1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Prozessoren
  8. >
  9. AMD veröffentlicht die Spezifikation für seine I/O-Virtualisierungstechnologie

AMD veröffentlicht die Spezifikation für seine I/O-Virtualisierungstechnologie

Veröffentlicht am: von
Sowohl bei [url=http://www.intel.de]Intel[/url] als auch bei [url=http://www.amd.de]AMD[/url] spielen die Virtualisierungstechnologien in jüngster Vergangenheit und auch zukünftig eine immer größere Rolle. Nun hat AMD die Spezifikationen bekannt gegeben bzw. für Software-Entwickler veröffentlicht.

“Unsere neue Technologie bietet einerseits Leistungsvorteile bei der I/O-Virtualisierung kommerzieller Server und sie eröffnet andererseits völlig neue und vielversprechende Einsatzmöglichkeiten bei der besonders anspruchsvollen Virtualisierung von I/O-Geräten auf Desktop PCs und Notebooks,” so Marty Seyer, AMDs Senior Vice President, Commercial Business and Performance Computing, Microprocessor Solutions Sector. “Wir freuen uns über die Fortsetzung unseres gemeinschaftlichen Konzepts zur Entwicklung der AMD Virtualisierungstechnologie, das wir allen Hard- und Software-Entwicklern ohne Lizenzgebühren anbieten.”AMD kündigte auf dem New Yorker IDC Virtualization Forum die Verfügbarkeit der Spezifikation seiner I/O-Virtualisierungstechnologie an. Als Vorreiter bei der Weiterentwicklung der x86-Prozessorarchitektur bietet AMD die Spezifikation seiner I/O-Virtualisierungstechnologie lizenzfrei an. Mit dieser Maßnahme möchte das Unternehmen bei Hard- und Software-Entwicklern für eine möglichst breite Akzeptanz dieser Technologie sorgen. AMDs Spezifikation der I/O-Virtualisierungstechnologie definiert Hardware-basierte Virtualisierungslösungen, die sich direkt in I/O-Bridges von Computern integrieren lassen. Bei der Virtualisierung von I/O-Geräten in Servern, Desktop PCs und Notebooks mit x86-Prozessorarchitektur ermöglicht AMDs I/O-Virtualisierungstechnologie eine höhere Performance und sorgt für mehr Sicherheit.

“Unsere neue Technologie bietet einerseits Leistungsvorteile bei der I/O-Virtualisierung kommerzieller Server und sie eröffnet andererseits völlig neue und vielversprechende Einsatzmöglichkeiten bei der besonders anspruchsvollen Virtualisierung von I/O-Geräten auf Desktop PCs und Notebooks,” so Marty Seyer, AMDs Senior Vice President, Commercial Business and Performance Computing, Microprocessor Solutions Sector. “Wir freuen uns über die Fortsetzung unseres gemeinschaftlichen Konzepts zur Entwicklung der AMD Virtualisierungstechnologie, das wir allen Hard- und Software-Entwicklern ohne Lizenzgebühren anbieten.”

Strategische Allianzen mit führenden Software-Anbietern wie Microsoft, VMware und XenSource unterstreichen dieses gemeinschaftliche Konzept und sollen Virtualisierungslösungen mit höherer Leistung und mehr Sicherheit hervorbringen.

“Die Virtualisierung hilft Kunden, die physikalischen Grenzen von IT-Systemen zu überwinden und Kapazitäten optimal zu nutzen und sie ist ein wesentliches Element, um eine höhere Effizienz zu erzielen und noch dynamischer auf unternehmensweite Anforderungen zu reagieren,” so Jeff Price, Microsofts Senior Director, Windows Server Division. “Microsoft arbeitet eng mit AMD zusammen, um den Weg für eine neue Klasse von Innovationen zu ebnen und IT-Systeme nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch sicherer, besser administrierbar und interoperabel zu machen.”

“Unsere virtuelle Infrastruktur-Software hat die Art und Weise, wie Kunden ihre Rechenzentren betreiben, revolutioniert,” so Raghu Raghuram, Vice President, Platforms Products bei VMware. “Eine wichtige Voraussetzung dafür ist unsere Zusammenarbeit mit bedeutenden Partnern, mit der wir sicherstellen, dass die Mischung aus Hard- und Software-Innovation die höchste Performance sowie die zuverlässigste Virtualisierung ermöglicht. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit AMD bei der I/O- Virtualisierung, um bei virtuellen Infrastrukturen den Stand der Technik weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass die Virtualisierung auf Systemen mit AMD64 Technologie die Anforderungen von Unternehmenskunden erfüllt.”

