Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Oberbootsmann
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    Standard Welche Latenzen sind normal? DDR4

    Hey,

    Mit dem AIDA 64 Memory Benchmark lassen sich die Latenzen in ns ausgeben. Bei meinem System (Ryzen 1700) komme ich da in der Regel auf Werte zwischen 70 und 80ns.
    Hatte gerade eine Diskussion mit jemanden, der meint mit seinem Intel sind Werte normalerweise zwischen 35 und 50ns. Das wäre schon ein deutlicher Unterschied.

    Was sind für DDR4 normale Latenzen? Habe ich irgendwas falsch konfiguriert?

    Mein RAM läuft auf 2666mhz mit 14-14-14-33 Timing.

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  3. #2
    Tzk
    Tzk ist offline
    Admiral
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    RyZen hat eine etwas höhere Latenz als ein vergleichbarer Intel. Was das angeht hat sich AMD nicht im Ruhm bekleckert... Von daher alles ok, würde ich sagen. Mit Ravenridge bzw. Zen+/Ryzen 2 soll das (hoffentlich) besser werden.
    Geändert von Tzk (11.02.18 um 09:31 Uhr)

  4. #3
    Kapitän zur See Avatar von emissary42
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    Es ist normal, dass die in Aida64 gemessene Gesamtlatenz auf modernen Intel Systemen geringer ist, selbst bei vergleichbaren Speichereinstellungen. Dies ist archtekturbedingt. Wenn du deine Werte vergleichen willst, dann mit anderen Ryzen Systemen.

    Dein RAM läuft mit 1333MHz, also bei DDR4-2666? Das ist selbst für Ryzen relativ wenig. Mit manuellen Einstellungen sind selbst mit Micron oder Hynix ICs oft DDR4-2933/3066 möglich.

  5. #4
    Oberbootsmann
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    Gut zu wissen, dass es bei Intel an der Architektur liegt. Dachte schon der RAM hat was

    Ja DDR4-2666. Das ist schon eine ganze Menge OC, da es ein günstiger 2133er ist. 2933 habe ich auch zum laufen bekommen, aber da wirft er nicht wirklich bessere Werte beim Benchmark raus, scheint buggy zu sein. 2666 ist bis jetzt der Sweetspot. ist auch knapp 0,5 Ghz besser als Stock.

  6. #5
    Matrose
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    Zu sagen dass Intel schneller ist ist so per se auch nicht richtig. Intels Ringbus und IMC sind deutlich schneller, hat aber wohl auch Probleme mit der Skalierung. SKL-X ist auch deutlich langsamer als alte Intel CPUs.

    Intel liegt idr. auch nicht bei 35-50ns, sondern für ungetunte systeme eher bei 50-60ns. Mit scharfen (sub-)timing und hoher Taktung kommt man auch auf <50ns, die besten Ergebnisse evt. auch auf 35. Aber das sind keine Wald-und-Wiesen PCs mehr. Eigentlich sind seit K8 und Nehalem die Latenzzeiten immer bei grob 50ns gewesen, +- je nach setting.
    Geändert von Rokma (13.02.18 um 18:59 Uhr)

  7. #6
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    Ich habe es geschafft ein gammeliges Micronmodul auf 2800 zu takten, Standardspannung, 16 - 18 - 18 - 36. 2866 oder noch mehr kriege ich zwar gebootet führen aber spätestens bei Last oder Memtest zum Bluescreen. Trotzdem nicht übel, für diese _schlechten_ Module. So lässt sich die unbezahlbare Zeit überbrücken.

