GTX770 Gigabyte 3X - 2GB Version damals ein Fehlkauf?

gogoAustria

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Ich habe mir vor etwa einem Jahr die GTX770 3X von Gigabyte geholt.

Hab damals sehr lang recherchiert, gesucht und gelesen, aber fast immer hat es geheißen "Die 2GB Variante reicht locker aus, die 4GB ist unnötig, vorher limitiert die Leistung der GPU".
Die 4GB Version hätte zur 2GB Version vl 10% mehr gekostet. (350€ statt 315€)


Kann man heute, mit hinblick auf aktuelle Spiele, die 2GB Entscheidung als "Fehlentscheidung" benennen?

Ist der oben erwähnte Satz dass die GPU limitieren würde auch so heute noch gültig? Gerade GTA5 profitiert extrem von den 4GB Speicher, nicht auszudenken wie extrem die 2GB limitieren werden, wenn mal DX12 draußen ist...
Oder bilde ich mir das nur ein, und kann die 770er die 4GB gar nicht so gut "verwalten"?
 
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Während 4Gb natürlich generall "besser" wären als 2GB ist es insofern korrekt dass mehr Arbeitsspeicher natürlich erst sinnvoll ist wenn Deine GPU die Mehrmenge an Daten auch zügig bearbeiten kann. Da die GTX 770 (meines Wissens nach) ja eine "schwächere" Karte ist (jetzt im Vergl. zu GTX 970, GTX 980 usw...soll nicht heissen dass sie schlecht ist!) macht es dann auch keinen Sinn mit so einer Karte Auflösungen, Einstellungen (Texturen usw.) zu fahren die einerseits 4GB beötigen würden andererseits die Karte überfordern. Insofern ist es richtig dass 2GB für so eine Karte eher Sinn machen. (Oder andersrum: Wenn Du ein modernes Spiel mit hohen Anforderungen wie GTA V spielst mag eine GTX 770 ja limiteren aber hätte sie 4GB würdest Du wohl KEINEN oder nicht signifikanten Unterschied feststellen, insofern nimmt sich das nix. Mit der Karte würdest Du sowieso Einstellungen fahren (wollen) bei denen 2GB dann wohl ausreichen würden wenn es noch spielbar sein soll.

Edit: So in Vergleichen sehe ich dass die GTX 770 so "schlecht" gar nicht ist! (Ich bin eigentlich erstaunt dass sie gar nicht so weit abgeschlagen von der GTX 970 ist) Es ist sicherlich keine Karte für super hohe Auflösungen, eher eine Karte die zwar moderne Spiele zügig fahren kann aber halt in zivilen, niedrigeren Auflösungen wie 1680 oder 1920.
 
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Mit DX12 wird die 770er vermutlich die aktuelle Leistung der 970er überholen, daher befürchte ich dass die 2GB limitieren werden...
 
Fehlkauf ist ein hartest Wort. Der Zeitpunkt war wahrscheinlich nicht ganz so günstig. Ein halbes Jahr später kam die 970 und die Preise der üblichen Karten ging in den Keller. Hätte man das vorab erahnen können, wäre es kleverer gewesen ein halbes Jahr zu warten und die 290(x) zu kaufen.

Ich habe mir damals meine jetzige 670 auch zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt gekauft. Aber da steckt man nicht drin. Derzeit schaue ich mich nach einer neuen Karte um und tendiere zur 980. Jedoch wird der Preis auch mit der Veröffentlichung der 980 TI oder 390x stark fallen.
 
Wie kommst du dadrauf, dass die Leistung der 770er die der 970 übersteigt?:hmm:

Sofern die Aussagen stimmen, dann wird durch einen 20% Performance Boost die 770er etwas gleich auf mit der aktuellen Leistung der 970er sein (mit DX11 wohlgemerkt, die 970er wird natürlich genauso profitieren)
 
Der Performanceboost wirkt sich auf alle Karten aus. Auf Karten der Neusten Generation sogar sicher mehr da man hier mehr am Treiber optimieren kan als bei Karten die schon ewig auf dem Markt sind. Die GTX 770 ist ja nichts anderes als eine umbenannte GTX 680 mit leicht geänderten Taktraten.
Und wenn alle Karten 20% mehr Leistung erzielen könneist der Abstand wieder so wie er jetzt ist.
 
