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  1. #1
    Admiral Avatar von Bob_Busfahrer
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    Standard "Billig"-SSDs - Empfehlungen? Tests? Was kann bedenkenlos gekauft werden?

    Hallo zusammen,

    ich rüste im Bekanntenkreis immer wieder ältere Laptops / PCs mit SSDs auf.
    Hierbei verwende ich meist "billige" SSDs mit sehr günstigen Preisen je GB, da die Anforderungen sehr niedrig sind und allein der Wechsel von HDD auf SSD bei den Leuten für sorgt
    Da nehme ich dann lieber mehr GB als Geschwindigkeit - so bislang die Devise.

    Oftmals habe ich die "Budget"-Modelle von Crucial verbaut, da gibt es ja auch Tests dazu etc.

    Mittlerweile gibt es aber tatsächlich viele andere Hersteller / Fabrikate, die mit teilweise noch günstigeren Preisen locken.
    Leider finde ich trotz wirklich intensiver Suche / Recherche keinen wirklichen Vergleichstest mit brauchbaren Benchmarks, in dem explizit "low-budget" SSDs verglichen werden.
    Zu den sündteuren Modellen gibt es Tests wie Sand am Meer... na toll.

    Konkret geht es mir aktuell um einen Vergleich bzw. eine Empfehlung zu folgenden Modellen:

    Intenso High Performance 240GB / 480GB
    Intenso Top Performance 256GB / 512GB
    Patriot Burst 240GB / 480GB
    Apacer Panther AS350 240GB / 480GB
    Kingston A400 240GB / 480GB

    und eben als "Vergleich" die BX500 bzw. WD Green

    Hat hier jemand einen guten Test bzw. Erfahrungswerte zur Hand?
    Ich kenne natürlich die Seite https://ssd.userbenchmark.com - aber sind die Werte dort realistisch bzw. kann man denen vertrauen?

    Aus den jeweiligen Einzelwerten würde ich gerade eher zur Apacer bzw. Patriot tendieren...

    Beste Grüße
    Geändert von Bob_Busfahrer (11.01.19 um 21:50 Uhr)
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    Mfg - Der Bob

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  3. #2
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    Ein Test der Intenso SSDs ist völlig sinnfrei, da darin immer wieder was Anderes verbaut ist, was halt der Schrott-Markt in China so hergibt.
    Und sündhaft teuer sind z.B. Samsung und Crucial-SSDs nun wirklich nicht mehr.
    ASUS Zenbook UX331UN - Intel Core i7-8550U, 4x 1.80GHz • 16GB DDR3L • 512GB M.2-SSD, SATA (2280/M-Key, NVMe-Support) • NVIDIA GeForce MX150, 2GB GDDR5, HDMI 1.4 • 13.3" IPS-Display, 1920x1080, non-glare • 1x USB-C 3.0, 2x USB-A 3.0 • WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac, Bluetooth 4.2 • microSD-CardReader • 0.3 Megapixel WebCam • Windows 10 Home 64bit • Li-Polymer-Akku, 50Wh, Laufzeit 14h • 1.12kg • beleuchtete Tastatur, Fingerprint-Reader

  4. #3
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    Das neueste sind die QLC Chips
    Achten sollte man auf 3D Fertigung
    Da stellt immer wieder die Burst für ältere Systeme die beste P/L dar.
    Derzeit zu deinem Vorteil auch im Preissturz

    An Sata 6GB/S Schnittstellen, soll sie hin und wieder Leistungseinbrüche haben.
    An Sata 3 oder 1,5 würd ich da aber keinen Gedanken dran verschwenden, besonders wenns ums p/l geht.



    Eine MX 500 oder Evo 860 etc. ist da überflüssig, da der Hauptunterschied ja zur HDD in der parallelen Arbeitsausführung liegt.

    Gruß

  5. #4
    Kackbratze Avatar von Scrush
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    der hauptgrund von billigen ssds abstant zu nehmen ist der fehlende DRAM cache.

    und eben als "Vergleich" die BX500 bzw. WD Green
    die wd green ist genauso so eine ssd ohne dram cache.

    finger weg. die blue hat einen. preisunterschied ist marginal

    und 50 euro für 250gb sind echt ok.. meine erste ssd mit 40 oder 60gb von supertalent hat 200€ gekostet..
    Geändert von Scrush (11.01.19 um 22:14 Uhr)

  6. #5
    Admiral Avatar von Bob_Busfahrer
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    @amigac64:
    Genau so dachte ich auch - die Patriot hört sich wirklich gut an.
    @Scrush:
    Grundsätzlich stimme ich Dir zu - der DRAM cache ist sicher ein Argument, die Patriot hätte z.B. einen, die Apacer evtl. auch (noch keine verlässliche Quelle gefunden).
    Wenn ich halt statt 50€ die gleiche Kapazität in den aktuellen Deals für ca. 30€ bekomme, dann ist das für mich schon ein Argument.
    Zumal man in der o.g. Anwendungspraxis vermutlich nicht mal den fehlenden cache merkt.
    Geändert von Bob_Busfahrer (11.01.19 um 22:36 Uhr)
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  7. #6
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    Die Apacer soll auch für alte Schnitstellen recht langsam sein und die anderen die du aufführtest haben noch 2D Fertigung.
    Man kann Livetests zu jeder Platte bei Youtube schauen, häufig auch von namenhaften Webseiten.

    Ich werd jetzt zum Streamen gezwungen.
    Von daher, gute Nacht!

    Ps: bin auf dem Thema noch recht jung aber hab mich ein wenig eingelesen seid dem hier.

