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IBM baut neuen Hybrid-Supercomputer

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Der Computerhersteller [url=http://www.ibm.de]IBM[/url] hat den Zuschlag zum Bau des Supercomputers „Roadrunner“ für die [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Los_Alamos_National_Laboratory]Los Alamos National Laboratories[/url] in New Mexico (USA) erhalten. Mit einem Leistungsniveau von einem „Petaflop“ bzw. 10 hoch 15 floating point operations pro Sekunde soll hier der schnellste Computer der Welt entstehen. Das Bauprojekt beginnt diesen Monat und soll phasenweise bis zum September 2007 abgeschlossen werden. Zu diesem Zeitpunkt soll der Rechner dann den japanischen Supercomputer Riken vom Leistungsthron verdrängen, der bereits im Juni diesen Jahres in einem inoffiziellen Test das Petaflop-Niveau erreicht haben soll. Während über die Gesamtkosten des Computers keine genauen Informationen vorliegen, sind für die erste Phase bereits 35 Mio. US$ genehmigt worden. „Roadrunner“ soll seine hohe Leistung durch die Kombination von „normalen“ Mehrzweck CPUs mit speziellen Beschleunigungsprozessoren erreichen. Dieser Trend zum „Hybrid Supercomputer“ ist bereits seit längerem beobachtbar. Im Fall von „Roadrunner“ kommen zu diesem Zweck AMDs Opteron und der in Kooperation zwischen IBM, Sony und Toshiba entstandene Cell Prozessor in IBM Bladecentern zum Einsatz. Der Cell Prozessor wurde ursprünglich für die PlayStation 3 entwickelt und verfügt neben einer 64-Bit-Power-CPU über acht so genannte Synergistic Processing Units (SPU) aus jeweils einem Power-basierten Core. Diese sollen im Rahmen des Supercomputers spezielle physikalische Berechnungen übernehmen. Vor dem Hintergrund, dass der jährliche Energieverbrauch eines solchen Großrechners im zweistelligen Gigawattbereich liegt, versprechen sich die Entwickler erhebliche Energieeinsparungen durch dieses Konzept.

Durch diesem neuen Auftrag wird IBM seine dominante Stellung in der [url=http://www.top500.org/]Top500 Liste[/url], welche zwei mal jährlich die leistungsfähigste Compauter der Welt erfasst, weiter ausbauen. Das Peta-Flop Niveau stellt das Leistungsziel von IBMs Blue Gene /L Systemen dar, an deren Forschung bereits im Jahr 2000 begonnen wurde.

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