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Unity 2018 skaliert von Low-End bis fotorealistisch

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unityUnity hat in der aktuellen Version der gleichnamigen Programmierplattform, der 2018.1 Public Beta, zahlreiche neue Funktionen eingeführt, welche in Unity programmierte Projekte auf der einen Seite leicht skalierbar und damit auch auf schwächeren Systemen und Plattformen lauffähig machen, auf der anderen Seite aber auch fotorealistische Texturen und Objekte ermöglichen sollen.

Zunächst einmal führt Unity die Scriptable Render Pipelines ein. Dabei handelt es sich um Renderpipelines, die deutlich flexibler gestaltet werden können, da sie zum Beispiel nicht mehr für das Forward Rendering und Deferred Rendering zugleich vorgesehen sein müssen. Je nach Projekt können die Entwickler selbst entscheiden, wie umfangreich diese sein soll – abhängig von der angebotenen oder notwendigen Hardware für das Rendering.

Unity sieht selbst zwei unterschiedliche Render Pipelines vor. Die Lightweight Rendering Pipeline soll für schwächere Hardware konzipiert sein, die ohne Compute Shader auskommen muss. Die High Definition Rendering Pipeline hingegen nutzt alle modernen Funktionen der Hardware und skaliert bis zu High-End-Plattformen mit Shader Model 5.0.

Die Lightweight Rendering Pipeline ist zudem darauf ausgelegt, ein Single-Pass Forward Rendering auszuführen, was die Anzahl der Draw Calls reduziert. Die verringerten Latenzen kommen vor allem VR-Anwendungen zugute. Erkauft wird sich dies durch nur noch acht Lichtquellen pro Objekt und einer geringfügig höheren Shader-Komplexität.

Die High Definition Rendering Pipeline verwendet alle modernen Effekte und Funktionen. Hier wird alles verwendet, was die aktuelle Hardware hergibt. In einer Techdemo namens "Book of the Dead" zeigt dies Unity eindrucksvoll.

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