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MagentaZuhause GIGA: Gigabit per Glasfaseranschluss von der Telekom

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Die immer wieder wegen des schleppenden Glasfaserausbaus in der Kritik stehende Deutsche Telekom hat auf der IFA einen neuen Tarif für ihre bestehenden Glasfaseranschlüsse angekündigt, der in Teilen auch endlich das Potenzial der Glasfasertechnik nutzen soll.

Der neue Tarif namens MagentaZuhause GIGA bietet 1.000 MBit/s im Download und wird ab sofort für FTTH-Kunden buchbar angeboten. Der Upload beläuft sich auf bis zu 500 MBit/s, eine Telefonie-Flatrate in das gesamte deutsche Festnetz sowie in alle deutschen Mobilfunk-Netze und EntertainTV Plus sind ebenfalls enthalten. MagentaZuhause GIGA kostet allerdings auch 119,95 Euro im Monat.

Die Deutsche Telekom spricht von 8,2 Millionen Glasfaseranschlüssen in Deutschland. Allerdings zählt die Deutsche Telekom hier auch solche Anschlüsse mit, bei denen die Glasfaser via FTTB (Fibre to the Basement) nur bis in den Keller gelegt ist, die Verteilung im Haus aber wieder über Koaxialkabel oder klassisches Kupferkabel erfolgt. Ebenfalls mitgezählt werden solche Anschlüsse, bei denen die Glasfaser bis zum Kabelverzweiger gelegt ist. Von dort werden aber noch einige hundert Meter mittels Kupferkabel überwunden und hier kommt dann auch das (Super)Vektoring zum Einsatz. Zum Jahresende 2016 lag die Anzahl der tatsächlichen Glasfaseranschlüsse laut Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten bei 2,7 Millionen. Davon sollen aber nur 791.000 tatsächlich gebucht gewesen sein und hier auch 707.000 bei den Wettbewerbern der Deutschen Telekom und nur 84.000 bei der Telekom selbst. Angaben zu der tatsächlichen Anzahl an Anschlüssen macht die Telekom nicht. Auf der IFA nannte man aber die Zahl von 1,4 Millionen neuen Anschlüssen, die in den vergangenen sechs Monaten in Deutschland gelegt worden sein sollen. Wie viele von diesen 1,4 Millionen aber wieder tatsächliche Anschlüsse für den Endkunden sind, sagt man nicht.

"Wir haben angekündigt, 80 Prozent der Haushalte in Deutschland mit Breitband – mindestens 50 MBit/s – abzudecken, und das werden wir umsetzen", sagte Niek Jan van Damme, Vorstand der Deutschen Telekom bezüglich des Gesamtausbaus mit Glasfaser und DSL. "Die Telekom investiert, während andere nur meckern."

LTE nun mit 500 MBit/s

Auch das LTE-Netz will die Deutsche Telekom beschleunigen. Abhängig von der Anbindung der LTE-Zelle und der Umgebung will die Deutsche Telekom nun bis zu 500 MBit/s im Download im LTE-Netz bieten. Zudem sei eine 93-prozentige LTE-Abdeckung der Bevölkerung möglich.

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Kommentare (46)

#37
Registriert seit: 12.12.2008

Oberleutnant zur See
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Naja mir ist die Technik egal mit der die Bandbreite von gewünschter Rate bei mir ankommt. Kupfer, Coaxial Kabel oder Glasfaser 😊
Echte FTTH Zahlen zu bekommen ist schwierig weil die Anbieter gerne übertreiben oder erst keine Zahlen nennen
#38
Registriert seit: 06.04.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1835
Latenz sollte nicht egal sein. Die ist bei DSL immer abartig hoch im Vergleich zu Glas. Je schneller das DSL, umso höher, war zumindest meine Erfahrung bis jetzt.
#39
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Bonn
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Kölsche Würmche
Tupper-Tussie
Beiträge: 7728
Öhm... 100k 20ms Maximum hab ich aktuell... kann man so pauschal denke ich nicht sagen demnach.
#40
Registriert seit: 06.04.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1835
Passt doch. Mit 16k hatte ich um die 10ms für 100m die Straße runter. Genau das, was ich vom Server in der Schweiz zum Server in den Niederlanden auch habe über Glas und zig Router.

Ich hab ja gesagt, im Vergleich zu Glas. Dazu muss man halt wissen, dass 20ms abartig sind für die kurze Strecke.
#41
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Registriert seit: 12.07.2009
Bonn
Moderator
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Tupper-Tussie
Beiträge: 7728
Naja Und in welchem Fall brauchst du weniger?
#42
Registriert seit: 12.12.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1371
Jeder Hop verursacht eine längere Latenz also nicht nur der Weg vom Anschluss bis zum KVZ ist wichtig sondern die ganze Route die die Datenpakete gehen müssen
#43
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Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1757
Die Hops spielen eher weniger eine Rolle, da liegt man im ns bereich wenn das nicht totale müll Router sind ist. Bei DSL wird so ein kack wie Interleaving gemacht um die Signalqualität zu verbessern, was richtig Zeit kostet, je nach Stufe können das schon mal bis zu 50 ms sein. Somit geht die meiste Zeit bei Signalaufbereitung verloren, anschließend bei der Übertragung im WAN und so gut wie nichts beim Routen.
#44
Registriert seit: 06.04.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1835
Zitat mtbriderlm;25798338
Jeder Hop verursacht eine längere Latenz also nicht nur der Weg vom Anschluss bis zum KVZ ist wichtig sondern die ganze Route die die Datenpakete gehen müssen


Eben. Wenn aber auf einem Weg von Hunderten von Kilometern bis zu 50% der Latenz auf nicht mal 200m entfallen, dann hat das nichts mit einem modernen Netz zu tun.
#45
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6832
Hmm ich komme mit meiner VDSL (100/40) Leitung auf nen Ping von Maximal 8-13ms und selbst in Games wie z.B BF3 oder BF4 bin ich mit dem Ping unterwegs :shot:.
#46
Registriert seit: 22.12.2017
Lößnitz
Matrose
Beiträge: 2
Wirklich interessant werden GBit Anschlüsse doch erst wenn auch die Anbindung zum Server entsprechend gegeben ist oder auch für TV ein entsprechendes Programm. Es gibt ja bisher kaum 3D oder UHD zum Streamen.
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