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Cooler Master packt eine AiO-Wasserkühlung auf den CPU-Sockel

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coolermasterAll-in-One-Wasserkühlungen vereinen gleich mehrere Komponenten auf engsten Raum. Pumpe und Kühler sind meist in einem Bauteil untergebracht und nur noch der Radiator wird am Gehäuse dort angebracht, wo Lüfter die Abwärme dann auch gleich nach Außen führen können. Cooler Master hat mit dem MasterLiquid Maker 92 nun einen AiO-Wasserkühler vorgestellt, der alle Komponenten einer Wasserkühlung auf dem CPU-Sockel unterbringt.

Cooler Master ist aber nicht der erste Hersteller, der auf eine solche Idee gekommen ist. Corsair kommt mit dem H5 SF einem besonders kompakten AiO-Wasserkühler schon recht nahe, wenngleich das Konzept ein anderes ist. Der Cooler Master MasterLiquid Maker 92 nutzt zwei 92-mm-Lüfter in Push-Pull-Anordnung, die den Radiator in ein Sandwich nehmen. Der Radiator besitzt ein rechteckiges Format und kann horizontal oder vertikal verbaut werden. Je nachdem wie viel Bauhöhe das Gehäuse erlaubt, bleibt der Kühler damit flexibel.

Cooler Master MasterLiquid Maker 92
Cooler Master MasterLiquid Maker 92

Der Kühler ist kompatibel zum Sockel LGA 2011-v3, 2011, 1151, 1150, 1155 und 1156. Der Radiator besteht vollständig aus Kupfer. Das komplette System kommt im horizontalen Setup auf Abmessungen von 99,9 x 81,6 x 167,5 mm und wenn der Kühler vertikal verbaut wird sind es 99,9 x 142 x 118,8 mm. Die Pumpe soll für eine maximale Lautstärke von 12 dB(A) sorgen und ist für eine Lebensdauer von 175.000 Stunden ausgelegt. Der Dauerbetrieb soll über 50.000 Stunden möglich sein. Die Lüfter erreichen einen Luftmassentransport von 49,7 CFM und einen Druck von 6,4 mmH2O bei maximaler Drehzahl, bei der die Lautstärke bei 30 dB(A) liegen soll. Versorgt wird der Kühler über einen SATA- und 4-Pin-Lüfteranschluss.

Cooler Master MasterLiquid Maker 92
Cooler Master MasterLiquid Maker 92

Cooler Master gibt eine Garantie von 5 Jahren. Vorbestellungen für den MasterLiquid Maker 92 werden ab dem 30. August angenommen. Einen Preis nennt Cooler Master noch nicht. Man darf gespannt sein, was der Kühler zu leisten im Stande ist. Besonders die Lautstärke und Kühlleistung sind natürlich entscheidende Punkte für eine solche Kühllösung.

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Kommentare (10)

#1
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4566
Ich muss sagen, außer der H5 SF, weil die echt gute Leistung auf kleinem Raum bringt, kann ich den AiO-Dingern nichts abgewinnen. Sie sind laut, kosten viel, kühlen nicht besser als n preisgleicher oder gar günstigerer Luftkühler. Irgendwie nix halbes und nix ganzes.
#2
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1939
Glückwunsch Coolermaster.
Ihr habt jeden Vorteil einer AiO gegenüber einem LuKü bei diesem Produkt zunichte gemacht.
Da kann man sich gleich einen DH15 einbauen, der vermutlich besser kühlt und billiger sein wird.
#3
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Oberbootsmann
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Würde mich wirklich schwer wundern wenn das Ding besser kühlt als ein normaler 120er Tower.
#4
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Oberbootsmann
Beiträge: 812
Zitat coolnik;24842814
...
Da kann man sich gleich einen DH15 einbauen, der vermutlich besser kühlt und billiger sein wird.


Der DH15 ist aber riesig und den muss man erstmal im Gehäuse untergekommen und das auch ohne das alles auf dem Mainboard ohne Einschränkung genutzt werden kann. Diese AiO sieht zumindest etwas kompakter aus.
#5
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1939
Zitat Thefloater;24843029
Der DH15 ist aber riesig und den muss man erstmal im Gehäuse untergekommen und das auch ohne das alles auf dem Mainboard ohne Einschränkung genutzt werden kann. Diese AiO sieht zumindest etwas kompakter aus.


Darum geht´s doch, die ist nicht (viel) kompakter. Hier ist der Radiator genauso wie beim LuKü auf dem Kühlkörper fest montiert.
Es muss ja kein DH15 sein, ein U14 macht seinen Job vermutlich auch besser. Und Noctua bietet eine wunderbar gepflegte Kompatibilitätsliste für alle ihre Produkte an.
#6
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Leutnant zur See
Beiträge: 1109
Hmm auf dem Bild sieht es wieder nach proprietären Anschluss aus. :(
Der Lüfter funktioniert bestimmt ganz anders als andere Lüfter XD. Und ja mit ist bewusst, dass man natürlich auch den Mainboard Anschluss nutzen kann. Aber über die Sinnhaftigkeit dieses Anschlusses kann man sich dennoch streiten.
Vielleicht ist das Rendering/Bild auch nur als Entwurf zu betrachten und dies ändert sich noch.
#7
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Oberbootsmann
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Wie gut/schlecht diese AiO ihren Job macht erfahren wir erst, wenn es unabhängige Tests gibt.
#8
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Beiträge: 4438
Es lebe der Schwachsinn kann man da nur sagen! Gibt sicher einen Beipackzettel mit folgendem Inhalt: "Mit dem Kauf dieses Produkts erbringen sie den ultimativen Nachweis jegliche Gehirnaktivität außerhalb der lebenserhaltenden Bereiche nachhaltig eingestellt zu haben. Der Kaufbeleg berechtigt zur Beantragung eines Behindertenausweises! Bitte suchen Sie den nächsten Neurologen oder Psychologen auf, legen Sie ihm die Verpackung vor und lassen Sie den Grad Ihrer Behinderung feststellen. Wir garantieren mindestens erheblich eingeschränkte geistige Fähigkeiten".

