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Microsoft investiert in Glasfaser-Unterseekabel

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Microsoft2012Mit dem Antritt des aktuellen CEOs Satya Nadella verschob sich Microsofts Fokus immer weiter auf das eigene Angebot von Cloud-Services wie Microsoft Azure, Office 365 oder anderen SaaS-Plattformen. Diesen Fokus untermauert nun auch Microsofts jüngstes Investment. Dabei arbeiten die Redmonder mit verschiedenen Anbietern von Unterseeverbindungen zusammen und investieren zusätzlich in sogenannte Dark-Fiber-Verbindungen, um die Datenzentren in Europa sowie den USA besser verbinden zu können.

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Dark-Fiber-Verbindungen sind exklusive Verbindungen, die nur Microsoft bzw. das Unternehmen nutzt, welches diese aufkauft. Auf diesen Verbindungen läuft dann kein fremder Traffic mehr, wie es bei den öffentlichen Kabeln der Fall ist.

Auch hilft Microsoft bei dem Bau eines Kabels mit, welches den amerikanischen Kontinent mit dem Osten Asiens verbindet, was den Datenaustausch mit vielen östlich gelegenen Ländern wie China, Taiwan, Japan und Südkorea begünstigt. Die Kapazität soll bei 80 Tb/s liegen.

Microsoft wird für die genannten Vorhaben mit den Unternehmen Aqua Comms, Hibernia und NCP durchführen.

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 16.06.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1607
Und hierzulande gibt es gegenden da gammeln die leute mit 2k DSL rum :fresse:
#2
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Registriert seit: 18.07.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1115
Zitat Punisher0815;23471826
Und hierzulande gibt es gegenden da gammeln die leute mit 2k DSL rum :fresse:


Was hat die Anbindung eines privaten Haushaltes mit einem Untersee-Interkontinental-Kabel zu tun?
Dass Deutschland hinsichtlich der digitalen Infrastruktur international extrem hinterherhinkt, geht mir auch extrem gegen den Strich, aber der Zusammenhang hierzu will sich mir nicht erschließen.
Ob das Kabel nun 80 Gigabyte, Terrabyte, Petabyte oder Exabyte in der Sekunde schafft, beeinflusst die lokale Infrastruktur nicht im Geringsten. :hmm:
#3
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Registriert seit: 13.08.2008
Bielefeld
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 414
Ich denke er wollte nur den krassen Unterschied aufzeigen, das sich der Speed weltweit deutlich erhöht, aber hier in Deutschland noch in 10 Jahren 6 Mbit State-of-Art sein werden.
#4
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Registriert seit: 16.06.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1607
Genau auf den Punkt gebracht Tallum
#5
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 6940
Viel interessanter finde ich, das auf den Traffic auf diesem Seekabel dann nur MS Zugriff hat (und alle denen MS Zugriff "gewährt").

Ob das jetzt die versendeten Daten sicherer macht oder nicht ist die große Frage.
#6
Registriert seit: 24.09.2008
Essen
Hauptgefreiter
Beiträge: 151
Die werden die Leitungen von sich nicht unbedingt vermieten wollen. Es wird viel mehr darum gehen die Bandbreite bzw. die Latenz zwischen den Azure Standorten zu verbessern. Das macht den angebotenen Dienst dann ja auch attraktiver.
#7
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Registriert seit: 07.08.2008
Erlangen
(V)_|•,,,•|_(V)
Beiträge: 7696
Zitat Tzk;23472413
Viel interessanter finde ich, das auf den Traffic auf diesem Seekabel dann nur MS Zugriff hat (und alle denen MS Zugriff "gewährt").

Ob das jetzt die versendeten Daten sicherer macht oder nicht ist die große Frage.


Im Grunde ist das nur ein langes LAN-Kabel.
#8
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Registriert seit: 01.01.2015
Europäische Union - Bairischer Sprachraum
Korvettenkapitän
Beiträge: 2171
Zitat Tzk;23472413
Ob das jetzt die versendeten Daten sicherer macht oder nicht ist die große Frage.

Um die Sicherheit geht es hierbei glaube ich gar nicht, die kann MS sowieso nicht gewährleisten mit einem Seekabel, da der gemeine Dieb nicht bei einem Seekabel aktiv ist, zwischen Ein/Ausgang des Kabels und dem Sendenden/Empfänger gibt es enorm viel an Zugriffspunkten, solche Unteresskabel sind viel mehr das Terrain der Geheimndienste wie NSA die das Kabel direkt anzapfen, die USA hat ja schon Jahrzehnte Übung darin, außerdem ist MS eine US-Firma, daher kann dort sowieso jeder staatliche dienst direkt bei der Quelle zugreifen.
#9
Registriert seit: 01.05.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2305
Einfach einen optischen Splitter da rein hängen, schon kann der Datenstrom angezapft werden.
Macht die NSA z.B. auch beim US-Telefonanbieter AT&T.

Und was die lokale Anbindung angeht:
In den USA haben viele Leute (alleine bei AOL sind es ca. 2 Mio!) nur eine Modemverbindung mit 56 kbit/s.
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