    Eins noch ^^
    Den kauf meiner 860 bereue ich allerdings nicht!
    Geändert von Amigac64 (11.01.19 um 22:42 Uhr)

  8. #7
    Oberstabsgefreiter Avatar von Kenaz
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    Falls die Team L5 Lite 3D SSDs hin und wieder günstig zu haben sind, kann man da zugreifen.
    120 & 240GB Modell laufen hier bisher unauffällig. Diese brechen auch bei größerer Schreiblast nicht ein, wie es bei manch teureren SSD dann der Fall ist, sobald ihnen der SLC Cache ausgeht.

  9. #8
    Admiral
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    Meine Empfehlung ist die Finger vom dem Mist zu lassen. Ich kaufe und empfehlen nur SSDs von NAND Herstellern oder deren Tochterfirmen mit einem DRAM Cache, da im Alltag von DRAM less SSDs nicht zu viel zu erwarten ist, wie es im Fazit des Reviews mehrerer solche SSDs steht: (Nur die Intel Optane SSDs sind mit ihrem schnelle 3D XPoint als Medium eine Ausnahme und auch ohne DRAM Cache schnell, aber die spielen auch preislich in einer anderen Liga.) Das liegt daran das die Controller die Mappingtabelle also den Flash Translation Layer (FTL) und eben nicht Userdaten im DRAM Cache ablegen, also die Information wo die Daten im NAND stehen und wo NAND frei ist um dort schreiben zu können. Die ohne DRAM Cache halten dann immer einen kleinen Teil der Mappingtabelle im interen SRAM des Controller, genug um in den Benchmarks die ja nur über ein oder weniger GB Adressraum benchen, aber im Alltag muss sie dann ständig erstmal wieder den passenden Teil aus dem NAND nachladen, was eben viel länger als ein DRAM Zugriff dauert.

    Das man dies durchaus auch im Alltag spüren kann, sieht man im Thread SSD Probleme? bei CB, nach dem tausch gegen eine 860 Evo waren die Proleme weg und der Rechner läuft wie geschmiert.

    Deshalb findest Du auch kaum Reviews von den Dingern, welcher Hersteller will schon das die Kunden dort lesen können wie lahm die Dinger sind. Die sieht man allenfalls bei Reviewern die nur leichte Benchmarks wie AS-SSD, ATTO und CrystalDiskMark über die leere SSD laufen lassen, also solche bei denen sie noch ganz gut abschneiden.

    Übrigens kann man die SSD auch noch gut in den nächsten Rechner übernehmen, nur weil der Rechner alt und lahm ist, ist dies also kein Argument sich so eine Schrott SSD zu kaufen.

  10. #9
    Leutnant zur See
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    Meiner Meinung sind solche Billige SSDs sparen an der falschen stelle. Zwischen einer absolut unterirdischen WD green und einer Top 860evo liegen keine 10€ Differenz...... auf Amazon sind die Samsung sogar günstiger, als die abspeck WDs......

    Und die Shops, welche die WDGreens so günstig im angebot haben, bekommen sie einfach verkauft.

  11. #10
    Admiral Avatar von Bob_Busfahrer
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    Da stimme ich euch im Grunde wirklich zu, habe selbst eine WD Green im Lan-PC (war mit Abstand die günstigste M.2 zum Kaufzeitpunkt).
    Man merkt es schon stellenweise, aber eben nicht so krass wie gedacht.
    Und daher kam einfach der Gedanke an die günstigsten SSDs, die - insb. wenn sie im Angebot sind - wirklich deutlich günstiger sind als die Marken-SSDs.
    Meiner Frau habe ich ein älteres NB hergerichtet (2nd Gen i7) und die HDD durch eine BX500 ersetzt - die gab es mit 240gb für 30€ inklusive Versand - beim Surfen und Office merke ich da wirklich so gut wie keinen Unterschied zu meinem Desktop mit 8086k und 970 EVO.
    Und das ist halt der Anwendungsbereich vieler "Normaluser" - die nutzen sonst fast nur noch Handy und Tablet und benötigen ab und zu noch den PC.

    Aber Danke für eure Einschätzung - ich werde dann auf den DRAM Cache achten und eben Angebote der üblichen Verdächtigen abwarten, an den paar Euro soll's nicht scheitern.
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  12. #11
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    Ganz ehrlich: Für Tante Erna, die vorher nur mit HDD unterwegs war ist selbst eine DRAM lose SSD eine extreme Verbesserung. Die merken doch nichtmal ob man nun ein Samsung/Crucial Topmodell oder ne billige Intenso einbaut...

    ich würde die von Holt gelinkte Geizhalsliste nehmen, den Cache rauswerfen und mir dann ein Modell aussuchen:
    Solid State Drives (SSD) mit Hersteller: Crucial/Intel/Micron/SK/Samsung/SanDisk/Toshiba/Toshiba OCZ/Western Digital, Kapazitt ab 200GB Preisvergleich Geizhals Deutschland

    Selbst ne WD Green langt dicke für Surfen und Office. Da ist die Verbesserung von einer HDD zur Green trotzdem so deutlich, das den Leuten vermutlich die Kinnlade runterfällt

  13. #12
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    Kühltechnisch ist z. B. die WD Green M.2 ein Traum, wenn man einen kompakten Passiv-Rechner aufbaut in dem einem Transferraten herzlich egal sein können, aber in dem man nicht auf die kurzen Zugriffszeiten einer SSD verzichten möchte. Mit allen M.2 PCIe (NVMe) Modellen aber auch mit vergleichsweise schnelleren M.2 SATA-Modellen die ich getestet habe, komme ich da insb. beim Controller ständig in Temperatursphären die auf Dauer zumindest ungesund wirken (dass die Chips in der Regel auch recht hohe Temps trotzdem relativ lang aushalten ist mir klar, aber der Haltbarkeit ist´s dennoch nicht dienlich).

