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Google startet smarten Messenger Allo

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google alloMit dem heutigen Tage startet Google seinen neuen Messenger Allo, welcher zusätzlich zum bereits bekannten Hangouts die Applandschaft zieren wird. Anders als Hangouts setzt Google bei Allo nicht auf ein Googlekonto zur Anmeldung, sondern wie WhatsApp auf die Handynummer des Nutzers. Mittlerweile ist die Handynummer, welche früher vor allem bei den jüngeren Nutzern tunlichst vor dem Internet geschützt werden sollte, neben der E-Mail-Adresse ein beliebter Weg einen Nutzer bei einem Dienst zu registrieren.

Bei Allo versucht Google neue Anstätze im Vergleich zu Hangouts. So wird der Google Assistant in die App integriert werden, der einem beispielsweise intelligente Antworten auf bestimmte Nachrichten vorschlägt. Auch wird es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geben, welche allerdings nur in den sogenannten Incognito-Chats vorhanden ist.

Neben der Verschlüsselung und dem Google Assistant dürfen natürlich auch Sticker bei einem modernen Messenger nicht fehlen. Damit schließt Google zu Telegram, Facebook und Apple auf, was die Nutzung der diversen Illustrationen im Chat angeht. WhatsApp und Skype sind noch nicht auf den Zug der Sticker aufgesprungen.

Die App Allo lässt sich ab sofort im Google Play Store kostenfrei herunterladen. Die iOS-Version scheint noch nicht verfügbar zu sein.

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Kommentare (9)

#1
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Korvettenkapitän
Beiträge: 2520
Zitat
Die App Allo lässt sich ab sofort im Google Play Store kostenfrei herunterladen. Die iOS-Version scheint noch nicht verfügbar zu sein.


Also bei mir steht im Play Store "Bald verfügbar".
#2
Registriert seit: 13.09.2008
Oben uff'm Speischer
Kapitän zur See
Beiträge: 3169
Achtung - Google hatte Allo ursprünglich mit umfangreichen Datenschutzfunktionen beworben, hat diese aber mittlerweile heimlich wieder gestrichen. Alle Standard-Chatnachrichten werden von Google geloggt, gespeichert und können auf Anfrage von Geheimdiensten und Polizei unzensiert und unverschlüsselt herausgegeben werden, wenn der Nutzer sie nicht einzeln manuell löscht.

Google backs off on previously announced Allo privacy feature - The Verge

Wer also aus Datenschutz-Hoffnungen heraus auf diesen Messenger gewartet hat, der muss mit dem Incognito-Mode vorlieb nehmen, in dem nichts gspeichert wird. Da stehen dann aber (allein funktionsbedingt) nicht alle Komfort-Features zur Verfügung.
#3
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NSA Spytool 3.0
#4
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Beiträge: 14355
Es ist schon traurig, wie weit google dabei geht. Und das schon seit jeher mit gmail. Ich behaupte mal es gibt keinen tatsächlich vorstellbaren Nutzen für den Enduser. Von daher ist google inzwischen ein Problem...
#5
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Zitat Bob.Dig;24938276
Es ist schon traurig, wie weit google dabei geht. Und das schon seit jeher mit gmail. Ich behaupte mal es gibt keinen tatsächlich vorstellbaren Nutzen für den Enduser. Von daher ist google inzwischen ein Problem...

Das meinst du jetzt aber nur mit Bezug auf Messenger, oder?
Google hat die Welt weiter vorran gebracht wie wohl kein zweites Unternehmen auf der Welt in den letzten 20 Jahren.

In Sachen social Media und Kommunikation ist bei Google allerdings generell der Erfolg eher ausgeblieben. Inzwischen scheint es auch als ob es keine klare Linie gebe. Es sind viel zu viele unterschiedliche Dienste im Umlauf. Gmail, Google+, Hangouts und jetzt Allo. Die Funktionalität von all diesem sollte man effizient aus einer einzigen App heraus bedienen können. Dann könnte es vieleicht was werden.

Wobei man nen weiteren messenegr wohl auch schlicht kaum braucht. Der Großteil der Welt hat Whatsapp und wer was zu verbergen hat, kann Threma oder Telegram nutzen.
#6
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Beiträge: 14355
Google überschreitet leider eine rote Linie für mich und das ist der Inhalt der Kommunikation. Würde man sich auf "Metadaten" beschränken so wäre das ganze noch nachvollziehbar, es handelt sich schließlich um ein Unternehmen. Aber den Inhalt der Kommunikation aufzuzeichnen bedeutet für mich, google will wissen was Menschen denken und das ist gefährlich.
#7
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Zitat Bob.Dig;24939601
Google überschreitet leider eine rote Linie für mich und das ist der Inhalt der Kommunikation. Würde man sich auf "Metadaten" beschränken so wäre das ganze noch nachvollziehbar, es handelt sich schließlich um ein Unternehmen. Aber den Inhalt der Kommunikation aufzuzeichnen bedeutet für mich, google will wissen was Menschen denken und das ist gefährlich.

Google will nur Werbung verkaufen.
Da wird sich niemand hinsetzen und jeden Satz durchlesen, lol.
#8
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Beiträge: 14355
Doch, google. Und dass google nur Werbung verkaufen will ist ebenfalls Blödsinn. Google macht so einiges und um die Finanzierung kümmert sie sich dann später, das hat sie ja immer so sympathisch gemacht.
#9
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Zitat Bob.Dig;24940710
Doch, google.

Ja, aber Google ist keine Person und ich sehe nicht ein, weshalb man etwas in der Art unbedingt vor einem Computer Programm verbergen soll.

Zitat Bob.Dig;24940710
Und dass google nur Werbung verkaufen will ist ebenfalls Blödsinn. Google macht so einiges und um die Finanzierung kümmert sie sich dann später, das hat sie ja immer so sympathisch gemacht.
Was soll dieses "so einiges" denn sein?
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