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Intel CES 2016 Keynote – Endlose Möglichkeiten, endlose Demos

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intel3Intel startet die CES 2015 offiziell mittels einer Keynote, auch wenn die vergangenen beiden Tage bereits prallgefüllt mit Meldungen waren. Allerdings kündigte man keine neue Core-Generation oder Plattform an, sondern beschränkte sich zunächst einmal auf die Möglichkeiten der RealSense-Kameratechnik, die es beispielsweise erlaubt, das Gesicht des Spielers im Twitch-Stream ohne Greenscreen auszublenden oder aber das eigene Gesicht in ein 3D-Modell zu verwandeln.

Noch einen Schritt weiter geht man mit FreeD. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die es aufgrund der vielen Kameras während Sportübertragungen erlaubt darauf eine 3D-Szene zu erstellen. In dieser kann sich der Nutzer dann frei bewegen – den Winkel auswählen, heranzoomen oder das komplette Spielfeld überblicken. Intel sieht darin eine Revolution der Sportübertragungen, ist aber auch auf die verschiedenen Kamerapositionen angewiesen. FreeD ist ein RealSense im größeren Maßstab – während die Aufzeichnung extern erfolgt, wird das 3D-Rendering natürlich auf Intel-Prozessoren ausgeführt.

Intels Keynote auf der CES 2016
Intels Keynote auf der CES 2016

Das Internet of Things ist für Intel ein weiteres wichtiges Stichwort der CES 2016. Dazu stellt man auch weitere Hardware vor. Currie ist ein Sensorchip für unter 10 US-Dollar, der mit Beschleunigungssensoren bestückt ist. In Echtzeit kann dieser verschiedene Bewegungen erkennen und analysiert diese gleich. Springt ein Snowboardfahrer über eine Rampe und führt einen bestimmten Sprung aus, kann die Sensorik dies erkennen und zeigt G-Kräfte, Sprunghöhen und auch gleich den Namen des Tricks an. Intel liefert natürlich nur die Hardware, die Auswertung erfolgt per Software abgekoppelt davon. Intel will nur Anwendungsbeispiele für die Hardware liefern und ruft daher BMX-Fahrer und Parcoursläufer auf die Bühne.

RealSense soll aber auch bei Drohnen eine Rolle spielen und helfen, den Piloten bei komplizierten Manövern zu unterstützten. Die Kamera erkennt Hindernisse und kann die Drohne so mithilfe der Flugsteuerung durch engste Umgebungen navigieren. Vorgeführt wird das Verfolgen eines Mountainbike-Fahrers durch eine Drohne, die immer den Fahrer im Blick hat und dabei Hindernissen ausweicht. Plattform ist dabei eine Drohen mit acht Rotoren und 4K-Kamera, die im Verlaufe des Jahres für unter 2.000 US-Dollar erhältlich sein soll.

Intels Keynote auf der CES 2016
Intels Keynote auf der CES 2016

IoT für die Gesundheit

Thematisch eng verknüpft und auch für Intel ein wichtiges Thema ist die Gesundheit. Zusammen mit Oakley hat man eine Brille entwickelt, die wie eine Smartwatch alle wichtigen Informationen sammelt und per Sprachsteuerung und Sprachausgabe über die Trainingsziele informiert. Radar Pace, so der aktuelle Produktname, soll den Sportler bei seinem Trainings unterstützen – ein Versprechen, welches viele smarte Sport-Gadgets abgeben. Der persönliche Couch soll sich den eigenen Ansprüchen und Möglichkeiten anpassen. Gegen Ende 2016 will Oakley Radar Pace auf den Markt bringen. Einen Preis für die intelligente Sportlerbrille gibt es noch nicht.

Intels Keynote auf der CES 2016
Intels Keynote auf der CES 2016

Vermutlich auch dem Thema Gesundheit zuzuordnen ist ein Sicherheitshelm, der Hardware aus dem Hause Intel verwendet und den Träger nicht nur vor mechanischen Gefahren schützen, sondern auch bei der Arbeit unterstützen soll. Über eine Infrarotkamera kann so vor heißen Oberflächen gewarnt oder eine Reparatur per Augmented Reality erläutert werden. Daqri will den intelligenten Schutzhelm bereits heute an interessierte Kunden ausliefern.

Endlose Möglichkeiten, endlose Demos

Vielleicht hat es der obige Text bereits durchblicken lassen, aber das, was Intel in mehr als 60 Minuten Keynote präsentierte, hat eigentlich recht wenig mit dem Kerngeschäft zu tun. Aber dies ist für den CPU-Giganten kein neuer Trend, denn anstatt neue Plattformen, CPU-Architekturen oder Speichertechnologien vorzustellen, beschränkte man sich auf einige wenige Technologiebereiche, wie eben RealSense und IoT. Auf einer Consumer Electronics Show mag dies angebracht sein, allerdings sorgen unzählige Demos und Gesprächspartnerwechsel im Minutentakt schon für etwas Verwirrung, wohin Intel mit den zahlreichen Beispielen denn nun möchte.

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