1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Prozessoren
  8. >
  9. Galileo: Smartphones mit Snapdragon-SoC sollen künftig präziser orten

Galileo: Smartphones mit Snapdragon-SoC sollen künftig präziser orten

Veröffentlicht am: von

qualcommAb dem dritten Quartal sollen mit ausgewählten Snapdragon-SoCs ausgestattete Endgeräte präziser als bislang die eigene Position bestimmen können. Laut Qualcomm wird das durch das Bereitstellen eines Updates für iZat, die Lokalisierungsfunktion des Herstellers möglich. Dies soll die Nutzung der Galileo-Signale ermöglichen, wenn die Gerätehersteller die neue Software denn nutzen.

Auf Aufbau des Galileo-Systems arbeitet die Europäische Union bereits seit mehr als zehn Jahren, inzwischen können 14 Satelliten für erste Dienste zur Ortsbestimmung genutzt werden. Vollständig einsatzbereit soll der Konkurrent zu GPS, GLONASS und Beidou nach 2020 werden, erst dann wird der letzte der vorgesehenen 30 Satelliten seinen Dienst aufnehmen. Dass Smartphone-Nutzer schon vorher von einer genaueren Positionsbestimmung profitieren können, liegt an der Funktionsweise von iZat. Die von Qualcomm entwickelte Lösung kann die Signale der verschiedenen Dienste – derzeit umfassen diese insgesamt 80 Satelliten – kombinieren und so exakter arbeiten. Hinzu kommt die Fähigkeit, auch auf andere Informationen zugrifen zu können, die bei der Lokalisierung hilfreich sind.

Vorerst kann Qualcomm auf die Daten von 14 Galileo-Satelliten zurückgreifen (Quelle: ESA)
Vorerst kann Qualcomm auf die Daten von 14 Galileo-Satelliten zurückgreifen (Quelle: ESA)

Als kompatibel nennt der Chip-Entwickler die Snapdragon-Modelle 435, 617, 625, 650, 652, 820 und 820A sowie die Modems X5, X7, X12, X16 sowie 9x15 und MDM6x00. Eine besondere Rolle nimmt dabei der Snapdragon 820A ein. Der Ableger des derzeit schnellsten SoCs der Kalifornier ist für den Betrieb in Automobilen konzipiert und kann durch die Unterstützung von Galileo auch für das eCall-System genutzt werden. Dieses muss in allen PKW verbaut werden, die ab dem 31. März 2018 erstmals innerhalb der EU zugelassen werden. Nötig ist dafür nicht nur eine Telefonie-Funktion, sondern auch eine Galileo-kompatibles Ortungslösung.

Hintergrund des Aufbaus des Galileo-Systems war der Wunsch nach einer größeren Unabhängigkeit vom US-amerikanischen GPS sowie eine höhere Präzision. Während GPS ohne Zusatzinformationen eine Genauigkeit von etwa 10 m erreicht, sollen es bei Galileo 4 m sein. In Krisensituationen kann die Präzision aber wie auch bei GPS künstlich verschlechtert werden.

Welche ist die beste CPU?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen Intel- und AMD-Prozessoren hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Prozessoren aktuell die beste Wahl darstellen - egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • AMD Ryzen 5 3600 im Test: Ohne X noch viel besser

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_3600_TEST-TEST

    Gegenüber dem AMD Ryzen 5 3600X aus unserem letzten Test, der trotz seiner Einstufung in die Mittelklasse ältere Topmodelle schlägt, ist der AMD Ryzen 3600 ohne das X-Kürzel nur 200 bis 300 MHz niedriger getaktet und mit einer TDP von 65 W sparsamer klassifiziert, was einen... [mehr]

  • AMD Ryzen 5 3400G im Test: Weniger Änderungen als erwartet

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RYZEN_5_3400G-TEASER

    Im letzten Jahr erwiesen sich die Raven-Ridge-APUs als gute Alternative, wenn man sich einen sparsamen und günstigen Office-Rechner zusammenbauen wollte. Die Kombination aus Zen-Prozessor und Vega-Grafiklösung erwies sich als durchaus leistungsfähig für den Alltag. Ob dies auch für die... [mehr]

  • AMD Ryzen 7 3800X im Test: Ein hungriger Lückenfüller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMDRYZEN93900X

    Kurz vor dem Start des lange ersehnten AMD Ryzen 9 3950X und der kommenden Threadripper-Modelle schließen wir eine weitere Lücke in unserer Testdatenbank und stellen den AMD Ryzen 7 3800X auf den Prüfstand, der über acht Kerne verfügt, gegenüber seinem kleinen Schwestermodell jedoch in einer... [mehr]

  • In Spielen König, sonst eher ein kleiner Prinz: Intel Core i5-10600K und Core...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-CML-S

    Heute ist es soweit und wir dürfen die ersten Leistungsdaten des Core i5-10600K und des Core i9-10900K präsentieren. Damit öffnet Intel seine Comet-Lake-Prozessoren für den Markt, denn ab heute sind die ersten Modelle im Handel verfügbar. Die Kernkompetenzen der neuen Prozessoren liegen vor... [mehr]

  • AMD hängt Intel weiter ab: Der Ryzen 9 3950X im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/RYZEN-3950X

    Besser spät als nie – so ließe sich das Timing für unseren Test des Ryzen 9 3950X wohl am besten zusammenfassen. Zum Ursprünglichen Termin der Tests konnte uns AMD kein Sample zur Verfügung stellen und so mussten wir uns etwas gedulden, bis auch wir den 16-Kerner testen konnten. Der... [mehr]

  • Insider-Gerüchte: Intel streicht 10-nm-Pläne für den Desktop komplett

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL

    Aus Insiderkreisen haben wir einige exklusive Informationen zu zukünftigen Desktop-Prozessoren von Intel erhalten. Die Quelle hat sich in der Vergangenheit zu CPU-Themen bereits mehrfach aus treffsicher erwiesen. Dennoch sollte wie bei allen Gerüchten dieser Art eine gewisse Vorsicht an den... [mehr]