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Beeindruckende Grafikdemo: Exploring the limits of real time rendering

Veröffentlicht am: von

unreal-engine4Bereits mehrfach machte Rense de Boer, ein Technical Art Director aus Schweden, mit beeindruckenden Grafikdemonstrationen auf sich aufmerksam. Nun meldet er sich mit einer weiteren Demo zurück, die sich unter dem Titel "Exploring the limits of real time rendering" dem aufwendigen Rendering eines Waldbodens widmet.

De Boer blickt auf 14 Jahre Berufserfahrung bei DICE, Epic Games, Sony und V1 Interactive zurück. Dort war er an Projekten zu Battlefield 3, Battlefield 4, Battlefield Hardline und Paragon beteiligt. In einer früheren News haben wir bereits über eine Arbeit von De Boer berichtet, in der er eine fotorealistische Umgebung erstellt hat, die Fuerteventura nachempfunden und in der Unreal Engine entstanden ist.

Sein neustes Projekt lautet wie gesagt "Exploring the limits of real time rendering" und wie der Name schon sagt, sollen hier die aktuellen Limits einer Echtzeit-Berechnung dargestellt werden. Neben der Unreal Engine kommen hier auch Techologien wie NVIDIAs Beleuchtungstechnologie VXGI (Voxel Global Illumination) zum Einsatz. Neben der Hardware, auf die wir später noch eingehen werden, kommt Software aus dem Hause Allegorithmic, ExLevel und SpeedTree zum Einsatz.

Zur Erstellung der Texturen und 3D-Objekte wurde wie so häufig eine Technik namens Photogrammetrie verwendet. Dabei werden Objekte in der Realität in 3D gescannt und auch die Oberflächen werden fotografiert. Aus diesen Daten werden dann teilweise automatisch, teilweise händisch virtuelle 3D-Objekte erstellt. Die Software erkennt regelmäßige Muster, kann diese zuordnen und so Objekte aus unterschiedlichen Blickrichtungen wiederkennen, was bei der Erstellung der 3D-Objekte in der Software hilft.

Der Waldboden besteht nicht mehr aus einer Textur, sondern hunderte und tausende Blätter wurden mittels PhysX auf den Boden fallen gelassen. Gleiches gilt für andere Objekte, die auf dem Boden oder Steinen liegen.

An Hardware setzt Rense de Boer auf zwei GeForce GTX 1080 Ti im SLI, einen Intel Core i7 5960X auf einem ASUS X99-E WS sowie auf 64 GB DDR4-2400 von Corsair. Anhand der Hardwareausstattung ist klar zu erkennen, dass der Fokus auf der Grafikleistung liegt. Offen ist zudem die Frage, ob und in welcher Auflösung die Szene in Echtzeit berechnet werden konnte. 

Bis wir eine solche Darstellungsqualität in Spielen sehen, ist allerdings fraglich. Die Demo-Szene für solche realistischen Darstellungen ist der Spieleindustrie meist im mehrere Jahre voraus. Außerdem kann eine derart detaillierte Szenerie derzeit nur in einem räumlich begrenzten Umfang angeboten werden – eine ganze Spielwelt in dieser Qualität ist derzeit undenkbar.

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 11.10.2013

Kapitänleutnant
Beiträge: 1827
Das ist echt beeindruckend fast schon Real.
Find das fast schon verschwendung wenn sowas auffen Desktop Monitor gespielt wird. Wenn VR mal besser werden sollte, zwecks laufen usw. wäre das wirklich beeindruckend.^^
#2
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Das sieht sehr nach Photogrametrie aus oder?

Wenn man oft in der Natur unterwegs ist und fotografiert, dann findet man das Video alles andere als realistisch oder real wirkend.

:/

Sieht extrem gut aus, aber nicht realistisch.
#3
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Registriert seit: 01.03.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 463
Zitat HW-Mann;26147324
Das sieht sehr nach Photogrametrie aus oder?

Wenn man oft in der Natur unterwegs ist und fotografiert, dann findet man das Video alles andere als realistisch oder real wirkend.

:/

Sieht extrem gut aus, aber nicht realistisch.


