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iTunes: Wasserzeichen in freier Musik?

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Vor kurzer Zeit, noch nicht all zu lange her, hat Apple als einer der Vorreiter seinen Shop mit - nach eigenen Angaben - DRM-freier Musik beladen. Diese hat bessere Qualität und soll den Nutzer in keiner Weise einschränken, kostet dafür aber auch mehr als die DRM-Musik. Die Dateien werden allerdings mit Namen und E-Mail-Adresse des Kunden gespickt, um dessen Weg nachverfolgen zu können. Wie The Unofficial Apple Weblog zeigt, können die Daten mit ein bisschen Computerverständnis von jedem Nutzer ausgelesen werden. Doch nun schwirren Gerüchte um, die behaupten, dass neben dem Namen und der e-Mail noch mehr Informationen gespeichert werden. Die Bürgerrechtsbewegung EFF (Electronic Frontier Foundation) meint herausgefunden zu haben, dass die Stücke zwar auf den ersten Blick gleich aussehen und auch klingen, sich aber in der Größe unterscheiden. Dieser Test wurde mit zwei Kunden durchgeführt, die beide dasselbe Lied heruntergeladen haben, es sich aber bei einem der beiden um über 300 Kilobyte größer erwies, als bei dem anderen.Wie die EFF vermutet, könnte die Datei viele Informationen über die eigene iTunes-Bibliothek enthalten. Wie es gespeichert wird, ist nicht bekannt, aber die Bürgerrechtsbewegung hat auch hier eine Vermutung: Das AAC-Encoding enthält direkt das Wasserzeichen, was bedeuten würde, das man es nur los wird, indem man die AAC Datei in ein anderes Format umwandelt, z.B. MP3. Das hätte dann aber einen weiteren Qualitätsverlust zur Folge und wäre bestimmt nicht im Sinne der Käufer, die extra mehr Geld für die freie Musik ausgeben.

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