Festplatte noch zu retten?

-Mithras-

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Hallo... mir ist was dummes auf der Arbeit passiert. Ein Kollege meinte meine externe Festplatte auf den Boden unter seinem Tisch zu stellen. Ich sagte noch schmeiss sie nicht um... 10 Minuten später rums... hatte er die Festplatte umgestossen.

Auf der Arbeit lief sie noch, zwar mit Geräuschen aber sie lief.

Jetzt macht sie nur dauerhaft in vielleicht ner halben Sekunde abstand "Plink Plink Plink"

Angeschlossen hab sie per Sata. Ist ein Fantac Gehäuse mit ner 750GB Samsung F1.

Tjo jemand ne Ahnung ob man da noch was machen kann? Also der Herr wollte sie mir auf jeden Fall bezahlen falls sie kaputt ist. Garantie ist eigentlich auch noch drauf. Aber die sollte in einem solchen Fall wohl nicht mehr greifen.

Mfg Mithras
 
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hm wie jetzt die Platte hat auf den Boden hochkant gestanden und ist nur umgekippt? und jetzt ist sie kaputt? ich würde sie zum Hersteller schicken weil sowas muß ne platte aushalten die testen die Platten ja auch auf stoß- und schockresistenz.Die Hersteller müssen doch damit rechnen das so ne Platte auch mahl umkippt.
 
hm wie jetzt die Platte hat auf den Boden hochkant gestanden und ist nur umgekippt? und jetzt ist sie kaputt? ich würde sie zum Hersteller schicken weil sowas muß ne platte aushalten die testen die Platten ja auch auf stoß- und schockresistenz.Die Hersteller müssen doch damit rechnen das so ne Platte auch mahl umkippt.


Hi!

Falsch!

Die 2,5er-Modelle für den Mobile-Bereich haben evtl. einen Anti-Shock-Modus! Die 3,5er-HDDs haben das nicht.

Kostenloser Umtausch einer HDD nach deren Totalausfall (Umfallen der HDD im laufenden Betrieb) gehört nicht zur Garantieleistung eines nach Gewinn stebenden Unternehmens! Und das ist gut so.

mfg
 
ich überleg gerade ob ich die Platte an ein Datenrettungsunternehmen schicke... glaub aber das lohnt sich nicht. Ist halt meine ganze Musik drauf gewesen...
 
soweit ich es lesen kann haben die Platten aber ein Anti-Shock-Modus bei dieser F1 laut samsung Liner Shock(1/2 sine pulse) / Operating 70 G : http://www.samsung.com/global/busin...61&subtype=63&model_cd=242&tab=spec&ppmi=1155

heißt das die Platte müsste ein einfaches umfallen aus dem stand eigentlich abkönnen?

es ist übrigens die Platte:

HD753LJ

http://www.samsung.com/global/busin...=61&subtype=63&model_cd=248&tab=fea&ppmi=1155

also nicht die 752
 
ich überleg gerade ob ich die Platte an ein Datenrettungsunternehmen schicke... glaub aber das lohnt sich nicht. Ist halt meine ganze Musik drauf gewesen...

Das ist ärgerlich. Aber SO wichtig können die Daten ja nicht gewesen sein, da du kein Backup hast!

Einschicken in ein Datenrettungsunternehmen wird dich mal eben 2500€ kosten!


mfg
 
Ich bin kein Experte, aber ich hab mal gelesen, wie diese Anti-Shock-Funktion bei Notebook-Platten funktionieren soll: In der Platte ist ein "Schwerelosigkeitssensor". Was komisch klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Läßt man ein Notebook fallen, befindet es sich für einen kurzen Moment im Zustand der relativen Schwerelosigkeit (im freien Fall). Das meldet der Sensor, gibt Alarm und die Köpfe werden blitzschnell in die Parkposition gerückt. Beim dann folgenden Aufschlag des Notebooks können sie dann nicht mehr mit der Magnetplatte kollidieren, der "Headcrash" bleibt aus, die Platte ist sehr wahrscheinlich weiter intakt.

Ob es 3,5er Platten mit diesem Feature gibt, weiß ich nicht. Aber selbst wenn, ist es unwahrscheinlich, daß der Sensor ein Umkippen als Notfallsituation erkennt und das Ausrücken der Köpfe auslöst.

Mobile Festplatten, etwa in Videokameras, haben diese Sensoren vielfach (oder generell?) auch, weshalb man mit solch einer Kamera zB. auch keine Achterbahnfahrt filmen kann.... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ärgerlich. Aber SO wichtig können die Daten ja nicht gewesen sein, da du kein Backup hast!

Einschicken in ein Datenrettungsunternehmen wird dich mal eben 2500€ kosten!


mfg

ne so wichtig waren sie nicht, die wirklich wichtigen Daten habe ich auf ner anderen Platten gesichert =)
 
Ich bin kein Experte, aber ich hab mal gelesen, wie diese Anti-Shock-Funktion bei Notebook-Platten funktionieren soll: In der Platte ist ein "Schwerelosigkeitssensor". Was komisch klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Läßt man ein Notebook fallen, befindet es sich für einen kurzen Moment im Zustand der relativen Schwerelosigkeit (im freien Fall). Das meldet der Sensor, gibt Alarm und die Köpfe werden blitzschnell in die Parkposition gerückt. Beim dann folgenden Aufschlag des Notebooks können sie dann nicht mehr mit der Magnetplatte kollidieren, der "Headcrash" bleibt aus, die Platte ist sehr wahrscheinlich weiter intakt.
Das ist die graue Theorie. Bei Thinkpads der T-Serie gab es Modelle, ich glaub es war T42 und T43, bei denen eine Fallhöhe von 80cm nicht ausgereicht hat um die Platte ordnungsgemäß abzuschalten. Jetzt könnte man natürlich ausrechnen, wie schnell die Köpfe in die "landing zone" fahren müssen damit beim Umfallen der externen Platte kein Schaden entsteht. Die Parkfunktion wurde eigentlich für den Stillstand entwickelt und nicht das sich die Platter noch drehen...

"Schwerelosigkeitssensor" = Beschleunigungssensor :d

Servus
Berni
 
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