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Google Street View: Das Sammeln von WLAN-Daten war Absicht

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google100Mit Street View führte Google einen Dienst ein, der das virtuelle Begehen von Straßenzügen ermöglichen sollte. Um an entsprechendes Bildmaterial zu gelangen, schickte der US-Konzern eine ganze Flotte von Kamera-Autos in zahlreiche Großstädte. Dass dabei jedoch nicht nur Bildmaterial gesammelt wurde, kam bereits 2010 an das Tageslicht. So soll Google auch Daten über die lokalen WLAN-Netzwerke gescannt haben (wir berichteten).

Ging man bisher davon aus, dass die Daten durch einen Fehler im Programm aus Versehen erfasst wurden, lässt eine Untersuchung der Telekommunikationsbehörde FCC (Federal Communications Commission) nun ein anderes Licht auf den Vorfall scheinen. Demnach habe ein Google-Mitarbeiter, der eigentlich nicht im Team des Street-View-Projektes beschäftigt war, eine entsprechende Software zur Erfassung der Netzwerke geschrieben. Als Anlass für den Einsatz des Programms soll der Google-Mitarbeiter davon ausgegangen sein, dass man anhand dieser Daten die Internet-Suche weiter optimieren könne.

Erst vor Kurzem musste Google aufgrund des Vorfalls eine Strafe in Höhe von 25.000 US-Dollar zahlen. Grund dafür war der Vorwurf, dass Google die Ermittlungen aktiv behindert habe.

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25382
Demokratie in Reinkultur.
Darf ich auch einen 5er aus der Kaffeedose in die Gerichtskasse werfen, wenn ich Ermittlungen aktiv behindere?

Im Endeffekt passiert eh wieder genau ... nichts!
#2
Registriert seit: 03.04.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 138
Auch hier bietet es sich mal wieder an Geldstrafen prozentual zum Eigenkapital zu staffeln...
#3
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Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Das war ja von vornherein klar.

So ein Programmcode schreibt sich nicht "zufällig" und ein Programm für ein so Großes Projekt wird bei der Kontrolle sicher nicht nur "überflogen".

:"Ich schwöre es ihnen Herr Richter. Er ist von alleine in mein Messer gelaufen............17 Mal!!! "
#4
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2648
Wie viel kostet eigentlich so eine Rundumkamera mit Befestigung plus technische Austattung für ein Fahrzeug?

Diese Geldstrafen sind einfach nur lachaft.

Ich frage mich auch, wann eigentlich die Daten aus meiner Stadt mal in google auftauchen würden. Das ist doch schon gut 3 Jahre her als der hier mit seiner Schüssel rumgegurkt ist.
#5
Registriert seit: 18.11.2001
Solingen
Bootsmann
Beiträge: 682
Zitat Chezzard;18810940
Das war ja von vornherein klar.

So ein Programmcode schreibt sich nicht "zufällig" und ein Programm für ein so Großes Projekt wird bei der Kontrolle sicher nicht nur "überflogen".

:"Ich schwöre es ihnen Herr Richter. Er ist von alleine in mein Messer gelaufen............17 Mal!!! "


ich glaub er ist sogar rückwärts 17 Mal ins Messer gelaufen....

Haben die nicht damals sogar noch den Sündenbock über die Klinge springen lassen, s.h. rausgeworfen ?
#6
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 670
Huch das Fahrzeug war mit einem Computer bestückt der ein Betriebsystem hat, das WLANs erfasst die in Reichweite sind...ja logge ich das mal mit ..huch wie das darf man nicht? Ok mal direkt APPLE, MS und alle Linux Distributoren verklagen. WLAN Verfügbarkeit scannen´? Geht ja mal gar nicht .ne aber auch.
Und der Richter hat bei 25000$ mal die Kirche im Dorf gelassen und die waren auch nicht DAFÜR sondern für die Behinderung der Ermittlungen.

Und das bei der geographischen Zuordnung dieser Messdaten überhaupt NICHTs genau sein kann ist ja wohl auch klar ...oder haben hier 3 autos eine Kreuzpeilung vorgenommen
um den genauen Standort des WLANS zu orten? Huch mehrere Stockwerke ..scheisse wir brauchen noch ne 4te Peilstation in der Luft ... au weia echt.. Spezial Richtantennen
an Bord haben wir ja leider keine..vor allem keine welche die Anzahl X erfasster WLANs innerhalb Sekundenbruchteilen aus einem fahrenden auto heraus , 3 dimenonsial positionsgenau auf max 2 meter orten können.

Da fährt ein Google Wagen in einem Augenblick an einem Haus vorbei und befindet sich ein paar Sekunden maximal im Sendebereich eines typischen Wlans, das reicht
aus um zu merken das irgendwo im Umkreis ein solches vorhanden ist und evtl noch den Namen des Wlans zu loggen das wars. Weder sind auf Google Auto irgendwelche
hochspezialisierten illegalen Mess und Abhöranlagen und Superantennen installiert noch macht es überhaupt einen Sinn mehr als eine statistische Momentaufnahme von genereller WLAN Verbreitung von diesem Logging zu erwarten. Diese Daten sind wohl höchstens sehr begrenzt kommerziell verwertbar und dazu noch höchst volatil.

Ehrlich gesagt ist mir diese Aktion von google scheissegal es gibt schlimmeres auf der Welt. Und der Verantwortliche war wohl eher ein WLAN Nerd und dachte das wäre doch mal
ne coole Sache ein google Maps feature mit offenen Wlan Zugängen aus dem ganzen Datenmüll zu extrahieren ^^ Und damit meine ich nicht zufällig offene, sondern public hotspots
in der Regel erkennbar an Providernamen. DAs feature wäre übrigens gar nicht mal schlecht...Und was für eine App hätte man da gross programmieren müssen ....das ist doch total
primitiv und geht schon fast mit bordmitteln. Die meistne die hier schreien haben wohl nicht mal das opt out by streetview in Anspruch genommen^^ Ich schon ^^
Andersrum gehts auch...ich habe streetview schon zur Überprüfung dubiöser Adressen von Internethändlern benutzt mit teils erstaunlichen Ergebnissen :D Sehr nützlich.
#7
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Registriert seit: 17.12.2010

Matrose
Beiträge: 33
@sabre: Wieso, es werden z.B. in einer Stadt alle Strassen abgefahren, damit kriegt man WLAN-Stationen als "Koordinaten-Matrix" vergleichbar einer Rasterung gleich GRATIS mit, Höhenangaben sind trivial... brauchen WIR noch! nicht.


Es war übrigens bedauerlich so schnell, die von uns gesammelten und GESPEICHERTEN WLan-übertragungsdateien wieder abgeben zu müssen, denn nur die SSID-Namen reichen uns überhaupt nicht, wir wollen mehr Zuortungen wie ist der "Reale-Name!" hinter den WLANS nur als zukünftiges Werbegeschäft.

Und 25Mille Busse das hat uns ja so! Leid getan, ehrlich ...

Dein Freund der "BIG Brother" (Reg. als GOOGLE/USA)
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