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Valve bannt Cheater ab sofort auch über die Telefonnummer

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steamValve will in Zukunft strenger gegen Cheater vorgehen: Wer seine Telefonnummer mit seinem Steam-Account verknüpft hat, sollte besonderen Abstand vom Schummeln nehmen. Denn sollte man sich dann dem Cheaten hingeben, ist nicht nur das beim Schummeln aktive Konto von einem Bann betroffen, sondern auch alle anderen, welche die selbe Telefonnummer verwenden. Valve experimentiert in diesem Zuge bereits mit „Counter-Strike: GO“ und erlaubt das „Prime-Matchmaking“. Dann werden in der Beta nur Partien zwischen Spielern durchgeführt, die allesamt ihre Telefonnummer angegeben haben. Das soll Cheater erheblich abschrecken. Zumal VoIP-Nummern ausgeschlossen sind.

Wer trotzdem mogelt, muss nicht nur mit einer Sperre im Spiel selbst rechnen, sondern könnte von der ganzen Steam-Plattform ausgeschlossen werden – mit allen an die Telefonnummer gekoppelten Konten. Derartige Sperren sind eine Ergänzung zu Valves sonstiger Anti-Cheat-Politik und sollen nicht für die Ewigkeit eine Telefonnummer betreffen, sondern für drei Monate in Kraft treten. Wer allerdings versucht, die selbe Telefonnummer immer wieder für neue Accounts zu nutzen, um erneut zu schummeln, muss mit längeren oder sogar permanenten Sperren für seine Nummer rechnen.

Die Schattenseite ist, dass mit etwas Pech auch ehrliche Gamer betroffen sein könnten. Etwa vergeben Mobilfunkbetreiber alte Nummern des Öfteren neu, wenn ein Kunde zuvor seinen Vertrag aufgelöst und die Nummer begraben hatte. So ist es durchaus möglich, dass ein Neukunde eine Telefonnummer erwischt, welche dank eines Cheaters direkt von einer Sperre betroffen ist. Dazu dürfte allerdings schon eine ganze Menge Pech gehören.

Ob die Sperre über die Telefonnummern wirklich in der Praxis eingesetzt wird, hängt aber von den jeweiligen Spieleentwicklern ab. Jenen steht es frei, das Prozedere zu nutzen oder eben darauf zu verzichten. Valve gibt den Entwicklern also nur eine neue Möglichkeit an die Hand. Außerdem steht es natürlich nach wie vor den Spielern selbst frei, eine Telefonnummer Anzugeben oder auch darauf zu verzichten. Um das „Prime-Matchmaking“ zu nutzen, ist die Angabe einer Telefonnummer allerdings Pflicht.

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Kommentare (35)

#26
Registriert seit: 23.11.2015
Ruhrpott ;)
Gefreiter
Beiträge: 43
Es geht da glaube ich nicht um Steam oder nicht Steam, die Idee an sich finde ich eigentich gut.
Wer es nicht machen möchte der macht es Halt nicht und zockt ohne den Primestatus. Es ist eine freiwillige Sache die noch dazu in der Beta ist, die Idee dahinter ist das, wenn genug Leute mitmachen, bevorzugt Primeleute untereinander spielen. Die Leute die keinen Primestatus haben spielen dann ebenfalls untereinander. Dieses System bedeutet also nicht, wie oben von jemandem erwähnt, das man ohne angabe der Telefonnummer nicht mehr spielen kann.

Bin über jede noch so kleine Hürde für Cheater froh von mir aus sollte ein neue CS-Key 100€ kosten und nicht 10-15......(Achtung ein wenig Sarkasmus spielt hier mit) ;)
#27
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4841
Zitat Dragonfruit;24543254
Bin über jede noch so kleine Hürde für Cheater froh von mir aus sollte ein neue CS-Key 100€ kosten und nicht 10-15......(Achtung ein wenig Sarkasmus spielt hier mit) ;)


Ich verstehe jetzt nicht den Sarkasmus. Denn genau das in Verbindung mit sehr schnellen Banns würde die Cheater so richtig nerven. Sich dagegen schonmal 5 Prepaidnummern für die nächsten 10 Jahre zu besorgen ist keine Hürde.
#28
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Registriert seit: 24.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 207
Zitat Smagjus;24542776
Es freut mich viel mehr, dass man endlich was gegen Cheater macht.


Wo wird was gegen Cheater getan?,
CSGO Keys gab/gibt es immer mal wieder für 1-2 euro, eine Prepaid Sim kostet ebenso 1,99.


Valve versucht einfach den Markt zu spalten und an die "Registrierten" Nummern zu kommen,
verkauft dies unter dem Deckmantel gegen Cheater.
#29
Registriert seit: 17.04.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2344
Zitat sabrehawk2;24542372
Die Zugangsperren zu allen gekauften Inhalten zu verhängen auf Grund eines Verstosses gegen die (rechtlich sowieso auf dünnstem Eis stehenden) TOS eines einzelnen Spiels halte ich für rechtlich nicht haltbar. Steam ist eine Verkaufsplattform und nicht nur ein reiner Gameclient. Cheaten ist vielleicht moralisch verwerflich aber keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit bei Online Games ( bei Casino Glückspiel mit Geldgewinn evtl mal abgesehen) in keinem land der Erde.
Das wird spätestens dann von einer VZ per Einstweiliger Verfügung kassiert wenn sich der erste (unbescholtene) einer solchen Sperrung widersetzt. Denn VALVES VaC oder auch Punkbuster und was es sonst noch so gibt ist A) SCHEISSE B) inakkurat und C) immer wieder von false Positives behaftet. Zudem bleibt Valve dem Beschuldigten gegenüber jede stichhaltige Beweisführung schuldig und verweigert den Reklamationsweg. Das kann man im Rahmen Hausrecht bei Zugriff auf einen Spiele-SERVER so betreiben aber nicht generell bei Digitalen Lizenzen die gekauft wurden. In dem Bereich liegt VALVE eh schon in einer Zone die fast schon als rechtsloser Raum betrachtet werden kann was das EU Recht angeht. (Stichwort Wiederverkauf digitaler Lizenzen) MS hat hier z.b gerade eben erst seine Vorstellungen an das gültige Recht anpassen müssen. Valve wird da nicht mehr lange geschont werden.