“Die Virtualisierung von I/O-Geräten ist der nächste logische Schritt bei der Hardware-Virtualisierung,” so Simon Crosby, Chief Technology Officer, XenSource. “Die freie Verfügbarkeit von AMDs I/O-Virtualisierungstechnologie ermöglicht, dass AMD und XenSource das gemeinsame Ziel verfolgen können, die Computerbranche durch die Entwicklung offener und Open-Source Virtualisierungstechnologien für x86-Plattformen voranzubringen.”

AMDs CPU-Virtualisierungstechnologie (bisheriger Codename „Pacifica”) unterstützt gegenüber herkömmlichen Virtualisierungskonzepten, die ausschließlich auf Software basieren, die Virtualisierung des Prozessors auf Hardware-Ebene und erzielt somit eine höhere Geschwindigkeit. AMDs I/O-Virtualisierungstechnologie ergänzt und erweitert die Wirkungsgrade, indem sie Mechanismen bereitstellt, die Virtualisierungssoftware bei der Administration und Partitionierung von I/O-Geräten unterstützen und eine höhere Sicherheit ermöglichen. Bei der Bereitstellung von I/Os in virtuellen Umgebungen erhöht dies die Performance und vereinfacht die Implementierung.

AMD will die I/O-Virtualisierungstechnologie Mitte 2006 mit allen AMD Prozessoren unterstützen. Die Integration in Chipsätze und Core-Logik für Plattformen mit AMD64 Technologie erwartet AMD ebenfalls 2006. Die Spezifikation der AMD I/O-Virtualisierungstechnologie, ein Technologieüberblick und Hinweise für Software-Entwickler, die Virtualisierungslösungen für 64-Bit-Technologie entwickeln, stehen zum Download bereit unter http://developer.amd.com bzw. unter http://www.amd.com/us-en/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/34434.pdf

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


Social Links

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Zu diesem Artikel gibt es keinen Forumeintrag

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Der König ist bezwungen: AMD Ryzen 9 5900X und Ryzen 5 5600X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_9_5900X_5600X_REVIEW-TEASER

    Seit heute sind die ersten Ableger der neuen Ryzen-5000-Familie erhältlich. Mit ihnen will AMD die letzte Intel-Bastion zu Fall bringen und endlich auch bei der Spieleleistung wieder ganz vorne mitspielen, nachdem man dem Konkurrenten mit seinen Matisse-Ablegern in Sachen Preis und... [mehr]

  • Generations-Nachzügler: AMD Ryzen 9 5950X und Ryzen 7 5800X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_9_5950X_5800X-TEASER

    Wie angekündigt hat uns AMD pünktlich zum gestrigen Marktstart der ersten vier Ryzen-5000-Modelle inzwischen auch mit den noch fehlenden zwei Modellvarianten versorgt. Wir komplettieren die Testreihen daher nun um das Topmodell mit 16 Kernen, den AMD Ryzen 9 5950X, und um den AMD Ryzen 7 5800X... [mehr]

  • Prozessor non grata: Rocket Lake-S als Core i7-11700K im Vorab-Test (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/COREI7-11700K

    Gut einen Monat vor dem offiziell geplanten Verkaufsstart konnte jeder Nutzer bereits den Core i7-11700K erstehen. Mindfactory verkaufte den Prozessor tagelang und jeder der wollte, konnte diesen auch bestellen. Auch wir haben die Gelegenheit ergriffen und präsentieren bereits heute einen... [mehr]

  • Günstiger 10-Kern-Einstieg: Intel Core i9-10850K im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-CML-S

    Ende Juli stellte Intel in einem kleinen, zweiten Schwung einige weitere neue Modelle an Comet-Lake-S-Prozessoren vor. Die wichtigste Neuvorstellung ist dabei sicherlich der Core i9-10850K, der sich knapp unter dem Core i9-10900K aufstellt. Zehn Kerne, etwas niedrigere Taktraten, dafür ein um... [mehr]

  • Refresh-Nachzügler: AMD Ryzen 7 3800XT und Ryzen 5 3600XT im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_MATISSE_REFRESH_TRIPLE-TEASER

    Wenige Tage nach unserem Test zum AMD Ryzen 9 3900XT versorgte uns die Chipschmiede mit den beiden kleineren Serienvertretern der Matisse-Refresh-Generation, die dank zahlreicher Verbesserungen im Fertigungsprozess und etwas höherer Taktraten die Effizienz gegenüber den bestehenden Modellen... [mehr]

  • Zen 2 optimiert: So funktioniert der ClockTuner for Ryzen (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CTR

    Bereits vor einigen Wochen wurde der ClockTuner for Ryzen (CTR) angekündigt. Ab heute ist er nun für Jedermann verfügbar und kann ausprobiert werden. 1usmus, der Entwickler hinter dem DRAM Calculator for Ryzen, hat auch den ClockTuner for Ryzen entwickelt. Durch einen Custom... [mehr]