    Was das Thema 3D-NAND angeht: Wenn es z.B auch um Haltbarkeit geht sind 2D MLC-Chips nach wie vor eine der besten Wahlen die man treffen kann. 2D SLC gibt´s so gut wie keine mehr, aber die waren unter dem Aspekt ebenfalls hervorragend (dafür findet man aber selten moderne Controller bei 2D-Chips, was die Attraktivität langsam sinken lässt). Inzwischen sind zumindest 3D MLC Chips zwar fertigungstechnisch offenbar ebenfalls auf einem recht guten Niveau angelangt, so dass man sich da keine großen Gedanken mehr machen muss, und selbst 3D TLC-NAND ist trotz der, bei gleicher Kapazität, weniger haltbaren Zellen inzwischen sehr brauchbar, aber zumindest das Credo "3D gut, 2D schlecht!" ist schlicht Nonsens. Wozu man unabhängig vom physikalischen Chipaufbau (wobei es bei neuen Chips eh fast bloß noch 3D-Fertigung gibt) zumindest unter dem Aspekt der Haltbarkeit aktuell aus meiner Sicht sicher noch nicht raten kann, sind SSDs mit QLC NAND-Chip. Dass die natürlich besonders billig sind steht auf einem anderen Blatt - hat aber eben auch seine Gründe.

    Kurzum: Mir ist zumindest bei SATA-SSDs, die durch die langsame Schnittstelle eh hart begrenzt sind was Schreib- und Leseraten angeht, eine in 2D gefertigte MLC-SSD nach wie vor tausend mal lieber als eine mit 3D-TLC Billig-NAND oder gar mit 3D-QLC NAND, weil ich die MLC-Zellen bei gleicher Kapazität niemals so schnell totschreiben können werde (sind halt einfach mehr) wie die TLC- oder QLC-Zellen und weil ein 2D-Chip durch seinen planaren Aufbau auch gegenüber äußeren Einflüssen einfach robuster ist (z. B. was Temperaturwechsebelastung, starke Störfelder, Hintergrundstrahlung, etc. angeht).

    Was ich damit sagen will: Billig-SSDs (auch ältere Mittelklassemodelle) mögen vllt. auf dem Papier nicht besonders schnell sein (wobei beim Wechsel von HDD auf SSD die Zugriffszeiten den Aha-Effekt erzeugen und nicht die Transferraten), aber je nach Einsatzzweck können Sie durchaus echte Vorteile auch gegenüber HighEnd-Modellen haben (z. B. kühltechnisch). Außerdem sind alte 2D-NAND-Chips sehr haltbar, da sie vom Aufbau her einfach sehr robust sind. 3D NAND ist vom Aufbau her naturgemäß etwas anfälliger und was die Langlebigkeit der Zellen an sich angeht, gilt technisch bedingt aktuell nach wie vor SLC>MLC>TLC>>QLC. Nicht umsonst wird zumindest in professionellen Geräten bei besonders schreib-belasteten NAND-Chips gern nach wie vor auf SLC gesetzt.
    DRAM-Cache finde ich gerade bei eh schon verhältnismäßig lahmen Billig-TLC-Chips oder QLC-Chips auch nur bis zu einer gewissen Größe sinnvoll, denn man kann den DRAM-Chache nur sehr kurz mit Kondensatoren puffern und in der Zeit muss dessen gesamter Inhalt auf die, je nach NAND-Chip verhältnismäßig langsamen NAND-Zellen geschrieben werden. Controller mit vielen Kanälen helfen da zwar beim Parallelisieren, aber dann bewegen wir uns auch schon wieder aus dem Billig-Bereich raus und schnelle Controller mit vielen Kanälen brauchen i. d. R. noch weit mehr Energie...
    Wenn man auf den DRAM-Cache verzichtet fehlt einem gerade bei SATA-SSDs aber auch so nicht wirklich was. Bei PCIe (NVMe)SSDs im M.2-Format mit vier Lanes würde ich aber auf vernünftigen Cache nicht verzichten - aber da sind wir dann eben auch nicht mehr im Billig-Segement.

    Edit:
    Wozu ich auf jeden Fall nicht raten würde, ist der Kauf von abgespeckten PCIe-SSDs - z.B. mit nur 2 Lanes o. Ä.. Die gibt´s manchmal auch recht günstig, aber das bringt einfach nichts.
    Hab´s zwar testweise selbst schon gemacht (Kingston A1000 M.2 2xPCIe3.0 mit NVMe), aber da hatte ich eh auch noch im Auge damit mal eine SATA-Express-Schnittstelle zu testen (die erlaubt nicht mehr als zwei PCIe-Lanes).
    Bei billigen SATA-SSDs würde ich einfach auf einen bewährten Controller und MLC bis maximal TLC-Chips setzen - egal ob 2D oder 3D. Von welchem Hersteller das Teil dann kommt ist imho auch ziemlich gehupft wie gesprungen. Es gibt eh bloß wenige NAND-Hersteller und auch die Billigheimer müssen dort einkaufen, wenn sie was wenigstens einigermaßen Konkurrenzfähiges anbieten wollen. Bei den Controllern haben sich sowohl im Billig- als auch im Mittelklassesegement ja einige Chips auch bei SSDs der großen Hersteller einen guten Ruf erarbeitet. Solange man die nimmt, liegt man i. d. R. sicher nicht ganz verkehrt (egal ob jetzt von Marvell, SiliconMotion oder Phison - nur sollten es halt genau die gleichen jeweiligen Controller-Modelle sein, die sich auch in Mittelklasse-SSDs der großen Hersteller bewährt haben). In vielen Fällen werden die Dinger eh vom gleichen Fertigungsband fallen.

