Kaveri oder Intel

madrix

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Hallo,

ich habe eine Radeon 7790. Der restliche PC soll erneuert werden, nur die Grafikkarte bleibt.

Was wäre sinnvoller?

Eine Kaveri CPU und eine CF Verbund mit der 7790? Geht das überhaupt?

Oder ein Intel i5 bzw. Xeon?
 
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Kaveri ist gut! Ein 7790 CF nicht.

Was für ne klasse Beratung... >_>

--------

Erstmal was für ein Budget liegt vor?

Gibt es den Wunsch nach extrem kleinen Gehäuse?
Wenn nein, würde ich, wenn das Ziel Gaming ist, eher einen Intel nehmen. Ein aktueller i5 hat deutlich mehr Gaming power wie die APUs. Dafür ist seine IGP deutlich schwächer so dass eine dedizierte Grafikkarte zum Gamen zwingend erforderlich ist - aber das hast du ja offensichtlich schon vor :)
Wenn das Budget sehr knapp ist, kann man über einen AMD nachdenken,a ber keine APU sondern ein AM3+ System mit einem FX 6300.

EDIT: Achso, jetzt erst sehe ich deinen Edit! Glaube die aktuellen APUs können sowas nicht. Gab aber mal ne zeitlang wo das ging. Richtig sinnvoll wars aber nie!

Sinvoller wäre es wohl dein gesamtes System zu verkaufen. Allerdings würde ich auch sagen dass deine CPU noch eine Weile reicht...
Das ist somit wieder eine Frage des Budgets: Nur wenn du genug Geld hast um ein ordentliches, aktuelles System für ~800€ zusammen zu tragen, würde das ganze lohnen!
Sonst würde ich viel eher eine aktuelle Graka ala R9 280X einbauen. Das würde schon mal einiges an Gamingleistung rausholen.
Denn sache ist, deine Grafikkarte limitiert unter FullHD jetzt schon... wäre daher Unsinnig diese weiterzubehalten und den Rest nicht!
 
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Bei deinem aktuellen System könntest du sogar noch eher die GPU aufrüsten.

Ansonsten wie bereits gesagt wurde das ganze System verkaufen und neu kaufen.
Einzelne Komponenten aufrüsten bringt nur bedingt was.
 
Mein Monitorsetup besteht aus 3x 19"

D.h. ich spiele zumeist auf 1280x1024, nur ab und zu mal auf 3840x1024.

Ich bin sowieso aus dem ultimativen Zocker-Alter raus. Ich bin berufstätig und da fehlt ganz einfach oftmals die Zeit.

Wenn ich denn mal die Zeit finde spiele ich auch ganz gerne mal nen Ründchen, aber ich brauche keine vollen Details.

Ich persönlich! bin sowieso der Ansicht eine Grafikkarte für >150€ ist rausgeworfenes Geld.

Zurück zur CPU, also daran soll es nun nicht scheitern (Budgetär).

Es kann als ruhig ein e3 1231 v3 sein.

Nur ein K CPU wäre sinnlos, da ich nicht vor habe zu OC.
 
Ahh, na schön... die Frage ist aber, wofür brauchst du denn die Aufrüstung dann? Würde sagen in alltäglichen Dingen wie Browsen, Office und auch Photoshop wirst du keinen wahnsinnigen Leistungsgewinn feststellen (habe ich auch kaum als ich von einem Phenom II X4 965 (ein wenig schwächer als dein Quad) auf den Xeon aufgerüstet habe). Höchstens bei sowas wie Videorendering wird sich eine Verbesserung einstellen, aber auch dort "nur"~70-80% wenn du den erwähnten Xeon nimmst.

EDIT: Da noch nicht vorhanden würde ich als allererstes eine schöne SSD verbauen! Z.B. eine Crucial MX100: http://geizhals.de/crucial-mx100-256gb-ct256mx100ssd1-a1122681.html
Die bringt unter Garantie einen deutlich spürbareren Unterschied als eine CPU-aufrüstung.
 
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Was hast du denn überhaupt vor mit dem PC zu machen?

Diese Pauschalfrage lässt sich so einfach nicht beantworten :(

Edit: Ein Performance-Schub hat nicht unbedingt oberste Prio

Das klingt ganz sicher bescheuert, aber ich brauche einfach mal einen "Tapetenwechsel".

Einfach bei 0 beginnen, denn mein aktueller PC frustet mich schon mind. seit einem Jahr!

Ich bin es Leid ständig zu flicken. In einem Jahr hat mich das bereits mehrere Motherboards, einen neuen Satz SATA Kabel, neuen RAM, ... gekostet. Ich bin einfach nervlich am Ende!!! Aktuell habe ich das Problem, dass der PC nicht sauber herunter bzw. hochfährt. Dieses Verhalten ist aber nicht deterministisch, also manchmal gehts wunderbar und manchmal eben nicht.
 
