> > > > Löschanfragen: Google erhält so viele wie nie zuvor

Löschanfragen: Google erhält so viele wie nie zuvor

Veröffentlicht am: von

google100Google hat noch nie so viele Löschanfragen innerhalb eines Monats erhalten, wie im vergangenen September. Insgesamt 21.880.350 URLs wollten Rechteinhaber aus dem Suchindex von Google entfernen lassen. Davon betroffen waren 36.632 Domains. Beschwert hatten sich 3.516 Rechteinhaber und 1.890 ersuchende Unternehmen, die Urheber vertreten. Der Großteil der Beschwerden – 5.750.000 URLs – wurde dabei von der British Recorded Music Industry (BPI) abgegeben, wie schon in den Monaten zuvor. Am meisten beanstandet wurden Links der Domains zippyshare, dilandau, beemp3 und filestube sowie von rapidgator, die alleine Google fast vier Millionen URL-Beschwerden einbrachten.

google loeschanfragen september13

Seit Juli 2011 können Rechteinhaber Links mit illegalen Inhalten melden und diese aus dem Suchindex des Suchmaschinen-Giganten entfernen lassen. Die Zahl der gemeldeten Links hat vor allem seit November 2012 kräftig zugelegt. Wurden in den ersten Monaten noch überschaubare 130.000 Links gemeldet, waren es knapp ein Jahr später schon weit über drei Millionen. Mit einem weiteren Anstieg ist den nächsten Monaten durchaus zu rechnen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 02.07.2013

Banned
Beiträge: 888
So langsam könnte es sich Lohnen, eine neue Suchmaschine in einem anderen Land auf zumachen, wo die "Urheber" nicht so viel Macht haben (und einfach keine Niederlassungen in den USA usw.). Immerhin wird auch sehr viel legales Zeugs gelöscht.
#2
Registriert seit: 25.01.2013

Bootsmann
Beiträge: 764
Das ist der Sinn der Sache , verhindern das die Wahrheit ausbreiten kann.
Wir sollen ja schließlich nur Konsumieren & uns verschulden und natürlich alles Glauben was in den Medien gezeigt wird.
#3
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Zitat 996;21246601
Das ist der Sinn der Sache , verhindern das die Wahrheit ausbreiten kann.
Wir sollen ja schließlich nur Konsumieren & uns verschulden und natürlich alles Glauben was in den Medien gezeigt wird.


Eben, einfach Zensur.
Googelt mal einen Begriff, schaut auf die Anzahl der Ergebnisse. Jetzt schaltet einen ausländischen Proxy-Server in eure Verbindung, und siehe da, auf einmal viel mehr Begriffe (kommt natürlich auf das gewählte Land des Proxy Servers an).

Ist mMn mittlerweile Diskriminierung, Menschen aus Deutschland bekommen weniger Inhalte angezeigt als andere... (versteht mich nicht falsch, Deutschland ist da sicher nicht das einzige Land!)
#4
customavatars/avatar99413_1.gif
Registriert seit: 25.09.2008
Bochum
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1476
:) Ich glaube China kann Deutschland noch nicht Toppen
#5
Registriert seit: 30.08.2008
Lübeck
Bootsmann
Beiträge: 542
Wobei die Betonung auf "noch" liegt ;)
#6
customavatars/avatar131975_1.gif
Registriert seit: 24.03.2010
Freistaat Sachsen
Leutnant zur See
Beiträge: 1030
Zitat 996;21246601
Das ist der Sinn der Sache , verhindern das die Wahrheit ausbreiten kann.
Wir sollen ja schließlich nur Konsumieren & uns verschulden und natürlich alles Glauben was in den Medien gezeigt wird.


... und immer schön RTL gucken und BILD lesen. Tja, staatlich durchgeführte Volksverdummung.
#7
Registriert seit: 13.10.2013
Hamburg
Matrose
Beiträge: 7
Da musst du nur die Glotze anmachen, egal welcher Sender es ist.
RTL ist davon noch nicht mal der Schlimmste. NTV und N24 toppen das ganze noch etwas, dieser Pro Amerika Scheiß etc.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

FRITZ!OS 6.80 für die FRITZ!Box 7490 offiziell veröffentlicht (Update: nun...

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/AVM

Während das FRITZ!OS in der Version 6.80 schon seit einiger Zeit für die FRITZ!Box-Modelle 7580 und 7560 verfügbar ist, hat AVM nun auch für die FRITZ!Box 7490 den Startschuss freigegeben. Um vorneweg grobe Fehler zu vermeiden, wurden für die FRITZ!Box 7490 zuvor einige Beta-Versionen, so... [mehr]

Routerzwang: Unitymedia nennt Details zum Einsatz eines eigenen Gerätes

Logo von UNITYMEDIA-LOGO

Ab dem 1. August 2016 wird der Routerzwang für die Internetanbieter endgültig Geschichte sein und die Kunden können dann auch eigene Geräte einsetzen. Während bei herkömmlichen DSL-Anschlüssen die Umstellung problemlos verlaufen dürfte, werden die Kunden bei Kabelanschlüssen etwas... [mehr]

10-GBit/s-Internetanschluss für Privatkunden in Estland

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/STARMAN

Immer wieder führen die Internetanbieter in Deutschland die bereits bestehende, gute Infrastruktur an, wenn es um die niedrigen Zahlen der FTTH/B/C-Anschlüsse geht. Dass es sich dabei größtenteils um Augenwischerei handelt und Anschlüsse mit mehr als 50 MBit/s weiterhin rar gesät sind, egal... [mehr]

Internet: Provider müssen zukünftig exakte Übertragungsrate angeben

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/HARDWARELUXX_NEWS_NEW

Bei den meisten Verträgen zwischen Kunden und Internetanbietern geben die Provider meist nur die maximal erreichbare Geschwindigkeit an. Ob die Übertragungsrate letztendlich am eigenen Anschluss erreicht wird, wird von den Anbietern nicht vertraglich zugesichert. Dieses Problem könnte sich... [mehr]

VDSL2-Vectoring: Telekom darf im Nahbereich bis zu 100 MBit/s ausbauen

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/TELEKOM2

Nach einem sehr langen und steinigen Weg ist das Thema Vectoring im Nahbereich (HVTs) nun endgültig durch die Bundesnetzagentur abgeschlossen. Als Ergebnis wurde der Deutschen Telekom der Vectoring-Ausbau der etwa 8.000 Vermittlungsstellen in ganz Deutschland nun genehmigt. Zuvor hatte die... [mehr]

Landesmedienanstalten nehmen Streamer wie PietSmiet ins Visier

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MEDIENANSTALTEN

Deutschland gilt ohnehin nicht unbedingt als das Land, das technischen Innovationen besonders offen gegenübersteht. Das gilt insbesondere, wenn es um Inhalte im Internet geht. Während zum Beispiel Content-Ersteller in den Vereinigten Staaten dank der Fair-Use-Regelung deutlich mehr Möglichkeiten... [mehr]