    Was SSD-Tests angeht bin ich allgemein skeptisch, weil oft die Transferraten, vor allem was das Fazit zu bestimmten Modellen angeht, hemmungslos überbewertet werden und andere Faktoren oft komplett außer Acht gelassen werden, oder allenfalls als Randnotiz bemerkt werden (z. B. die Temperaturproblematik ohne aktiven Luftstrom). Langzeit-Tests finden eh so gut wie keine statt, so dass man aus normalen Testberichten i. d. R. auch nichts über die tatsächliche Haltbarkeit ableiten kann. Die technischen Daten werden zudem oft nicht wirklich überprüft, sondern nur aus dem Datenblatt wiedergegeben.
    Auch sollte man die Zeiten als SandForce-Controller den SSD-Markt überschwemmten und, aufgrund der guten Transferraten-Ergebnisse die sie mittels Kompressionstechniken erzielten, in Tests oft als das NonPlus-Ultra hervorgingen, nicht vergessen, dass genau diese SSDs in der Folgezeit reihenweise wegen fehlerhafter Firmware oder afair sogar Controller-Fehlern unvorhersehbar ausfielen. Da hatte man sich unter den Testern einfach zu sehr von den, wenn man so will, "gefakten" Transferraten blenden lassen und andere Gesichtspunkte dafür außer Acht gelassen. Dann kommt noch dazu, dass zumindest der Grundtenor gern mehr oder weniger von Test zu Test abgeschrieben wird, so dass echte Erkenntnisse dann doch oft erst im realen Einsatz beim Nutzer gemacht werden. Das sollte man bei Tests imho allgemein im Hinterkopf haben.
    Das Grundlagenwissen durchschnittlicher Tester mag zwar insgesamt mit den vielen Neuerungen der letzten Jahre im SSD-Bereich gestiegen sein, und auch die Testmethodik hat sich in einigen Aspekten sicher verbessert (es gibt ja manchmal auch recht professionell gemachte Tests), aber dass man auch heute wieder auf so was reinfallen kann ist damit keineswegs ausgeschlossen und ohne echte Langzeittests auf Herz und Nieren und unter Berücksichtigung aller Aspekte die im Einsatz eine Rolle spielen können, wird das auch so bleiben.
    Aus logischen Vergleichen und physikalischen Gegebenheiten heraus kann man sich jedenfalls durchaus auch ohne explizite Tests einiges über die Qualität bestimmter Billig-SSDs herleiten, was in der Regel nicht falscher sein wird als das Fazit vieler Tests.
    Geändert von VJoe2max (12.01.19 um 13:30 Uhr) Grund: ergänzt + Tippfehler
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  14. #13
    Admiral Avatar von Bob_Busfahrer
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    Vielen Dank für die ausführliche Meinung / Erklärung Joe!

    Eine Frage aus aktuellem Anlass:
    Bei einem meiner Rechner "verliere" ich einen Sata-Port, wenn ich eine SATA SSD im M.2 Slot betreibe.
    Ich benötige bei der SSD keine super hohe Geschwindigkeit, also NVME ist eigentlich overkill - aber da würde eben mein SATA-Port wieder funktionieren.
    Spräche in einem solchen Fall etwas gegen die A1000? Die scheint mir preislich in der Tat sehr attraktiv, wenn sie "normale" SATA-Performance bringt, reicht das völlig.
    Laut Test @ computerbase scheint sie auf dem Niveau der Samsungs und Crucials @ SATA zu liegen.
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    Mfg - Der Bob

  15. #14
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    Genau für so einen speziellen Fall habe ich sie aktuell auch im Einsatz . Im SATA-Express-Adapter lief sie btw auch einwandfrei. Ist sogar ein klein wenig schneller als eine gute SATA-SSD - wenn auch nicht viel.
    Ob sie lange hält lässt sich schwer sagen, aber ich sehe nichts Wesentliches was dagegen spräche und sie hat auch einen einigermaßen brauchbaren Controller. Nur ist ihr Interface halt auf 2 Lanes beschränkt (je nach Board kann man die restlichen Lanes eines M.2 PCIe 4x Steckplatzes dann ggfls. auch anderweitig nutzen). Wenn man sie günstig kauft und nicht viel mehr als von einer guten SATA-SSD erwartet macht man imho nichts falsch damit. Im Vergleich zu den meisten 4x PCIe (NVMe) SSDs verbrät sie auch etwas weniger Strom - kommt aber diesbezüglich nicht an die meisten SATA-SSDs wie die WD Green ran.
    Alles in allem ist sie aber wirklich nur bei einem guten Preis eine Überlegung wert. Bei einem Preispunkt der deutlich über SATA-SSDs liegt würde ich aber bei PCIe-SSDs schon immer zu 4 Lanes raten.
    Geändert von VJoe2max (12.01.19 um 21:55 Uhr)
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  16. #15
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    Ich habe mal im Sale eine 128GB AFOX SSD mSATA SATA 6Gb/s gekauft.
    Habe sie nie gebencht o.Ä. aber in meinem Notebook läuft die anstandslos und auch ohne merklich performanceverlust. Soll aber auch HW von Tochiba drauf sitzen.
    Als vergleich hab ich eine Samsung PM961 und Crucial MX500
    Wenn es jetzt keine zu großen ansprüche sind können es auch mal günstige Anbieter sein

  17. #16
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    VJoe, du machst 3D TLC ziemlich schlecht, begründest diese Meinung aber auch ziemlich am Thema vorbei.
    Du redest nur von haltbarkeit(welche wohl bei den meisten usern nie erreicht wird)..... klar das ist natürlich der Hauptunterschied zwsichen SLC/TLC/MLC.

    Der TE möchte aber nichtmal das Geld in eine SamsungEvo stecken, weil er sagt, dass sowieso nur gesurft und office gemacht wird.
    Und jetzt kommst du mit PlanarMLC ? O.o
    PlanarNand ist generell am Aussterben und MLC wird nur in noch teureren Produkten verwendet(z.b. samsung pro), dessen Vorteil ein normaler User gar nicht brauch, erst recht nicht bei office/firefox.
    Und wie du bereits gesagt hast, die Aussage „3d gut/2d schlecht“ ist wirklich einfach nur nonsense. Sowas kommt nur von Leuten, welche den Unterschied nicht kennen.

