1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Software
  6. >
  7. Browser und Internet
  8. >
  9. DDoS-Angriff: Wikipedia ging offline

DDoS-Angriff: Wikipedia ging offline

Veröffentlicht am: von

wikipedia gesperrt

Wie die Wikimedia Foundation auf dem Social-Media-Portal Twitter bekannt gegeben hat, wurde die Online-Enzyklopädie am 6. September Opfer einer DDoS-Attacke. Dies sorgte dafür, dass die Wikimedia-Server unter der Last des Angriffs zusammen brachen. Das hatte zur Folge, dass die Webseite Wikipedia und ihre Schwesterprojekte offline gingen. Die Verantwortlichen der DDoS-Attacke auf Wikipedia äußerten sich ebenfalls auf Twitter und verkündeten, dass es sich bei dem Angriff lediglich um einen Test der neuen Angriffswerkzeuge handeln würde. Der Account wurde mittlerweile von Twitter gesperrt.  

Dass es sich bei dem Twitter-Account tatsächlich um den der Täter handeln muss wurde schnell klar, nachdem die Gruppe auf der Social-Media-Plattform mehrfach bekannt gab, die Angriffe nun auszusetzen. Während dieser Zeit waren Wikipedia und die Schwesterprojekte wie gewohnt zu erreichen.

Nachdem der Angriff auf Wikipedia und Co. geglückt war, gaben die Täter weitere Angriffsziele bekannt. Hierzu gehörten die Amazon Streaming-Plattform Twitch und Partien des Mehrspieler-Ego-Shooters Overwatch. Allerdings schienen die Angriffe der Gruppe keinerlei Auswirkungen auf die Streaming-Plattform gehabt zu haben. Einige Nutzer berichteten zwar von einem schlechten Bild oder kurzen Aussetzern, allerdings war das Portal durchgehend erreichbar. 

Bei einer sogenannten DDoS-Attacke wird ein Server mit Anfragen von unterschiedlichen Quellen überflutet und bricht schließlich unter der Last zusammen. Da die Amazon-Server solche massiven Peaks an Zugriffen durch Events wie den Prime Day, Cybermonday oder ähnliches gewohnt sind, müssen Angreifer eine enorm hohe Bandbreite besitzen, um die Server lahmzulegen. Jedoch könnte ein Angriff bei solchen "Peak-Events" durchaus von Erfolg gekrönt sein. Die Gruppe, die für den Angriff auf Wikipedia verantwortlich war, hat sich in erster Linie an Geräten aus dem Internet of Things (IOT) bedient. Hier kommt es immer wieder zu verheerenden Sicherheitslücken, die ausgenutzt werden. 

Zwar haben die Täter weitere Angriffe angekündigt, bislang ist allerdings kein weiterer Vorfall bekannt.

Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • AVM-Labor: Fritz!Box 7490 und 7590 erhalten VDSL Long Reach-Support

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AVM

    Besitzer einen Fritz!Box 7490 und 7590 können ab sofort eine neue Labor-Version von Fritz!OS testen und erhalten dabei zahlreiche Neuerungen für ihren Router. So bringt das Labor-Update beispielsweise Support für VDSL Long Reach mit sich, womit Vectoring auch für längere Leitungen und damit... [mehr]

  • Noch nicht rechtskräftig: Landgericht München verbietet Facebook, Whatsapp...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/FACEBOOK_LOGO

    Wie das deutschsprachige Nachrichtenmagazin Focus berichtet, hat das Landgericht München I am Freitag, den 6. Dezember das Anbieten und Inverkehrbringen des Messengers WhatsApp, der Webseite Facebook, der App Facebook Messenger und des Onlinedienstes Instagram in Deutschland verboten. Dies... [mehr]

  • Vodafone Kabel: Gigabit-Tarif soll günstiger werden

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/VODAFONE_LOGO

    Vodafone baut sein Kabelnetz kontinuierlich aus und ermöglicht immer mehr Kunden eine Geschwindigkeit mit bis zu 1.000 Mbit/s zu buchen. Der Ausbau soll auch in Zukunft voranschreiten und rund um Bonn hat man erst kürzlich 100.000 weitere Haushalte freigeschaltet. Wie die Kollegen von Caschys... [mehr]

  • Google Maps Hack: Virtueller Stau sorgt für ruhige Straßen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/GOOGLE_MAPS

    Ein Hack muss nicht immer ein Angriff auf Hard- oder Software sein. Oftmals geht es auch darum Dienste, Software oder andere Dinge zu täuschen und zu manipulieren. So lässt sich Google Maps bzw. die Erkennung von starkem Verkehr und Staus ganz leicht austricksen: Man nimmt sich 99 günstige... [mehr]

  • 20 Hoster offline: Vermeintliche Black-Friday-Schnäppchen entpuppen sich als...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/UBIQUITI-RJ45

    Die große Schnäppchenjagd am Black Friday beziehungsweise am Cyber Monday ist vorbei. Die Ladenregale sind leergefegt und alle Schnäppchen müssten mittlerweile bei den glücklichen Käufern angekommen sein. Allerdings scheint das größte Shopping-Event des Jahres auch allerlei Betrüger... [mehr]

  • Die Adventszeit bei Caseking: Tägliche Schnäppchen, Gewinne & mehr

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CASEKING2019

    Der deutsche Onlineshop Caseking hat auch in diesem Jahr wieder einen voll gepackten Adventskalender zu bieten, der laut eigenen Aussagen allen Teilnehmern die Vorweihnachtszeit versüßen soll. Bis zum 24. Dezember wird es laut Caseking jeden Tag ein neues Sonderangebot sowie ein Gewinnspiel im... [mehr]