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Wird der AMD Deneb doch besser als erwartet?

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Die asiatische Webseite Hardspell.com will einmal mehr ein Sample erwischt haben. Diesmal betrifft es AMDs kommenden 45-nm-Prozessor Deneb. Die Asiaten testeten in einem Vorab-Test nicht nur Performance, sondern auch die Leistungsaufnahme des Prozessors. Das 2,3-GHz-Sample verfügt über insgesamt 6 MB L3-Cache und wurde mit einem gleich getakteten Phenom X4 9650 verglichen. Betrachtet wurde jedoch nicht der Gesamtverbrauch des Systems, sondern explizit die Verbrauchswerte der Prozessoren. Während der Phenom im Idle-Mode mit dem Deneb-Prozessor, der mit einer Spannung von 1,224 V lief, auf gleicher Ebene liegt, verbraucht der 65-nm-Chip mit rund 104 Watt unter Last fast das Doppelte. Das Messgerät zeigte für die kommende CPU nie mehr als 57 Watt an. Zudem testete Hardspell.com die Leistung in neun Tests: 3DMark Vantage, Fritz Chees, Wprime, POV-Ray, Quake Wars, Crysis, Casino Royale, Fluch der Karibik und Mainconept: HD.264 Encoder.


Der Deneb kann sich in allen Benchmark-Szenarien an die Spitze setzten. Während Crysis um rund 10 Prozent zulegen kann, erzielt der Deneb in POV-Ray die größte Steigerung. Mit einer Übertaktung auf 3,2 GHz fällt der Vorsprung noch einiges höher aus. Das Sample scheint sehr gut auf den höheren Takt zu skalieren.



Die Performance-Steigerung liegt sicherlich nicht nur an der Erhöhung des L3-Caches auf 6 MB, sondern auch daran, dass er nun 48-fach-assoziativ angebunden ist. Das Phenom-Pendant lediglich 32-fach.




Es ist schon eine Überraschung, dass der kommende 45-nm-Prozessor nicht nur ein DIE-Shrink zu werden scheint. Sollten sich diese Ergebnisse - vor allem beim Stromverbrauch - bewahrheiten, ist AMD ein guter Wurf gelungen, um dem größten Konkurrenten Intel etwas näher zu kommen.


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