    Auch äußerst du dich negativ über die Haltbarkeit, weil man keine LangzeitTests kennen würde. Das ist doch aber nur die halbe Wahrheit. Wenn man das Forum hier regelmäßig verfolgt, liest man sehr oft davon, sie lange die SSDs im System waren und bis jetzt ist da keine Auffälligkeit gewesen.
    Auch überbieten sich die Hersteller mit den Garantien und TBW. Die Hersteller würden wohl kaum 5 bis 10 Jahre Garantien auf SSDs geben, wenn nur ein Bruchteil dieses Alter erreichen würde. Versuche mal ConsumerHDDs mit solchen Garantien, oder zumindest Regellaufzeiten zu finden... die Hersteller würden sich hüten sowas zu machen. Vllt sieht es im EnterpriseBereich anders aus, dort bezahlt man aber auch .......

    Edit:
    Eine ähnliche Rechnung habe ich die Tage schonmal gemacht: 970Evo(300Tb TBW)
    300.000/(5x365)=164
    Die 970Evo schreibt laut offiziellen Spezifikationen mit dem kurzlebigen 3D-TLC nand leider NUR 164Gb täglich über 5Jahre....

    Ausfälle aufgrund irgendwelche Defekte der SMD Bauteile sind wieder ein ganz anderes Thema...
    Geändert von Mo3Jo3 (13.01.19 um 12:33 Uhr)

  18. #17
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    Wo mache ich denn 3D TLC ziemlich schlecht!? Wie dem Kontext zu entnehmen ist, mache ich lediglich darauf aufmerksam dass 3D TLC NAND eben keineswegs das Nonplus-Ultra darstellt, wie es wohl von einigen wahrgenommen wird. Mein Kommentar diesbezüglich zielte vor allem auf den unbegründeten Reflex vieler Nutzer ab, dass etwas, weil es neuer ist auch besser sein müsse. Außerdem habe ich auf beide hardwaremäßigen Hauptaspekte die die Haltbarkeit beeinflussen hingewiesen (einerseits die Zellenart andererseits die räumliche Bauform - Letztere in Bezug auf äußere Einflüsse), weil das Kriterien sind die die Qualität - auch von billigen SSDs bewerten helfen.

    Im Übrigen habe ich keineswegs empfohlen der TE müsse unbedingt 2D MLC (oder gar 2D SLC) SSDs verwenden, auch wenn sie unter grundlegenden Aspekten der Haltbarkeit tatsächlich mit am besten wären, sondern herausgestellt, dass auch besonders billige und einfache SSDs relativ unabhängig von der Zellenart (mal abgesehen von QDC) und Chiptechnik (egal ob 2D oder 3D) durchaus vorteilhaft sein können und man sich eben nicht an den üblichen Empfehlungen, die regelmäßig ausschließlich auf Vertreter der Mittelklasse bis HighEnd abzielen, orientieren muss.

    Edit: Auch die Kingston A1000, von der ich zwar vom technischen Blickwinkel als PCIe (NVMe) SSD grundsätzlich nicht sonderlich begeistert bin, die man aber für den speziellen Anwendungsfall des TE bei günstigem Einkaufskurs durchaus als gute Option einsetzen kann, baut übrigens auf 3D TLC-NAND von Toshiba auf. Und auch bei meinen anderen SSDs habe ich einige mit solchen Chips im Einsatz. Es kommt eben auf den Anwendungsfall an! Genau deshalb habe ich etwas gegen die üblichen Standardempfehlungen ("Nimm ne Samsung oder Crucial weil sie ja bloß 10€mehr kostet!") die regelmäßig auf vergleichsweise hochkarätige SSDs zielen auch wenn diese für den Anwendungsfall gar nicht nötig wären. Je nach dem wofür man eine SSD einsetzt können Billig-SSDs durchaus eine gute Wahl sein. Wenn man auch bei billigen nicht auf gute Haltbarkeit verzichten will, sollte man sich die oben von mir erläuterten Aspekte überlegen und kann danach durchaus auch ohne explizite Tests auswählen.
    Bei teuren SSDs wäre da schon eher die Frage, warum man sich dabei in vielen Fällen doch gern auf Technik einlässt, die z. B. unter einigen Aspekten die ich oben etwas zu erläutern versucht habe, nicht unbedingt optimal wirken. Nicht falsch verstehen die meisten HighEnd-SSDs sind ja wirklich nicht schlecht, aber auch da gilt eben nicht zwangsläufig "neuer = besser", oder gar "2D schlecht, 3D gut". Man sollte die eigene Wahl meines Erachtens vom Anwendungsfall ausgehend am besten auf die Gegebenheiten herunterbrechen, die schon rein aus logischen oder phsyikalischen Gründen wirklich Einfluss auf die Qualität und Haltbarkeit von SSDs haben können und sich nicht vorrangig auf Mainstream-Meinungen oder auf teils mehr oder weniger aussagefreien Herstellerangaben wie die TWB verlassen.

    Was die Haltbarkeit angeht bist du offenbar mal wieder jemand der nicht ganz verstanden hat was die TBW-Angaben wirklich bedeuten und was für willkürliche und statistische Ansätze darin einfließen. Die TWB hat eben genau nicht die Aussagekraft die du mit deiner Rechnung weiß zu machen versuchst . Ganz im Gegenteil die TWB hat äußert wenig Aussagekraft - und man darf gern vermuten, dass das den Herstellern gar nicht unrecht ist .

