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Bastlerboard ODROID-N1 kommt mit Hexa-Core-Prozessor

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odroid-n1Auch wenn der Raspberry Pi die wohl bekannteste Bastler-Plattform in diesem Bereich ist, so gibt es dennoch zahlreiche kleine Platinen, die zunehmend mit stärkerer Hardware bestückt werden. ODROID hat mit dem ODROID-N1 nun eine weitere Iteration vorgestellt, die einen schnelleren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, mehr GPU-Leistung und höhere I/O-Geschwindigkeit bieten soll.

Als Prozessor kommt der Rockchip AArch64 RK339 mit sechs Kernen zum Einsatz. Evaluiert wurden auch der S912 von Amlogic, RTD1295 von Realtek, am Ende aber soll nur der RK339 die Voraussetzungen erfüllt haben. Der RK339 besteht aus einem Dual-Core-Cluster aus zwei Cortex-A72 mit bis zu 2 GHz sowie einem Quad-Core auf Basis von ARMs Cortex-A53-Design, die mit bis zu 1,5 GHz arbeiten können. Rockchip verwendet hier die bekannte big-LITTLE-Architektur.

Als GPU wird eine Mali-T860MP4 verwendet. Diese unterstützt OpenGL ES1.1/2.0/3.0 und OpenCL 1.2. Auch Huawei verwendet im Kirin 950 SoC diese Grafiklösung. Die Mali-T860MP4 verwendet vier Grafikcluster. CPU und GPU zur Seite stehen 4 GB DDR3-1866 Arbeitsspeicher, die als Dual-Channel mit 64 Bit Speicherinterface angebunden sind.

Massenspeicher können über zwei SATA3-Anschlüsse angebunden werden. Ebenfalls vorhanden ist ein Micro-SD-Kartenslot, der eMMC 5.0 unterstützt. Als weitere Anschlüsse vorhanden sind 2x USB 3.0, 2x USB 2.0, 1x Gigabit-Ethernet sowie 1x HDMI 2.0. Die eine General-Purpose-Anschlussleiste (GPIO) bietet Zugang zu I2C, UART sowie verschiedenen weiteren Schnittstellen und Spannungsebenen.

Ohne Kühler misst das ODROID-N1 90 x 90 x 20 mm. Die Stromversorgung erfolgt bei 12 V mit 2 A. Die Kühlung ist passiv oder aktiv möglich, wobei nur eine aktive Kühlung die maximale Leistung über einen längeren Zeitraum gewährleisten soll. Bei passiver Kühlung kann das schnelle Cluster die 2 GHz nach 10 Minuten Last nicht mehr halten und drosselt immer wieder auf 1,6 GHz.

Das ODROID-N1 soll etwa 110 US-Dollar kosten. Eine abgespeckte Variante mit 2 GB Arbeitsspeicher und ohne SATA soll etwa 75 US-Dollar kosten. Derzeit plant ODROID eine Testphase, ein Produktionsdatum nennt man noch nicht.

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Kommentare (2)

#1
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Radeberg (Bierstadt)
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Ohha...also ich muss ja sagen das ich bisher mit allen Rockchip SoC's eher schlechte erfahrung gemacht habe...sind durch die bank weg recht langsam im vergleich zu anderen die gar niedriger getaktet sind...also ein Rockchip freund werd ich jedenfalls nicht...wird sich also erstmal zeigen müssen wie das ding hier so Performt...
#2
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