> > > > AMDs Meinungen zum Analyst Day

AMDs Meinungen zum Analyst Day

Veröffentlicht am: von
In der vergangenen Tagen dominierten bei [url=http://www.amd.de]AMD[/url] die Meldungen anlässlich des gestrigen Analyst Day, der von AMD nicht nur genutzt wird, um Anleger und Analysten auf den neuesten Stand zu bringen, sondern auch, um das weitere Vorgehen in den nächten Jahren näher zu erläutern.

Anlässlich seiner Analystenkonferenz kündigte AMD wichtige Maßnahmen an, um die Führungsposition des Unternehmens auf wichtigen Gebieten weiter auszubauen. So gab AMD Einzelheiten zu seiner Mikroprozessor-Architektur der nächsten Generation bekannt und stellte zugleich Technologieprogramme auf Systemebene vor, mit denen Partner Lösungen entwickeln können, die eine optimale Anbindung an andere Plattformen gewährleistet. Außerdem gab AMD Weiterentwicklungen seiner innovativen Fertigungs- und Prozesstechnologien bekannt und präsentierte seine Pläne für eine neue Hochleistungs-Plattform für PC-Enthusiasten. Die Ankündigungen unterstreichen AMDs Ruf als Hersteller, der dem Markt die richtigen Technologien stets zum richtigen Zeitpunkt anbietet.“2003 haben wir mit der Vorstellung unserer AMD64 Architektur begonnen, die Mikroprozessorindustrie neu zu erfinden,” so Hector Ruiz, AMDs Chairman und CEO. “Die einzigartige Kunden- und Marktdynamik beflügelt uns so sehr, dass wir unser Tempo erhöhen können und neuartige Strategien umsetzen, mit denen wir unsere Fertigungskapazitäten erweitern, eine höhere Rechenleistung auf Systemebene erzielen und unsere Führungsposition hinsichtlich Rechenleistung pro Watt ausbauen können. Unser Ziel ist es, Unternehmen, die bei der Entwicklung differenzierter, kundenorientierter Lösungen mit uns zusammenarbeiten möchten, eine einfachere, offenere und innovationsfreundlichere Plattform auf Basis der x86-Architektur zu bieten. Die heutigen Ankündigungen sind AMDs Zukunft und geben einen Einblick in das großartige globale Unternehmen, das zu schaffen wir auf einem guten Weg sind.”

Dirk Meyer, AMDs Präsident und COO, erklärte: “Wir freuen uns sehr über die Akzeptanz unserer Produkte bei den Kunden sowie über die bisherigen Markterfolge, die wir in einem vom Wettbewerb geprägten Umfeld erzielt haben. Auch in Zukunft werden wir an unserer Ausrichtung festhalten und unsere Geschäftsziele kontinuierlich und systematisch weiter verfolgen. Die heute angekündigten Programme demonstrieren in allen Bereichen unseres Geschäfts eine außergewöhnliche Technologie-Führerschaft. Mit Hilfe unserer Partner und Kunden werden wir unser Innovationstempo erhöhen und AMDs Führungsposition festigen.”

AMDs Ankündigungen betreffen zahlreiche Technologien und Märkte, einschließlich Server, Desktop und Notebooks, sowie von Silizium bis Software. Bedeutende Industriepartner, darunter Alienware, Cray, HP, Rackable Systems, Sun Microsystems und VMware, nahmen zusammen mit Führungskräften von AMD an einer Analystenkonferenz teil, um die Bedeutung von AMDs neuen Programmen für den Bereich Computing zu unterstreichen.

Neue Plattform für PC-Enthusiasten
Aufbauend auf seiner von PC-Begeisterten bereits anerkannten Führungsposition gab AMD auch Pläne für eine neue Plattform mit dem Codenamen “4x4” für PC-Enthusiasten bekannt. Mit der neuen Plattform setzt AMD sein langjähriges Engagement bei Lösungen für Computernutzer fort, die PCs mit der höchsten Rechenleistung verlangen. Die 4x4 Plattform enthält eine Multi-Sockel-Prozessorkonfiguration mit vier Kernen und basiert auf AMDs Direct Connect Architecture. Sie lässt sich auf insgesamt acht Prozessor-Cores aufrüsten, sobald AMD nächstes Jahr Prozessoren mit vier Cores auf den Markt bringt. Das Projekt 4x4 bietet PC-Begeisterten Verbesserungen auf Systemebene und wird für ultimative Multi-Tasking-Performance bei Spielen und Digitalvideo sowie bei prozessorintensiven Multi-Threading-Applikationen entwickelt.

Führungsposition bei Prozessor-Architektur
Chief Technology Officer Phil Hester stellte die wichtigsten Entwicklungsrichtungen für die Zukunft vor und unterstrich zum wiederholten Male das Engagement des Unternehmens bei systembezogenen Innovationen auf der Basis einer engen Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Hester präsentierte AMDs Architektur der nächsten Generation für Server- und Desktop-Prozessoren, ein neues Chip-Design für künftige Mobil-Plattformen und AMDs aktualisierte Prozessor- und Plattform-Technologie-Roadmaps.