    Wenn du dich ein wenig darüber informierst, was hinter der TWB-Angabe steckt, wird dir schnell klar, dass deine Rechnung eine klassische Milchmädchenrechnung ist. Auch eine 970Evo kannst du viel schneller und mit viel viel weniger täglicher Schreibleistung totschreiben, denn nicht nur die Menge der geschriebenen Nutzdaten ist ausschlaggebend, sondern vor allem auch ihre Art, welche wiederum Einfluss auf den Write-Amplifikation-Factor hat, der als nicht weiter dokumentierter Durchschnittsansatz des Herstellers in die TWB einfließt. Des Weiteren fließt die MTBF (meantime befor failure) der Zellen in die TWB ein und dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, nicht um die fixe Lebensdauer der Zellen, sondern um so etwas ähnliches wie eine Halbwertszeit - also einen statistischen Wert. Zu guter Letzt kommt hinzu, dass selbst ein hochoptimiertes Zellenmanagement durch den SSD-Controller je nach "Füllstand" im Verhältnis zur Gesamtkapazität nicht verhindern kann, dass die Schreibleistung mehr oder weniger ungleichmäßig auf die vorhanden Zellen aufgeteilt wird und somit ein Defekt weit vor einem durch die TWB postulierten Zeitpunkt erfolgen kann.
    Das sind aber alles mal wieder grundlegende Themen bei statistisch begründeten Angaben über Haltbarkeiten, die leider nicht nur beim Thema SSDs vorkommen.

    Die Tatsache, dass die Hersteller sich bezüglich der TWB-Angaben nach Herzenslust überbieten darf man genauso gut darin begründet sehen, dass man aus dieser Angabe eben aus oben genannten Gründen keinen Rückschluss auf die tatsächlich verkraftbare Nutzdatenmenge die geschrieben werden kann ziehen kann. Im Klagefall, steht man da auf Herstellerseite immer auf der sicheren Seite .
    Geändert von VJoe2max (13.01.19 um 14:25 Uhr)
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  19. #18
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    Wenn hier nach Billig SSDs von Anbietern ohne eigene NAND Fertigung gesucht wird, dann ist deren Hauptproblem das man weiß was für NANDs da konkret verbaut sind und und welcher Qualitätsstufe. Da zählt auch Kingston dazu, die verbauen auch immer mal wieder andere NANDs, wie schon seit der V300 bekannt ist. Bei der billigen A400 gab es auch schon Leute in Foren wo die A400 wegen zu vielen ausgefallenen NAND Blöcken Read Only geworden ist, was das vorgesehene Verhalten des verendeten Phison S11 Controllers in solche Fällen ist. Der meldet sich dann auch mit einer anderen Kennung die offenbart das es ein S11 ist, da steht dann nichts mehr von A400 drin. Das ist eben Glücksspiel, die NANDs können was taugen oder auch nicht, die Qualitätsstufen sind unterschiedlich und die NAND Hersteller selbst verbauen in ihren eigenen Consumer SSDs nur die NANDs mit ausreichender Qualität, die Reste gehen oft als Restwafer über die Resterampe und werden dann eben von anderen SSD Anbieter genommen um damit SSDs bauen zu können die billiger sind als die SSDs von den NAND Herstellern.

  20. #19
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    Die Billig 250 GB SSD liegen bei etwa knapp 35 Euro
    und zum beispiel im vergleich eine hochwertige Crucial MX500 lieg bei knapp 45 Euro wer kauf den da noch den Billigkram ?

    klein

  21. #20
    Admiral
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    Eben, absolut sollten die 10€ nicht wehtun, aber manche sehen dann auch das es fast 30% mehr sind. Es glauben ja offenbar viele, dass die Anbieter der Billig SSDs einfach Gutmenschen sind die den Käufern weniger Geld aus der Tasche ziehen und gleichwertige SSDs billiger anbieten, weil sie auch mit wenige Gewinn zufrieden sind. Dem ist aber nicht so, sondern die sind genauso am Gewinn interessiert wie die anderen auch und sparen an allen Ecken und Enden, es gibt meist keine FW Updates und oft auch wenig Kompatibilitätstests oder Qualitätskontrollen. Die NANDs müssen billig sein, da schaut man nicht so auf die Qualität, die Controller sind die billigsten die es gibt, müssen ohne DRAM Cache auskommen und haben oft auch nur 2 NAND Kanäle. Das sie die SSD in den Read Only Modus schalten sollten zu viel NAND ausfallen, ist gewollt und hilft Garantiekosten zu sparen, denn dann müsste man sie ja zusammen mit den Daten einschicken, weil man diese nicht mehr gelöscht bekommt.

    Da die Dinger billig sind und womöglich registriert ins Ausland geschickt werden müssten um die Herstellergarantie in Anspruch nehmen zu können, dürfte es dann meist wie bei billigen USB Stick laufen: Man ärgert sich und entsorgt das Teil lieber als die Garantie in Anspruch zu nehmen und dann bewahrheitet sich der Spruch mal wieder: Wer billig kauft, kauft meistens zweimal!

  22. #21
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    Wenn du die 10€ mehr dafür ausgeben willst, sei´s dir doch unbenommen . Andere wollen eben für untergeordnete Aufgaben nicht noch mal extra was auf den Tisch legen, wenn´s nicht nötig ist, nur um den Aufkleber einer bekannten Marke drauf zu sehen.
    Aber gerade die Crucial MX500 als "hochwertig" zu titulieren halte ich ohnehin für ziemlichen Quatsch. Das ist eine 0815-SSD die sich weder besonders positiv noch besonders negativ auszeichnet. Auch von der verbauten Technik ist es Standardkost und sie wird vergleichsweise warm für eine SATA SSD. Das Gehäuse ist imho ebenfalls nicht gerade der Hit - da gibt´s teils sogar von Billiganbietern Gehäuse die hochwertiger wirken. Wo da also die Hochwertigkeit herkommen soll frage ich mich immer wieder wenn ich so was lese. Freilich ist sie nicht schlecht und man macht damit auch nichts falsch, aber Verleichbares gibt´s wirklich auch ein wenig günstiger oder von mir aus auch zum gleichen Preis von anderen Anbietern in vergleichbarer Qualität (die MX500 ist ja selbst eher im Billig-Segment angesiedelt).
    Crucial ist auch trotz der Eigenschaft als Micron-Tochter ein NAND-Hersteller zu sein genauso wenig vor Fehlern gefeit wie andere Anbieter (vgl. Crucuial m4 oder Intel mit ein paar Serien, oder die Fehler bei der Samsung 840er Serie). Dass allerdings auch bei Billiganbietern Schund, fehlerhafte Chargen und schlecht programmierte Controller vorkommen können versteht sich von selbst. Aber es entsteht eben gern der Eindruck, dass die Platzhirsche darüber erhaben wären - was aber einfach nicht der Fall ist. Insgesamt ist die Qualität bei SSDs meines Erachtens aber unabhängig vom Hersteller in kurzer Zeit immer besser geworden und das macht es imho noch attraktiver für unwichtige Aufgaben ggfls. auch mal zu etwas anderem als zu Samsung oder Crucial zu greifen.

