CPU Probleme - Sockelbrand bei 1366?

max88

Urgestein
Thread Starter
Mitglied seit
08.02.2010
Beiträge
2.809
Ich bin leicht verunsichtert was meinen i7-920 angeht. Ich hatte die letzten Tage und Wochen diverse Probleme mit meinem PC, die sich (Stand jetzt) erst haben lösen lassen, indem ich CPU und RAM getauscht habe.

Heute früh habe ich mir dann die CPU angeschaut die Probleme gemacht hat und dabei einen dunklen Fleck entdeckt (dunkle Verfärbung im oberen rechten Viertel der CPU)



Der Fleck lässt sich nicht entfernen, scheint so als wäre es eine Materialverfärbung. Google konnte mir leider keine Antwort geben. Kann es sein, dass die CPU "verbrannt ist" - ähnlich wie der Sockelbrand damals beim 1156er Sockel? Oder haben das mehrere CPUs? Mein anderer i7 hat auf jeden Fall keinen solchen Fleck und funktioniert einwandfrei.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Keine Ahnung zum Thema Sockelbrand. Aber womit hast Du versucht die verfärbung zu entfernen?

Könnte auch vom anfassen kommen. Die Pads sind ja unbehandelt.
 
Habs mit Feuerzeugbenzin und mit Alkohol (Isopropanol) probiert - beide male keine Wirkung. Vom Anfassen? Fettflecken oder meinst du es ist oxidiert?
 
oxidation durch Schweiss an den Fingern. Die geht auch nich wech mit Benzin bzw. Allohol. Nevr Dull oder anderes Polierzeugs könnte helfen. Bei Kupfer geht auch Zitronensäure um die oxidation zu entfernen.
 
Also ehrlich gesagt, fass ich die CPU nicht unten an der Kontaktfläche an. Aber ich werde es mal probieren. Geht da auch sowas wie Antikal, oder ist das zu aggressiv?

Um meine andere Befürchtung zu verfolgen: hat jemand Erfahrung mit solchen Flecken?
 
Ich weis ja nich ob Du die CPU neu gekauft hast. Nimm nicht sowas agressives. Die Pads sind meines Wissens nur aufgedampft.

Zu den Verfärbungen kann ich dir leider nicht helfen.
 
Da brauchst du dir keine Sorgen machen.
Die Verfärbung kommt auch mit dem alter der CPU.
Dies beeinträchtigt in keinster Weise die Funktion.
Ein *Sockelbrand* sieht anderst aus.

Gruss.
 
Zudem sind die Pads doch aus Gold (bzw. mit Gold beschichtet), und sollten damit nicht oxidieren.
 
Wär aber nur der Fall wenn 100% aus Gold. Ansonsten, mit Zugabe von anderen Dingen kann auch Gold oxidieren.
 
Genau!!

Man bedenke nur den Unterschied von 333er zu 585er Gold. ;)
Und welche Menge verwendet wird.
 
Ich denke, dass es sich um ein Legierungsmetall ala AuCo/AuNi handelt, da es eher in die Kategorie "Steckkontakt" fällt. Falls Interesse besteht, könnte ich am Montag sogar mal die Schichtdicke vom Gold auf nem Röntgenfluoreszenz-Messgerät checken lassen. Versuchsobjekt ist zwar nur ein E4300 aber sollte doch Aufschluss geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, dass es sich um ein Legierungsmetall ala AuCo/AuNi handelt.Falls Interesse besteht, könnte ich am Montag sogar mal die Schichtdicke vom Gold Messen lassen. Versuchsobjekt ist zwar nur ein E4300 aber sollte doch Aufschluss geben.

Das Ergebnis würd mich Interessieren. Solche Methoden hat man ja nicht jeden Tag zur Hand.
 
Ich denke, dass es sich um ein Legierungsmetall ala AuCo/AuNi handelt, da es eher in die Kategorie "Steckkontakt" fällt. Falls Interesse besteht, könnte ich am Montag sogar mal die Schichtdicke vom Gold auf nem Röntgenfluoreszenz-Messgerät checken lassen. Versuchsobjekt ist zwar nur ein E4300 aber sollte doch Aufschluss geben.

Hast Du schon zufällig die Schichtdicke der Pads bestimmen können?
 
Laut einem Galvanotechniker liegt die Schichtdicke bei solchen Teilen wie einer CPU oder den Pins einer Steckkarte üblicherweise bei 0,2-0,5 μ (0,0002mm-0,0005mm).Wie vermutet wird aus Gründen der Schichthärte und der Kosten :fresse2:aber kein Feingold benutzt, sondern eine Legierung aus Gold-Kobalt oder Gold-Nickel.
Das Messgerät hat dann auch bei 5 gemessen Goldpads einen Wert von 0,46xx μ (also der genannte typische Wert) ermittelt.
Das mit der Verfärbung kommt wohl wirklich daher, dass es kein Feingold ist und ein sehr hoher Anteil an Legierungsmetall verwendet wird. Wahrscheinlich ist der Goldanteil der Schicht knallhart kalkuliert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, danke für die ausführliche Antwort. Sowas bekommt man ja nicht jeden Tag.

Also wohl wirklich eine verfärbung durch verunreinigung der Pads, wie vorher vermutet.
 

Ähnliche Themen

Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh