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Zukünfige Intelprodukte in Codenamen

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Das nächste Jahr wird für den Prozessorbereich sicherlich nicht uninteressanter werden als das diesjährige. Schon heute kennt man die Pläne des CPU-Marktführers, allerdings konkretisieren sich die gesammelten Daten immer mehr. Anandtech hat dies zum Anlaß genommen, ein paar Roadmaps und Spekulationen ins Spiel zu werfen über die kommenden Desktop-, Mobile- und Server-Prozessoren aus dem Hause Intel. Unter "Read More" haben wir dies aufgegriffen und in etwas übersichtlicherer Form ergänzt. Was also Blackford und Greencreek oder Lakeport und Glenwood gemeinsam haben und was sich in den neuen Prozessoren verstecken wird, gilt es ebenso zu erforschen wie neue FSB-Techniken wie ein Dual Independent Bus, der wohl im Serverbereich höhere I/O und Memory-Performance versprechen soll.Beginnen wir mit dem Desktop-Markt:
Intel wird hier im ersten Quartal zunächst einmal den Prescott-2M (Iriwindale) vorstellen. Er basiert auf dem Xeon Nocona-Design, wird aber 2 MB L2-Cache besitzen. Aktuell ist bekannt, dass er den 800 Mhz FSB verwenden wird - Pläne von Intel, eventuell auch auf 1066 Mhz umzusatteln, sind nicht bekannt. Dies passt sich auch bezüglich der Chipsätze nicht, denn die kommenden Lakeport und Glenwood werden erst FSB1066 bringen - aber eventuell kommt ja zeitgleich "Cedarmill", dem man als 90nm-Prozessor FSB1066 zuspricht. Zusätzlich zum 2 MB L2-Cache bringt der Prescott-2M vor allen Dingen EM64T, XD-Bit und EIST. EM64T ist Intels x86-64bit-Erweiterung, XD-Bit ist auch als NX-Bit bekannt und EIST kennt man aus dem mobilen Bereich als Enhanced Speed Step Technology. Mit Stromspartechniken soll also der erhöhten Abwärme entgegengetreten werden - der 4 Ghz Pentium 4 bleibt trotzdem gestrichen.

Im zweiten Quartal 2005 kommen anschließend neue Desktop-Chipsätze. Lakeport und Glenwood sind die Nachfolger vom i915P und i925X/XE, unterstützen beide 1066FSB und besitzen mehrere PCI-Express-Lanes - eventuell um auch SLI zu unterstützen. 667MHz DDR-2 soll mit diesen Chipsätzen ebenso kommen, weiterhin Verbesserungen beim AMT und EIST.

Anschließend ist "Dual Core"-Zeit bei Intel. Im Desktop-Bereich kommen die Prozessoren Smithfield und Dempsey. Demplsey, als Xeon-Variante, wird den Iriwindale ersetzen und dem Smithfield-Kern ansonsten sehr ähnlich sein. Dieser wird 800 Mhz FSB, EM64T, EIST, XD und jeweils 1 MB L2-Cache pro Kern besitzen und im 90nm-Prozess hergestellt. Launch-Termin ist das dritte Quartal 2005. Ob die Prozessoren im heutigen i925X/XE/i925P laufen, kann man sicherlich noch nicht sagen, wahrscheinlich ist aber, dass der Lakeport und Glenwood mit diesen Prozessoren umgehen können.
Der Serverbereich:
Der Iriwindale ist hier der nächste Prozessor, der zusammen mit dem Nocona noch ein Weilchen die Stange von Intel hochhalten muß. Bereits vor dem Dempsey als Dual Core Xeon DP-Variante wird der Cranford sowie der Potomac als Xeon MP Ersatz vorgestellt - mit FSB667, jeweils 1 MB L2-Cache und insgesamt 8 MB L3-Cache (Potomac). Die beiden Prozessoren werden im ersten und zweiten Quartal erwartet. Interessanter werden dann der Paxville und Tulsa - doch diese Prozessoren sind erst für das Jahr 2006 angesetzt.

Bei den Chipsätzen sieht es hier interessanter aus - die Dual Independent Bus-Technik soll helfen, die Xeon-Modelle zu einer höheren Memory- und I/O-Performance zu verhelfen, da die Modelle sich aktuell den Bus teilen müssen. Zunächst wird hier der Blackford als Lindenhurst-Nachfolger (E7520) erscheinen, der Chipsatz wird für das erste Quartal 2006 erwartet und FB-Dimm-Support bieten. Zu FB-Dimms und deren Vorteile haben wir ebenfalls bereits vom IDF Fall berichten können. Der Blackford wird den Dempsey unterstützen. Tumwater (E7525) wird hingegen vom Greencreek abgelöst - er ist praktisch identisch zum Blackford, wird aber die High-End-Platform. Er wird mit zwei Sockeln, EM64T und anderen Rafinessen umgehen können und ist auch im Q1 2006 geplant. SATA-II soll über die ICH7 bei diesen Chipsätzen ebenfalls unterstützt werden. Finally wäre da noch für den Xeon MP der Twin Castle Chipsatz - wahrscheinlich mit einem dedizierten Memory-Controller und Support für Dual Core-Prozessoren mit Multiple FSB-Technik. Der Einführungszeitpunkt für diesen Chipsatz erwartet man zum Q1 2006.
Der mobile Markt:
Wahrscheinlich ziemlich bekannt sind die Pläne für das Q1 2005: Die Sonoma-Platform wird kommen mit dem Alviso-Chipsatz, der dem i915P sehr ähnlich sein wird. Anschließend wird die Napa-Plattform Dual Core-Prozessoren im mobilen Bereich ermöglichen - mit DDR2-667. Allerdings sind die mobilen Dual Core-Prozessoren (Yonah) erst für das erste Quartal 2006 geplant. Der Yonah ist dann als 65nm-Prozessor der erste Dual-Core-Prozessor im mobilen Bereich.

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