    Vor allem die vielen Anbieter die letztlich bloß anders gelabelte Produkte ihrer großen Mütter verkaufen muss man nicht per se links liegen lassen. Aber auch bei anderen Anbietern gibt´s durchaus attraktive Angebote. Wenn ich mir z. B. im etwas hochpreisigeren Segment die Corsair Corsair MP510 Serie so ansehe, wüsste ich nicht was die jetzt unattraktiv machen soll, nur weil sie nicht direkt von Samsung oder Crucial kommt.
    Das generische Zeug von Intenso und Konsorten, aber teilweise auch von Kingston ist sicher ein bisschen Glücksspiel, aber zumindest bei Kingston gibt´s eben auch Serien bei denen die Bestückung ganz klar festgelegt ist.

    Versteht mich nicht falsch - ich nutze selbst mehrheitlich Samsung und Crucial SSDs, weil die sich halt oft angeboten haben, aber auch mit anderen SSD-Marken (OCZ, Intel, Sandisk, Plextor, WD, Kingston, TrekStor) habe ich im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten so gut wie nie schlechte Erfahrungen gemacht (sowohl bei eigenen Rechnern als auch bei Rechnern die ich für andere gebaut habe). Die einzige SSD die bei mir bis jetzt nichts getaugt hat (abgeraucht) war eine 64GB OCZ Nocti mSATA SSD. So was kommt vor und bezeichnender Weise war es die Einzige mit einem bekanntermaßen schlechten Controller (SandForce) die ich je hatte. Bin damals wissentlich das Risiko eingegangen weil es die einzige war die in dem Formfaktor und mit der Kapazität verfügbar war. Alle anderen OCZ-SSDs, inkl. der alten Ur-Vertex mit Indilinx-Barefoot Controller leben nach wie vor und haben stets problemlos ihren Dienst verrichtet. Klar kann man aus persönlichen Erfahrungen nicht auf die Gesamtheit schließen, aber die Angst, dass man bei anderen Anbietern als den Platzhirschen ständig in Klo greifen würde ist imho einfach unbegründet. Wenn man dann noch daran denkt, dass es z. B. Crucial bei der m4 und Samsung bei der 840EVO afaik nie ganz geschafft haben alle Bugs zu beheben, sollte man auch die Großen nicht ständig über den grünen Klee loben. Die kochen letztlich auch nur mit Wasser. Allenfalls sind sie hinsichtlich Performance in den Highend-Serien oft ein bisschen vor der Konkurrenz, weil sie halt ihre eigene NAND-Fertigung und im Falle von Samsung auch eine eigene Controller-Fertigung haben. Da reden wir aber eben auch nicht von Billig-SSDs.

    Edit: @Holt: Und du glaubst wahrscheinlich, dass Samsung und Co sich ihren gehypen Namen nicht bezahlen lassen - oder?
    Bei denen ist imho sehr wohl die Marge höher und im Endeffekt machen die ihr Geschäft u. A. ja auch zusätzlich mit den sog. Billiganbietern. Die NAND-Hersteller verdienen an allen SSDs - da geht´s letztlich nur darum wie der Kuchen aufgeteilt wird, und im Hinblick drauf würden die sich auch keinen Gefallen tun, wenn sie die Billiganbieter nur mit Ausschuss beliefern würden. Was meinst du was los wäre, wenn sich bei einem Billiganbieter der z. B. Micron-NAND verwendet, herausstellen würde, dass die Chips alle Schrott sind. Das schlägt letztlich auch auf Micron/Crucial zurück, wenn´s um die Verteilung des großen Kuchens unter den NAND-Herstellern geht.
    Was die Controller angeht greifen im Übrigen auch NAND-Hersteller (mal abgesehen von Samsung) in die gleichen Regale wie die Billiganbieter. Daher kommt´s also auch nicht.
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  23. #22
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    Zitat Zitat von VJoe2max Beitrag anzeigen
    Wenn du die 10€ mehr dafür ausgeben willst, sei´s dir doch unbenommen .

    Aber gerade die Crucial MX500 als "hochwertig" zu titulieren halte ich ohnehin für ziemlichen Quatsch.
    Das ist eine 0815-SSD die sich weder besonders positiv noch besonders negativ auszeichnet.

    Das generische Zeug von Intenso und Konsorten, aber teilweise auch von Kingston ist sicher ein bisschen Glücksspiel
    Ich empfinde die Crucial MX500 als hochwertig weil zum beispiel zuverlässiger sehr guter Speicher von der Konzernmutter verbaut ist und der Cache in einer SSD gehört,
    ausserdem ging es um den vergleich billig und preiswert gut das man die nicht mit einer 860 PRO vergleicht ist ja klar,
    mag überhaupt kein Glücksspiel meine Daten sind viel zuwichtig für sowas !