Denke ich auch. Fotorealistische Texturen und verschiedene Layer übereinander lässt das ganze sehr realistisch wirken. Sieht klasse aus. In der nächsten 2 bis 3 Grafik-Generationen und entsprechend viel Speicher werden die Spiele in 4K oder 8K bombastisch aussehen. :fresse:
#4
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Registriert seit: 17.06.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1340
Die Frage ist doch nachwievor... Was hilft die tolle Grafik, wenn das Spiel völliger Mist ist?

Die Grafik hat sich schon enorm weiterentwickelt in den letzten 10 Jahren, aber die Spiele sind meistens leider nicht wirklich besser geworden, weswegen man eben immer noch am liebsten ältere Titel spielt.
#5
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Registriert seit: 15.03.2007
Cottbus
Admiral
Beiträge: 8853
Zitat HW-Mann;26147324
Das sieht sehr nach Photogrametrie aus oder?

.


Steht auch glaube ich im Artikel.

Gesendet von meinem Pixel 2 mit Tapatalk
#6
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Registriert seit: 01.03.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 463
Zitat jrs77;26147473
Die Frage ist doch nachwievor... Was hilft die tolle Grafik, wenn das Spiel völliger Mist ist?

Die Grafik hat sich schon enorm weiterentwickelt in den letzten 10 Jahren, aber die Spiele sind meistens leider nicht wirklich besser geworden, weswegen man eben immer noch am liebsten ältere Titel spielt.


Viele Spielideen sind natürlich schon recht durchgenudelt oder grafisch neu aufgehübscht. Manche Titel kann man anspielen, werden aber mit der Zeit langweilig, weil sich irgendwas ständig wiederholt. Das ist schon richtig. Grafische Highlights sind eher konzentriert auf interaktive Adventures wo man es auch wirklich in Ruhe genießen kann. Bei Ballerspiele oder Jump and Run macht das sowieso keinen Sinn ;)
#7
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Kapitän zur See
Beiträge: 3224
Zitat jrs77;26147473
Die Frage ist doch nachwievor... Was hilft die tolle Grafik, wenn das Spiel völliger Mist ist?

Die Grafik hat sich schon enorm weiterentwickelt in den letzten 10 Jahren, aber die Spiele sind meistens leider nicht wirklich besser geworden, weswegen man eben immer noch am liebsten ältere Titel spielt.


Dem kann ich nur zustimmen. The Division und vorallem Ghost Recon Wildlands sind da meine Lieblingsbeispiele. Besonders letzteres sieht wirklich extrem gut aus aber die Spielwelt und das Gameplay ist dermaßen dröge, das ist nicht mehr feierlich. Auch Destiny 2 hat mich wirklich schnell fallen lassen. Großartiges Grafikdesign, wirklich erstklassige Umgebung, aber naja, keine Tiefe dahinter, nur primitives Gegner abschießen mit Gummiband-Leveling (also die Gegner werden mit deiner Ausrüstung stärker). Klasse. Die alten Titel sehen zwar hässlicher aus, aber ich habe das Gefühl, das Gameplay lag dadurch viel mehr im Fokus. Man vergleiche auch die Terroristen-Jagd in Rainbow Six Siege zu selbiger in Rainbow Six Vegas. Taktisch und spielerisch wirklich ein ganz anderes Niveau. Ja, im neuen Teil kann man die Umgebung zerstören, aber die Gegner sind komplett hirntot und suchen nicht mal nach Deckung oder ähnlichem oder versuchen dich gar zu flankieren.

Und letztens habe ich nach vielen Jahren endlich ein altes Traumspiel von früher angespielt: TimeSplitters: Future Perfect auf dem Gamecube. Die Grafik ist für heutige Verhältnisse wirklich nicht mehr gut, aber dennoch hatte ich viel Spaß und habe es in wenigen Tagen durchgespielt. Also mit "Genre durchgenudelt" muss es nicht unbedingt zu tun haben, sonst hätte ich diesen Ego-Shooter ja auch langweilig gefunden?
#8
customavatars/avatar281430_1.gif
Registriert seit: 31.01.2018

Matrose
Beiträge: 27
Die beste Engine ever!!!
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