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Google Chrome: Zwangsverkauf wegen zu hoher Marktmacht möglich

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google chromeInternen Berichten zufolge laufen im US-Justizministerium Ermittlungen gegen Google aufgrund zu hoher Marktmacht und damit verbunden mögliche Kartellverstöße. Es wird erwogen Google zum Verkauf des populären Internet-Browsers und eines Teils seines Werbe-Geschäfts zu zwingen. Dies käme einer Zerschlagung gleich und wäre damit die erste seit Jahrzehnten in den USA. Schon länger steht eine Zerschlagung großer US-Tech-Konzerne zur Debatte. Erstmals scheint es aber konkrete Diskussionen von Verantwortlichen zu geben. 

Zu diesem Zweck wurde unter anderem auch ein Untersuchungsausschuss im US-Repräsentantenhaus gegründet, um die möglichen Kartellverstöße von Seiten Googles aufzuklären. Dieser veröffentlichte erst letzte Woche einen 450-seitigen Bericht. Darin werden unter anderem große Bedenken an Googles Vorhaben geäußert, Drittanbieter-Cookies künftig komplett bannen zu wollen.

Google kontrolliert den globalen Online-Werbung-Markt mit einem Wert von über 162,3 Milliarden US-Dollar maßgeblich. Dem Konzern wird auch vorgeworfen sein Betriebssystem Android ebenfalls zu benutzen um die eigene Suchmaschine zu pushen und Konkurrenten wie Microsoft Bing auszustechen. Google Chrome ist zudem der meistgenutzte Browser in den USA und auch in Deutschland sehr beliebt.

Google wird von Kritikern und Konkurrenten immer wieder vorgeworfen, den Zugang zu den Daten der vielen Nutzer zu sammeln und zu Werbezwecken gewinnträchtig zu verkaufen. Die Ankündigung, Drittanbieter-Cookies aus dem Browser in Zukunft aussperren zu wollen, mehrt diesen Eindruck. Dies würde es alternativen Anbietern noch schwerer machen, ihre Produkte auch unabhängig von Google in dem Browser zu bewerben. Konkurrenten wie etwa Safari oder Mozilla Firefox blockieren bereits Drittanbieter-Cookies. Es wird jedoch argumentiert, dass die Sperrung seitens Google mit seinem enormen Marktanteil, viel weitreichendere Folgen hätte, als die bereits bestehende Blockade bei kleineren Browsern.

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