    Produktvergleich Intenso High Performance SSD 240GB, SATA, Intenso Top Performance SSD 256GB, SATA, Crucial MX500 250GB, SATA (CT250MX500SSD1), Samsung SSD 860 EVO 250GB, SATA Geizhals Deutschland

    Und das bei der Technik auch Fehler auftreten können ist selbstverständlich ...

    klein
    Geändert von klein (13.01.19 um 17:36 Uhr)

  24. #23
    Admiral Avatar von Bob_Busfahrer
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    Und zum Vergleich:
    Im Mindfactory Mindstar gibt's gerade die Kingston A400 für 25€...
    Also doch ein aus meiner Sicht deutlicher Unterschied und da stimme ich dann doch Joe zu.
    Verkaufe Raritäten - SilenX G80 Wasserkühler und Heatkiller GeForce 7900GX2 --> pn

    Mfg - Der Bob

  25. #24
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    VJoe2max, wenn Du meinst man bezahle nur für den Namen auf dem Aufkleber, dann ist dies Deine Sache. Nur tue mir einen Gefallen: Wenn Du dann Probleme hast wie schlechte Performance bis Laggs oder frühzeitige Ausfälle, rede Dir und anderen nicht ein das dies bei SSDs normal wäre. Klar können auch die besten mal ausfallen, aber die Häufigkeit macht den Unterschied und das die billigsten alle ohne einen DRAM Cache eben bescheiden performen wenn die etwas voller und die Workload etwas anspruchsvoller werden, da kann ein Update im Hintergrund reichen, hatte ich in Post #8 schon geschrieben und auch warum dem so ist.

    klein, ich sehe gerade das Intenso ernsthaft 133.12k/​128k angibt, so viel geht aber bei nur 4k pro Befehl wegen des Overheads gar nicht über die SATA Schnittstelle! Außerdem wäre das sogar mehr als die 520/500MB/s die sequentiell angegeben sind. Wenn es nicht so traurig zeigen würde wie dreist diese Anbieter bei den wenigen Angaben sie machen auch noch lügen, müsste an da eigentlich drüber lachen.

  26. #25
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    @klein: Kann ich alles verstehen, aber was bringt dich konkret zu der Einschätzung, dass der Speicher in der MX500 zuverlässiger und besser ist als in einer anderen SSD? Auch Modelle mit Cache die sich wirklich nichts nehmen im Vergleich zur MX500 gibt´s wie Sand am Meer. Der besondere Ruf der ihr vorauseilt ist einfach nicht gerechtfertigt - auch wenn sie freilich kein Fehler ist.
    Wenn dir deine Daten allerdings so wichtig sind, kommen im Endeffekt auch wieder die o. g. Argumente zum Tragen und dann setzt du mit dem 3D TLC NAND der MX500 tendenziell eben auch wieder nicht auf´s beste Pferd .

    Wenn man nicht viel Geld ausgeben will muss man halt Kompromisse machen und auch die MX500 ist ein Kompromiss, denn es gibt nun mal technisch noch deutlich bessere SSDs. Man kann sich das dann schön reden oder es sein lassen (ich würde zu Letzterem raten). Im Regelfall gibt´s eh kein Problem und von daher ist die ganze Diskussion auch etwas müssig, aber einfach alles andere als die Eigen-Produkte der NAND-Hersteller per se als Schund abzustempeln halte ich, auch aufgrund logischer Überlegungen und aufgrund meiner eigenen Erfahrungen damit, für ausgemachten Blödsinn. Man kann da durchaus bisschen was sparen, ohne große Risiken einzugehen. Man muss ja nicht gleich ins allerunterste Regalfach greifen (Intenso und Co.), aber mit ein bisschen gesundem Menschenverstand findet man auch abseits der Platzhirsche vernünftige Angebote, die zumindest gegenüber den Standard-Produkten der NAND-Hersteller durchaus gut bestehen können.

    Edit: @Holt: Dann ließ dir einfach oben durch welche Erfahrungen ich mit SSDs von NAND-Herstellern und von nicht NAND-Herstellern gemacht habe und überlege, ob ich das tue was du mir vorwirfst.
    Ich rede hier niemandem etwas ein, aber ich kann eben bei halbwegs von gesundem Menschenverstand geprägter Produktauswahl auch die von dir postulierten Probleme nicht feststellen, weshalb es mir fern liegt die von dir so ungeliebten Produkte von nicht-NAND-Herstellern pauschal zu verdammen. Ich sehe keinen Grund dafür.
    Ob man DRAM Cache bei billigen SATA-SSDs als nützlich empfindet oder nicht ist vor allem eine Frage der Nutzung. Es gibt genug Anwendungsszenarien in denen das schlicht und einfach keine Rolle spielt und wenn es eine spielt gibt es auch von den Billig-Anbietern Modelle mit DRAM-Cache - ist ja derzeit nun wirklich nicht so, dass es keine Auswahl gäbe.
    Bei PCIe-SSDs müssen wir darüber hingegen nicht diskutieren - das ist aber auch ne ganz andere Baustelle. Da ist vernünftiger Cache absolut nötig, um die gewünschte Performance zu erhalten.
    Geändert von VJoe2max (13.01.19 um 18:23 Uhr)
    Hauptrechner (Linux): Intel Pentium G4560T - Asrock H110M-STX - 8GB DDR4 - 512GB Samsung 970 Pro SSD - 90W MEAN WELL GST90A19-P1M - Silverstone Vital VT02 schwarz
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    Gaming (Win10): Intel Core i7 6700K - ASUS Z170I-Pro Gaming - 16GB DDR4 - Gigabyte GTX 1070 FE - 500GB Sandisk Ultra 3D SSD - 450W Corsair SF450 - DAN A4-SFX V1
    Testrechner (Linux/Win7/Win10): Intel Celeron G3900 - ASUS Z170-A - 8GB DDR4 - diverse Grakas - 250GB Samsung 970 Evo SSD - 520W Corsair HX520W - Streacom BC1 Benchtable

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