AMDs Architektur der nächsten Generation für Server, Workstations und Desktop-PCs soll Mitte 2007 eingeführt werden. Sie soll AMDs Führungsposition bei Plattformen mit höchster Rechenleistung pro Watt sowie bei Lösungen für kritische Unternehmensanwendungen verstärken. Zu den Produkten dieser neuen Generation zählen ein Quad-Core-Design für Server, Workstations und High-End-Desktops sowie ein Dual-Core-Design für Mainstream Desktop-Märkte. Diese Prozessoren der nächsten Generation werden in AMDs fortschrittlichem Silicon-on-Insulator-Prozess mit 65-nm-Strukturen gefertigt und enthalten zahlreiche Verbesserungen hinsichtlich Funktionalität und Mikro-Architektur. Dazu gehört auch ihre neue, einzigartige Fähigkeit, die Frequenz jedes Cores auf dem Chip dynamisch zu verändern, um die Prozessorbelastung an die jeweilige Applikation anzupassen und so den gesamten Leistungsverbrauch zu senken. Auf diese Art will AMD bei Servern mit AMD Opteron™ Prozessoren bis 2007 die Rechenleistung pro Watt um etwa 60 Prozent steigern. Bis 2008 soll eine Steigerung um etwa 150 Prozent erzielt werden.

AMDs neues Mobile-Design ist für die zweite Jahreshälfte 2007 geplant und umfasst wichtige Architekturverbesserungen, die bei mobilen Plattformen mit AMD Prozessoren eine erhöhte Leistungseffizienz ermöglichen und die Akku-Laufzeit verlängern. Eine dieser Verbesserungen ermöglicht es, bei künftigen AMD Dual-Core Mobile-Chips einen oder beide Kerne dynamisch ein- oder auszuschalten und so die Bandbreite der Chip-internen HyperTransport™ Technologie je nach aktuellem Zustand des Notebooks und der gerade aktiven Software zu verändern.

Als Demonstration von AMDs offenem, auf die Zusammenarbeit mit Partnern ausgerichteten Innovationskonzept erläuterte Marty Seyer, AMDs Senior Vice President, Commercial Segment, drei komplementäre strategische Programme, die der branchenweiten Innovation mit der AMD64 Plattform neue Dynamik verleihen sollen.

“Torrenza” ist die industrieweit erste offene, kundenorientierte x86-Innovationsplattform, die die Vorteile der Direct Connect Architecture und der HyperTransport-Technologie der AMD64 Architektur nutzt, um anderen Prozessor- und Hardware-Anbietern Innovationen innerhalb einer gemeinsamen Umgebung zu ermöglichen. Mit “Torrenza” können innovative Unternehmen weltweit applikationsspezifische Co-Prozessoren entwickeln und einsetzen, die in Multi-Sockel-Systemen zusammen mit AMD Prozessoren arbeiten. Seyer erklärte die erste Phase von “Torrenza” für nahezu abgeschlossen, da ein früheres Engagement der Partner bezüglich HyperTransport bereits ermöglichte, Chipsätze zu entwickeln. Die heute angekündigte nächste Phase ermöglicht die Vergabe von HyperTransport-Lizenzen an Mitglieder der weltweiten Computerindustrie. Zu den bereits begonnenen Entwicklungen gehört die Unterstützung eines HTX-Erweiterungsslots. Mit “Torrenza” verschafft AMD OEMs neue Möglichkeiten, um ihre Server- und Client-Systeme mit Innovationen aus dem Umfeld der AMD64 Plattform zu differenzieren.

“Trinity” ist AMDs Strategie, um im Rahmen eines offenen Konzepts Sicherheits-, Virtualisierungs- und Administrations-Technologien auf einzigarte Weise zu verbinden. “Trinity” zielt darauf ab, eine höhere Flexibilität zu ermöglichen und die Kosten im Zusammenhang mit der Administration, der Sicherheit und der Skalierung kommerzieller Client- und Server-Plattformen zu senken. Im Rahmen von “Trinity” bietet AMD seinen OEM-Partnern offene und erweiterbare Softwaretools an und stellt ihnen somit Rahmenbedingungen für ein verbessertes Management von IT-Plattformen sowie für höhere Sicherheit zur Verfügung. Elemente von “Trinity” waren bereits in vor kurzem vorgestellten Client-Plattformen mit AM2 Sockel verfügbar. Weitere Elemente sollen im Verlauf des Jahres angeboten werden.

Ein Projekt mit dem Codenamen “Raiden” baut auf “Trinity” auf und wird völlig neue Dimensionen beim Einsatz kommerzieller Client-Systeme ermöglichen. “Raiden” dient zur Entwicklung von Plattformen mit erhöhter IT-Effizienz, die das von den Endanwendern erwartete Computererlebnis nicht beeinträchtigen. “Raiden” wird den Fokus vom purem Client-Computing auf die Bereitstellung von Client-Services verlagern und dabei Administrierbarkeit und Sicherheit auf neue Ebenen bringen. “Raiden” wird ferner herkömmliche PC-Clients unterstützen sowie neue Formfaktoren ermöglichen, hinter denen Entwicklungen wie Software-als-Service-Modelle stehen. AMD arbeitet mit führenden Hard- und Software-Anbietern zusammen, um kommerziellen Nutzern diese Lösungen anzubieten.

