> > > > AMD stellt Sockel F Opteron Prozessoren vor

AMD stellt Sockel F Opteron Prozessoren vor

Veröffentlicht am: von
[url=http://www.amd.de]AMD[/url] hat seine neuen DDR2 Opteron Prozessoren für den Sockel F vorgestellt. Bereits seit einiger Zeit verfügbar sind AMD Opteron Prozessoren für den Sockel AM2, die sich allerdings nur für 1-Prozessor-Systeme eignen. Die nun vorgestellten Opteron Prozessoren sind mit ihrem neuen Land Grid Array mit 1207 Kontakten bzw. dem Sockel F auch für 2-, 4- sowie 8-Prozessor-Systeme ausgelegt. Da es sich hierbei um Dual-Core Prozessoren handelt, sind hier dann 2, 4, 8 oder 16 reale Prozessorkerne verfügbar.

AMD stellte heute seine AMD Opteron™ Prozessorfamilie der nächsten Generation vor. Die neuen Prozessoren bieten eine industrieweit führende Rechenleistung pro Watt sowie herausragende Leistungsvorteile bei der Virtualisierung. Beim Einsatz der neuen und einzigen x86 Server-Prozessoren mit einfacher Upgrade-Möglichkeit auf Quad-Core-Designs bei gleich bleibendem Leistungsverbrauch können Kunden eine höhere Rechenleistung als bisher erzielen. Dabei bleibt die vorhandene IT-Infrastruktur erhalten. “Bei anspruchsvollen Server-Anwendungen genießen wir das absolute Vertrauen der Kunden. Dies bestätigt unser Rekordverkauf mit AMD Opteron Prozessoren im zweiten Quartal 2006. Für das gesamte Jahr 2006 gehen wir davon aus, dass wir die Anzahl an Systemen mit AMD Opteron Prozessoren, die weltweit angeboten werden, verdoppeln können,” so Randy Allen, AMDs Corporate Vice President, Server and Workstation Division. “Die heutige Ankündigung ist stellvertretend für kontinuierliche Innovation und unterstreicht die kundenorientierte Entwicklung, mit der wir vor Jahren begonnen haben. Wir bieten den kompletten Standard der x86-Prozessorarchitektur zur Emulation sowie einen geplanten nahtlosen Übergang auf Quad-Core-Prozessoren an.”

Zusätzlich zur Vorstellung seiner AMD Opteron Prozessoren der nächsten Generation kündigte AMD auch die Fertigstellung des Designs seiner Quad-Core AMD Opteron Prozessoren an. Quad-Core AMD Opteron Prozessoren beweisen ein weiteres Mal AMDs vorausschauende Strategie bei der Einführung neuer Technologien. Quad-Core AMD Opteron Prozessoren werden die gleichen elektrischen und thermischen Eigenschaften wie die heute vorgestellten AMD Opteron Prozessoren der nächsten Generation aufweisen und sind zudem für die gleichen Sockel konzipiert. Damit werden sich Quad-Core AMD Opteron Prozessoren nahtlos in die bei den Kunden vorhandene IT-Infrastruktur einfügen und einen maximalen Nutzen bieten. AMD plant die Auslieferung der ersten Quad-Core AMD Opteron Prozessoren, die vier Prozessorkerne auf einem gemeinsamen Die enthalten, für Mitte 2007.

Die AMD Opteron Prozessoren der nächsten Generation eröffnen OEMs, Systemherstellern und Halbleiterunternehmen, die sich im Rahmen des AMD Torrenza Programms für Innovationen mit der AMD64 Architektur entscheiden, weitere potenzielle Vorteile. Torrenza nutzt die Vorteile der AMD64 Architektur wie Direct Connect Architecture und HyperTransport™-Technologie und ermöglicht anderen Prozessor- und Hardware-Herstellern Innovationen in einem einheitlichen Umfeld. Die verbesserten Fähigkeiten und Innovationsmöglichkeiten, die nun mit den neuen, zum AMD Sockel F (1207) kompatiblen Prozessoren und über den erweiterbaren Systembus mit HTX Connector genutzt werden können, dienen als Infrastrukturbasis zur Weiterentwicklung der AMD64 Technologie als x86-Plattform für offene Innovationen.

AMD Opteron Prozessoren der nächsten Generation sind die neuesten Produkte, die auf AMDs innovativer Direct Connect Architecture basieren. Direct Connect ist die industrieweit erste Architektur, die 32- und 64-Bit-Computing auf x86-Basis ermöglicht und die bisherigen Engpässe des herkömmlichen Front-Side-Busses beseitigt. Dies ermöglicht Kunden die Entwicklung von 1-, 2-, 4- und 8-Wege-Systemen mit konsistenter Core-Rechenleistung und hoher Stabilität. Zusätzlich, mit nur zwei Sockeln für SMP, die über einen Zeitraum von sieben Jahren geplant sind, bietet AMD den Kunden eine Wachstumsstrategie an, die in ihren Rechenzentren einfache, langlebige und stabile Produkte einsetzen möchten.

