[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Du siehst das zu allgemein. Nur weil es Frankfurt so teuer ist gilt das nicht für die gesamte Republik. Letztes Jahr Grund (1.000m2)10km vor Berlin gekauft und gebaut. Wir brauchen bei weitem keine 500.000€ und dank Bausparplan und einem funktionierendem Taschenrechner sind wir mit Mitte 40 schuldenfrei;)
Aber wie gesagt gibt es keine richtige Lösung in dieser Gleichung, kommt alles auf die einzelne Situation an bezogen auf Wohnort, Beruf usw.
 
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Wie schon geschrieben stehen dem entgegen auch andere günstigere Mietpreise. Wie die bei dir lokal aussehen weiß ich natürlich nicht. So viel wird sich da nicht ändern...
 
Das man für 500.000 in Städten wie Frankfurt kein Haus bauen kann ist klar aber damit muss es nun auch kein Neubau in einem 300 Seelendorf in Mecklenburg-Vorpommern sein. Der Speckgürtel größerer Städte ist damit schon zu meistern.
Dort bezahlt man aber keine 1500€ Miete, die hier zur Hausfinanzierung angesetzt werden. Das ist doch dann von vorn bis hinten eine Milchmädchenrechnung. Ich meine, wer 1500€ Miete für eine Wohnung in der Stadt bezahlt, macht das in den meisten Fällen bewusst und nicht, weil das Geld weg muss.
Sicher werden jetzt wieder alle erklären, wie nah ihr Eigenheim am Arsch der Welt an der Autobahn steht und dass sie in nur 20min in der Stadt sind - aber das hat trotzdem alles nichts mit der Erschließung in einer Stadt zu tun.
 
@Gamma:

Nochmal: Du hast komplett falsche Ansätze für deine Rechnungen. Erstens gelten deine Beispielpreise vielleicht für die Region in und um FFM, aber nicht für die gesamte Republik. Zweitens geht es hier nicht um Gewinnspannen als Vergleich zwischen bauen und mieten sondern um Eigentumserwerb und damit verbundene Absicherung und Ersparnis nach Abzahlung des Eigentums!
Ich erzähl hier ja nichts auf Basis von Gerüchten sondern auf Basis von fundierten (und bereits durchgeführten) Berechnungen von mir/uns selbst. Wenn Kaufpreise und Mieten in astronomische Höhen schnellen geschieht dies i.d.R. in Städten in denen auch die Einkommen deutlich höher sind als in anderen Regionen Deutschlands, eben z.B. Frankfurt, Hamburg, München etc.
Wenn man deutlich mehr verdient kann man dementsprechend auch mehr ausgeben ohne dabei um seinen Lebensunterhalt fürchten zu müssen, ist doch logisch. Verlierer bei diesem kapitalistischen Spiel sind natürlich diejenigen, die nichts von den durchschnittlich höheren Einkommen merken. Aber das ist ein anderes Thema.

Die große Mehrheit aller Bauherren bauen kein Haus um es anschliessend wieder gewinnbringend zu verkaufen sondern um selbst darin zu wohnen. Da ist es für diese Zeit auch völlig irrelevant wie sich die Immoblienpreise entwickeln, da man für sich selbst und nicht für andere baut.
Ich habe das Gefühl du berechnest "lohnend / nicht lohnend" nur anhand von steigenden oder fallenden Preisen am Markt. Das macht Sinn wenn man spekulieren will. Ist aber komplett nebensächlich wenn es darum geht ob man sich Eigentum anschafft oder lieber Miete zahlt.
 
Nochmal: In der Gegend wo du wohnst sind die Preise niedriger und auch die Mieten geringer! Ob da jetzt 450.000€ für die Wohnung/ das Haus stehen und 1200€ Miete oder 225.000€ und entsprechend 600€ Miete ist vollkommen egal. Das Ergebnis ändert sich nur geringfügig.
Auch geht es in dem Post nicht um die steigenden oder fallenden Preise, sondern um die laufenden Kosten aus Finanzierung, Sanierung und Miete!