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Diese Pauschalfrage lässt sich so einfach nicht beantworten :(
Dann können wir dir auch keine pauschale Empfehlung geben :P
Nein ernsthaft, etwas musst du uns schon geben...
Wenns nur darum geht einen potenten Rechner aufzubauen, dann bist du mit dem Xeon e3 1231v3 und irgendeinem nicht zu billigen H97er Mainboard bestens beraten. Fragt sich halt nur obs sich auszahlt.
 
Hast du auch das Edt gelesen?

Jetzt hab ichs gesehen.
Naja, schwer zu sagen wo das Problem liegt...
Auf alle Fälle würde ich mit der SSD anfangen. Wenn die HDD so alt ist wie die CPU, kann sie durchaus die Quelle des Übels sein.
Mit der Gelegenheit instalierst du auch gleich Windows neu - das sollte ein par Problemchen lösen, denn was du erwähnt hast, ist meist eher softwarebezogen.
Und ne SSD kann man sowieso in nen neuen Rechner übernehmen.
 
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Also ne MX100 ist schon fest eigeplant :)

Aber die aktuellen HDDs würd ich trotzdem gern behalten, und so schlecht sehen die auch nicht aus.



 
Das meine ich



Leider hat Kernel-Power (41) soviel Aussagekraft wie ein Eimer Leim...

Mittlerweile vermute ich ein Defekt im Netzteil - Das ist aber nur eine Vermutung.

Ein defektes Windows ist es auf jedenfall nicht. Den Fehler hatte ich schon nach 3 frischen Windows-Installationen.
 
Fragt sich halt nur obs sich auszahlt.

Ich habe nochmal eine Nacht über deine Aussage geschlafen...

Mein jetztiger Rechner ist vom Frühjahr 2009 (natürlich wurden hin und wieder mal Komponenten getauscht). Trotzdem willst du mir allen Ernstes weiß machen, dass ich 5 Jahre später nur einen marginal potenteren Rechner bekomme? Iwie will ich das nicht wahr haben!
 
Das Netzteil könnte tatsächlich Ursache für die Kernel-Power-Meldungen sein, ich weiß ja nicht, wie alt es ist.

Lässt du ihn nachts durchlaufen? Ansonsten müsstest du sporadische Neustarts und manchmal mehrfach direkt hintereinander live miterleben. Das hatte ich auch mal. Mit dem Tausch des Netzteils (hier war es nicht mal ein halbes Jahr alt) ging wieder alles wie vorher.

BTT:

Ich würde nen Intel empfehlen, hat man auf Dauer mehr davon, das dürftest du auch bei einem aktuellen gemerkt haben. Von einem Core2Quad zu einem i5 wirst du trotz dessen einen netten Schub merken. Die Technik bleibt ja nicht stehen und der Takt sagt nunmal nicht alles. Das ist das Problem, was AMD aktuell hat. CPUs bis zu 5 GHz und ein laues, aber ziemlich warmes, Lüftchen kommt gegenüber einem i5 oder i7 raus.
 
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Da du sowieso eine Grafikkarte einbauen willst, würde ich noch einen FX6300 in den Raum werfen, im Low budget bereich eine der P/L CPUs.
 
Das Kernel-Power Problem war nachgelagert und nicht die Ursache.

Ich habe gestern nochmal viele Stunden (und auch Nerven) in die Fehleranalyse gesteckt.

Der Intel Storage Manager (Intel RST) war das Problem.

Dieser Drecksmist liefert für die HDDs ein nettes Feature, namens LPM (Eine Art Energiesparoption).

Dieses tolle Feature hatte zur Folge, dass mein Rechner nicht sauber runterfuhr.

Der Kernel-Power kam dann dadurch, dass ich den PC meist aus Frust hart ausgeschaltet habe.


BTT: Nichtsdestotrotz werd ich mir einen neuen PC zusammenstellen.

Eigentlich ist das hier nicht das richtige Unterforum, aber hier mal meine Konfig (ist natürlich noch nicht in Stein gemeiselt)

 
Ich habe nochmal eine Nacht über deine Aussage geschlafen...

Mein jetztiger Rechner ist vom Frühjahr 2009 (natürlich wurden hin und wieder mal Komponenten getauscht). Trotzdem willst du mir allen Ernstes weiß machen, dass ich 5 Jahre später nur einen marginal potenteren Rechner bekomme? Iwie will ich das nicht wahr haben!