Hohe Leistungseffizienz und Führungsanspruch bei Blade Servern

Der Leistungsverbrauch ist nach wie vor eines der wichtigsten Kriterien beim Betrieb moderner Rechenzentren. AMD Opteron Prozessoren mit mehreren Kernen adressieren diese Thematik und bieten gegenüber Prozessoren mit nur einem Rechenkern bei gleicher Leistungsaufnahme und identischem Kühlungsaufwand deutliche Leistungsvorteile. AMD Opteron Prozessoren der nächsten Generation setzen mit ihren herausragenden PowerNow!™ Eigenschaften und Energie effizienter DDR2 Speicherunterstützung einen neuen Standard hinsichtlich Rechenleistung pro Watt und verbrauchen wie bisherige Modelle maximal 95 Watt. Mit der Speicherkapazität von AMDs Direct Connect Architecture erhalten Kunden genau die Speicherleistung, die sie für DDR2 benötigen. Der Einsatz neuartiger Speichertechnologien, die momentan mehr Leistung verbrauchen und kein optimales Preis-/Leistungs-Verhältnis bieten, wird damit überflüssig.

Aufgrund der Leistungseffizienz der Next-Generation AMD Opteron Prozessoren sowie unter Berücksichtigung der ständig steigenden Zahl von Blades, die von führenden OEMs angeboten werden, sind AMD Opteron Prozessoren nach wie vor die optimalen CPUs für diese Plattformen.

x86-Virtualisierung

Die Kombination aus AMD Virtualization™ Technologie und Direct Connect Architecture repräsentiert ein ausgewogenes Konzept zur Virtualisierung mit höherer Leistung. AMDs Virtualisierungstechnlogie ist eine Erweiterung der Direct Connect Architecture und enthält zusätzliche, im Prozessor integrierte Funktionen, die es einem Hypervisor (die Komponente eines Virtualisierungsszenarios, die die Aufteilung des Prozessors übernimmt) ermöglichen, auf einfache Weise ein anderes Betriebssystem zu unterstützen. AMD Virtualization™ Technologie wurde in Zusammenarbeit mit OEM- und Softwarepartnern entwickelt, die derzeit kommerzielle Virtualisierungssoftware an Kunden ausliefern. Dazu zählen Microsoft, Novell, VMware und Xen.

Modellbezeichnungen, Taktfrequenzen, Preise und Verfügbarkeit

Beginnend mit den AMD Opteron Prozessoren der nächsten Generation führt AMD zur Bezeichnung seiner Prozessormodelle ein neues System ein, das aus vier Ziffern besteht. Die neuen Modellbezeichnungen enthalten wie bisher die Ziffern 1, 2 oder 8 an erster Stelle. Diese Ziffer drückt die Skalierbarkeit des jeweiligen Prozessormodells aus, während die zusätzliche Ziffer 2 an zweiter Stelle angibt, dass es sich um einen Prozessor für die zweite Sockel-Generation handelt.

Die Modellbezeichnungen lauten:

– Bis zu 1P = 12xx. Sockel AM2
– Bis zu 2P = 22xx. Sockel F (1207)
– Bis zu 8P = 82xx. Sockel F (1207)

Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

Coffee Lake: Overclocking-Check

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/KABYLAKE

Nach dem ausführlichen Overclocking-Check für Skylake-Prozessoren sowie dem Overclocking-Check für Kaby Lake-Prozessoren ist es nach Veröffentlichung der neuen Generation mit Codenamen Coffee-Lake erneut Zeit für einen Overclocking-Check. Wir werfen einen Blick auf die Übertaktbarkeit... [mehr]

Intel kämpft mit schwerer Sicherheitslücke (Update: Intel veröffentlicht...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

Vor, während und zwischen den Feiertagen herrschte ein wildes Treiben in der Linux-Community. Zunächst war nicht ganz klar, was hier genau vor sich geht, inzwischen aber scheinen die Auswirkungen deutlich zu werden: Intel hat nach einer Lücke in der Management Unit eines jeden... [mehr]

Gelungener Feinschliff: AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_7_2700X

Rund ein Jahr nach dem Start der Ryzen-Prozessoren legt AMD nach und bringt die zweite Generation in den Handel. Die soll schneller und effizienter arbeiten und den Druck auf Intel weiter erhöhen. Allerdings lautet die Devise Evolution statt Revolution, statt gravierender Änderungen gibt es vor... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Die Lücke ist gestopft

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_2400G

Während Notebook-Käufer sich bereits seit einigen Wochen von den Vorzügen der Zen-basierten Raven-Ridge-APUs überzeugen können, musste sich das Desktop-Lager noch gedulden. Nun aber heißt es auch hier: Intel erhält neue Konkurrenz. Und die könnte einen noch größeren Einfluss als die... [mehr]

AMD Ryzen Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Mit Vollgas an Intel vorbei

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_THREADRIPPER_2950X

Pünktlich zum ersten Geburtstag startet AMD den Ryzen-Threadripper-Generationswechsel. Und wie schon im Frühjahr beim Sprung von Ryzen 1 zu Ryzen 2 vertraut man auf zwei Dinge: mehr Kerne und einen geringeren Preis. Beide sollen dabei helfen, dem Dauerrivalen Intel im... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G: Raven Ridge kann auch spielen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_TEASER_100

Eine gute Alternative, wenn es um einen Alltags- oder Office-Rechner geht: So lautete vor wenigen Tagen das Fazit zu AMDs neuen APUs. Doch wie sich Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G schlagen, wenn die Zeit zwischen Word und Chrome mit dem ein oder anderen Spiel überbrückt werden soll, konnte... [mehr]