Und was den Missbrauch von gehackten/gephishten Accounts durch Dritte angeht da müssen wir gar nicht erst von anfangen uns vorzustellen wie die bereits vorgeschädigten Kunde dann auch noch den Totalverlust erleiden weil sich Arschloch Script Kiddie mit nem aimbot über ihren Account verlustiert hat.

Sollte Steam die Regel umsetzen werde ich wohl oder übel meine Handynummer enfernen und einen Rückschritt in Sachen Sicherheit hinnehmen nur um vor DEREN Inkompetenz in Sachen VAC geschützt zu sein,
und weil ich grundsätzlich die Zugangsperre zu allen gekauften Inhalten als illegale Enteignung werten würde.

(Die Funktionsweise dieser Anti Cheat Clients steht übrigens selbst auch schon auf tönernen Füssen , denn die Berufung auf die vorherige Zustimmung für das permanente Absuchen des Arbeitsspeichers des Kunden PCs durch einen im Hintergrund laufenden Prozess ist auf Grund des Zustimmungszwangs ebenfalls kaum vor Gericht haltbar.Im übrigen erfordert eine solche Änderung eine erneute Zustimmung TOS bei update und wenn man die ablehnt kann man seine Lizenzen nicht mehr nutzen (die man jedoch teil JAHRE vor Einführung der Änderung erworben hat,und ist wieder beim Thema sittenwidriger Zustimmungszwang)

Wenn da mal ein Präzedenzfall geschaffen wird sehe ich VALVE auf der totalen Verliererstrasse.


Sorry, bissl tl;dr, aber

Warum keine extra-Server für Cheater anbieten? Evtl. sogar heimlich, still und leise jeden, der eindeutig beim cheaten / dreisten glitchen erwischt wurde, dorthin verfrachten. Dann sind sie unter sich, können weiter cheaten und jeder ist glücklich. Oder wo ist jetzt mein Denkfehler? :fresse:
#30
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4841
Und was machst Du, wenn der Cheater - wie sehr viele - ein Team hat, mit Mitspielern, die von seinen Cheats nichts wissen? Dann müssten die ja, wenn er mit ihnen in der Gruppe zockt, ebenfalls auf die Cheatserver kommen.
#31
Registriert seit: 17.04.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2344
Zitat oooverclocker;24550074
Und was machst Du, wenn der Cheater - wie sehr viele - ein Team hat, mit Mitspielern, die von seinen Cheats nichts wissen? Dann müssten die ja, wenn er mit ihnen in der Gruppe zockt, ebenfalls auf die Cheatserver kommen.


Nur den Cheater "bestrafen" natürlich.

Ich weiß, dass es immer Leute gibt, die sich unfaire Vorteile verschaffen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Nicht nur in PC-Spielen leider.. Aber wenn sie dann mal unter sich sind und gegenseitig sich ihre Medizin verabreichen... fände ich sehr fair (und lustig).
#32
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Registriert seit: 26.10.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 169
Zitat sabrehawk2;24542372
...


Das ist ja alles schön und gut was du schreibst. Sicher hast du in weiten Teilen Recht. Aber dann mach doch gleich mal einen passenden Vorschlag wie man die Cheater ansonsten aus den Spielen fern halten soll!
#33
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Registriert seit: 07.01.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1948
Zitat Blood1988;24539526


Mir egal was Valve macht so lange nicht Unschuldige gebannt werden und nur Ärger mit haben kommt ja nicht selten vor.


Wie oft kommt das vor dass es nicht selten vorkommt?
#34
customavatars/avatar179024_1.gif
Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4841
Zitat |ToBIaS|;24550299
Nur den Cheater "bestrafen" natürlich.

Dadurch wüsste er doch, dass er entdeckt wurde, wenn er nicht mehr mit anderen zusammen zocken kann, die nicht cheaten. Dann wäre das Vorgehen ja sinnlos und er könnte dann auch gleich einfach gebannt werden anstatt ihm Server unterzujubeln, wo er nur mit anderen Cheatern spielt.
#35
Registriert seit: 17.04.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2344
Zitat oooverclocker;24551310
Dadurch wüsste er doch, dass er entdeckt wurde, wenn er nicht mehr mit anderen zusammen zocken kann, die nicht cheaten. Dann wäre das Vorgehen ja sinnlos und er könnte dann auch gleich einfach gebannt werden anstatt ihm Server unterzujubeln, wo er nur mit anderen Cheatern spielt.


Naja, ob er das so weiß... :D

OK mal im Ernst: Bannen = Spiel wegnehmen. So kann er ja weiterspielen. Beim ersten Mal für 3 Jahre 1 Jahr auf Bewährung "Cheatserver". Beim zweiten vollziehen, beim dritten Mal länger... Irgendwie sowas.

Evtl. auch für alle Spiele des Steamaccounts anwenden. Rechtlich dürfte es ja so keine Einwände gegen so ein Vorgehen geben, oder?
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