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Googles Werbe-Links führten zu Viren

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In einem Blog-Eintrag hat Google eingestanden, dass bestimmte AdWords-Werbungen zu Seiten führten, die das Ziel hatten eine ältere Sicherheitslücke im Internet-Explorer 6 auszunutzen und einen Trojaner zu installieren. Die genaue Zahl der infizierten Rechner ist unbekannt, doch dürfte aufgrund der ungewöhnlichen Suchbegriffe, wie "BetterBusinessBureau", "Florida Business Opportunity Law" oder "Modern cars airbags required", nicht allzu viele Nutzer des Suchdienstes diese Werbung zu Gesicht bekommen haben. am 24. April hat Google den AdWords-Account gelöscht, so dass die Links nicht mehr eingeblendet werden. Aufgedeckt hatte dies das Unternehmen "Exploit Prevention Labs", welches Sicherheitssoftware entwickelt, in einem Blog-Eintrag. Die Links gaben dabei vor, zu ganz normalen Seiten zu führen und da bei AdWords-Links grundsätzlich keine Ziel-Links angezeigt werden wenn man die Maus auf ihn bewegt, blieb das wahre Ziel verborgen.Zwar prüft Google eigenen Angaben zufolge die Suchergebnisse wie auch die werbenden Seiten manuell und automatisch auf schädliche Software, doch will man diese Links bei "Exploit Prevention Lab" bereits am 10. April beobachtet haben, was bedeutet das die Links 14 Tage lang angezeigt wurden. Google empfiehlt daher jedem Internet-Nutzer, keine einfachen Passwörter zu verwenden, diese regelmäßig zu Wechseln sowie einen Virenscanner zu nutzen und diesen ebenfalls regelmäßig zu aktualisieren. Dementsprechend wies Google auf das kostenlose "Google Pack", welches die Software "Norton Security Scan" sowie "Spyware Doctor" enthält.

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