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Deutsche Telekom erklärt wie das Internet im ICE funktioniert

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telekom2Auf einer eigens für diesen Zweck eingerichteten Blogseite erklärt das Bonner Telekommunikationsunternehmen Deutsche Telekom wie das Internet in den Hochgeschwindigkeitszügen der Deutschen Bahn funktioniert. Die Deutsche Telekom ist maßgeblich mit den eigenen Hotspots an der Internetverfügbarkeit in den ICEs beteiligt. Der Zugang zum Internet besteht dabei aus zwei Teilen.

Da die Versorgungszellen besonders groß sein müssen um möglichst wenige Zellenwechsel zu garantieren setzt das Unternehmen verstärkt auf den Mobilfunkstandard der vierten Generation, LTE. Sollte LTE in einem Gebiet nicht verfügbar sein, wechselt ein im ICE stationierter Server je nach Signalstärke auf den nächstlangsameren Standard, vorzugsweise UMTS in einer seiner Ausbaustufen. Über diesen Server wird nun auch die Verteilung der Daten über jeweils zwei WLAN-Router in der Decke eines jeden Waggons vorgenommen, über die sich die Nutzer dann in das Internet einbuchen.

ICE Hotspot final

Jeder Zug besitzt für die Verbindung zum Mobilfunknetz der Deutschen Telekom dabei über zwei Multiband-Antennen auf dem Dach des Zuges. Allerdings bringen diese bei sehr langen Tunneln auch nichts, weswegen das Bonner Unternehmen diese mit zusätzlichen Antennen versorgt. Da jeder Zug über eine eindeutige IP-Adresse verfügt lässt sich dieser eindeutig durch die Telekom identifizieren.

Zusätzlich zu den von der Deutschen Telekom zur Verfügung gestellten Hotspots ist in jedem ICE auch ein Mobilfunk-Repeater in Kooperation mit den drei Mobilfunkanbietern installiert. Allerdings sollte man von diesen nicht die schnellsten Datenraten erwarten, da diese vor allem für die Telefonie innerhalb des Zuges wichtig sind.

Die Internetversorgung ist für Reisende der 1. Klasse kostenfrei, für Reisende der 2. Klasse gelten die üblichen Hotspot-Tarife der Deutschen Telekom. Für Reisende der 2. Klasse soll der Hotspot jedoch ab 2016 ebenfalls kostenfrei nutzbar sein.

Für die Anbindung nutzt die Telekom ausschließlich das kommerzielle Mobilfunknetz und nicht mehr die Flash-OFDM-Technologie im 450 MHz Band.

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1468
Ich durfte die Verbindung sehr oft testen und war nicht gerade begeistert davon.
Nachdem Internet nicht ging, habe ich eben geschlafen die fahrt über :)
#2
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Registriert seit: 11.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 195
Bin mal gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt. Freue mich schon auf die neuen ICx, da ich als einer der wenigen Menschen ohne PKW (weil ohne Führerschein) häufiger mal mit der Bahn unterwegs bin.
Zitat iToms;23150531
Sollte LTE in einem Gebiet nicht verfügbar sein, wechselt ein im ICE stationierter Server je nach Signalstärke auf den nächstschnelleren Standard, vorzugsweise UMTS in einer seiner Ausbaustufen.

Wohl eher auf den nächstlangsameren, oder? Wenn es einen schnelleren Standard als LTE gäbe wäre es ja sinnvoll den immer und nicht nur dort, wo LTE nicht verfügbar ist, zu nutzen.
#3
Registriert seit: 09.06.2011
Muc
Kapitän zur See
Beiträge: 3686
Zitat KaHaKa;23150959
Bin mal gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt.


ist heute schon, wo sich nicht jeder kostenfrei einbuchen kann ne ziemliche katastrophe. vor allem wenn man freitag am frühen nachmittag auf einer stark frequentierten strecke mit vielen businesskaspern reist, hat man grob geschätzt ne 50/50 chance ob man sich überhaupt einbuchen kann.
#4
Registriert seit: 05.04.2005

Kapitän zur See
Beiträge: 3080
Ähh ich habe jetzt den Artikel und den Blogeintrag gelesen, aber die Erklärung habe ich noch nicht gefunden. Nur ein PR Geschwubbel, dass man LTE nimmt und WLAN Hotspots und Antennen. Und diese Banalitäten dann auch noch in einer Graik. Toll für Drejährige. Aber wo ist nun die verdammte Erklärung?
#5
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Registriert seit: 09.05.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 997
Schnelles LTE kriege ich auf der Stecke Wuppertal Nürnberg fast aussschließlich in den Bahnhöfen...
der Rest der Fahrt bekomme ich oft über mein eigendes LTE/UMTS deutlich höhere Datenraten als über den WLAN Hotspot. von den ganzen Drops in den Tunneln mal abgesehen.. und davon hat die Strecke echt ne ganze Menge.
Den im Gegensatz zur obigen Tunnelskizze hab ich bisher jedenfalls noch nie eine Verbindung in einem Tunnel gehabt, weder HotSpot noch UMTS/LTE...

Zitat grobinger;23151043
ist heute schon, wo sich nicht jeder kostenfrei einbuchen kann ne ziemliche katastrophe. vor allem wenn man freitag am frühen nachmittag auf einer stark frequentierten strecke mit vielen businesskaspern reist, hat man grob geschätzt ne 50/50 chance ob man sich überhaupt einbuchen kann.


Und was bitte hat das mit den "buisinesskaspern" zu tuen?
Da kann sich nunmal im Prinzip jeder einbuchen und in vielen Telekomtarifen gibts den Hotspot um sonst dazu, das hat mit Buisiness nix zu tuen!
Ich buch mich auch automatisch in die Telekom Hotspot und hab so hier in W-Tal im Zentrum so gut wie immer irgendein Telekom Hotspot. Da freut sich mein DL Volumen.
#6
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Registriert seit: 09.04.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2687
Würde ich oft mit der Bahn fahren und Internet brauchen würde ich mit selbst einen LTE-Wlan Hotspot kaufen und dort eine mobile 2fache MIMO-Antenne anschließen. Dürfte wahrscheinlich 10 mal besser sein als der (wahrscheinlich) überlastete Crap der Bahn bzw. Telekom. :D
#7
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Registriert seit: 25.11.2011

[online]-Redakteur
Beiträge: 1407
Wobei das LTE-Netz der Telekom derzeit nicht zu schlagen ist.
#8
Registriert seit: 09.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1163
Sehe ich richtig, dass so ein Zug nur eine Antenne hat, für 800 Leute? Wieso hat da nicht jeder Wagen eine oder zwei?

Selbst bei einer optimistischen Datenrate von 50Mbit bleibt da für den Einzelnutzer ja kaum genug übrig für eine SSH Session, geschweige denn ordentliches Browsern o.ä.
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