    Mit mehr Spannung dürfte bei manchem sogar mehr Takt gehen.
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  8. #7
    Bootsmann
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    Viele getrauen sich auch gar nicht ordentlich Spannung auf den RAM zu geben, die Dinger halten viel aus. Von welchem Hersteller das Modul kommt hat in der Regel kaum Einfluss nur zeigt sich das bestimmte Hersteller mehr Glück haben oder halt mehr Ausschuss je nach dem wie man es sehen will

  9. #8
    Kapitän zur See Avatar von emissary42
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    Zitat Zitat von wwwnutzer Beitrag anzeigen
    Von welchem Hersteller das Modul kommt hat in der Regel kaum Einfluss nur zeigt sich das bestimmte Hersteller mehr Glück haben oder halt mehr Ausschuss je nach dem wie man es sehen will
    Soll das ein Witz sein

    Schon bei Modulen oder Kits eines einzelnen Hersteller gibt es riesige Unterschiede, aber du willst alle Produkte aller Hersteller über einen Kamm scheren?

    Es ist nicht gerade so, als würden IC Typ, das verwendete PCB und bei Retail Kits das Inhouse Binning keine Rolle spielen. Zum Beispiel sehen 8Gbit B-Dies auf originalen Samsung Modulen gegen gut gebinnte Retail Kits zwar ziemlich armselig aus, können mit den meisten anderen OEM Modulen aber problemlos mithalten. Doch viel Glück dabei aktuelle Micron oder Nanya basierte Kits auf DDR4-4133+ zu übertakten. Dabei machen das Retail "B-Dies" sogar mit guten Timings und moderater Spannung. Dafür muss dann aber auch alles passen und es gibt abseits der größten Hersteller auch Beispiele dafür wie man es nicht macht (u.a. bei Apacer).

  10. #9
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    Das ist mir zu heikel. Ich betreibe einen Gammel-Crucial 766 MHz über Nominaltakt und habe die Timings verbessert. Diese Module haben auch keine Kühlung. Jetzt wirft sich für mich natürlich die Frage auf was außer RGB wünschenswert wäre bei 3200er RAM, wenn ich den als 3200er kaufe ist der aber doch pretested?

    Man waren das schöne Zeiten, ich hätte damals noch das 8 GB Modul behalten sollen was ich mal für 23 € (neu) kaufte. 16 GB kosteten sage und schreibe 45 €.
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  11. #10
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    Emissary ich wollte damit sicherlich nicht alle Hersteller+alle Chips über einen Kamm scheren, nur zum Ausdruck bringen das die Grundvorraussetzungen bei allen gegeben sind. Ich meine du weißt es ja am besten was RAM angeht, ich glaube kaum einer hier im Forum weiß soviel davon wie du.

    Im Nachhinein wenn ich meinen Satz so lese ist es auch etwas unglücklich formuliert
    Geändert von wwwnutzer (16.02.18 um 02:36 Uhr)

  12. #11
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    Ich hab mir das jetzt auch noch mal durchgelesen

    Wenn du nur auf das Ansprechen auf höhere Spannungen meintest, dann ist das für die meisten Module schon richtig. Wobei es vom IC Typ und dem PBC abhängt, wie gut und bis zu welchem Punkt ein Modul mit der Spannung skaliert. Die in den Datenblätern der Hersteller angegebenen Maximalwerte für bestimmte ICs, sind in der Hinsicht auch in vielen Fällen noch nicht das Ende der Fahnenstange. Einige der Samsung DDR4 ICs sind zum Beispiel dafür bekannt, auf einem guten PCB fast linear bis über 1.9V hinaus zu skalieren. Leider gibt es dafür auch immer wieder Ausnahmen, die nicht nennenswert oder sogar negativ auf höhere Spannungen reagieren (old TCCD, einige Elpida 4Gbit DDR3 Varianten, eventuell aktuelle Nanya DDR4 ICs). Weshalb man dies trotzdem besser nicht pauschalisieren sollte.

  13. #12
    Tzk
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    Und es gibt sogar Chips die untervolted besser laufen. Man erinnere sich an DDR1 Infineon Chips, die teilweise mit 2.4-2.45V besser liefen als mit 2.6V standardspannung

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