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ASUS arbeitet am Konkurrenten für den Raspberry Pi

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asusIn den vergangenen Jahren entwickelten sich die zahlreiche Mini-Entwicklerboards wie der Raspberry Pi und alle Alternativen zu einem echten Trend. Für viele Anwendungsbereiche sind diese Mini-Platinen mit enormer Rechenleistung die ideale Lösung. Nun will offenbar auch einer der größten Mainboardhersteller in diesem Bereich mitspielen. Die Hardware des Tinker Boards soll dabei schon weitestgehend fertig sein, anders sieht es hingegen bei der Software aus.

Hinsichtlich der Hardware vertraut ASUS auf einen Rockchip RK3288 aus chinesischer Fertigung, der vier Cortex-A17-Kerne mit einem Takt bis zu 1,8 GHz verwendet. Als GPU kommt ein Mali-T760 zum Einsatz. Für die meisten Einsatzzwecke in diesem Bereich dürfte die CPU- und GPU-Leistung damit ausreichen. Gleiches gilt für den RAM, der 2 GB groß sein soll. Die angebotenen Anschlüsse und Erweiterungen können sich ebenfalls sehen lassen: Micro-SD-Kartenslot, HDMI, analoge Audio-Ein- und Ausgänge, HDMI 2.0 und viermal USB 2.0.

Die Verbindung mit der Außenwelt wird über einmal Gigabit-Ethernet, Bluetooth und WLAN nach 802.11 b/g/n hergestellt. Das Gigabit-Ethernet ist in diesem Fall direkt an den SoC angebunden und nicht per USB, was bei der Geschwindigkeit je nach Anwendung sicherlich eine wichtige Rolle spielt. Zusätzliche Anschlüsse sind als Pins vorhanden, aber noch nicht ausgeführt – dazu gehören SPDIF, PWM, CSI und DSI. Zur Verfügung steht auch eine GPIO-Leiste (General-purpose input/output) mit 40 Pins. Da aktuell keine Pinbelegung vorliegt, ist unklar welche Pins hier in welcher Art und Weise verwendet werden können. Die Stromversorgung erfolgt über einen Micro-USB-Anschluss mit 2 A bei 5 V.

Derzeit sind ohnhin nur wenige technische Daten verfügbar. AMD hat das Tinker Board auch noch nicht offiziell vorgestellt. Bei einem britischen Online-Händler ist das ASUS 90MB0QY1-M0EAY0 Tinker Board für 55 britische Pfund gelistet und hier sogar schon lieferbar. Als unterstützte Software wird allerdings nur Debian OS mit KODI genannt, was recht unpräzise erscheint. Unklar ist auch noch, welche Ambitionen ASUS in diesem Bereich hegt. Als Auftragsfertiger wird das Unternehmen sicherlich hin und wieder seine Erfahrungen gesammelt haben. Ohne eine gewisse Flexibilität und das dazugehörige Angebot an Linux-Distributionen wird es das Tinker Board aber schwer haben.

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Kommentare (17)

#8
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Registriert seit: 11.07.2007
Köln
Bootsmann
Beiträge: 618
Wo hier gerade viele Profis versammelt sind: Woraus kann man sich denn derzeit eine taugliche Kodi-Box mit 4k usw. bauen? Oder braucht man dafür dann performancetechnisch schon einen MiniATX-PC?
#9
Registriert seit: 18.01.2017
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Matrose
Beiträge: 24
Die mögliche 4k Auflösung ist da wohl das einzige, was besser/neu ist... Wenn sie das denn dann überhaupt realisiert bekommen...
#10
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Registriert seit: 28.06.2007
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1360
Ich hab mir gerade hierfür einen Odroid-C2 bestellt.. bei dem wurde mehrfach berichtet dass 4K auch möglich ist. Artikel: UltraHD für unter 100 Euro - Odroid-C2 mit 4K Unterstützung im Kurztest

Bezüglich der Netzwerkanbindung, dieses ist bei ASUS direkt am Prozessor nicht über USB.
#11
Registriert seit: 08.12.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2543
Wenn sichs wirklich nur um Kodi handelt sollte es mit einem Odroid C2 gehen
schau mal hier vorbei. Wenn du 4k auch im Browser abspielen willst, definitiv MiniATX


@RockChip was ist denn am Rockchip schlecht? Kenne mich da nicht so aus, denn generell bietet der ASUS Konkurrent um einiges mehr als der Raspi (Gbit, was ja direkt an Soc angeschlossen ist, HDMI 2.0,...)
Allerdings wird leider Raspi Community bei dem Asus Board angeboten.
#12
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Registriert seit: 29.08.2011

Korvettenkapitän
Beiträge: 2049
Zitat iceman84;25249045
dann hast du aber billige Festplatten ;)

ne Spaß bei Seite, selbst bei den ganzen Fritzboxen mit "dualcore" arm siehst du ja wieviel Performance über USB geht, der Netzwerkchip bei Pi ist ja wie gesagt auch am USB Bus.

Hatte anfangs nen Intel J1900 -> 60€ Mainboard mit 4x sata, gbit lan, 7.1 audio + 1x pci-e 3.0 und 10w tdp Gehäuse und Netzteil kommen noch dazu aber wenn man dann eh plant 4 6TB Platten für 250€ einzubauen sind die anderen Kosten eher nebensächlich...

atm ist es ein i6300 da er auch kaum Strom frisst und doch wesentlich mehr Leistung hat wenn man sie mal braucht.

