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Microsoft WARP: DirectX10-Berechnungen per Prozessor durchführen

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Für Windows 7 hat Microsoft eine Software geplant, die Grafikberechnungen auf den Prozessor durchführen soll. Diese trägt den Namen "WARP10" und soll DirectX-Programme auf mehr Plattformen lauffähig machen. Die Software nutzt dabei auch aktuellste Befehlserweiterungen wie SSE4, mit dem es deutlich schneller als ohne SSE-Erweiterung arbeiten soll. Für Spiele reicht die Prozessorleistung selbst mit aktuellstem Core-i7-Prozessor mit 3-GHz-Takt allerdings nicht aus. So lief der Benchmark des Computerspiels Crysis auf 800 x 600 Pixel sowie niedrigsten Details nur mit sieben Bildern pro Sekunde (fps). Damit lief es allerdings noch immer schneller als auf einem gleich hoch getakteten Penryn-Prozessor mit vier Kernen, der auf 5,7 fps kam. Deutlich schneller gingen die diskreten Grafikkarten vom Schlage 8800 GTS oder 8500 GT beim Benchmark zu Werke. Einzig die integrierte Intel-Grafiklösung blieb mit 5,2 fps sogar unterhalb der Werte von WARP10.Dennoch könnte die Software Intel freuen, denn immerhin befindet sich derzeit mit Larrabee eine Multicore-Grafiklösung auf Basis von x86-Prozessoren in der Entwicklung. Gerüchten zufolge soll Intel an einen eigenen Codepfad arbeiten, um die Grafikausgabe per Raytracing zu berechnen, was sich der Halbleitergigant dann sparen könnte. Dennoch stellt sich die Frage nach dem Sinn von WARP10, wenn die Leistung für Spiele nicht ausreicht und Programme wie Photoshop und die meisten CAD-Programme eher auf OpenGL setzen.

Neben DirectX 10 unterstützt die Software auch DirectX 9, ob auch die Vorgängerversionen vollständig unterstützt werden, ist unbekannt. Registrierten Entwicklern steht das Programm bereits in der November-Ausgabe des DirectX-SDKs zur Verfügung. Eine Version für Vista oder XP ist bisher nicht angekündigt.



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