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Windows 10: Gratis-Update wird wohl nicht verlängert

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Windows 10 LogoBoris Schneider-Johne hat in der PC- und Spiele-Community einen hohen Status: Nicht nur, dass er als Redakteur für die Zeitschriften PowerPlay und PC Player zu den Urgesteinen des deutschen Spielejournalismus zählt, er übersetzte in den 1980er- und 1990er-Jahren für Lucasfilm Games bzw. LucasArts Klassiker wie „Manic Mansion“ oder „Indiana Jones and the Fate of Atlantis“ ins Deutsche. Nicht seit gestern ist Schneider-Johne ebenfalls für Microsoft tätig. Für die Redmonder betreute er zunächst die Xbox-Sparte in Deutschland, ist aber seit 2011 im Windows-Team untergekommen. Schneider-Johne hat nun via Twitter die kürzlich immer stärker kursierenden Meldungen kommentiert, laut denen das Betriebssystem Windows 10 nicht nur ein Jahr, sondern auch darüber hinaus als Gratis-Update zur Verfügung stehen werde. Ihm seien jene Gerüchte bekannt, sie seien aber definitiv falsch. Laut dem Microsoft-Mitarbeiter bleibe es dabei, dass Windows 10 noch bis Ende Juli für Besitzer einer legalen Version von Windows 7 bzw. 8 / 8.1 als Update kostenlos bleibe. Nach dem 31. Juli werde Windows 10 für jedermann Geld kosten – auch für Verwender von Windows 7 / 8 / 8.1.

windows 10 upgrade reservieren

Parallel bezieht Schneider-Johne auch kurz zur Kritik Stellung, laut welcher Microsoft derzeit mit dem Update auf Windows 10 viele Kunden gängele. Er empfiehlt Entnervten eine Datei von Heise, welche automatisch den Update-Prozess auf Windows 10 unterbindet und auch das drängelnde Windows-10-Logo aus der Taskleiste verbannt. Im Grunde automatisiert diese Datei den von Microsoft selbst vorgestellten Prozess, das Upgrade zu verhindern, wolle man denn unbedingt auf Windows 10 verzichten. In der Registry werden einige Einträge geändert und die Update-Vorschläge zum Verstummen gebracht. Freilich empfiehlt Microsoft selbst aber weiterhin allen Anwendern den Umstieg, wie sollte es auch anders sein.

Mittlerweile schiebt Microsoft die Nutzer dabei immer deutlicher in Richtung Windows 10: Wer das Update reserviert und heruntergeladen hat, erhält mittlerweile automatisch einen Countdown von fünf Tagen – dann soll der Installationsprozess automatisch angestoßen werden.

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Kommentare (61)

#52
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Beiträge: 1606
Ich hab nicht behauptet das ein Textinterface für den Durschnittsnutzer sinnvoll ist, das ganze bezieht sich auf die Aussage das es für mich (und vermutlich für die meisten anderen technik affinen Nutzer auch) deutlich einfach ist Leute auf Linux zu supporten.
Bei ~10 Leuten denen ich mehr oder weniger Regelmäßig mit ihren Technikprobleme helfe ist der Umstieg auf Linux eine unglaubliche Entlastung.
#53
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Beiträge: 25345
Wollte das nicht falsch aus dem Kontext reißen, sorry. Aus Sicht als Admin hast du natürlich recht.
Ich würde aber vermuten, dass das an deinem OS Schwerpunkt liegt, nicht am OS an sich. Man arbeitet halt mit dem besser, was man gut kennt.
#54
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Sobald Microsoft das "Gratis Windows10-Update" wieder abschaltet, werden zahlreiche Windows10-Nutzer beim Um- oder Aufrüsten wieder auf Windows7 zurückspringen. Niemand sieht derzeit einen Sinn darin, Geld für Windows10 auszugeben.

Wenn Microsoft glaubt, dass sie die User und Firmen innerhalb von einem Jahr derart straff an Windows10 binden konnten, dass sie nicht mehr ohne könnten und wöllten oder gar nur noch dafür Treiber bereitstellen, wird Windows10 ein ähnlich böses Erwachen erlangen wie Windows8.0.

Nicht umsonst fahren noch immer über 40% aller Internetnutzer mit Windows7 durch die Gegend. Wenn sie das kostenlose Update abschalten, wird der Ruhmeszug von Windows10 stagnieren.

Ich selbst nutze gerne Windows10 - sehe aber keinerlei Nachteile darin, wieder zurückzugehen.
#55
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Und nochmal... (wie oft muss man das eigentlich noch wiederholen?) MS will sich vom herkömmlichen bezahlmodell für ihr Os verabschieden. Diejenigen die einmal das Update durchgeführt haben, werden auf jeden Fall Win 10 weiter nutzen können, denn MS wird grade das nicht wollen dass die Leute zurück zu Win 7 gehen.
#56
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Beiträge: 1189
...macht aber eigentlich (wie immer) nur nach dem 1.servicepack sinn! - denn bis dato gibt es einfach (wie immer) zu viele bugs in dem OS
@dragontear
da waren wir beide gleichzeitig am start! ;)
#57
Registriert seit: 01.05.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2322
Zitat MiracleMan;24328760
und nen Windows PC über nen Text Interface zu bedienen ist so gut wie unmöglich.


Nö.
Einfach mal Powershell installieren und staunen, wie tief man damit ins System eindringen kann.
Bei den Serverversionen gibt es sogar viele Dinge, die übers GUI gar nicht zugänglich sind, sondern nur über die Powershell (ist ist deshalb bei Windows Server standardmäßig vorhanden).
Und von Windows Server 2012 gibts sogar eine Version ohne GUI.
Die lässt sich nur über die Kommandozeile und die Powershell bedienen.
#58
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Registriert seit: 07.07.2007

Obergefreiter
Beiträge: 94
Zitat chriscrosser;24350070
...bis dato gibt es einfach (wie immer) zu viele bugs in dem OS


Die da wären ?
#59
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Registriert seit: 21.05.2013
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Leutnant zur See
Beiträge: 1189
@Benqer
schau in die history der MS systeme seit 1995!
#60
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Registriert seit: 06.02.2012
München/Schwabing
Kapitänleutnant
Beiträge: 1606
Zitat passat3233;24350113
Nö.
Einfach mal Powershell installieren und staunen, wie tief man damit ins System eindringen kann.

Mit Powershell hab ich mich beschäftigt, ist ja auch recht naheliegend, ist aber nicht mit ner Unix shell zu vergleichen.
#61
Registriert seit: 01.05.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2322
Naja, ich bin froh, den Unix-Kram hinter mir zu haben.
Mein erster Kontakt mit Computern waren UNIX-Systeme.
Mit denen habe ich die Computerei gelernt.
Windows gabs damals noch gar nicht.
Das letzte UNIX-System hatte ich vor 10 Jahren in den Fingern, danach ab und an diverse Linux-Derivate.
UNIX hat zwar mächtige Werkzeuge, aber gerne habe ich damit nie gearbeitet.
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