt. Es fehlte nur an der Finanzierung. Hätte der vor ein paar Jahren jemand das dafür nötige Geld gegeben, wäre das geritzt gewesen.
 
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Das Problem ist doch, das der Arzt bei den Krankenkassen nur eine bestimmte Summe pro Monat an Patienten und Behandlungen abrechnen darf macht er mehr, arbeitet er für Null. Damit ist aber dem Patienten nicht geholfen.

Unsere Politik hat es versäumt, da ein anderes System aufzubauen. Krankenkassen müssen mit einer 0 am Ende raus gehen, anstatt aber das denn Ärzten zu geben, wird das in neue Glaspaläste investiert

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Oder in Homöopathie :fresse:
 
Das Problem hat doch ganz wesentlich mit den Zulassungsvoraussetzungen zu Medizin und den verfügbaren Studienplätzen zu tun. Es gibt sicher einige junge Menschen in Deutschland, die gerne Arzt geworden wären und das auch gut und mit Leidenschaft, es sich aber nicht leisten können, 10 Wartesemester einzulegen.
Und gerade Spezialitäten wie Rheumatologen haben bestimmt auch keine Probleme mit ihren Einkünften, das trifft dann eher den Hausarzt im sozial schwachen Viertel.
 
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Liesel sollte sich erstmal mit dem Thema beschäftigen bevor er meckert. Reich wird heute kaum noch ein Arzt, mal abgesehen von einigen Spezialisten, Chefärzten in großen Krankenhäusern oder der ein oder andere Schönheitschirug. Die Anforderungen an Oberärzte können sich die meisten wohl eher weniger vorstellen. Für den Rest reichts für den bequemen Mittelstand. Ja, die Umsätze sind hoch, nur sollte man sich auch mal zu Gemüte führen, was bei denen auf der Ausgabenseite steht. Dazu die Arbeitszeiten. Seit doch bitte nicht so naiv zu glauben, dass Ärzte nur während der Sprechstunden in der Praxis arbeiten. Hausbesuche, Fortbildungen und Notdienste/Vertretungsdienste müssen auch gestellt werden. Das Problem ist weniger die Masse an Patienten, sondern was bei der Masse der Patienten bezahlt wird. Von Kassenpatienten kann ein Arzt heute nicht mehr leben (und nun kurz überlegen, wo jetzt der Unterschied zu den "reichen" Vertretern der Ärzteschaft liegt), die stellen aber die Masse der Patienten. Als Privatpatient muss ich nicht warten bei Terminen. Ich bringe aber auch Umsatz mit, der benötigt wird, den Rest quer zu subventionieren. DA liegt die Verantwortlichkeit der Politik und auch deren Versagen. Man sollte eben anerkennen, das Arzt nicht nur ein Beruf der Berufung ist. Die Ausbildung ist lang und teuer und besteht dauerhaft fort, auf eigene Kosten! Für ein Durchschnittsgehalt wird sich sicher keine ausreichende Zahl berufen fühlen, das Risiko einer eigenen Praxis, die lange Ausbildung, die unregelmäßigen und langen Arbeitszeiten geben wollen.

PS: 2 Ausnahmen für reiche Ärzte kenne ich noch. Der eine ist Zahnarzt und hat seine Praxis beständig ausgebaut und diverse Patente am laufen. Der andere ist Hausarzt. HAt aber in seinem Leben auch diverse PAtente angemeldet und genehmigt bekommen. In beiden Fällen sehen außenstehende reiche Ärzte. Das deren Reichtum nicht aus der Arztpraxis kommt, dass sehen sie nicht...
 
40 Minuten bis zur Praxisöffnung, da Hauseingangstür offen stand stellt man sich vor der Tür der Praxis und wartet.

Die machen um 9:00 Uhr auf also wartet man. Nix passiert trotz klingeln. Zurück zur offen stehenden Eingangstür und..."Urlaub vom..."

OK Vertretung in 600m Entfernung hin Außenschild öffnen um 9:30, OK draußen gewartet.

Ende vom Lied die öffnen schon um 8:30, Schild ist nicht aktualisiert worden.

Hoffe das war genug Zeitverschwendung für heute.


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Lieferung zum Anschlussort war doch keine Lieferung zum Anschlussort. Die Jungs wollten auch direkt weiter :<
Wieso sind Waschmachinen so kack schwer? Und wieso ist mein Bad so schmal das ich das Teil ueber das Waschbecken + Toilette heben muss?
 
Hatte das Problem auch mit meiner WM von Amazon obwohl sogar der Installationsservice gebucht wurde.
"Ne hier ist keine kreuz für Montage" War die Aussage der beiden Lieferanten.

Nach Drohung das ich dann die Lieferung nicht unterschreiben werden und sie das ganze aus dem Waschkeller hochschleppen dürfen. da zeigte man sich auf magische Weise doch plötzlich Hilfsbereit.
Angeblicher Anruf beim Chef, oh ja Systemfehler ja sie haben mit Montage bestellt.

Ist ne bekannte Masche.
 
Also bei mir war in den Keller kein Ding. Auch über Amazon, ohne, dass es bestellt war.
Anschließen kriegt man ja auch selbst hin.
 
40 Minuten bis zur Praxisöffnung, da Hauseingangstür offen stand stellt man sich vor der Tür der Praxis und wartet.

Die machen um 9:00 Uhr auf also wartet man. Nix passiert trotz klingeln. Zurück zur offen stehenden Eingangstür und..."Urlaub vom..."

OK Vertretung in 600m Entfernung hin Außenschild öffnen um 9:30, OK draußen gewartet.

Ende vom Lied die öffnen schon um 8:30, Schild ist nicht aktualisiert worden.

Hoffe das war genug Zeitverschwendung für heute.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :fresse2:
 
Fielmann hilft bei Legasthenie.


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Naja glaub kaum das du jedesmal stehenbleibst und erstmal jeden Zettel an einer OFFENEN stehenden Haustür durchliest bevor du einfach vorbeigehst.

So ein Zettel an der Praxistür oder wenigstens eine Ansage auf dem AB wäre gut gewesen.



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Beim Arzt Ehrlich gesagt, überfliege ich die Zettel damit ich gerade so etwas nicht übersehe. ;)

Wenn die bei offener Tür nicht zu sehen sind, ist das natürlich etwas anderes.

Keks: Überlastete Ärzte/Labore. Haben heute bei Vater die Biopsie gemacht. Ergebnis frühstens Sonntag. Und das Krankenhaus, was ja nun auch Krebs behandelt hat nicht einmal ein Labor um die Biopsien zu Untersuchen. Es muss erst durch die halbe Stadt in das andere Krankenhaus gekarrt werden.
Währenddessen darf der Krebs und die Metastasen fröhlich weiter wachsen. Naja, nicht ganz, weil er eine art Prophylaxe bekommt. Aber ob die bei ihm gut wirkt, weis keiner.
 
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Mein Großvater musste eine praktisch lebenswichtige Untersuchung auch selbst anstoßen. Im Endeffekt war es allerhöchste Eisenbahn und man hätte eine Woche später keine OP mehr machen können.
Naja trotz sehr erfolgreicher OP hat es dann doch nur 2 Monate gehalten.
 
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