So was vollkommen Nutzloses sieht man wirklich selten - obwohl es afair leider wirklich alles andere als das erste Gerät dieser Art ist. Auch früher gab es schon solchen groben Unfug. Wenn ich mich recht erinnere vor ca. 10 Jahren sogar von Coolermaster (oder war es Gigabyte...?). Finde nur leider keine Bilder mehr davon. Das erinnert auch ein wenig an andere, im Zustand geistiger Umnachtung entstandene sog. "Wakü"-Produkte wie diesen Ausbund des groben Unsinns oder das bereits im Artikel genannte Konstrukt von Corsair (tatsächlicher Hersteller wie üblich vermutlich asetek oder coolIT). Wenn solche Teile wenigstens nur dazu da wären, sich mit Hilfe dieser absichtlichen Produktion von Industrieabfall ins Gespräch zu bringen (frei nach dem Motto "Jede Publicity ist gute Publicity), könnte man ja noch ein gewisses Verständnis aus Sicht von Marketing-Erwägungen dafür haben. Aber es wird ja offensichtlich nach wie vor Zeit von Produktentwicklern für so was verschwendet, mit dem Ziel es wirklich ernsthaft verkaufen zu wollen - unglaublich wie tief der menschliche Geist sinken kann (dafür gibt´s ja leider allenthalben Beispiele). Aber künstlich generierte Absatzmärkte mit der Zielgruppe "Vollpfosten", sind ja seit Jahren schwer angesagt :D.

Heatpipe-Kühler sind letztlich auch Flüssigkeitskühler (für unseren Temperaturbereich i. d. R. sogar mit Wasser als Wärmeträger), aber dank des Phasenwechsels kommen sie dabei ohne Pumpe aus. Der Vorteil einer Wakü gegenüber modernen Heatpipe- oder Vapor-Chamber-Kühlern liegt jedoch seit eh und je darin, die Wärme an einem geeigneteren Ort als über bzw. sehr nahe der Wärmequelle an die Luft abgeben zu können - und dies mit einem beliebig großen Wärmetauscher. Nur weil dies mit Heatpipes nicht ganz so einfach möglich ist, da deren Reichweite systematisch bedingt begrenzt ist, wenn sie effektiv bleiben sollen, können Waküs nach wie vor punkten, wenn es um besonders gute Kühlleistung ohne thermodynamisch aktive Komponenten und/oder wenig Lautstärke geht.

Normale AIO-Waküs mit getrenntem Radiator sind in Bezug auf diese Zielsetzung meistens bereits als äußerst grenzwertig einzuordnen, weil die Reichweite hier künstlich eingeschränkt wird, wenn die Schläuche nicht austauschbar sind. Außerdem weisen die Radiatoren solcher AIOs in vielen Fällen nur unwesentlich mehr Fläche als Luftkühler auf und sind fast immer mit vergleichsweise hohem Luftwiderstand behaftet. Hinzu kommen die meist lauten, weil bauartbedingt unentkoppelten, extrem billig produzierten und wenig ausgeklügelten Pumpen. Aber dieses Teil hier schießt wirklich den Vogel ab! Es wird damit nicht nur der Sinn einer Wakü grundlegend ad absurdum geführt - nein, man schafft es auch noch den gleichen Bauraum wie ein Luftkühler zu belegen. Wie bei Thermaltake und Gigabyte gilt imho auch für Coolermaster: "Schuster bleib bei deinem Leisten!". In ihren angestammten Geschäftsbereichen sind diese Firmen ja gar nicht so schlecht aufgestellt, aber bei ihren Wakü-Ansätzen, die sie innerhalb des letzten Jahrzehnts immer wieder versucht haben, sind sie bislang stets grandios gescheitert (vllt. nicht immer wirtschaftlich, weil die Zahl der geistig Benachteiligten ja nicht abnimmt, aber technisch in jedem Fall). Man hat jedenfalls immer wieder auf´s Neue bewiesen, dass man weiß wie man es nicht machen sollte. Wer den Grundgedanken nicht verstanden hat, sollte imho die Finger von Waküs jeder Art lassen ;).
#9
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@VJoe2max: +1000
#10
Registriert seit: 22.04.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3164
Haha! Den Beipackzettel sollte wir mal drucken und als Aufkleber verteilen! ^^ Genial.

Irgendeiner wird es kaufen, leider, so ist es bei vielen sogar grundlegenden Sachen - wie Ernährung (Ich spreche von Nahrungsergänzungsmitteln, die in 99,9% der Fällen nur teuren Urin verursachen).


Sowas sollte man eventuell auf irgendeinem TV-Dauerwerbesendung-Kanal verkaufen und anpreisen, passt irgendwie in diese Kuriositätensammlung die dort verkauft und angepriesen wird. Ich persönlich kann mir keinen nutzen von dieser Art Kühlung vorstellen.
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