Sofern die Aussagen stimmen, dann wird durch einen 20% Performance Boost die 770er etwas gleich auf mit der aktuellen Leistung der 970er sein (mit DX11 wohlgemerkt, die 970er wird natürlich genauso profitieren)

Was für Aussagen denn überhaupt? Ohne Quellenangaben ist das büschn Mager.
 
Was? Kepler kann doch im Gegensatz zu den Mantlefähigen Radeon 7000er kein DX12.

Und wie kommst du darauf, dass die Radeon Karten DX12 beherrschen? Und redest du hier von Softwareseitiger oder Hardwareseitiger Unterstützung? Denn Hardwareseitig kann es wohl aktuell keine Karte. Softwareseitig jede DX11 Karte.
Und noch interessanter, wieso verbindest du Mantel das aktuell in Vulkan aufgeht und damit der Nachfolger von OpenGL ist mit DX12?
 
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Vulkan und DX12 sind zwei verschiedene Dinge. ;-) Aus Mantel wird mehr oder weniger, aber keinesfalls direkt, Vulkan. Mantel stirbt dadurch indirekt und DX12 verwendet nur ähnliche Techniken und wird eine Low Level API wie Mantel es vorgemacht hat.DX12 hat demnach nix mit Mantel zu tun, außer eben das es ebenfalls eine Low Level API wird. Oder woher nimmst du diese Infos? Vorallem die Info das man DX11.3 benötigt um Softwareseitig DX12 zu unterstützen, denn das unterstützt aktuell auch keine AMD Karte ;-).
 
Da die GTX 770 (meines Wissens nach) ja eine "schwächere" Karte ist (jetzt im Vergl. zu GTX 970, GTX 980 usw...soll nicht heissen dass sie schlecht ist!) macht es dann auch keinen Sinn mit so einer Karte Auflösungen, Einstellungen (Texturen usw.) zu fahren die einerseits 4GB beötigen würden andererseits die Karte überfordern. Insofern ist es richtig dass 2GB für so eine Karte eher Sinn machen. (Oder andersrum: Wenn Du ein modernes Spiel mit hohen Anforderungen wie GTA V spielst mag eine GTX 770 ja limiteren aber hätte sie 4GB würdest Du wohl KEINEN oder nicht signifikanten Unterschied feststellen, insofern nimmt sich das nix. Mit der Karte würdest Du sowieso Einstellungen fahren (wollen) bei denen 2GB dann wohl ausreichen würden wenn es noch spielbar sein soll.

Und genau das ist so nicht richtig, oder sollen wir sagen, nicht mehr Zeitgemäß. Es gibt Stand heute keine direkte Abhängigkeit mehr. Ja, der VRAM Verbrauch steigt mit steigender Auflösung, allerdings idR nur minimal.
Allerdings ist es heute so, dass es Titel gibt, die Fressen VRAM zum Frühstück, andere wiederum sind genügsam ohne Ende. Davon völlig losgelöst stehen Anforderungen an die generelle Leistungsfähigkeit der GPU. Warum sage ich das also? -> Weil der Großteil der Daten, die heutzutage im VRAM liegen einfach Texturdaten sind. Und diese Texturdaten kosten im Grunde keine GPU Leistung. Ob da nun 1GB oder 4GB verwendet werden, (nahezu) wurscht...

