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AMD: Neue Prozessorbezeichnung

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Schon seit dem AMD Athlon XP existiert das sogenannte P-Rating, was es dem Käufer einfacher machen sollte, die AMD CPUs mit denen von Intel, dem damaligen Pentium 4, zu vergleichen. Nun, da es den Pentium 4 nicht mehr gibt, steigt AMD auf ein neues Bezeichnungssystem um, das aus zwei Buchstaben und vier Zahlen besteht. Demnach werden alle CPUs - nicht nur die mit der neuen K10 Architektur - nach diesem Schema umbenannt. Wie schon länger bekannt, wird die neue Architektur nicht mehr den Namen Athlon sondern Phenom tragen. Schon vor ein paar Tagen hat AMD die beiden Prozessoren "Athlon X2 BE-2300" und "Athlon X2 BE-2350" vorgestellt, die den aktuellen X2 3600+ und 4000+ mit gesenkter TDP (45 Watt) entsprechen. Die Buchstaben-Zahlen Kombination kann wie folgt aufgeschlüsselt werden: Der erste Buchstabe bestimmt die Performanceklasse, die in drei Unterklassen eingeteilt ist. G steht für die Premium-Serie (Phenom X2, X4), B für die Intermediate (Athlon X2) und L für die Low-Cost Value Serien (langsame Athlon X2, Sempron). Der zweite Buchstabe bestimmt die TDP-Klasse, bei der auch wieder in drei Unterklassen unterschieden werden kann. P, S und E stehen für Performance, Standard und Energy Efficient, was den Verlustleistungen von mehr als 65 Watt, etwa 65 Watt und weniger als 65 Watt entspricht. Nachdem nun die Buchstaben aufgeschlüsselt sind, kommen jetzt die Ziffern an die Reihe. Die erste Ziffer kann vier verschiedene Bedeutungen haben. 7, 6, 2, und 1 entsprechen dem Topmodell Phenom X4, dem etwas kleineren Phenom X2, dem schon bekannten Athlon X2 und dem langsamsten Sempron. Die letzten drei Ziffern können variieren und legen nur die Platzierung innerhalb der entsprechenden Serie fest, d.h. je höher die Zahl, desto schneller das jeweilige Modell. Alle Modelle, bis auf die BE-2xxx Serie, werden für den neuen Sockel AM2+ gerüstet sein. Bis auf die Phenom-Serie sind die anderen aber nur eine "Portierung" vom alten AM2-Sockel und enthalten keine neue Architektur.

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