Führend in Sachen Fertigungs- und Prozesstechnologie
AMD gab zu Wochenbeginn eine Neuausrichtung seiner Fertigungs- und Prozesstechnologie bekannt. So plant AMD ein neues Halbleiterwerk mit dem Namen AMD Fab 38, das durch eine grundlegende Neugestaltung des bisherigen Werkes AMD Fab 30 entstehen und bis 2007 auf 300-mm-Wafer ausgerichtet sein soll.

Ebenfalls heute demonstrierte AMD 65-nm-Produkte aus seinem neuesten Werk, AMD Fab 36, in Dresden. Die 65-nm-Prozesstechnologie wurde von einem Team aus AMD- und IBM-Ingenieuren in New York gemeinschaftlich entwickelt. Dies unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung. AMD gab ferner bekannt, dass das Tempo bei der Einführung der 45-nm-Prozesstechnologie beschleunigt wird. AMD plant, 18 Monate nach der ersten Produktion von Prozessoren in 65–nm-Technologie erstmalig die Volumenproduktion in Strukturbreiten von 45 nm aufzunehmen. Dies ist derzeit für Mitte 2008 angedacht.

In AMDs State-of-the-Art Halbleiterwerken werden die automatisierte Präzisionsfertigung (Automated Precision Manufacturing, APM) sowie die CTI-Fähigkeiten (Continuous Technology Improvement) des Unternehmens eingesetzt, um einen schnellen Wechsel auf neue Technologiegenerationen zu ermöglichen und rasch hohe Ausbeuten zu erzielen. Diese Ausrichtung auf Geschwindigkeit, Genauigkeit, Flexibilität und Effizienz mit Hilfe von APM wird durch AMDs Philosophie der “schlanken” Produktion von Mikroprozessoren weiter verstärkt. Dieses Konzept erlaubt es AMD, die Vorteile von APM zu nutzen, um Prozesse zu verbessern, Verschwendung zu reduzieren und seinen Kunden kürzere Entwicklungszeiten zu ermöglichen.

Die auf der Analystenkonferenz gehaltenen Präsentationen finden Sie als Download unter:
http://www.amd.com/us-en/Corporate/InvestorRelations/0,,51_306_14047,00.html

Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

Coffee Lake: Overclocking-Check

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/KABYLAKE

Nach dem ausführlichen Overclocking-Check für Skylake-Prozessoren sowie dem Overclocking-Check für Kaby Lake-Prozessoren ist es nach Veröffentlichung der neuen Generation mit Codenamen Coffee-Lake erneut Zeit für einen Overclocking-Check. Wir werfen einen Blick auf die Übertaktbarkeit... [mehr]

Intel kämpft mit schwerer Sicherheitslücke (Update: Intel veröffentlicht...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

Vor, während und zwischen den Feiertagen herrschte ein wildes Treiben in der Linux-Community. Zunächst war nicht ganz klar, was hier genau vor sich geht, inzwischen aber scheinen die Auswirkungen deutlich zu werden: Intel hat nach einer Lücke in der Management Unit eines jeden... [mehr]

Gelungener Feinschliff: AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_7_2700X

Rund ein Jahr nach dem Start der Ryzen-Prozessoren legt AMD nach und bringt die zweite Generation in den Handel. Die soll schneller und effizienter arbeiten und den Druck auf Intel weiter erhöhen. Allerdings lautet die Devise Evolution statt Revolution, statt gravierender Änderungen gibt es vor... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Die Lücke ist gestopft

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_2400G

Während Notebook-Käufer sich bereits seit einigen Wochen von den Vorzügen der Zen-basierten Raven-Ridge-APUs überzeugen können, musste sich das Desktop-Lager noch gedulden. Nun aber heißt es auch hier: Intel erhält neue Konkurrenz. Und die könnte einen noch größeren Einfluss als die... [mehr]

AMD Ryzen Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Mit Vollgas an Intel vorbei

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_THREADRIPPER_2950X

Pünktlich zum ersten Geburtstag startet AMD den Ryzen-Threadripper-Generationswechsel. Und wie schon im Frühjahr beim Sprung von Ryzen 1 zu Ryzen 2 vertraut man auf zwei Dinge: mehr Kerne und einen geringeren Preis. Beide sollen dabei helfen, dem Dauerrivalen Intel im... [mehr]

AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G: Raven Ridge kann auch spielen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_TEASER_100

Eine gute Alternative, wenn es um einen Alltags- oder Office-Rechner geht: So lautete vor wenigen Tagen das Fazit zu AMDs neuen APUs. Doch wie sich Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G schlagen, wenn die Zeit zwischen Word und Chrome mit dem ein oder anderen Spiel überbrückt werden soll, konnte... [mehr]