Paradebeispiele für diese Argumentation sind bspw. die Titel, die man immer wieder im Zusammenhang mit dem GTX 970 "Problem" erwähnt. Wie AC:Unity, wie Mordors Schatten, wie FC4 usw. Ggf. auch GTA V -> muss ich noch Testen, downloaded bei mir noch :fresse:
-> das sind Titel, die alle samt zwar AUCH hohe GPU Anforderungen haben, allerdings kann man die GPU Anforderungen relativ gut eindämmen, indem man auf Auflösung, PostProcessing Effekte und Co. verzichtet. Demgegenüber steht die Texturqualität, ein Schalter den es ebenso zu setzen gilt und der idR wenig bis keine Änderungen an die GPU Leistungsfähigkeit stellt, allerdings Anforderungen an die VRAM Menge.
Wie ich mitbekommen habe, ist bspw. AC:Unity mit 2GB nicht wirklich spielbar, weil alle Nase lang Nachladeruckler, was sich sowohl auf AMD als auch auf NV bezieht, obwohl IN den Szenen, wo gerade mal nicht im VRAM rumgeschaufelt wird, brauchbare FPS Raten bei rum kommen...

Kann man heute, mit hinblick auf aktuelle Spiele, die 2GB Entscheidung als "Fehlentscheidung" benennen?

Jein...
Nimmt man es von der technischen Seite, dann ist die GTX 770 eine GTX 680 mit minimal verändertem Takt. Die GTX 680 galt schon zu Release in der 2GB Version als ziemlich knapp bemessen, was die Größe angeht. Damals allerdings noch mit dem Argument, dass man eben "genügend" GPU Power hatte um Spielereien zu fahren, während der VRAM eben schon mit default Einstellungen andeckelte. Noch schlimmer wird das im SLI (oder in Form der 690er), die GPU seitig noch weiter oben spielt, also auch neueste Titel im Grunde noch anständig befeuern könnte (bei SLI Support) -> aber mit 2GB VRAM brauchst du mit High/UltraHigh beim Texturregler nicht mehr starten ;) Das wird selbst mit 3GB oft schon eng... -> um mal zwei Beispiele zu nennen Cod:Ghosts und CoD:AdvancedWarfare, wie ich jüngst selbst feststellen durfte. Bei letzterem erreiche ich mit meinen beiden TIs über Streckenweise über 100 FPS -> kann aber nur Textur-BQ auf High anstatt Ultra fahren, weil es mit 3GB nicht langt. An "nur" 2GB gar nicht zu denken, obwohl eine 770er da sicher ebenso in spielbare FPS Regionen kommt!

Nimmt man es von der nicht technischen Seite, dann ist/war die GTX 770 eben eine Mittelklasse/Performance Karte. Und dort fristet sie halt ihr Dasein. Es gibt kein Garant dafür, dass damit maximal mögliche BQ gehen soll/muss... Entsprechend ist eine Limitation welcher Art auch immer (also auch VRAM) nicht auszuschließen.

Was du mittlerweile allerdings mit 2GB VRAM feststellen wirst, du wirst heute eben ein paar Titel finden, die mit 2GB VRAM nicht mehr wirklich "rund" laufen -> um FPS zu steigern, kannst du Auflösung, AA/AF Settings, Postprocessing Effekte usw. reduzieren, musst allerdings zusätzlich auch auf Textur-BQ verzichten, weil der VRAM knapp wird. Oder du steckst eine zweite Karte hinzu (für nen schmalen Taler) und gleichst somit GPU Defizite aus um die Effekte nicht antasten zu müssen, kommst um mindere BQ bei den Texturen allerdings nicht drum rum... Mit der 4GB Version wäre dies so nicht primär passiert.

Ebenso kommt dazu, 99% der Benchmarks und FPS-Zahlenschubsereien spiegeln nur die halbe Wahrheit wieder. Denn avg. FPS Messungen von Titeln sagen absolut gar nix über kurze Nachladeruckler aus ;) -> diese hat man aber, bei VRAM Limitation, um so mehr, um so häufiger/häftiger. Am avg. FPS Wert wird sich idR nicht viel ändern. Und an den min. FPS auch nicht -> kommt auf die Szene an.
 
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