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Untersuchung: Starlink-Satelliten lassen sich auch als GPS-Ersatz nutzen

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starlinkAktuell kreisen rund 1.700 Starlink-Satelliten in etwa 550 km Höhe um die Erde. Um einen weltweiten Internetzugang via Satellit zu schaffen, will das Unternehmen die Anzahl der Satelliten nach und nach auf bis zu 40.000 steigern. Neben einer stabilen Versorgung mit schnellem Internet in abgelegenen Regionen, kann das Starlink-Netzwerk offenbar auch zur Standort-Erkennung genutzt werden. So konnte eine Gruppe von Forschern an der Ohio State Universität mithilfe der Satelliten eine Position mit einer Genauigkeit von 7,7 Metern bestimmen.

Die Forscher untersuchten die von den Starlink-Satelliten genutzten Signale und entwickelten daraufhin einen Algorithmus, welcher aus den Signalen mehrerer Satelliten eine Position auf der Erde triangulieren kann. Danach platzierten sie eine Antenne auf dem Campus der Universität und versuchten eine Lokalisation derselben mithilfe des Starlink-Netzwerkes. Dabei konnte die Position der Antenne mit einer Genauigkeit von 7,7 Metern ermittelt werden. Zum Vergleich: In Versuchen mit anderen Satelliten-Anordnungen im All gelang dem Team lediglich eine Genauigkeit von 23 Metern.

Der Unterschied zu Starlink liegt demnach in der hohen Dichte der Satelliten. Bislang hat keine andere Institution derart viele Satelliten ins All geschossen, die auch miteinander kommunizieren. Das Team zeigt sich des weiteren zuversichtlich, dass mit der steigenden Anzahl an Satelliten auch die Genauigkeit der Positionsbestimmung präziser werden wird.

Bei klassischem GPS schicken speziell dafür vorgesehene Satelliten regelmäßig Signale in Richtung Erde. Aus der Laufzeit der Signale kann dann die Position des Empfängers berechnet werden. Mit konventionellen GPS-Systemen lässt sich somit eine Genauigkeit von bis zu 0,3 Metern erreichen. 

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