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Benchmark und Bilder des Intel Broadwell-E Core i7-6850K aufgetaucht

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intel3Mit Broadwell-E wird Intel vor allem den Enthusiasten eine Reihe neuer Prozessoren anbieten und mit dem Core i7-6850K ist nun das erste Modell bei einem Nutzer gelandet. Der Prozessor ist mit dem bereits bekannten Sockel LGA2011v3 kompatibel und kann auf Mainboards mit X99-Chipsatz betrieben werden. Der i7-6850K wurde im 14-nm-Prozess gefertigt und besitzt insgesamt sechs Rechenkerne. Dank Hyperthreading wird der Prozessor insgesamt 12 Threads gleichzeitig abarbeiten können. Die Taktfrequenz der CPU liegt laut dem Nutzer zufolge bei 3,6 GHz und der L3-Cache hat eine Größe von 15 MB. Bei einem äußerlichen Vergleich mit dem Vorgänger i7-5820K aus der Haswell-E-Baureihe fällt auf, dass die Bauhöhe der Platine beim neuen Boradwell-E mit 1,12 mm etwas geringer ausfällt.

Natürlich wurde der i7-6850K gleich ersten Tests unterzogen und dabei mit dem i7-5820K verglichen. Bei beiden Modellen kam das identische System zum Einsatz. Der Nutzer setzte hierzu auf ein ASRock X99 Extreme3 mit 16 GB DDR4-Speicher bei 2.133 MHz. Als Grafikkarte kam die GeForce GTX 980 Ti von NVIDIA zum Einsatz.

Wie die Ergebnisse zeigen, konnte der 6850K beim 3DMark FireStrike Extreme Benchmark ein um etwa 1 % besseres Ergebnis erzielen als der 5820K. Außerdem wurde der Prozessor einem Benchmark mit Cinebench R15 unterzogen. Dort zeigte sich ein deutlicherer Unterschied, denn die Leistung des neuen Broadwell-E lagen in etwa 10 % höher als beim Haswell-E-Ableger. Beim Single-Core-Benchmark SuperPi 32M wurde der Test vom 6850K in 8m 27.854s bewältigt, während der 5820K mit 8m 38.866s etwas länger brauchte.

Mit den ersten Benchmarks des i7-6850K zeigt sich also, dass Intel zwar eine Leistungssteigerung bei Broadwell-E bieten kann, der Unterschied zur Vorgängerarchitektur jedoch nach ersten Tests nicht besonders hoch ausfällt. Diese Ergebnisse müssen natürlich erst noch mit weiteren Tests und Leistungsvergleichen verifiziert werden und geben nur eine erste Richtung an.