Wie gesagt, in roher Leistung bekommst du nen 70-80% stärkeren Rechner, nur merkt man das je nach Anwendung mal mehr und mal weniger. Office-Aufgaben zählen zu denen wo mans kaum merkt. Büros schaffen heute auch keine Xeons als Officerechner an, sondern vlt. aktuelle Pentiums oder i3`s, wenns hoch kommt. Die haben ähnliche Leistung wie deine CPU. Die Entwicklung hat sich in den letzten 5 Jahren schlicht stark verlangsamt (im Gegensatz zu früher)... hättest du einen Sandybridge (i5/i7 der zweiten Generation), würdest du im Moment 3 Jahre später sogar kaum 20% mehr Leistung fürs selbe Geld bekommen.

Wie auch imemr. der Wunsch anch was neuem ist verständlich - wir sind ja auch im LUXX :d
Die Zuammenstellung ist ganz gut, wobei ich bei dem Geld für Kühler und dem offensichtlichen Fokus auf Silent, eher zu einem Thermaltake Macho raten würde - ist noch etwas massiver.
CPU besser nicht tray kaufen. Da gibts nur 2 Jahre statt 3 Garantie und die Wahrscheinlichkeit eine Retoure zu erwischen ist größer (wobei das bei nicht-OC CPUs nicht so wichtig ist).
 
...wobei ich bei dem Geld für Kühler und dem offensichtlichen Fokus auf Silent, eher zu einem Thermaltake Macho raten würde...

Nein :)

Wie unschwer am Gehäuse zu erkennen ist, liegt der Fokus auf Silent UND Design.

Außerdem hat das Gehäuse ein Sichtfenster - ein 08/15 Standard (sry wenn ich den Macho so bezeichne) kommt NICHT in die Tüte!

Da lieber montiere ich einen Silentwing :)

Die Suche nach einem CPU-Kühler hat mich sehr viele Stunden gekostet.
 
Nette Auswahl, Boxed-CPU ist die bessere Wahl, wie schon gesagt.

Beim Kühler scheiden sich die Geister, hab in meinem HTPC einen Alpenföhn Brocken 2 laufen, nicht zu hören und für den darunter liegenden i5 mehr als ausreichend, selbst wenn der Turbo mal ausgereizt wird.
 
kommt aufs Einsatzgebiet an, wenn du Programme nutzt, die von Quicksync profitieren könnten, dann den i5 und im anderne Fall, wenn es dir auch den Aufpreis wert ist, dann den Xeon
 
Ich arbeite viel mit VMs, da ich mein Hauptsystem "rein" halten will.

Ich vermute mal, da werden sich Xeon und i5 nicht viel nehmen?
 
Dann wäre der Xeon vermutlich noch im Vorteil.

Ich kann Quicksync nutzen und daher hätte der iGPU-lose Xeon keine Chance gehabt. Da muss sogar CUDA den Hut vor ziehen und so viel schlechter finde ich meine Ergebnisse nicht.
 
http://www.intel.de/content/www/de/de/architecture-and-technology/quick-sync-video/quick-sync-video-general.html schrieb:
Was ist Intel® Quick-Sync-Video?

Intel® Quick-Sync-Video, das in den Intel® Core™ Prozessoren der vierten Generation integriert ist, nutzt eine dedizierte Medienverarbeitungstechnik, die das Erstellen und Konvertieren von Videos schneller und einfacher macht. Erstellen Sie DVDs oder Blu-Ray*-Discs, kreieren und bearbeiten Sie 3D-Videos, konvertieren Sie 2D-Videodateien in das 3D-Format und konvertieren Sie Ihre Videos für tragbare Media-Player oder den Upload auf die Websites sozialer Netzwerke. Alles ist im Handumdrehen erledigt.

Und ich nutze es nun anstelle von CUDA, weil meine Video-Software das auch unterstützt. Die Qualität soll minimal schlechter als mit CUDA oder per CPU berechnet sein, aber auf den kleinen Smartphone-Bildschirmen stört das nicht wirklich. Ich kann daher parallel schön weiter arbeiten oder halt spielen, was mit CUDA (damals noch eine GTX 660 Ti) mit Rucklern gerade so möglich war und per CPU-Berechnung (hier auf einem i7-860) gar nicht möglich war.

Aber für VM wären die 2 MB mehr Cache und die HT-Unterstützung sicher sinnvoller.
 
Kommt wieder auf die Ansprüche an... kenne viele Leute die VMs auf nem 2kernigen Laptop verwenden.
Soll die VM eig. im Hintergrund irgendwie was arbeiten oder willst du sie meist im Fokus verwenden? Wenn letzteres, wirst du wohl kaum nen Unterschied feststellen.
 
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