> > > > Amazon Underground: Zahlreiche Apps und Inn-App-Käufe gratis

Amazon Underground: Zahlreiche Apps und Inn-App-Käufe gratis

Veröffentlicht am: von

amazonIn den letzten Tagen gab es im Amazon-eigenen Android-Store keine kostenlose App des Tages mehr. Das hatte vermutlich einen Grund, denn gestern Abend hat der Onlinehändler Amazon Underground gestartet. Damit erhalten Besitzer von Android-Geräten eigentlich kostenpflichtige Apps im Wert von mehreren hundert Euro gratis – auch dann, wenn eigentlich kostenpflichtige In-App-Käufe angeboten werden; die gibt es kostenlos obendrauf. Wird eine App werbefinanziert angeboten und lässt sich nach einem In-App-Kauf werbefrei schalten, werden die Banner automatisch abgestellt. Premium-Inhalte, welche ebenfalls nur per In-App-Kauf erhältlich sind, können ebenfalls im vollen Umfang über Amazon Underground kostenlos genutzt werden.

Amazon übernimmt dabei allerdings nicht einfach die Kosten für die App und In-App-Purchases, sondern entlohnt die Entwickler über eine Nutzungsgebühr. Entwickler bekommen pro Minute, in der die App von den Kunden genutzt wird, einen bestimmten Festbetrag gutgeschrieben, welcher wohl im einstelligen Cent-Bereich liegen dürfte. Wird eine App häufig genutzt, könnte es in der Kasse der entsprechenden Entwickler klingeln.

Zum Start von Amazon Underground gibt es beispielsweise das Puzzle-Spiel Badland, die Blitzer-App Blitzer.de PLUS, Sparkasse+, die Office Suite Professional 8 aber auch Angry Birds Slingshot Stella. Ebenfalls mit dabei sind der Goat Simulator und die Dating-App Lovoo, mit der sich die eigentlich kostenpflichtigen Premium-Inhalte ebenfalls kostenlos nutzen lassen. Alle Apps aus dem Amazon-Underground-Programm sind mit „Actually free“ gekennzeichnet und können auf der Webseite www.amazon.de/underground eingehsehen werden.

amazon underground k
Amazon Underground

Für die Nutzung der App muss in den Android-Einstellungen zunächst die Installation von Drittanbieter-Apps erlaubt und die Underground-App aus dem Android-Store heruntergeladen und installiert werden. Die ist im Grunde genommen eine überarbeitete Fassung des bisherigen Amazon-Stores. Für die Nutzung ist ein Amazon-konto notwendig. Amazon betont, dass es sich dabei um keine Werbeaktion, sondern um ein langfristiges Angebot handeln wird.

Nüchtern betrachtet ist die Aktion ein Seitenhieb gegen Google, da Amazon die Entwickler gesondert abrechnet. Getrackt aber werden vor allem die Nutzer. Wer das nicht möchte, der sollte von Amazon Underground tunlichst die Finger lassen. Alle Informationen zu Amazon Underground finden sich unter diesem Link.

Social Links

Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar22858_1.gif
Registriert seit: 14.05.2005
der 1000 Waküteile
Das Bastelorakel !
Beiträge: 49031
Nicht schlecht, Herr Specht :)
#2
customavatars/avatar181028_1.gif
Registriert seit: 18.10.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 949
die angeboten Apps sind ziemlich gut, aber warum braucht die App selbst so viele Berechtigungen???
#3
customavatars/avatar114785_1.gif
Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2370
Wenn du nicht mir € zahlst, musst du mit Information zahlen. Zu verschenken haben die nichts
#4
customavatars/avatar150117_1.gif
Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitän zur See
Beiträge: 3227
Das macht wirklich null Sinn das Amazon die Entwickler für unsere Spielminuten bezahlt...
Aktiviert das Handy die Kamera, lädt die Gallerie vom Speicher und sämtliche andere Daten vom Handy auf amazon server während man zockt, oder was genau greifen die bei uns ab?
Ist mir unheimlich.

Wir können kostenlos alles spielen und um uns das zu ermöglichen, hat Amazon ein Geschäftsmodell entwickelt, indem sie für uns bezahlen.
Tolle und sehr vertrauenswürdige Argumentation ....

Die schwarze Tür und Underground sind eben so wenig vertrauenerweckend. haha
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Netflix: Neues Ultra-Abo für 19,99 Euro im Monat (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETFLIX_100

    Kunden des Videostreaming-Dienstes Netflix können künftig wohl aus vier verschiedenen Abo-Modellen auswählen. Bislang standen mit „Basis“, „Standard“ und „Premium“ lediglich drei verschiedene Pakete zur Auswahl. Das neue „Ultra“-Paket wird vermutlich 19,99 Euro im Monat kosten... [mehr]

  • Stabilitätstest: CPU-ID PowerMax lastet CPU und GPU vollständig aus

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CPUID

    Die Macher von CPU-Z, einer Software zur Anzeige aller wichtigen Informationen des Prozessors, haben ein Tool vorgestellt, welches dem Testen der Stabilität dienen soll. PowerMax wird für Windows in einer 32- und 64-Bit-Version angeboten und soll GPU und CPU gleichzeitig vollständig auslasten... [mehr]

  • Fragmentierung: Steam verliert zunehmend große Blockbuster-Titel

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Lange Zeit war Steam die digitale Vertriebsplattform für PC-Spiele schlechthin, in der man als Kunde einen Großteil seiner gekauften Spieletitel zentral in einer einzigen Bibliothek aufbewahren und zu jeder Zeit erneut herunterladen konnte. Doch die Plattform kränkelt und scheint ihre einstige... [mehr]

  • Unity 2018 skaliert von Low-End bis fotorealistisch

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/UNITY

    Unity hat in der aktuellen Version der gleichnamigen Programmierplattform, der 2018.1 Public Beta, zahlreiche neue Funktionen eingeführt, welche in Unity programmierte Projekte auf der einen Seite leicht skalierbar und damit auch auf schwächeren Systemen und Plattformen lauffähig machen,... [mehr]

  • Office 2019: Windows 10 wird vorausgesetzt

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_2

    Microsoft hält sich mit Informationen rund um Office 2019 weiterhin sehr zurück. Jedoch gab der Softwareriese nun bekannt, dass für die Nutzung des kommenden Office-Pakets zwingend das hauseigene Betriebssystem Windows 10 vorausgesetzt wird. Somit werden Nutzer von Windows 8.1 und älter... [mehr]

  • Client-Update: Steam überarbeitet den Chat

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/STEAM

    Nach der großen VAC-Bannwelle in der vergangenen Woche hat Valve ein neues Client-Update für Steam veröffentlicht, das umfangreiche Änderungen am Chat-System der Plattform vornimmt. Im Rahmen eines Open-Beta-Programms hatte Valve die neuen Funktionen seit dem 12. Juni ausführlich getestet, ab... [mehr]