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Routerzwang: Unitymedia nennt Details zum Einsatz eines eigenen Gerätes

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unitymedia logoAb dem 1. August 2016 wird der Routerzwang für die Internetanbieter endgültig Geschichte sein und die Kunden können dann auch eigene Geräte einsetzen. Während bei herkömmlichen DSL-Anschlüssen die Umstellung problemlos verlaufen dürfte, werden die Kunden bei Kabelanschlüssen etwas umständlicher das eigene Geräte konfigurieren müssen. Aufgrund der unterschiedlichen Techniken zwischen DSL- und Kabelanschlüssen stehen den Kunden beim Kabelnetz keine konkreten Zugangsdaten zur Verfügung. Stattdessen wird der Router anhand der MAC-Adresse im Kabelnetz identifiziert und dadurch der Anschluss für den Kunden freigeschaltet.

Wie der Kabelnetzbetreiber Unitymedia nun mitteilt, wird sich der Kunde zum Start am 1. August mit dem Kundendienst in Verbindung setzen müssen. Demnach muss beim Einsatz eines eigenen Gerätes die MAC-Adresse des Routers sowie die Seriennummer mit dem Kundenkonto verbunden werden und erst danach wird ein Aufbau der Verbindung möglich sein. Hierzu sollen sich alle interessierten Kunden ab dem 1. August telefonisch mit dem Kundencenter in Verbindung setzen. Um auch das Telefon weiterhin nutzen zu können, werden zudem die entsprechenden Daten im Kundencenter einsehbar sein und müssen auch entsprechend im eigenen Router eingetragen werden. Voraussetzung für die Nutzung eines eigenen Gerätes ist die Unterstützung von DOCSIS 3.0 über 24 Download- und 8 Upload-Kanäle sowie IPv4, IPv6 sowie Dual Stack Lite.

 unitymedia technicolor tc7200 1

Technicolor Kabelmodem (Bild: Unitymedia)

Zudem betont Unitymedia, dass die Kunden ihren Vertrag nach April 2013 abgeschlossen haben müssen. Bei Altverträgen, die vor April 2013 abgeschlossen wurden sei es nicht möglich einen eigenen Router einzusetzen. Somit müsste vor dem Anschluss eines eigenen Gerätes der Vertrag erst auf die aktuellen Konditionen umgestellt werden. 

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Kommentare (30)

#21
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Oberbootsmann
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Ich würde mir jetzt aktuell keine Fritzbox 6490 mehr beschaffen. Was ist,wenn der jewielige Kabelbetreiber von DOCSIS 3.0 auf DOCSIS 3.1 wechselt? Zudem gibt es Provider wie Vodafone bei denen man ein Mietgerät (homebox) nutzen muss, um gleichzeitig über zwei Nummern telefonieren zu können. Man lässt den Kunden ja grundsätzlich die Wahl, ob Sie Ihren eigenen Router nutzen wollen und kommt somit allen gesetzlichen Verpflichtungen nach ;)
#22
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Bärlin
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Man kann auch ein DOCSIS 3.0 Modem an einer DOCSIS 3.1 Leitung betreiben. Dazu dient die Abwärtskompatibilität.
Glaubst du, dass auf den aktuellen DOCSIS 3.0 Leitungen nur DOCSIS 3.0 Geräte laufen?

Zitat
Zudem gibt es Provider wie Vodafone bei denen man ein Mietgerät (homebox) nutzen muss, um gleichzeitig über zwei Nummern telefonieren zu können.

Tja dumm nur, dass sie dir die SIP-Daten aushändigen müssen. Denn auch für das Telefon gilt, dass der Provider nicht mehr das Endgerät (homebox) als Terminierung für den Telefonschluss ansehen darf, sondern dem Kunden die Gerätewahl überlassen muss.
Und ich kann dann per SIP natürlich 2x telefonieren ohne die homebox oder jedes andere gebrandete Geräte des Providers zu nutzen.

Ergo, es gibt kein Problem mit der FB6490. (oder ein Modem und SIP auf einem VoIP-Telefon terminieren oder oder oder)

Mehr informieren bitte, wenn man dir als Verbraucher schon mehr Freiheiten zugesteht. Denn nur so kann dem Provider aufs Dach steigen, wenn der einen verkaspern will.
#23
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Oberbootsmann
Beiträge: 937
Ich selber besitze keinen Kabelanschluss, aber so wurde letztens einem Bekannten proklamiert bei Vodafone. Wenn man einfach seine SIPs eintragen kann und man zwei Rufnummern gleichzeitignutzen kann, ist ja alles wunderbar.