Bei jedem Mehrfamilienhaus führt man eine Berechnung durch, ob man die Immobilie halten und vermieten sollte oder die Wohnungen an Privatpersonen oder einen Immofond verkauft. Drei mal darfst du raten, warum ich die Wohnungen nicht behalte... Wohl kaum, weil ich zu blöd zum rechnen bin. Frankfurt war dafür nur ein Beispiel. Das gilt in so ziemlich allen bevorzugten Wohngegenden in Deutschland. Falls du eine Idee hast, wo das nicht zutrifft schreib mir doch bitte eine Nachricht! ;) Also überall, wo die Kaltmiete über 7,50€ pro QM und der Bodenrichtwert bei <100€ liegt oder respektive + ca. 1€ Mietpreis pro 100€ Bodenrichtwert.
Und wenn sich eine Vermietung nicht lohnt, weil die Miete im Vergleich zum Kaufpreis das Risiko nicht wert ist, bedeutet das im Umkehrschluss, dass sich mieten für eine Privatperson lohnt, weil der Kaufpreis für die aktuelle Miete zu hoch ist.

Generell gilt meine Aussage aber nur für Wohnungen... Einfamilienhäuser (und damit meine ich keine Reihenhäuser) werden nur noch in Gegenden gebaut, in denen zu viel Land für zu wenig potentielle Bewohner zur Verfügung steht oder von wenigen sehr reichen Familien, die sich diese Häuser leisten können.
 
wir lassen uns nun nächste woche mittwoch ein haus zeigen und freitag dann termin bei der bank.
mal schauen. die kaufnebenkosten haben wir (30k), ansonsten eben die heutzutage "normale" 100% finanzierung.
325k, 10-15 jahre zinsbindung. monatliche rate soll bei 1 000€ liegen. meine bonuszahlungen nehmen wir für sondertilgungen (3-5k p.a.)
wenn unser lebensstandard so bleibt (2x großer urlaub, 1x kleiner und alle 2-3 monate 1k für "hobby [outdoorausrüstung, PC) dann hätten wir noch ca 500-800€ pro monat über (nach abzug aller fixkosten und 600€ "nebenkosten" für gas/wasser/müll etc)

mal sehen obs klappt und zu welchen konditionen...
 
Auch geht es in dem Post nicht um die steigenden oder fallenden Preise, sondern um die laufenden Kosten aus Finanzierung, Sanierung und Miete!

Na da haben wir es auch schon!
Offenbar reden wir die ganze Zeit aneinander vorbei. Mein Hauptargument PRO Haus war schliesslich die ganze Zeit die Absicherung durch Eigentumserwerb und die im Alter daraus resultierenden Einsparungen während du offenbar dachtest es ginge um die monatlichen bzw. laufenden Kosten die man gegenüberstellt. ;)
Natürlich kann es einem egal sein ob man monatlich Miete zahlt oder Raten überweist. Das habe ich ja auch nie angezweifelt. Mir ging es einzig und allein darum, dass man durch denselben Betrag monatlich bei einem Haus Eigentum schafft welches man für sich nutzen kann während man als Mieter eben das Geld nicht in die eigenen Taschen wirtschaftet. So hat jeder seine eigenen Gründe zu kaufen oder zu mieten und wird sich schon Gedanken machen warum er das jeweils tut. Ich dachte du willst uns hier allen Ernstes weiss machen, dass Miete generell sinnvoller sei als Kauf. Denn das wäre schlichtweg Schwachsinn, aber das hast du ja dann offenbar gar nicht gemeint.

@ astra: Habt ihr auch berücksichtigt, dass man monatlich noch etwas zur Seite legen muss um Reparaturen am Haus zeitnah durchführen zu können? Wenn ja: Viel Erfolg!
 
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ja die 500-800€ eben. die gehen dann zum sparen/ rücklagen bilden aufs tagesgeld.
die anderen nebenkosten (handy, sport etc) sind alle schon abgezogen.
dazu kommen noch, je nach monat 500-1000€ spesen pro monat. die sind aber sehr variabel und deshalb nicht in der rechnung
 
Nein, dank "Mami" konnte ich zumindest der Bank EK zeigen.

Da mein Bankbetreuer vor dem Einzug hier war, und mir nach meiner Sanierung sagte, dass das Haus aktuell eher 20.000€ mehr wert ist, als ich an Kredit aufgenommen (hatte Haus + 80.000€ aufgenommen) habe, mache ich mir auch keine Sorgen mehr.

Dazu muss man aber sagen, dass ich die gesammten Sanierungen, die ich machen wollte, vorher schon als Plan angeben mußte, und auch noch mal nachweisen.

Habe die gesamte Hauselektrik neu gemacht, Dachschrägen gedämmt, Strukturputz auf ne ganze menge der Wände gemacht, neue Türen innen, ...
Da sind ohne ein Bad (habe ein zusätzliches Bad einbauen lassen) gut und gerne 45-50k Materialkosten rein geflossen, der Rest ist Eigenleistung, wovon ein nicht unerheblicher Anteil auf meine Freundin entfällt, die z.b. den Strukturputz gemacht hat.

