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LeapDroid: Android-Emulator eingestellt, Gründer wechseln zu Google

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android allgemeinGoogle stellt die beiden Entwickler des Android-Emulators LeapDroid ein. Im Zuge dieser Neuigkeit haben die Macher von LeapDroid dann auch gleich verkündet, dass das Projekt in seiner bisherigen Form eingestampft wird. Der LeapDroid-Emulator wird sich aber weiter verwenden lassen. So hatte man mit dem Emulator eine Lösung in petto, welche es ermöglichte, das komplette Android-Betriebssystem unter Windows über Virtual-Machine-Techniken zum Laufen zu bringen. Gegründet wurde LeapDroid im April 2015 von Huan Ren und Huihong Luo. Erschienen war LeapDroid dann in seiner öffentlichen Version im Juni 2016. Was Google nun mit den beiden Gründern und deren Entwicklungen vorhat, ist noch offen. Klar stellen Ren und Luo nur, dass LeapDroid als solches nun zu den Akten gelegt wird. Es werde auch keinen weiteren Support für den Emulator geben. Lediglich Nutzer, welche die Anwendung bereits installiert haben, können weiter damit arbeiten.

Auf der offiziellen Website sind die bisherigen Builds von LeapDroid allerdings nicht mehr herunterladbar. Als Begründung für die Entfernung geben die Gründer an, dass jene den Android-Kompatibilitäts-Test nicht bestanden hätten.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6936
Zitat
Lediglich Nutzer, welche die Anwendung bereits installiert haben, können weiter damit arbeiten.

Richtiges geier denken von so Leuten... Hätten einen Suchen sollen der das Projekt weitermacht zzgl. Hätten die ruhig die Programme weiterverteilen können aber nein.-
#2
Registriert seit: 01.04.2006
Uelzen
Kapitänleutnant
Beiträge: 1613
Genau ... die bösen bösen Entwickler wollen evtl. Geld verdienen - wie können die nur....

Achtung es befindet sich Ironie im Post.
#3
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Registriert seit: 03.02.2011
Bottrop
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1514
Das liegt sicher nicht an den beiden, dass das Projekt nicht weiter gemacht wird.
Google hat ihnen sicherlich ein angebot gemacht, was sie nicht ausschlagen konnten aber an gewisse bedingungen (Einstellung des Projektes) geknüft wurde.
#4
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Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3724
Bestimmt haben die soviel Geld angeboten bekommen, dass es 99,9% der Leute gemacht hätten, sich hier aber beschweren :D
#5
Registriert seit: 27.12.2006
NRW
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1351
Google hat sie wohl nicht in Grund und Boden klagen können und sie daher einfach gekauft. So funktioniert amerikanischer Imperialismus schon immer.
Google zahlt das aus der Portokasse und man hat seine interessen geschützt.
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