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Facebook schließt sich mit Anti-Virus-Anbietern zusammen

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facebookMit der großen Menge persönlicher Daten, die sich im Internet und besonders in jedem Facebook-Account finden lassen, wächst auch die Begierde von Kriminellen diese Daten für ihre Zwecke zu stehlen und zu nutzen. Aus diesem Grund schwirren unzählige Schädlinge durch das Netz, die Passwörter und Benutzernamen ausspähen und weiterleiten. Es ist also kaum verwunderlich, dass mehr als 90 Prozent aller gehackten Facebook-Accounts nicht direkt auf Facebook gehackt werden sondern weil sich Nutzer Trojaner, Keylogger oder andere Malware eingefangen haben.

Aufgrund der hohen Anzahl von Links in den Newsfeeds der Nutzer entschloss sich Facebook nun zu einer weitgehenden Zusammenarbeit mit führenden Anti-Virus-Spezialisten. Mit an Board sind Microsoft, McAfee, Sophos, Symantec und TrendMicro. Alle Anbieter stellen Facebook Blacklists schädlicher Webseiten zur Verfügung, die das Netzwerk selbst in seinen Datenbanken dann zusammenführt. Klickt ein Nutzer auf einen potentiell gefährlichen Link, erscheint eine Meldung, in der der Nutzer vor den Gefahren gewarnt wird. 

Facebook besitzt bereits seit langem eine eigene Blackliste, doch die Zusammenarbeit vergrößert sie erheblich und soll so zu mehr Sicherheit beitragen. Als Beispiel dient TrendMicro, die allein 300 Millionen URLs pro Tag scannt und so täglich mehr als 1,4 Milliarden potentielle Bedrohungen blockt.

Ein weiterer Schritt zu höherer Sicherheit startete Facebook heute den AV Marketplace, in dem sechsmonate gültige, kostenlose Testversionen von gängige Anti-Virus-Programmen wie Norton Anti-Virus 2012, TrendMicro Titanium Security Essentials oder TrendMicro Smart Surfing erhältlich sind. Insbesondere für Symantec und TrendMicro sind halbjährige Testversionen bisher ein Novum, während McAfee diese schon länger im Programm hat.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
"Mit der großen Menge persönlicher Daten, die sich im Internet und besonders in jedem Facebook-Account finden lassen, wächst auch die Begierde von Kriminellen diese Daten für ihre Zwecke zu stehlen und zu nutzen. "

Facebook stiehlt die Daten doch gar nicht.
#2
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Registriert seit: 26.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1369
"Als Beispiel dient TrendMicro, die allein 300 Millionen URLs pro Tag scannt und so täglich mehr als 1,4 Milliarden potentielle Bedrohungen blockt."

also werden fast 5x mehr bedrohungen gefunden als seiten gescannt werden? Oder ist damit gemeint, dass 1,4 milliarden mal irgendwelche nutzer gewarnt werden....?
#3
customavatars/avatar55236_1.gif
Registriert seit: 07.01.2007
D:\NRW\Cologne
Kapitänleutnant
Beiträge: 1790
Zitat Chezzard;18790492
Facebook stiehlt die Daten doch gar nicht.


Naja, doch, oder hat zumindest in der Vergangenheit. Beispiel iOS app: "Wollen sie für ihre Kontakte Profilfotos aus Facebook verwenden lassen?"
Wer ja klickt, übermittelt(e) Mobilfunknummern an Facebook, Nummern, die der Konzern vorher nicht hatte, und eigentlich für die gegebene Aufgabe (Namen aus Adressbuch Profilfotos zuordnen) nicht notwendig.
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