Edit:
Da hab ich einfach ne Wand ins Schlafzimmer gebaut, die den Ankleidebereich vom Schlafbereich trennt, und natürlich den Fernsehr da rein gehängt.
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Hat hier alles ganz viel mit "Was bleibt von euren Gehalt über" zu tun.
 
Hat hier alles ganz viel mit "Was bleibt von euren Gehalt über" zu tun.

SO ist es. Daher gehen die Immobiliendoskussionen jetzt dann auch weite rim entsprechenden Thema und hier geht es wieder mit der themengebundenen Richtigkeit weiter.
 
Weil wir hier schon mal Schufa Diskussionen hatten: mein score ist in den letzten 2 Jahren um fast 2 Prozentpunkte auf 97,85% gefallen. Ich habe seit eben ca 2 Jahren keine einzige Bestellung auf Rechnung aufgegeben, kein Konto aufgemacht, keinen Kredit am laufen und mir absolut nichts zu "Schulden" kommen lassen.
Transparenz und so bei dem Verein :stupid:
 
schreibt er doch gerade, die sinkt, wenn du keine Verpflichtungen hat/eingehst.
Ist wie in den USA.
 
Naja.
Der Schufascore sagt doch aus wie warscheinlich es ist das du eine Kredit auch zurück Zahlst!
Daher wenn du keine Kredite hast wird der Wert auch geringer.
Eine logik steckt da natürlich nicht hinter ;-)
 
mir persönlich ist mein schufa score sowas von egal, ich hatte bisher noch nie probleme irgendwas auf rechnung zu bezahlen (kommt eh sehr selten vor) und bis auf das haus hab ich keine laufende finanzierung (da gab es auch bei keiner in der vergangenheit jemals ein problem).
 
D.h. bevor ich nen haus kaufe sollte ich mir erstmal nen auto auf pump holen damit mein score steigt :fresse: :rolleyes:
 
Ja so ungefähr.

Als ich für meine erste Wohnung eine Bescheinigung von denen brauchte, musste ich erstmal nachweisen, dass es mich gibt, weil sie nicht glauben konnten, dass sie einen damals 19 Jährigen noch nicht erfasst hatten.

Ich fürchte mein Score ist auch ziemlich im Keller. Kein Handyvertrag, kein Kredit oder sonstwas, das kommt sicher nicht gut.
 
Der normale Score ist doch eh recht egal. Wichtig sind die Branchenscores und die werden auch viel häufiger neu berechnet als der allgemeine Score der ja nur jedes Quartal aktualisiert wird. Leider kann man die Branchenscores nur über die jährliche Dateneinsicht bekommen und nicht über den Online Zugang.

Mein Score hat sich z.B in den letzten zwei Jahren um mittlerweile 20% gebessert. Außer dem Umzug und den zwei Jahren älter hat sich aber an Informationen bei der Schufa nicht sehr viel geändert. Auf den Score kann man nicht viel geben.

@Autokiller
Lass dir halt mal eine Auskunft schicken. Würde ich eh jedes Jahr machen um zu prüfen ob die da nicht komplett veraltetes Zeug stehen haben.
 
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Was manche hier verdienen ist echt krass. Also ich bin nur Azubi verdiene dementsprechend wenig aber das ja normal. Hoffe das ich auch mal ganz gut verdiene bei einem Job der mir wirklich Spaß macht. Derzeit bin ich eher weniger zufrieden da vieles nicht passt. Da ich aber ne Handwerksnull bin und eig nur sowas wie Softwareentwickler machen kann bin ich gezwungen die Ausbildung fertig zu machen und dann nach was neuem zu suchen.
 
Hauptsache du ziehst die Ausbildung durch und dann stehen dir wieder neue Türen offen.
 
naja sind ja nur noch 2 1/2 Jahre :d
Hoffe mal ich kriege meine Noten auf die Reihe. Als Realschüler in ner Klasse voller Studenten zu sein ist nicht schön ^^
 
Und wieso? Warum setzt man Studenten immer gleich mit Intelligenz? Gibt mehr als genügend "dumme" Studenten, vorallem schau auf dich selbst und nicht was andere sind oder machen.
Am Ende des tages hocken die genau so wie du in der Klasse und sind kein deut schlechter/besser wie du ;)
 
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