Sicher muss irgendwie eine Abwärtskompatibilität durch den Provider gewährleistet sein, aber falls der jeweilige Provider darauf umsteigt, so profitiert man nicht von den Geschwindigkeitsvorteilen mit einer FB 6490 .

Warum gibt es die FB 6490 nirgends außer bei Ebay zu kaufen?
#24
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Bärlin
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Aktuell ist es noch so, dass die eben keine FB verkaufen, sondern ihre Kiste aufdrücken. Genauso wie man aktuellen bei den FB alles ferneingestellt bekommt.
Und genau dieses Aufzwingen der Technik/Umsetzung kommt ab nächsten Monat weg. (ist bei DSL auch oft so)

Naja, die FB reicht noch locker für 400mbit aus. Erst danach wird es so langsam Zeit für die neue Technik von DOCSIS 3.1.
Weil man sich mit der FB, wie auch jedem anderen Kabelmodem, was man so kaufen kann, nur die Wand tapezieren kann und nicht seinen Internetanschluss damit betreiben kann.
Der Markt(Nachfrage) muss erst entstehen und dann kann man die auch kaufen.
Siehe Post von mir gestern.

Ergo, warum sollte AVM die Kiste verkaufen, wenn man sie doch eh nicht betreiben kann. Das wäre so, als wenn ein Netzteilhersteller ein US (120V/60HZ) Netzteil für den .de Markt vertreibt.
Es kauft halt keiner, weil die Leute damit nicht anfangen können.
#25
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Oberbootsmann
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Ab 01.08.2016 könnte man die freie FB nutzen, da könnte man das Produkt doch schon mal in sein Sortiment aufnehmen.
#26
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Bärlin
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Das wird schon noch. Fakt ist, dass ab 1.8. die Kunden den Provider zum "Fremdgerät"betrieb zwingen können.

Info:
https://avm.de/service/freie-routerwahl/
#27
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Ist halt alles ein wenig ein henne ei problem.
Zu den echten anforderungen an ein Modem ist wenig bekannt, die Provider rücken so wenig wie möglich raus oder verbreiten fehlinformationen(technisch nicht möglich für verträge vor 2013).
Solange die Anforderungen nicht klar sind wird kaum ein Händler irgendwelche Modems ins Programm aufnehmen.
Selbes aus sicht der Kunden. Keiner weiß was er kaufen darf.

Erst wenn das mal ein wenig klarer ist wird schwung in die Sache kommen.

AVM scheint der einzige laden zu sein der sich um das Thema ein wenig kümmert.
Aber selbst dort steht auf der Produktseite der 6490 "Exclusiv vom Provider".

Bei idealo ist ein ebay angebot für die 6490 gelistet.


Beim Thema Verträge vor 2013 bin ich mal gespannt ob die das durchgesetzt bekommen. Die HW interessiert sich nicht die bohne für dieses datum.
Somit ist das nur ein vorgeschobenes Argument um die leute erneut 2 jahre zu binden.
#28
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Bärlin
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Mr. Alzheimer
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Naja, AVM ist der einzige Hersteller, der davon überhaupt was wirklich weiß.
Alle anderen sind eher in USA bzw. Japan unterwegs.
Die wissen nicht um den Endkundenmarkt in .de.
Die haben ihre Verträge mit den Providern und das wars. Einen Endkundenvertriebskanal gibt es nicht wirklich.
Einzig wäre Linksys noch am ehesten mit Endkundenbezug unterwegs.

Und was sich die Provider da zusammenkaspern...
#29
Registriert seit: 09.09.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 350
Laut wikipedia gibts in de 13mio kabelanschlüsse.
Ich schätze mal nur 25% davon nutzen auch internet. Macht ca 3mio anschlüsse.
Davon will evtl 1% ein eigenes modem. Macht 30000 potenzielle kunden.
Und nochmal nur ein bruchteil davon will zum 1.8 umgestellt haben...

Da wundert es mich nicht dass die Hersteller das ruhig angehen.
#30
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Bärlin
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Mr. Alzheimer
Beiträge: 18364
Da verschätzt du dich gewaltig.
KDG(Vodafone) und UM haben jeweils ~3mio DOCSIS-Kunden. Telecolumbus nochma 1mio. Sind also 7mio + nochmal kleine Anbieter. Sind also ~60% der Anschlüsse haben DOCSIS in Verwendung.

Dennoch bin ich bei dir, dass man evtl. mit 100k Kunden rechnen kann. Es sind eben die, die nicht den Mehrpreis für WLAN zahlen wollen oder die, die eben spezielle Geräte vorziehen.
Der Rest wird sagen "ich komme damit klar".
Und die werden natürlich nicht am 1.8. im Mediamarkt aufm Tresen trommeln.
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