War nur allgemein ne Frage. Ich weiß nicht wirklich was ein Nas an Leistung zieht, dachte aber eigentlich ein Raspi wäre stärker als die "günstigeren" fertigen Systeme der Anbieter :fresse:
Ich hab atm einen Athlon 5350 auf einem 30€ Board und ner Pico PSU rumliegen. Leider habe ich noch nicht die passenden Platten um das Teil in Betrieb zu nehmen^^
#13
Registriert seit: 26.05.2006
Bern (CH)
Leutnant zur See
Beiträge: 1047
Zitat iceman84;25248741
wenn wenigstens der Netzwerkchip nicht auch über den usb bus angebunden ist...
Die Performance sowohl bei den Zugriffszeiten (scrappen von Inhalten) als auch beim Kopieren von Inhalten war mehr als grausam bei einem Rapi 1/2.


Naja meine RPis sind super für meine IoT-Devices, wenn man auf dem Ding FHD Video angucken will, oder Gigabytes an Daten rumkopiert,
gibt's viel bessere Alternativen, der RPi ist ja nicht gerade eine Granate als Mediacenter (Lahm, 100Mbit, Kein HD-Sound, kein HEVC ...) usw.

€dit:
Mir geht es um den Langzeit-Support, so ein Embedded-Syste soll IMHO 4-6 Jahre laufen mit Software-Support.
#14
Registriert seit: 12.01.2012
Bayern
Leutnant zur See
Beiträge: 1034
Zitat Saeftchen;25249087
Wo hier gerade viele Profis versammelt sind: Woraus kann man sich denn derzeit eine taugliche Kodi-Box mit 4k usw. bauen? Oder braucht man dafür dann performancetechnisch schon einen MiniATX-PC?


wenn du schon ein NAS hast wo die Daten liegen -> Odroid-C2 (wie schon erwähnt) / bzw. Nvidia Shield wird teils auch noch oft empfohlen -> haben beide hdmi 2 -> [email protected] und afaik auch beide HDR Support.
ob und wie man an die direkt Massenspeicher anschließen kann weis ich leider nicht, aber sollte sich ja aus der Produktbeschreibung ergeben. ansonsten kodi.tv -> forum/community gibt da viele threads und ist eigentlich recht übersichtlich gestaltet.

hab mir damals halt nen i3 geholt wegen 4-6 Platten / NAS & Mediaplayer und ich ein Windows wollte da ich schon zu oft Stunden in der Shell verbracht haben weil irgendwas nicht genau so ging und ich nicht fit genug mit linux / Andriod bin ;) aber denke die zwei Lösungen oben sollte das sein was du suchst.

@Shiga
ja, bis auf dass mein 1er Rapsi ein permanentes knacken auf den Audio Ausgang hatte, und halt nicht billig Skins damals etwas langsam, und beim Netzwerk ist es mir eher wie 10mbit / 1mb vorgekommen was da ging obwohl es ein 100er Chip war aber halt am usb mit dran.
#15
Registriert seit: 26.05.2006
Bern (CH)
Leutnant zur See
Beiträge: 1047
Zitat iceman84;25249945
wenn du schon ein NAS hast wo die Daten liegen -> Odroid-C2 (wie schon erwähnt) / bzw. Nvidia Shield wird teils auch noch oft empfohlen -> haben beide hdmi 2 -> [email protected] und afaik auch beide HDR Support.
ob und wie man an die direkt Massenspeicher anschließen kann weis ich leider nicht, aber sollte sich ja aus der Produktbeschreibung ergeben. ansonsten kodi.tv -> forum/community gibt da viele threads und ist eigentlich recht übersichtlich gestaltet.


Die Shield kann ich empfehlen, man kann sogar SMB mounten.

Zitat iceman84;25249945

@Shiga
ja, bis auf dass mein 1er Rapsi ein permanentes knacken auf den Audio Ausgang hatte, und halt nicht billig Skins damals etwas langsam, und beim Netzwerk ist es mir eher wie 10mbit / 1mb vorgekommen was da ging obwohl es ein 100er Chip war aber halt am usb mit dran.


Das ist klar, wenn man noch 1-2 USB-Platten ranhängen hat, dass da die Performance leidet, für so etwas wurde der RPi auch nicht entwickelt. Für gute Sound-Quali gibt es immer noch Hifi-DACs für den Pi und nicht wenige.
#16
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Registriert seit: 11.07.2007
Köln
Bootsmann
Beiträge: 618
Im Browser möchte ich eigentlich nichts abspielen. Mir geht es im Kern um Streaming (NAS steht noch nicht, würde ich dann aber beizeiten anschaffen). Vor allen Dingen möchte ich darüber auch über Apps streamen (NFL Gamepass z.B., der wird zwar noch nicht offiziell von Kodi unterstützt, aber es gibt eine inoffizielle App).
#17
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PorscheTown
Vizeadmiral
Beiträge: 6892
Oha, das Ding kann 4K Videos Wiedergeben, da werden wohl ein paar HTPCs dran glauben müssen und sich als Stromschleuder verschimpfen lassen. :fresse:
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